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KLIMA.SALON 2017 diskutiert über urbane Logistikkonzepte Instandhaltung 4.0 ohne immense Investitionen - geht das? Fachtagung Qualität 4.0 hilft dabei,  Fehler in der Produktion vermeiden Fokusgruppe stellt Unternehmen Instrumente zur Kompetenzentwicklung in der modernen Arbeitswelt vor Logistik und IT im Fokus: 2. Dortmunder Wissenschaftskonferenz schafft Verbindungen EffizienzCluster informiert beim Deutschen Logistik-Kongress über digitale Produkte und Prozesse Praxisworkshop von Digital in NRW: das erste eigene Stück Industrie 4.0 bauen Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik Schritt für Schritt zu Industrie 4.0 Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung 27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit Jetzt anmelden: EXCHAiNGE macht Mut, Neues zu wagen Irland zeigt großes Interesse an Industrie 4.0-Kooperationen EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet Arbeitsgruppen des Industrial Data Space e.V. starten Zukunftskongress Logistik wird revolutionär Experten arbeiten an neuen Ansätzen für Kreislaufwirtschaft 2030 Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung ECM entwickelt Ansatz zur Kompetenzentwicklung in Industrie 4.0 mit Digital in NRW: Kompetenzzentrum lädt zur Auftaktveranstaltung ein ILONA gibt Startschuss für Innovationsplattform  zu einer Neues assoziiertes Projekt PERFECT entwickelt  EU-Einkaufscurriculum der Zukunft Clusterpartner catkin stellt Logistik 4.0-Plattform auf Hannover Messe vor Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online InventAIRy entwickelt Anwendungsbeispiel für Industrial Data Space Neues CSR Hub NRW stellt sich vor EffizienzCluster beim Infoday für neue KICs Im Fraunhofer IML: Clusterpartner diskutieren über Logistik in der Cloud  ETP ALICE treibt Roadmap für Forschungsprojekte voran EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern Industrial Data Space e.V. gegründet Digitalisierung im Mittelstand live erleben Neues assoziiertes Projekt: SoMaLI-Forscher  entwickeln Leitbild für Neues Graduiertenkolleg erforscht Anpassungsintelligenz von Fabriken Russische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim EffizienzCluster Cluster-Aktivitäten zu Industrie 4.0 finden in Großbritannien große Beachtung Zusammenarbeit mit Zaragoza Logistics Center wird intensiviert Steering Group der ETP ALICE ebnet Innovationsthemen den Weg Neues assoziiertes Projekt ILogTec macht das Auto von morgen möglicher EffizienzCluster erhält Zuschlag für Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Neue Forschungsagenda Logistik steht zum Download bereit Internationales Symposium der BVL: Jetzt Abstracts zu Industrie 4.0 einreichen Industrie 4.0-Umfrage zu Potenzialen  für Weiterbildung Gemeinsame Lecture Notes von DINALOG und EffizienzCluster Dr. Christian Jacobi erhält Fraunhofer IML-Ehrenmedaille Zukunftskongress Logistik diskutierte über Business digital GREEN-AgriChains lädt zu Final Dissemination Event ein Gemeinsam Industrie 4.0 gestalten Nachgefragt: Grundlagen für eine grüne Logistik Logistics Mall vernetzt sich weiter BMWi-Studie: Mittelstand muss und kann  bei Industrie 4.0 aktiver werden EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor Schneller, besser, günstiger: 88 Innovationen im Buch EffizienzCluster berät Europäische Kommission Publikation: Bausteine für eine effiziente Logistik. Konzepte. Demonstratoren. Innovationen. Vorreiter für Technologietransfer in Sachen Industrie 4.0 Wir denken Logistik weiter. EffizienzCluster veröffentlicht Jubiläumsbroschüre Happy birthday, EffizienzCluster: Spitzencluster feierte  fünf Jahre Innovationen für die Logistik von morgen Jetzt anmelden: Industry 4.0 - A Challenge for Science, Economy and Society Jetzt mitmachen: GlobalGate führt Studie zu  Weiterbildung für Migranten durch EffizienzCluster Award würdigt Innovationskraft der Forschungsprojekte Effizienzsteigerung durch Autonomisierung: SMART FACE zeigt Industrie 4.0 live EffizienzCluster und DINALOG organisieren runden Tisch  zu Hinterland-Verkehren auf der transport logistic Industrie 4.0: Neue Lösungen für die Digitalisierung der Wirtschaft International unterwegs: Neues IWA stützt sich auf Green Logistics-Forschung Herausforderung eCommerce - Innovationen sind möglich Sustainable Sourcing Excellence (SSE): Wie sich  Nachhaltigkeitsberichterstattung wandeln muss KEP-Forum TiLO präsentiert Lagerhaltung der Zukunft im Modell Call for Abstracts zu Agrifood SCM & Green Logistic-Konferenz InventAIRy ist In Strategieworkshops neue Perspektiven  für die Forschung ausloten ECM zu Gast bei Gründung des Urban Logistics Cluster in Lissabon Clusterpartner gründen EnterpriseLab für Logistik und Digitalisierung Grüne Logistik im Fokus des Thementags ECITL 2014 wurde zum Gründer-Forum NRW in Bochum: Gründer-Café 2. Veranstaltung der Dialogreihe InventAIRy will Inventur aus der Luft möglich machen Auf dem Weg in die Innovationsunion Jetzt anmelden: Hintergrundgespräche beim EffizienzCluster stellt Kompetenzatlas Informationen aus erster Hand: Stakeholder von  Green Logistics diskutieren über Allokationsverfahren EffizienzCluster und DINALOG organisieren Workshop für 2. TEN-T Konferenz Gesucht, gefunden: mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen aus dem EffizienzCluster in neuer Datenbank gebündelt ECoL-Netzwerk lädt zu Summer School in Istanbul ein Deutsch-französische Zusammenarbeit für eine nachhaltige Binnenschifffahrt Für die Arbeitswelt von morgen: Neues assoziiertes Projekt ABEKO  unterstützt Unternehmen beim Kompetenzmanagement Zukunftskongress Logistik: Programmheft erschienen Jahrestreffen 2014 - ein Rückblick in Bildern 1. European Forum of Logistic Clusters  vernetzt Logistiker in Europa LOG2020 schließt MasterClass-Pilot ab Bestseller: Lecture Notes in Logistics des EffizienzClusters unter Top 25 bei Springer Netzwerk innovativer Logistiker wächst weiter  Supply Chain Management Award 2014: Die Finalisten stehen fest Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa CPS-Broschüre neu aufgelegt Königlicher Besuch in Dortmund Green Logistics und European Intermodal Association unterzeichnen MOU NRW und Hamburg stärken Verbindung Kompetenzatlas wirbt für exzellente Forschung Call for Papers für ECITL 2014 läuft eBase4Mobility-Forscher ist IuK-Technologien als Treiber für Kooperationen: EffizienzCluster und Fraunhofer IML richten ECITL 2014 aus EffizienzCluster setzt sich für länderübergreifende Technologietransfer-Initiative ein Wie Kollaboration für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgt LOG4GREEN-Workshop treibt neue Projekte voran EffizienzCluster ist Partner der Community-Konferenz Logistik 4.0 Produktionsbetriebe müssen  Perspektive erweitern Echter Austausch unter echten Experten: EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der EXCHAiNGE LOG2020-Master Class Erfolgsmodell duale Ausbildung: ECM prüft Umsetzung für Logistik in Griechenland Bundestags- und Landtagsabgeordnete unterstützen NRW-Logistiker Logistik-Dinner in Hamburg Studie für die Zukunft Die Besten kommen aus dem Westen Call for Participation: LOG4GREEN lädt zu Logistik-Workshop in Brüssel ein Neue Website der DIALOGistik mit mehr Infos Wenn die Dinge denken lernen: EffizienzCluster definiert Aufgaben- und Handlungsfelder der Logistik LOG2020-Pilot für Master Class Das ist das Ding! Land der Ideen 2013/2014: Jetzt Online abstimmen und EffizienzCluster LogistikRuhr zum Publikumssieger wählen smaRTI gewinnt Branchen-Oskar der Konsumgüterindustrie Zukunftskongress Logistik - erste Fotos jetzt auf Facebook Zukunft braucht Logistik: Spannende Einblicke in das Innovationsgeschehen von heute Impulse für die Zukunft der Stadt: EffizienzCluster LogistikRuhr ist Neue Studie wirft Blick in die Zukunft - zum Downloaden! Allianzen für die Innovationen von morgen: STUTE Logistics ist neuer Unterstützer der ECM Innovationstag in Dortmund Was Tokio und Dortmund gemeinsam haben Forscher aus zehn Ländern mit neuen Impulsen im Vortragsgepäck Eine Idee besser: Logistik  macht Zukunft möglich Jahrestreffen 2013 - hier geht es zur Bildergalerie Cluster-Akteure machen aus Forschungserfolgen Markterfolge Kluger Austausch auf der 1. EXCHAINGE-Konferenz ALICE macht Europa zum Logistik-Wunderland Forschung für die Praxis - auf der transport logistic Drei neue Verbundprojekten erweitern Forschungsspektrum Jetzt testen: Hier geht`s zu den Demonstratoren Spitzenforschung Live - Innovationen im Praxistest Prof. Dr. Matthias Klumpp zum Vorsitzenden der ESCO Reference Group Wenn die Dinge wissen, was sie tun LogistikCampus in Dortmund eröffnet EffizienzCluster und IKT.NRW  schließen Kooperationsvereinbarung ab Deutsche Logistikexpertise im Ausland gefragt Trendstudie zum Warenfluss in der Filiale EXCHAiNGE - Austausch erwünscht Internationale IKT-Experten zu Besuch beim EffizienzCluster WiWeLo-Studie zur Berufswertigkeit macht Mitarbeiter-Kompetenzen messbar SC-Vorsitzender vertritt deutsche Logistikforschung bei ECTRI Teilnehmer für Marktstudie AutoID-Theater auf der LogiMAT Neues Clusterportal online Schwergewichte der Branche unterstützen grüne Logistik IT-Gipfel 2012: Bundeskanzlerin zu Besuch bei der Logistics Mall CSR in der Logistik - das neue e.-Dossier zum Nachlesen und Nachdenken Multimodal Promotion validiert Prototypen 29. Deutscher Logistik Kongress  - in Bildern Cloud Computing - neue Märkte für dynamische Unternehmen Eröffnung der DIALOGistik: Hafen lernt im Dialog Proof of Concept: SDS macht IT-Systeme cloudfähig Zukunftskongress Logistik: Das Programm steht - jetzt anmelden Call for Papers für InstandhaltungsForum 2013 Meilensteintreffen zeigt ausgefeilte Lösungsansätze EffizienzCluster neu bei Facebook Management-Studie für nachhaltigkeitsorientiertes Risk-Management vorgestellt Starke Branchen mit starkerZukunft - Logistik meets Mikro- und Nanotechnologie Innovationen für den Markt - Jahrestreffen bringt viele neue Ideen Executive Talk: So sieht die Zukunft der Logistik aus EffizienzCluster als Best Practice-Projekt zu Gast bei den Europäischen Technikakademien Infotag der Adolf Würth GmbH & Co. KG EffizienzCluster LogistikRuhr: Zur Begehung in Bestform Trendstudie Handelslogistik: Branche steht vor erheblichen Umstrukturierungen OrGoLo sucht Verstärkung Logistik im Wettbewerbsnachteil um Führungskräfte Wissensforum Transfairlog: Logistik-Software aus der Wolke Call for Papers - Themenschwerpunkt Konsumenten- und Unternehmensethik IT-Konzept für Urban Retail Logistics gewinnt Telematics´ Pitch CSR ist angekommen! Call for Workshops & Tutorials Zukunftskongress Logistik: Weil Zukunft Logistik braucht Logistik braucht internationale Netzwerke Call for Paper für die Urbane Versorgung war Der EcoSiteManager: Von der Idee zur prototypischen Anwendung 3. Innovationsdialog NRW 2012 am 13. Februar 2012 Intensivierung der Zusammenarbeit: EffizienzCluster LogistikRuhr und Software-Cluster informieren russische Delegation

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30. April 2017

KLIMA.SALON 2017 diskutiert über urbane Logistikkonzepte

Der Logistikstandort NRW wächst: Klimaschonende Konzepte für die Logistik vor Ort – vom Hafen bis zum Bäcker – sind mehr denn gefordert. Im Rahmen des KLIMA.SALON 2017 zeigen Vertreter ... mehr

Der Logistikstandort NRW wächst: Klimaschonende Konzepte für die Logistik vor Ort – vom Hafen bis zum Bäcker – sind mehr denn gefordert. Im Rahmen des KLIMA.SALON 2017 zeigen Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft anhand innovativer Praxisbeispiele auf, wie Wachstum klimaschonend und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Der KLIMA.SALON findet am Mittwoch, 31. Mai, ab 16 Uhr in der Mercatorhalle Duisburg im CityPalais statt. Gastgeber ist der Verein KlimaDiskurs.NRW, der von der Stiftung Mercator sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Mit dem größten Binnenhafen Europas, einem engmaschigen Verkehrsnetz, der neuen „Betuweroute“ für den Güterverkehr und zahlreichen Logistikunternehmen ist NRW einer der bedeutendsten Transiträume Europas. Dabei verursacht der Güterverkehr knapp 30 Prozent aller Treibhausgasemissionen in NRW, Tendenz steigend. Mit dem Fokus auf Logistik und Transport vor Ort sollen beim KLIMA.SALON die zukünftigen Herausforderungen für den Klimaschutz in NRW diskutiert werden. Dabei wird das kürzlich für den Duisburger Hafen erstellte Energie- und Klimaschutzkonzept als Praxisbeispiel für einen solchen Logistikstandort vorgestellt, ebenso zwei weitere innovative Ideen für lokale bzw. urbane Lösungen. Ergänzt wird das Programm die Vorstellung der vom Land NRW geplanten Schwerpunkte und Maßnahmen sowie durch wissenschaftlichen Input. So wird Christiane Auffermann vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML über das Thema „Klimaschutz in Region und Kommune: Möglichkeiten und Herausforderungen für die urbane Logistik und Handelsdistribution“ sprechen. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Podiumsdiskussion über die „Mobilitätswende im Logistikstandstandort NRW“.

Die Teilnahme am KLIMA.SALON ist kostenfrei. Interessierte Teilnehmer können sich hier anmelden. Anmeldeschluss ist Dienstag, der 23. Mai 2017.

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19. Oktober 2016

Instandhaltung 4.0 ohne immense Investitionen - geht das?

Die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hängt in entscheidendem Maß von der Qualität ihrer Instandhaltung ab. Durch die Digitalisierung der Instandhaltung ... mehr

Die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hängt in entscheidendem Maß von der Qualität ihrer Instandhaltung ab. Durch die Digitalisierung der Instandhaltung – bekannt unter dem Begriff „Smart Maintenance“, Intelligente Instandhaltung oder Instandhaltung 4.0 – können Unternehmen dabei die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen und damit der Produktion insgesamt steigern.

Wie KMUs dieses Konzept realisieren, ohne Investitionen in sechsstelliger Höhe tätigen zu müssen, darüber können sich die für Digitalisierung und Instandhaltung verantwortlichen Unternehmensvertreter auf der Fachtagung „Intelligente Instandhaltung. Wie Unternehmen Ausfallzeiten geschickt minimieren können“ von Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand informieren. Die Veranstaltung findet am 24. November 2016, von 15.30 bis 18.30 Uhr am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML am Standort Dortmund des Kompetenzzentrums statt.

Über die Erfolgsfaktoren, aber auch über die Stolpersteine auf dem Weg zu einer intelligenten Instandhaltung können die Teilnehmer abschließend mit Experten aus dem Kompetenzzentrum diskutieren. Dabei wird es auch und gerade um die Umrüstung vorhandener Produktionsanlagen in kleinen und mittleren Unternehmen gehen, die dann im Ergebnis mit weltweit entstehenden, hochmodernen Neuanlagen konkurrieren können.

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos. Interessierte Teilnehmer können sich über die Website www.digital-in-nrw.de anmelden.

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17. Oktober 2016

Fachtagung Qualität 4.0 hilft dabei, Fehler in der Produktion vermeiden

Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist im weltweiten Markt nach wie vor ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen. Industrie 4.0-Technologien ... mehr

Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist im weltweiten Markt nach wie vor ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen. Industrie 4.0-Technologien können die Betriebe schon heute dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern – indem sie Fehler in der Produktion vermeiden. Wie genau, das erfahren interessierte Unternehmen im Rahmen der Fachtagung „Qualität 4.0 – Fehlervermeidung in der Produktion“ von „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“.

Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben am Montag, 7. November, 16 bis 19:30 Uhr im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund Impulse zum Thema Qualitätsmanagement, vertiefen Best Practices und teilen Erfahrungsberichte. Von besonderem Interesse ist die Veranstaltung für Geschäftsführer, Betriebsleiter bzw. Leiter der Qualitätssicherung von Unternehmen aus produzierendem Gewerbe, Sondermaschinenbau, Lohnfertigung und Instandhaltungsdienstleistungen mit ca. 50 bis 250 Mitarbeitern.
 
Im Rahmen der Veranstaltung wird Olaf Vieweg, Teamleiter in der Abteilung „Informationslogistik und Assistenzsysteme“ am Fraunhofer IML, zunächst seine Vision einer digitalen Qualitätssicherung und konkret das Management-Tool QUERIS in der Industrie 4.0 vorstellen. Anschließend erläutert Dr. rer. nat. Dieter Kramps, Geschäftsführer des Dortmunder IT-Unternehmens cobago GmbH, praxiserprobte IT-Werkzeuge und Methoden für eine besonders einfache und zeitnahe Digitalisierung in Produktion, Service, Betrieb und Verwaltung.
 
Interessierte Vertreter von Unternehmen können sich ab sofort unter info@digital-in-nrw.de anmelden. Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos, die Zahl der Plätze begrenzt. Für Rückfragen steht Susanne Immel von der Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums, Tel. 0231 9743 611, gerne zur Verfügung.

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17. Oktober 2016

Fokusgruppe stellt Unternehmen Instrumente zur Kompetenzentwicklung in der modernen Arbeitswelt vor

Die Fokusgruppe „Zukunftstechnologien und Kompetenzbedarfe“ im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ des Bundesbildungs- und forschungsministeriums ... mehr

Die Fokusgruppe „Zukunftstechnologien und Kompetenzbedarfe“ im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ des Bundesbildungs- und forschungsministeriums stellt im Rahmen der Abschlusstagung am Dienstag, 31. Januar 2017, in Bochum zentrale Ergebnisse und Instrumente aus ihren Projekten vor – darunter auch aus ABEKO, kurz für Assistenzsystem zum demografiesensiblen betriebsspezifischen Kompetenzmanagement für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft, assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr.

Die Projekte des Förderschwerpunkts haben sich damit im Hinblick auf technologische Neuerungen und die steigende Komplexität der menschlichen Arbeit damit befasst, spezifische Lösungen und Technologien für das arbeitsplatznahe Umfeld zu entwickeln. Diese ermöglichen es Unternehmen, veränderten betrieblichen und demografischen Einflüssen erfolgreich zu begegnen. Die methodischen Ansätze und Zielsetzungen der Projekte adressieren verschiedene Branchen und Leistungsebenen der betrieblichen Praxis.

Im Rahmen der Abschlusstagung besteht die Möglichkeit zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Gespräch mit den projektbeteiligten Wissenschaftspartnern und Unternehmen können Teilnehmer eruieren, inwiefern die Instrumente auch für ihr Unternehmen einen Mehrwert bieten. Die Tagung findet von 9.15 bis 17.45 Uhr in der Ruhr-Universität Bochum.

Um Anmeldung bis zum 6. Januar 2017 wird per E-Mail fg4tagung@ruhr-uni-bochum.de gebeten. Für die Verpflegung am Tagungstag wird ein Eigenbeitrag in Höhe von 30 Euro erhoben.

Weitere Informationen unter www.4C4Learn.de/tagung.html.

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05. Oktober 2016

Logistik und IT im Fokus: 2. Dortmunder Wissenschaftskonferenz schafft Verbindungen

Unter dem Motto „Brücken bauen, Netze spannen, Verbindungen schaffen” stehen bei der 2. Dortmunder Wissenschaftskonferenz spannende Vorträge und Diskussionen zu den Themen digitale Transformation, ... mehr

Unter dem Motto „Brücken bauen, Netze spannen, Verbindungen schaffen” stehen bei der 2. Dortmunder Wissenschaftskonferenz spannende Vorträge und Diskussionen zu den Themen digitale Transformation, Logistik und IT sowie Bildungswege in die Zukunft auf dem Programm. Die Veranstaltung findet am Freitag, 11. November 2016, zwischen 9 und 14 Uhr im Dortmunder Rathaus statt.

Keynote-Speaker ist Prof. Henning Kagermann, Präsident der acatech, Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V. Nach seinem Vortrag wird Prof. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, die Brücke vom Thema Digitalisierung zur Logistik schlagen. Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es in einer Podiumsdiskussion um das Handlungsfeld „Wissenschaft und Stadtgesellschaft: Bildungswege in die Zukunft”. Prof.
Michael Steinbrecher von der TU Dortmund wird die Veranstaltung moderieren.

Die Konferenz wird alle zwei Jahre im Rahmen des Masterplans Wissenschaft veranstaltet. Ihr Ziel ist die Vernetzung von Wissenschaft und Stadtgesellschaft.

Um Anmeldung bis zum 28.10.2016 wird gebeten. Weitere Informationen unter www.wissenschaftskonferenz.dortmund.de.

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29. September 2016

EffizienzCluster informiert beim Deutschen Logistik-Kongress über digitale Produkte und Prozesse

„Den Wandel gestalten": Auf dem Deutschen Logistik-Kongress vom 19. bis 21. Oktober 2016 in Berlin ist das Motto der wichtigsten Logistik-Veranstaltung Europas für den EffizienzCluster LogistikRuhr ... mehr

„Den Wandel gestalten": Auf dem Deutschen Logistik-Kongress vom 19. bis 21. Oktober 2016 in Berlin ist das Motto der wichtigsten Logistik-Veranstaltung Europas für den EffizienzCluster LogistikRuhr Programm. In der Innovation-Lounge im Hotel InterContinental zeigen Vertreter der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), wie digitale Produkte und Prozesse erfolgreich eingeführt, umgesetzt und in Unternehmensabläufe integriert werden können.

Die ECM versteht sich als Innovationsprozess-Begleiter darauf, Innovationen zu erzeugen, zu managen und zu etablieren. In persönlichen Experten- und Hintergrundgesprächen sowie an Stationen der Lounge präsentieren neben dem EffizienzCluster LogistikRuhr auch „Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand" sowie die Industrial Data Space Association innovative Formate für  Business-Ideen. Dabei bleibt es nicht bei der reinen Theorie: Konzepte und Technologien zu Digitalisierung und Industrie 4.0 werden in der Lounge greifbar, konkret und erlebbar.

Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich in die Lounge eingeladen. Die Lounge kann dabei auch für Gespräche mit Kunden und Partnern genutzt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter E-Mail susanne.immel@effizienzcluster.de oder telefonisch unter Tel. + 49 (0) 231 9743611.

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20. September 2016

Praxisworkshop von Digital in NRW: das erste eigene Stück Industrie 4.0 bauen

Industrie 4.0 ist nur ein Thema für die Wissenschaft? Keineswegs! „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ lädt für Dienstag, 29. November 2016, zu einem ... mehr

Industrie 4.0 ist nur ein Thema für die Wissenschaft? Keineswegs! „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ lädt für Dienstag, 29. November 2016, zu einem Praxisworkshop Industrie 4.0 am Standort Dortmund ein. Experten des Kompetenzzentrums informieren dabei über Potenziale und Technologien von Industrie 4.0, schlagen dabei aber schnell eine Brücke von der Theorie in die Praxis: So können die Teilnehmer vor Ort selbst einen Taster bauen, der mit einer App zum intelligenten Produkt wird – den so genannten BrainButton. Solche cyberphysischen Systeme sind eine wichtige Basis für Industrie 4.0.

Der Workshop macht deutlich, dass es sich bei cyberphysischen Systemen nicht gleich um Riesenroboter handeln muss, sondern auch um kleine Helfer. Das Gehäuse für den BrainButton kommt direkt aus dem 3D-Drucker, ebenfalls ein Teil von Industrie 4.0. Der BrainButton wird im Workshop mit der Funktion versehen, ein Handy zu finden – ein erster Anreiz für die Teilnehmer, sich zu überlegen, wie der BrainButton in ihrem Unternehmen für mehr Effizienz sorgen könnte. Der BrainButton kann z. B. dazu dienen, bei leeren Regalplätzen Nachschub zu ordern, Fahrzeuge zu rufen oder Maschinen zu starten, und dabei auch in größere Netzwerke eingebunden werden.

Das Programm beginnt um 8 Uhr, der Workshop endet um 13 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldung unter www.digital-in-nrw.de/termine-themen.

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20. September 2016

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit "Digital in NRW"

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit

Es ist das Megathema von Wirtschaft und Gesellschaft unserer Zeit: Die Digitalisierung von Konsum-, Logistik- und Produktionsprozessen. Zur Unterstützung des Transformationsprozesses im regionalen Mittelstand ... mehr

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit

Es ist das Megathema von Wirtschaft und Gesellschaft unserer Zeit: Die Digitalisierung von Konsum-, Logistik- und Produktionsprozessen. Zur Unterstützung des Transformationsprozesses im regionalen Mittelstand unterzeichneten "Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand" und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) jetzt eine Kooperationsvereinbarung. Im Zentrum der Kooperation steht die aktive Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft bei der Umstellung auf das digitale Zeitalter. Neben Einführungsveranstaltungen in die Thematik bietet das Kompetenzzentrum Schwerpunktseminare und vertiefende Angebote zur Umsetzung von Strategien zur Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen.

Stellvertretend für den BVMW der Metropolregion unterzeichnete Regionalgeschäftsführer Peter Dannowski die Vereinbarung mit dem Kompetenzzentrum: „Unser Ziel ist es, den Mittelstand auf dem schwierigen Weg in das digitale Zeitalter praxisnah und branchenübergreifend als Coaches zu begleiten, Potenziale zu erkennen und durch praxisnahe Unterstützungsangebote vor Ort das wirtschaftliche Potenzial in unserer Region umzusetzen. Wir versprechen uns dauerhaft eine Verbesserung der Wettbewerbsposition unserer Betriebe im Standortvergleich und neue Jobs in interessanten Berufsfeldern von der IT bis hin zu Facharbeiterstellen“, so Dannowski.

Zur Förderung des Transformationsprozesses hat das Bundeswirtschaftsministerium Kompetenzzentren ins Leben gerufen. Bislang gibt es fünf dieser Einrichtungen, darunter Digital in NRW mit en drei Forschungsstandorten OstWestfalenLippe, Metropole Ruhr und Rheinland. Partner sind u. a. das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr. Für das Kompetenzzentrum in Berlin/Brandenburg („_Gemeinsam digital“) ist der BVMW e.V. verantwortlich.

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16. September 2016

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Der Angriff auf bestehende Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung zwingt Unternehmen zu radikalem Umdenken. Ob große Visionen oder kleine Schritte: Nur wer die Herausforderungen von Industrie 4.0 ... mehr

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Der Angriff auf bestehende Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung zwingt Unternehmen zu radikalem Umdenken. Ob große Visionen oder kleine Schritte: Nur wer die Herausforderungen von Industrie 4.0 jetzt angeht, wird in der Social Networked Industry der Zukunft seinen Platz finden. Darum zeigte der vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr veranstaltete Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche in dieser Woche, wie die vierte industrielle Revolution gelingen kann. Unter dem Motto "How to do the Revolution" diskutierten mehr als 500 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft Fragestellungen, die uns heute und in Zukunft beschäftigen.

In der Welt nach der vierten industriellen Revolution werden in einem Miteinander von Menschen und Maschinen soziale Netzwerke entstehen. Einen Einblick in diese Social Networked Industry, in der Mensch und Maschine als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten, gewährte Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, in seiner Eröffnungsrede zum diesjährigen Zukunftskongress. Auf dem Weg zu dieser Zukunftsvision braucht es die ersten Schritte möglichst sofort. Statt lange zu diskutieren und immer neue Verfahren und neue Lehren zu entwickeln, gilt nun die Devise: Einfach machen! Letztlich kann es der Logistik nur dann gelingen, an der Spitze der vierten industriellen Revolution zu stehen und für die Social Networked Industry gerüstet zu sein, wenn Lösungen schnell umgesetzt und ausgetestet werden. Nur so lassen sich Fehler schnellstmöglich erkennen und korrigieren. Ohne eine solche Fast-Failure-Kultur lässt sich das Innovationspotenzial der Branche nicht voll ausschöpfen. Das war schon immer der Weg der Dortmunder Logistiklandschaft, und dieser Weg ist heute gerade für Unternehmen wichtiger denn je.
Hierfür bedarf es auch einer neuen Gründergeneration, die in der Wirtschaft rasch Akzeptanz finden muss. Etablierte Unternehmen müssen sich auf die Generation Y einstellen – sowohl als Geschäftspartner als auch als Kunde im Angesicht von Trends wie Gamification und der Share Economy.

"Einfach machen" ist dabei in doppeltem Sinne von zentraler Bedeutung: Der Weg in die Industrie 4.0 muss für Unternehmen auch so einfach wie möglich erfolgen können. Nur so lässt sich auch der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, mitnehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen sind kleine Schritte oft wichtiger und wertvoller als große Visionen.

Den Bogen zur Social Networked Industry schlug im Rahmen des ZukunftsPlenums am ersten Kongresstag unter anderem Philipp Hahn-Woernle, CEO bei viastore, der in seinem Vortrag die Frage stellte, wie Industrie 4.0 und Mensch 1.0 zusammenpassen. Wesentliche Entwicklungen der Digitalisierung wie Robotik und künstliche Intelligenz entwickeln sich in rasantem Tempo und finden derzeit ihren Weg in die Industrie und damit in die Wahrnehmung des Menschen. Daher diskutierte Hahn-Woernle, ob roboterdominierte, menschenleere Produktionshallen bald Wirklichkeit sind – und welche Rolle der Mensch in einem soziotechnischen System zukünftiger Arbeit einnehmen wird.

Das Fraunhofer-Symposium "Future Logistics" am zweiten Kongresstag widmete sich der konkreten Realisierung von Industrie 4.0 in der Praxis. Unter anderem stand im Mittelpunkt, wie der Transfer von Industrie 4.0 in die mittelständische Praxis gelingen kann oder wie der Mensch-Maschine-Dialog in Zukunft aussehen wird. Außerdem ging es um die Handelslogistik und die Gütermobilität von morgen – und um die Frage, wie industrieller Datenaustausch gelingen kann, ohne die Hoheit über seine eigenen Daten zu verlieren. In fünf parallelen Sequenzen stellten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft konkrete Beispiele für zukünftige Lösungen vor.

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12. September 2016

Schritt für Schritt zu Industrie 4.0

In einem Hintergrundgespräch im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt Vertreter von „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“, ... mehr

In einem Hintergrundgespräch im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt Vertreter von „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“, der lokalen Wirtschaft sowie der Politik über die Herausforderungen ausgetauscht, die die Entwicklungen rund um Industrie 4.0 für den Mittelstand nach sich ziehen. Der Fokus lag dabei auf der Digitalisierung im lokalen und regionalen Mittelstand.

Industrie 4.0 bringt neue Geschäftsmodelle und erhebliche Optimierungspotenziale in Produktion und Logistik mit sich. Dabei ist die Digitalisierung jedoch nicht allein Erfolgsfaktor für große Unternehmen, sondern auch für regionale und lokale Mittelständler. „Ein Großteil kleiner und mittlerer Unternehmen erkennt das Potenzial von Industrie 4.0, doch wird bei der Umsetzung gezögert. Gerade für den mittelstandsgeprägten Wirtschaftsstandort Deutschland ist es entscheidend, dass der Mittelstand seine vorhandenen Potenziale nutzt und sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellt. Daher haben wir mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund eine kompetente Anlaufstelle geschaffen, die Unternehmen in allen Fragen rund um Industrie 4.0 unterstützt“, erklärt Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter am Fraunhofer IML und Vertreter von Digital in NRW.
Die Herausforderung sei nicht nur, den Kunden über Social Media anzusprechen, sondern auch der eigene Anspruch, die steigenden individuellen Kundenprozesse mit kurzen Reaktionszeiten, kurzen Lieferzeiten und einem günstigen Preis international zu transferieren, erklärte Dominique Bouwes, Vertreterin und Business Director der micronit GmbH, die sich auf Projekte in der Mikro- und Nanotechnologie spezialisiert hat, im Rahmen des Gesprächs. Darum interessiere sich das Unternehmen für die Angebote des Kompetenzzentrums. Bereits ein Projekt beantragt hat schon Dr. Fritz Rensmann, Vertreter und Geschäftsführer der Firma Rensmann, die zu den letzten Herstellern von Grubenlokomotiven in Deutschland gehörte und sich heute mit der Reparatur und Wartung von Loks und Triebzügen befasst. „Industrie 4.0 wird zukünftig nahezu jeden Industriezweig beschäftigen. Als kleineres mittelständisches Unternehmen sind wir auf Partner angewiesen, die Herausforderungen vor allem bei der Integration neuer Techniken neben dem Tagesgeschäft zu meistern. Nur nebenbei – das funktioniert nicht“, so Rensmann.

Im Rahmen des Hintergrundgesprächs kamen die Teilnehmer zu dem Schluss, dass keine disruptiven Veränderungen von heute auf morgen nötig sind, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Oftmals seien kleine Schritte der Schlüssel zum Erfolg. Vor diesem Hintergrund können sich kleine und mittlere Unternehmen ohne Hemmnisse an das Kompetenzzentrum wenden – und das kostenlos.  Sabine Poschmann, stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion: „Die Gespräche haben gezeigt, dass die Zentren eine gute Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums sind. Sie stehen dem Mittelstand praxisnah mit Rat und Tat zur Seite und geben Unternehmern Anregungen für ihre spezifischen Geschäftsmodelle. Ich kann Unternehmern in Dortmund und Umgebung nur empfehlen, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Erkundigen Sie sich, was für Potenziale in Ihrem Unternehmen schlummern oder wie Sie die nächsten Schritte angehen können.“

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02. September 2016

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch praxisnahe Angebote gezielt bei der Digitalisierung unterstützen – mit diesem Ziel erarbeiten Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für ... mehr

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch praxisnahe Angebote gezielt bei der Digitalisierung unterstützen – mit diesem Ziel erarbeiten Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand und IHK NRW ab sofort gemeinsame Angebote für mittelständische Unternehmen. Heute besiegelten die beiden Partner dies mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung in der Geschäftsstelle von IHK NRW in Düsseldorf.

Im Kompetenzzentrum Digital in NRW arbeiten Industrie 4.0-Fachexperten daran, das Thema Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen aufzubereiten. Dafür gibt es verschiede Serviceangebote von der Information bis zur Umsetzung der Industrie 4.0. IHK NRW ist die gemeinsame Interessenvertretung aller 16 IHKs in NRW. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen beide Partner ihrer bereits bestehenden Zusammenarbeit Nachdruck verleihen und diese künftig verstärken. „Die IHKs in NRW sind Interessensvertreter insbesondere auch von mittelständischen Unternehmen und kennen ihre Bedarfe. Das macht sie zu einem wertvollen Partner des Kompetenzzentrums“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsstellenleiter von Digital in NRW und Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GnbH. Der EffizienzCluster ist einer der Partner des Kompetenzzentrums.

Zusammen wollen die Partner künftig Angebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema Digitalisierung schaffen. Dabei werden Praxisnähe und Vielfalt der Themen großgeschrieben, damit Unternehmen auf jedem Kenntnisstand der Digitalisierung mitgenommen werden. „Besonders die fachliche Expertise von Digital in NRW zum Thema Digitalisierung ist für die IHKs in NRW und die Unternehmen ein Zugewinn. Gemeinsam arbeiten wir nun daran, das oft komplizierte Thema Industrie 4.0 verständlich und gezielt für den Mittelstand bereitzustellen“, sagt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK NRW.

Freuen sich über die neue Kooperation: Klaus Appelt (Federführung Industrie, Forschung, Innovation, Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid), Dr. Ralf Mittelstädt (Hauptgeschäftsführer IHK NRW e.V.), Maria Beck (Projektleiterin DIGITAL IN NRW), Thorsten Hülsmann (Geschäftsstellenleiter DIGITAL NRW) und Arno Kühn (Projektleiter DIGITAL IN NRW) (v.l.).

® Pressefoto Meyer

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30. August 2016

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

Ob Sprech­stunden für Unter­nehmen, Präsen­ta­ti­ons­tage oder Inhouse-Schu­lungen: Digital in NRW. Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand unter­stützt ... mehr

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

Ob Sprech­stunden für Unter­nehmen, Präsen­ta­ti­ons­tage oder Inhouse-Schu­lungen: Digital in NRW. Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand unter­stützt kleine und mittlere Unter­nehmen ab sofort mit 27 kosten­losen Service­bau­steinen ziel­ge­richtet bei der Einfüh­rung digitaler Produkte und Prozesse. Partner des Kompetenzzentrums sind der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML.

Kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU) über­lassen die Themen Digi­ta­li­sie­rung und Industrie 4.0 noch immer allzu oft den großen Unter­nehmen oder Konzernen: „Dabei verfügen gerade KMUs über die besten Voraus­set­zungen für das Industrie 4.0-Zeitalter. Dazu gehören Flexi­bi­lität, flache Hier­ar­chien und Mitar­beiter, die einen 360-Grad-Blick auf das Unter­nehmen haben“, wirbt Maria Beck, bei der EffizienzCluster Management GmbH verantwortlich für das Kompetenzzentrum, für die Nutzung der neuen Service­bau­steine. Bis Ende 2018 wird Digital in NRW allein 300 Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen und 100 inter­ak­tive Workshops für kleine und mittlere Unter­nehmen anbieten. Hinzu kommen zahl­reiche Einfüh­rungs- und Umset­zungs­pro­jekte.

Greifbar, erlebbar, konkret
Das Kompe­tenz­zen­trum richtet sich mit seinen Service­bau­steinen sowohl an Betriebe, die bislang noch keinerlei Vorer­fah­rung in Sachen Industrie 4.0 besitzen, als auch an Unter­nehmen, die schon erste Projekt­ideen im Blick haben. Im Vorder­grund steht der Erfah­rungs­aus­tausch: Inter­es­sierte Unter­nehmen sollen mit ausge­wie­senen und erfah­renen Tech­no­logie-Experten aus Forschung und Industrie zusam­men­ge­bracht werden. Alle Services dienen dazu, Tech­no­lo­gien und Konzepte zu Digi­ta­li­sie­rung und Industrie 4.0 greifbar, erlebbar und konkret zu machen. „Industrie 4.0 gibt es tatsäch­lich heute schon – und das hier vor Ort in NRW“, so Maria Beck. „Ob smarte Fabriken, intel­li­gente Produkte oder Mensch-Technik-Inter­ak­tion: Was andere noch in der Theorie beschäf­tigt, erproben wir in unseren Demo-Zentren – und das zeigen wir inter­es­sierten Unter­nehmen auch.“

Die Services werden in der Regel zu festen Terminen an den regio­nalen Stand­orten des Kompe­tenz­zen­trums in Dortmund, Paderborn und Aachen sowie bei Netz­werk­part­nern, aber auch direkt in Unter­nehmen angeboten. Termine auf Anfrage sind oftmals möglich. Weil jedes Unter­nehmen anders ist und anders tickt, können einige Service auch indi­vi­duell auf den Bedarf von Betrieben zuge­schnitten werden.

Fünf Bereiche von Infor­mieren bis Umsetzen
Die Service­bau­steine erstre­cken sich – wie die Arbeit des Kompe­tenz­zen­trums auch – auf die fünf Bereiche Infor­mieren, Demons­trieren, Quali­fi­zieren, Konzi­pieren und Umsetzen. Die Services im Bereich Infor­mieren machen Unter­nehmen mit den Möglich­keiten, Chancen und Perspek­tiven von Industrie 4.0 vertraut. Die Service­bau­steine im Bereich Demons­trieren dienen dazu, Unter­nehmen praxis- und anwen­dungs­be­zogen aufzu­zeigen, wo Industrie 4.0-Tech­no­lo­gien heute bereits erfolg­reich einge­setzt werden – sowohl an den Demo-Zentren der Standorte des Kompe­tenz­zen­trums als auch bei Unter­nehmen im Netzwerk. Welche Kompe­tenzen Unter­nehmen benötigen, um Digi­ta­li­sie­rung und Industrie in ihrem Betrieb zu verankern, erfahren sie im Bereich Quali­fi­zieren mit Fach­se­mi­naren oder Inhouse-Schu­lungen. Im Bereich Konzi­pieren geht es darum, die nächsten Schritte zur Einfüh­rungen von digitalen Produkten und Prozessen zu machen – vom Selbst­check über die Poten­zi­al­ana­lyse bis zum Gestal­tungs­work­shop. Services im Bereich Umsetzung runden das Portfolio ab: Hier stehen Inves­ti­ti­ons­kon­zepte, Transfer- und Umset­zungs­pro­jekte auf der Agenda. So können Unter­nehmen nicht zuletzt eigene Industrie 4.0-Vorhaben in den Demo-Zentren umsetzen.

Weitere Infor­ma­tionen

Eine Übersicht über die Servicebausteine bietet die kostenlose 32-seitige Broschüre des Kompetenzzentrums „Veranstaltungen, Workshops & mehr: Machen Sie sich fit für die Digitalisierung“, die interessierte Unternehmen per E-Mail an info@digital-in-nrw.de anfordern können. Online finden Sie die Broschüre hier. Alle Servicebausteine mit den aktuellen Terminen und den Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner sind hier aufgelistet.

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29. August 2016

Jetzt anmelden: EXCHAiNGE macht Mut, Neues zu wagen

Die EXCHAiNGE – The Supply Chainers´ Conference geht 2016 in ihr viertes Jahr. In Anknüpfung an das Motto „Change Management“ des vergangenen Jahres geht es darum, „die Supply ... mehr

Die EXCHAiNGE – The Supply Chainers´ Conference geht 2016 in ihr viertes Jahr. In Anknüpfung an das Motto „Change Management“ des vergangenen Jahres geht es darum, „die Supply Chain von morgen zu gestalten und zu beherrschen“. Die 4. Internationale Fachkonferenz findet am Donnerstag und Freitag, 6. und 7. Oktober 2016, in Frankfurt am Main statt. Kooperationspartner der EXCHAiNGE ist der EffizienzCluster LogistikRuhr. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, zeichnet für die Gesamtmoderation verantwortlich.

Das Programm ist auf die Interessen von Entscheidungsträgern aus Start-ups, Mittelstand und Konzernen abgestimmt und will Mut machen, Neues zu wagen. Internationale Top-Experten eröffnen den Austausch: Dazu gehören die Keynote Speaker Prof. Dr. Andreas Aulinger, Direktor des Instituts für Organisation & Management (IOM), Steinbeis-Hochschule Berlin, mit dem Thema „Agilität in der Supply Chain – Was Führungskräfte heute bewegen sollte“ sowie Compliance – „Korruption? Nein danke!“ sowie Willy Lin, Mitglied des Hong Kong Logistics Development Council, mit dem Thema „Was ist die neue Seidenstraße? Wie ändert sie die globalen Supply Chains?“ Sessions finden u.a. zu den Themen „Compliance – Korruption? Nein danke!“, moderiert von Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter, Bereich Unternehmenslogistik, am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, oder „Digitalisierung – die Macht der Information“ statt.

Weitere Informationen zur Konferenz unter www.exchainge.de.

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01. August 2016

Irland zeigt großes Interesse an Industrie 4.0-Kooperationen

Die Expertise des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML – insbesondere im Hinblick auf die Einführung von Industrie 4.0-Technologien – stand jetzt im Mittelpunkt einer Delegationsreise ... mehr

Die Expertise des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML – insbesondere im Hinblick auf die Einführung von Industrie 4.0-Technologien – stand jetzt im Mittelpunkt einer Delegationsreise nach Irland. Führende irische Forschungseinrichtungen bekundeten beim Besuch des dreiköpfigen Teams mit Andreas Nettsträter, Carina Neveling und Desiree Bullock aus der Abteilung „Strategische Initiativen“ ihr Interesse, entsprechende Forschungsprojekte im Bereich Logistik und Produktion künftig gemeinsam mit dem Dortmunder Institut bzw. im EffizienzCluster LogistikRuhr voranzutreiben. „Die vierte industrielle Revolution hat auch die Unternehmen in Irland ergriffen“, so Andreas Nettsträter. „Der Bedarf an Industrie 4.0-Technologien und -Anwendungen in der Logistik, wie wir sie am Fraunhofer IML und im EffizienzCluster erforschen, ist daher immens.“

Auf dem Programm der Delegation standen Besuche des Irish Manufacturing Research Centre (IRM) in Dublin sowie von Einrichtungen der Dublin City University (DCU) und der University College Dublin (UCD). Zudem hatten Vertreter des IRM Kontakte zu mittelständischen produzierenden Unternehmen wie TEG und Trend Technologies in Mullingar, Co. Westmeath, vermittelt. Bei den Besichtigungen der Betriebe stellten die Dortmunder unter anderem das Projekt „Bin:Go“ des Fraunhofer IML vor – eine rollende Drohne zum innerbetrieblichen Transport von kleinen, leichtgewichtigen Gütern. Auch die Aktivitäten des Spitzenclusters EffizienzCluster LogistikRuhr stießen bei den Unternehmen auf großes Interesse. Beim Insight Centre for Data Analytics des UCD, einer der größten Forschungsorganisationen zum Thema in Europa, nutzten die Delegationsmitglieder insbesondere die Gelegenheit, auf die Initiative Industrial Data Space der Fraunhofer-Gesellschaft und den neuen gleichnamigen Anwenderverein hinzuweisen, dessen Geschäftsstelle am Fraunhofer IML sitzt. In der Industrial Data Space Association entwickeln namhafte Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel sichere, vertrauenswürdige Lösungen für die Digitalisierung und den damit einhergehenden rasanten Wandel von industriellen Produktions- und Geschäftsprozessen.

Laut Germany Trade & Invest, der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, liegt Irland bei der IKT-Infrastruktur sowie bei der Nutzung des Internets, von Clouds und sozialen Netzwerken Irland über dem EU-Durchschnitt. Forschungsschwerpunkte sind etwa Medizintechnik, Datensicherheit, Energie, Materialforschung oder eine digital verlinkte Agrarwirtschaft. „Tatsächlich gibt es in Irland aber kein Forschungsinstitut, das sich – wie das Fraunhofer IML – auf technische Innovationen für die Logistik spezialisiert hat“, so Carina Neveling. „Unser Know-how war daher vor Ort sehr gefragt – sowohl auf Seiten der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft.“

Erste Pläne für die Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IML und irischen Partnern wurden im Rahmen der Reise bereits entwickelt: „Wir sind hochmotiviert, in der nächsten Runde des europäischen Forschungsprogramms Horizon2020 einen gemeinsamen Projektantrag zu stellen“, zieht die Dortmunder Delegation eine positive Bilanz ihres Besuchs. „Darüber hinaus sollen weitere Kooperationen auf operativer Ebene aufgebaut werden: Unser europäisches Netzwerk wächst damit weiter!“

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08. Juli 2016

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

Mit einem Memorandum of Understanding (MoU) haben der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) mit Sitz in Antwerpen ihre vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft. ... mehr

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

Mit einem Memorandum of Understanding (MoU) haben der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) mit Sitz in Antwerpen ihre vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft. Das MoU wurde jetzt am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund von Prof. Dr. Uwe Clausen, Vorsitzende des Scientific Committee des EffizienzClusters, und Liesbeth Geysels, Managing Director des VIL, sowie von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, unterzeichnet. „Gemeinsam wollen wir jetzt für eine starke Position der Logistik in den Volkswirtschaften Deutschlands und Belgien arbeiten und uns bei Kooperations- oder grenzüberschreitenden Projekten unterstützen“, so Thorsten Hülsmann. „Dabei gilt es, das Image der Logistik als Lösungsanbieter und Hightech-Branche zu stärken.“ Von der Zusammenarbeit sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen in beiden Netzwerken gleichermaßen profitieren.

Das VIL ist eine gemeinnützige Organisation mit ca. 500 aktiven Mitgliedern aus unterschiedlichen Teilbranchen der Logistik (Transporteure, Verlader, Häfen und Flughäfen, Logistikimmobilienunternehmen und Forschungseinrichtungen). Hauptforschungsfelder sind kooperative Logistik, Green Logistics, e-Commerce und Smart Logistik. Das VIL sieht sich als open innovation Plattform und strebt den Status eines Spitzenclusters in Flandern an.

Die beiden Partner wollen in Zukunft verstärkt gemeinsame Aktionsfelder identifizieren und den Austausch zwischen den jeweiligen Akteuren in den beiden Netzwerken durch Workshops, Innovations-Tage und Match-Making-Veranstaltungen fördern. Die Aktionsfelder umfassen unter anderem ICT & Smart Devices für intelligente logistische Systeme, Synchromodalität, Green Logistics urbane Logistik Mobilität und autonome Verkehre. Nicht zuletzt sollen die Aktivitäten bei der gemeinsamen Bewerbung um Forschungsprojekte im europäischen Forschungsraum – insbesondere im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 – intensiviert werden.

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28. Juni 2016

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Mit dem Enterprise Lab Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML wurden gestern die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet. ... mehr

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Mit dem Enterprise Lab Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML wurden gestern die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet. Die Idee der Enterprise Labs mit ihrer neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft basiert nicht zuletzt auf den Aktivitäten des EffizienzCluster LogistikRuhr. In dem Spitzencluster der Bundesregierung arbeiteten im Rahmen der Spitzenclusterförderung zeitweise mehr als 200 Partner aus Industrie und Forschung parallel an über 30 Innovationsprojekten der Logistik.

Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick – sie alle setzen auf eine neue Form kooperativer Forschung: die „Fraunhofer Enterprise Labs“. Gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer IML arbeiten Mitarbeiter aus den Unternehmen vor Ort an konkreten Innovationen. „Das neue Enterprise Lab Center ist die Zukunft der Forschung. Die Kombination aus Coworking Spaces, hochmoderner technischer Ausstattung und enger Form der Zusammenarbeit erschließt eine ganz neue Dimension der interdisziplinären Forschung und Entwicklung zwischen Unternehmen und dem Fraunhofer IML. Ohne die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen wäre das nicht möglich gewesen“, unterstreicht Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Räumlichkeiten im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und konnte sich dabei gleich ein Bild vom neuen Enterprise Lab Center machen. „Dieses Zentrum bildet einen Meilenstein in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Es bedeutet eine große Chance, nicht nur für die Logistik, sondern für die gesamte Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Hier werden viele Ideen aus der Digitalisierung und Industrie 4.0 konkret zur technologischen Umsetzung gebracht, so dass am Ende Mensch und Umwelt davon profitieren“, so Schulze.

Die Forschungsschwerpunkte im Enterprise Lab Center reichen von innovativer Logistikhardware über Software und Big Data bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Im Gegensatz zur heute üblichen Projektforschung lässt es sich in einem Enterprise Lab deutlich schneller und effizienter forschen, denn Lab-Forschung ist auf Dauer angelegt und beruht auf einem mindestens dreijährigen Vertrag zwischen den Unternehmen und der Fraunhofer-Gesellschaft. Gemeinsamer Grundgedanke ist es, neue, agile und interdisziplinäre Formen kooperativer Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Ein großer Vorteil der Labs sind die kurzen Dienstwege sowohl zwischen Wirtschaft und Forschung, als auch zwischen Arbeitsplatz und moderner Infrastruktur“, erläutert ten Hompel.

Durch den Umbau einer bestehenden Versuchsfläche und den Einzug in zwei neue Etagen hat das Fraunhofer IML 435 m2 Coworking Space mit fast 50 Arbeitsplätzen für das Enterprise Lab Center geschaffen. Die Umbaukosten wurden von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen, die Einrichtung vom Fraunhofer IML; die technische Ausstattung wurde mit insgesamt 700.000 Euro vom Land NRW gefördert.
 

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27. Juni 2016

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Der Mangel an Kommunikation zwischen Steuerungslogik, Maschinen und Bedienern von Produktionsanlagen und Logistiksystemen gehört zu einem der Hauptprobleme der heutigen vernetzten Produktion. Das Projekt SmARPro, ... mehr

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Der Mangel an Kommunikation zwischen Steuerungslogik, Maschinen und Bedienern von Produktionsanlagen und Logistiksystemen gehört zu einem der Hauptprobleme der heutigen vernetzten Produktion. Das Projekt SmARPro, kurz für Smart Assistance for Humans in Production Systems, will Unternehmen künftig mit einer neuen Plattform – der SmARPro Plattform – die Möglichkeit geben, Betriebsdaten standardisiert zu erfassen und aufzuarbeiten. Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Projekt SmARPro als inzwischen elftes Projekt assoziiert, weil es einen wesentlichen Beitrag zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0 leistet. In dem Projekt werden vor allem die Bereiche Logistik (Fraunhofer IML), Produktion (Fraunhofer IWU) und Handling (BOSCH) betrachtet.

Als Kernkomponenten in der Produktion stehen Menschen und Maschinen im Fokus von SmARPro. „Eine der Hauptaufgaben heutiger Technik ist es, eine Verbindung zwischen Mensch und Maschine herzustellen. Genau hier setzt SmARPro an und denkt weiter“, so Projektleiter Dipl.-Inf. Benedikt Mättig vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. Die SmARPro Plattform führt Daten aus SmARPro Wearables – also Datenbrillen oder Smart Watches – und Maschinen über das in SmARPro entwickelte SmartDevice zusammen. Über die SmartDevices können auch ältere Maschinen in die Informationsgewinnung mit eingebunden werden: Sensorik und Kommunikationselemente ermöglichen das direkte Abgreifen von Informationen unmittelbar an der Maschine und die Übermittlung der gesammelten Daten an die SmARPro Plattform. Mit Hilfe des Wearables werden diese Informationen dem Mitarbeiter kontextbasiert und abhängig von seiner aktuellen Position in Form einer Augmented Reality Darstellung angezeigt. Die Wearables geben Mitarbeitern die Fähigkeit, das Wissen der ihn umgebenen Maschinen und Objekte sichtbar zu machen. Im Ergebnis erscheinen Informationen genau da, wo der Mensch sie zum jeweiligen Zeitpunkt benötigt – und ohne, dass er aktiv eingreifen muss.

Der Nutzen für die Industrie ist immens, denn: Im Vordergrund von SmARPro in der Anwendung steht die Optimierung von Prozessen. Dabei erstreckt sich der Einsatz der neuen Lösungen von reinen Kommissionier- und Fertigungsprozessen bis hin zur Qualitätssicherung und Planungsebene. In der Qualitätssicherung kann SmARPro dafür eingesetzt werden, um Hinweise zu fehlerhaften Chargen an Mitarbeiter weiterzuleiten. Im Bereich Logistik können durch Nutzung von SmARPro Informationen über erschöpfte Bestände im KANBAN-System generiert werden, Techniker können bei der Montage Montagehinweise und Hilfestellungen zu aktuellen Aufträgen erhalten.

Hier geht es zur Projektbeschreibung und zum Kontakt.
 

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10. Juni 2016

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Wie Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, damit sie nachhaltige Konsumenten ansprechen und wie Veränderungen auf der Konsumentenseite aussehen müssten, um nachhaltige Logistikstrukturen zu unterstützen ... mehr

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Wie Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, damit sie nachhaltige Konsumenten ansprechen und wie Veränderungen auf der Konsumentenseite aussehen müssten, um nachhaltige Logistikstrukturen zu unterstützen – das sind die Themen einer Veranstaltung zur Eröffnung der Innovationsplattform des Forschungsprojekts ILoNA (Innovative Logistik für nachhaltige Lebensstile) am Mittwoch, 6. Juli, von 12 bis 17 Uhr in Essen. Die Teilnehmer erhalten einen exklusiven Einblick in die Forschungsergebnisse, die bereits erste Schlüsse zulassen und Input für die tägliche Arbeit liefern können – ganz konkret z.B.: Unter welchen Umständen entscheiden sich Kunden für nachhaltige Lieferwege? Welche Logistikdienstleistungen werden favorisiert oder abgelehnt? Welche Auswirkungen haben diese Aspekte auf die Supply Chain? Außerdem stehen die beiden Workshops „Kommunikation und Kundenverhalten (e-Commerce & Fashion)“ sowie „Implementierung kundenorientierter, nachhaltiger Logistik“ auf dem Programm.

Das Forschungsprojekt ILoNa wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Förderprogramm FONA – Forschung für Nachhaltige Entwicklung zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung gefördert. Projektpartner sind unter anderem der EffizienzCluster LogistikRuhr, das Zentrum für Logistik und Verkehr Universität Duisburg-Essen, Fiege und Schachinger Logistik.

Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos und die Teilnehmerzahl begrenzt. Mehr zum Projekt unter www.logistik-lebensstile.de.

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24. Mai 2016

Arbeitsgruppen des Industrial Data Space e.V. starten

Nach der Vereinsgründung des Industrial Data Space e.V. Anfang des Jahres in Berlin haben die Mitgliedsunternehmen in den Arbeitsgruppen „Architecture“ und „User Requirements“ ihre Arbeiten ... mehr

Nach der Vereinsgründung des Industrial Data Space e.V. Anfang des Jahres in Berlin haben die Mitgliedsunternehmen in den Arbeitsgruppen „Architecture“ und „User Requirements“ ihre Arbeiten offiziell aufgenommen. Im Rahmen der konstituierenden Sitzungen wurden Zielhorizonte entwickelt, Pro-jektphasen definiert sowie erste Anforderungen der Industrie an das Forschungsprojekt des Industrial Data Space formuliert. Zum Leiter der Arbeitsgruppe „Architecture“ wurde Andreas Teuscher von der SICK AG gewählt, für die Arbeitsgruppe „User-Requirements“ Dr. Alireza Tavakoli von thyssenkrupp AG. Für das Fraunhofer-Forschungsprojekt nehmen Jochen Schon vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Dr. Sven Wenzel vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST diese Funktion wahr.

Der Industrial Data Space steht für einen sicheren Datenaustausch zwischen Unternehmen, bei dem der Erzeuger von Daten Eigentümer der Daten bleibt und die Souveränität über die Datennutzung behält. Im Industrial Data Space e.V. definieren die Mitglieder Rahmenbedingungen und Governance für eine Referenz-Architektur und Schnittstellen mit dem Ziel eines internationalen Standards. Die Zusammenarbeit erfolgt aktuell in zwei Arbeitsgruppen, in denen branchenübergreifend Anforderungen gesammelt und spezifiziert werden.

Weitere Informationen zum Verein finden Sie hier.
 

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24. Mai 2016

Zukunftskongress Logistik wird revolutionär

Am 13. und 14. September 2016 treffen sich Logistik- und Branchenexperten „Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche“ in den Westfalenhallen in Dortmund, getragen vom Fraunhofer ... mehr

Am 13. und 14. September 2016 treffen sich Logistik- und Branchenexperten „Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche“ in den Westfalenhallen in Dortmund, getragen vom Fraunhofer IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr. Das Motto lautet: „Future Logistics – how to do the revolution“. Anspruch des Kongresses ist es, sowohl die entscheidenden Zukunftstrends zu identifizieren als auch besonders innovative Praxis-Lösungen zu diskutieren.

Der erste Kongresstag steht mit dem Zukunftsplenum im Zeichen einer übergeordneten Zukunftsvision und dem „Blick über den Tellerrand“ in andere Branchen. Der zweite Tag gliedert sich in fünf Fachsequenzen, die sich ganz spezifischen Logistik-Themen widmen. Die großen Themen des Zunftskongress Logistik lauten: „Industrial Data Space – Digitale Souveränität“, „Mittelstand 4.0 – Transfer von Industrie 4.0 in die mittelständische Praxis“, „Güter-Mobilität 4.0 – Neue Transportangebote und Technologien“, „Retail 4.0 - Technologien auf dem Prüfstand“ und „Arbeit 4.0 – Mensch-Maschine-Dialog“. Die Kongressteilnehmer können sich am zweiten Tag je nach Interessenschwerpunkt für die einzelnen Sequenzen anmelden.

Anmeldungen sind hier möglich.
 

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17. Mai 2016

Experten arbeiten an neuen Ansätzen für Kreislaufwirtschaft 2030

Die Digitalisierung von Arbeitswelt und Privatleben hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahren tiefgreifend verändert. Gleichzeitig nimmt auch in der Arbeitswelt die Bedeutung von informationsbasierten ... mehr

Die Digitalisierung von Arbeitswelt und Privatleben hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahren tiefgreifend verändert. Gleichzeitig nimmt auch in der Arbeitswelt die Bedeutung von informationsbasierten Systemen zu. Vor diesem Hintergrund lädt das Netzwerk innovative Kreislauftechnologien NiK zur Fachtagung Kreislaufwirtschaft ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juni, ab 14 Uhr im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML statt. Im Rahmen von Vorträgen zu Chancen und Risiken von Industrie 4.0 und Big Data in der produzierenden Industrie sowie zu bürgernahen Dienstleistungen sollen bestehende und kommende Möglichkeiten der Integration von Informationstechnologien in die Entsorgungswirtschaft beleuchtet werden.

Ein Vortrag zur Vision einer „Kreislaufwirtschaft 2030“ aus der Sicht des Fraunhofer IML als Gastgeber bezieht aktuelle Trends aus der Logistik in anderen Branchen und Bereichen mit ein und bildet den Einstieg in einen moderierten Workshop, in dem gemeinsame Ansätze für den Weg hin zu dieser zukünftigen Kreislaufwirtschaft identifiziert werden sollen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro pro Person. Für Mitglieder des NiK ist die Teilnahme einer Person in den NiK-Leistungen enthalten, die Teilnahmekosten für jede weitere Person liegen bei 90 Euro.

Hier finden Sie das komplette Programm der Veranstaltung.

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02. Mai 2016

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in NRW haben ab sofort eine kostenlose und kompetente Anlaufstelle, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produkte und Prozesse geht: „Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum ... mehr

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in NRW haben ab sofort eine kostenlose und kompetente Anlaufstelle, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produkte und Prozesse geht: „Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ stellte heute seine Angebote bei der Eröffnungsveranstaltung in Dortmund vor. Der EffizienzCluster LogistikRuhr gehört zu den Projektpartnern des Kompetenzzentrums.

Im Rahmen der Veranstaltung am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML informierten sich rund 200 Gäste aus Industrie, Wissenschaft und Politik über die besonderen Herausforderungen, vor denen mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung stehen. Deutlich wurde, dass der Weg hin zur Industrie 4.0 Schritt für Schritt erfolgt. Viele Mittelständler bräuchten Orientierung bei der Priorisierung und bei der Verknüpfung der einzelnen Schritte. „Ziel unserer Angebote ist es, Unternehmen auf jeder Stufe der Industrie 4.0 abzuholen und mit Ihnen den nächsten Schritt anzugehen“, sagte dazu Dr.-Ing. Patrick Beaujean, geschäftsführender Oberingenieur am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. Beaujean stellte die Angebote des Kompetenzzentrums vor: Es bietet Informationsveranstaltungen, eröffnet den Zugang zu Demo-Zentren in Forschung und Industrie und organisiert Weiterbildungsangebote für die Industrie 4.0. Darüber hinaus unterstützt es Unternehmen bei der Erarbeitung ihrer eigenen Industrie 4.0-Strategie und begleitet sie in konkreten Projekten.

Zutat für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung ist zum einen der regionale Aufbau des Kompetenzzentrums. Es bündelt das Fachwissen von Projektpartnern aus den Regionen Rheinland (intelligente Produktionstechnologie), Metropole Ruhr (intelligente Logistik und Wertschöpfungsnetzwerke) und OstWestfalenLippe (intelligente Automatisierung und Intelligente Technische Systeme). Zum anderen setzt das Kompetenzzentrum auf ein erprobtes Konzept für den Technologietransfer in den Mittelstand:  „Es existieren sehr konkrete und nutzenbringende Technologien für die Umsetzung der Industrie 4.0. Unsere Aufgabe ist es, diese praxisnah zu vermitteln und gemeinsam mit den Unternehmen in die Umsetzung zu gehen, “ sagte Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it’s OWL und Direktor am Fraunhofer IEM in Paderborn. Erfahrung mit dem Technologietransfer in mittelständische Unternehmen bringt etwa die Zusammenarbeit mit dem Spitzencluster it’s OWL.

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, freute sich deshalb besonders, dass viele Netzwerkpartner bei der Eröffnungsveranstaltung dabei waren:  „Gerade die Kombination von technologischer Expertise und der Erfahrung im Transfer zeichnen das einzigartige Netzwerk in NRW aus. Wir setzen als Kompetenzzentrum auf die gute Zusammenarbeit mit etablierten Netzwerkpartnern.“

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

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25. April 2016

ECM entwickelt Ansatz zur Kompetenzentwicklung in Industrie 4.0 mit

Wesentliche Impulse zum Thema Qualifizierung und Innovationstransfer in Unternehmen im Rahmen der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 der acatech – Deutsche ... mehr

Wesentliche Impulse zum Thema Qualifizierung und Innovationstransfer in Unternehmen im Rahmen der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gehen auf Experten der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) zurück. Insbesondere haben sie einen exemplarischen Ansatz zur Kompetenzentwicklung beigesteuert, der kleinen und mittleren Unternehmen als Orientierungshilfe dienen kann und erste Fragen zum Vorgehen bei der Einführung und zur Qualifikation im Bereich Industrie 4.0 beantwortet.

Danach erhält jede Zielgruppe ein passendes Qualifizierungsformat, das in Art und Umfang variiert. Die einzelnen Qualifizierungsformate orientieren sich überwiegend am Blended-Learning-Prinzip, d.h. E-Learning-Einheiten wechseln sich mit Präsenzphasen ab. „Die oberste Hierarchieebene im Unternehmen – etwa Geschäftsführung oder Vorstände – ist bei der Einführung des Themas Industrie 4.0 in das Unternehmen von entscheidender Bedeutung“, so Lars Nagel und Maria Beck von der ECM. Den verantwortlichen Personen müssten zunächst die Tragweite und die unternehmerische Relevanz der Einführung von Industrie-4.0-Komponenten bewusst werden. Auf der Maßnahmenebene seien beispielsweise digitale Wissensvermittlungskanäle oder auch unternehmensübergreifende Fachkreise sinnvoll.

Laut Zwischenbericht liegt der Schlüssel zu einem Plus an Arbeitsplätzen und guter Arbeit durch die Industrie 4.0 in der Qualifizierung und Weiterbildung der Menschen. Hier sieht die acatech Expertengruppe unter Leitung von Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Nachholbedarf: Die meisten der befragten Unternehmen sehen zwar Industrie 4.0 als Chance, haben sie aber bislang selten in ihren Betrieben etabliert. Lediglich 9,7 Prozent verfügen über eine voll digitalisierte Produktion. Ebenso bieten insbesondere kleinere Unternehmen ihren Belegschaften selten spezifische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Industrie 4.0: Jedes dritte große Unternehmen, aber nur jedes sechste mittelständische Unternehmen bietet spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme zur Industrie 4.0 an. Die Expertengruppe übergibt ihren Zwischenbericht heute, 25. April, auf der Hannover Messe an Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen
Hier geht es zum Download der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

Auf Grundlage der Zwischenergebnisse hat die Projektgruppe einen Demonstrator für die Online-Qualifizierung entwickelt. Dieser zeigt mediendidaktische Grundlagen und bietet sogenannte Wissensnuggets für die Industrie 4.0. Informationen zum Konzept der digitalen Wissensvermittlung.

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14. April 2016

Digital in NRW: Kompetenzzentrum lädt zur Auftaktveranstaltung ein

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum lädt Multiplikatoren sowie kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für Montag, 2. Mai, herzlich zur Auftaktveranstaltung in das Fraunhofer-Institut ... mehr

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum lädt Multiplikatoren sowie kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für Montag, 2. Mai, herzlich zur Auftaktveranstaltung in das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Förderer und Partner des Kompetenzzentrums werden dort die Arbeit des neuen Netzwerks aus Forschung, Unternehmen und Verbänden vorstellen, das kleine und mittlere Unternehmen für Industrie 4.0 fit macht.

Im Vordergrund der Auftaktveranstaltung stehen die Herausforderungen, die Unternehmen bei der Digitalisierung von Produkten, Produktion und Prozessen erwarten. Neben einem Expertenvortrag, der in das Thema einführt, ist eine Talkrunde mit Vertretern von Unternehmen bzw. Partnern des Kompetenzzentrums vorgesehen. Für die Moderation zeichnet Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, verantwortlich. Zunächst allerdings wird Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, die Teilnehmer begrüßen. Danach stehen Grußworte von Vertretern aus dem Bund auf dem Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet um 16.30 Uhr mit einem Get-Together. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird unter E-Mail veranstaltung@digital-in-nrw.de gebeten.
Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Mittelständische Unternehmen können zum Thema Digitalisierung auf die Unterstützung von Experten in ihrer Region bauen: Partner des Kompetenzzentrums sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in OstWestfalenLippe, der Metropole Ruhr und dem Rheinland. Das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr gehören zu den insgesamt zehn geförderten Partnern.

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13. April 2016

ILONA gibt Startschuss für Innovationsplattform zu einer "Logistik für nachhaltige Lebensstile"

Nachhaltige Lebensstile gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, doch welche Auswirkungen hat das auf die Logistik? Logistikunternehmen, die schon jetzt mehr über die Erwartungen nachhaltigkeitsaffiner Kunden wissen ... mehr

Nachhaltige Lebensstile gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, doch welche Auswirkungen hat das auf die Logistik? Logistikunternehmen, die schon jetzt mehr über die Erwartungen nachhaltigkeitsaffiner Kunden wissen wollen, können sich jetzt an einer einzigartigen Innovationsplattform beteiligen. Das Forschungsprojekt ILONA, kurz für „Innovative Logistik für nachhaltige Lebensstile“, lädt KEP-Dienstleister, Kontrakt- und Handelslogistiker, Verbraucherorganisationen sowie Vertreter der sharing-economy zu einer Reihe von Workshops ein. Der Auftakt ist für Mitte Juli geplant. In den Workshops erfahren die Unternehmen zum einen, wie nachhaltig ihre spezifischen Kunden bzw. Kundengruppen bereits eingestellt sind. Wie wichtig sind zum Beispiel „same-day-delivery“ oder die Lieferung an die Haustür? Basis dafür sind im Projekt durchgeführte repräsentative Befragungen. Zum anderen können sie gemeinsam mit den Forscher Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Logistik entwickeln bzw. erste Ansätze in der Praxis umsetzen – ein wesentlicher Vorteil im Wettbewerb.

Das Projekt ILONA startete im Mai 2015 und läuft über zwei Jahre. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Zu den Projektpartnern gehören die Unternehmen Schachinger Logistik und Fiege sowie die Universität Duisburg-Essen – Zentrum für Logistik und Verkehr und die Universität Witten-Herdecke (Center for Sustainable Consumption, Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung). Inhaltlich knüpft das Projekt an zwei Leitthemen des EffizienzClusters – „Urbane Versorgung“ und „Umwelt im Fokus“ – an. Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) ist ebenfalls Partner im Projekt.

Unternehmen, die sich an der Innovationsplattform beteiligen, erwartet nicht zuletzt ein Zukunfts-Update für ihre Geschäftsmodellentwicklung und ihre CSR-Aktivitäten. Sie können dabei auch an Standards in diesem Themenfeld mitwirken. Einen wesentlichen Mehrwert stellt zudem der Zugang zu einem Netzwerk mit renommierten Experten aus der Nachhaltigkeitsforschung. Der Fokus beim Thema „Nachhaltige Logistikprozesse der Zukunft“ liegt derzeit noch auf der Fashion-e-Commerce und im 
Lebensmittelhandel. Das Themenspektrum kann jedoch auf Wunsch interessierter Unternehmen noch erweitert werden.

Kontakt
Unternehmen, die an einer regelmäßigen Zusammenarbeit im Rahmen der Innovationsplattform interessiert sind, können sich ab sofort an Nomo Braun, Innovationsmanagement bei der ECM, Tel.: +49 (0) 208 9925 366, E-Mail: nomo.braun@effizienzcluster.de, wenden.

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12. April 2016

Neues assoziiertes Projekt PERFECT entwickelt EU-Einkaufscurriculum der Zukunft

In Unternehmen steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Einkäufern. Denn: Industrieunternehmen geben inzwischen im Durchschnitt um die 60 Prozent ihres Umsatzes für Zulieferungen aus. Deshalb gewinnt ... mehr

In Unternehmen steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Einkäufern. Denn: Industrieunternehmen geben inzwischen im Durchschnitt um die 60 Prozent ihres Umsatzes für Zulieferungen aus. Deshalb gewinnt für Firmen eine professionelle Einkaufsorganisation zunehmend an Bedeutung. Im Projekt PERFECT, kurz für „Purchasing Education and Research for European Competence Transfer“, gestalten nun Forscher in vier europäischen Ländern gemeinsam ein „Best practice“-EU-Einkaufscurriculum der Zukunft. Gleichzeitig sollen Konzepte und Modelle entwickelt werden, um die Ausbildung von Nachwuchs-Einkäufern zu verbessern.

PERFECT ist das zwölfte assoziierte Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr. Es setzt auf den Gedanken des früheren Leitthemas Logistische Gestaltungskompetenz auf und führt diese weiter. Das Leitthema lenkte den Blick auf nachhaltige Geschäftsmodelle und verantwortungsvolle Produkte – auch und gerade im Rahmen der zunehmenden Hightech-Orientierung der Logistik und ihrer Verantwortung als Organisator globaler Wertschöpfungsnetze. Die assoziierten Forschungs- und Innovationsprojekte des EffizienzClusters ergänzen und vertiefen das Themenspektrum des Clusters und erweitern das Experten- und Kontaktnetzwerk. Damit leisten sie nach dem Ende der Förderung aus dem Spitzencluster-Wettbewerb einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Clusters. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Unternehmen laufend neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung stehen.

Weitere assoziierte Projekte sind InventAIRy, in dem Forscher einen Flugroboter für die Inventur entwickeln, ILogTec, kurz für Intelligente Logistische Produktrepräsentation für innovative technische Fahrzeugkomponenten, und SoMaLI, in dem vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Produktion und Logistik ein Leitbild für „gute Industriearbeit“ erarbeitet wird.
Im Projekt ILoNa, kurz für Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile, gehört der EffizienzCluster zu den neun Partnern. Die Forscher fragen danach, wie innovative Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, die sowohl sozioökologischen Anforderungen gerecht werden als auch nachhaltige Lebensstile von Konsumenten fördern und ermöglichen.

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07. April 2016

Clusterpartner catkin stellt Logistik 4.0-Plattform auf Hannover Messe vor

Vernetzung und digitalisierte Prozessketten nach dem Vorbild einer Smart Factory gewinnen in der Logistik stark an Bedeutung. Gefragt sind dabei eindeutige Informationen in Echtzeit und mit ihnen Kommunikationsplattformen, ... mehr

Vernetzung und digitalisierte Prozessketten nach dem Vorbild einer Smart Factory gewinnen in der Logistik stark an Bedeutung. Gefragt sind dabei eindeutige Informationen in Echtzeit und mit ihnen Kommunikationsplattformen, über die sich kollaborative Prozesse abbilden, automatisieren und koordiniert steuern lassen. Der IT-Dienstleister catkin, Mitglied im EffizienzCluster Logistik e.V., hat eine entsprechende Plattform entwickelt, die die Zusammenarbeit aller Akteure entlang der logistischen Kette über eine industrielle Internetlösung unterstützt. Neben der klassischen vertikalen Vernetzung von Auftragsinformationen bietet catkin zusätzlich die horizontale Vernetzung mit den vor- und nachgelagerten Prozessschritten. Das Auftragsportal deckt schon heute sämtliche Anforderungen einer Logistik 4.0 als wichtiger Bestandteil einer Industrie 4.0 ab. Die Plattform für die Integration der Prozesse auch außerhalb des Werkzauns stellt das Dortmunder Unternehmen jetzt auch vom 25. bis 28. April auf der Hannover Messe vor (Halle 6, Stand L 44/5).

Manager komplexer logistischer Prozesse
Wenn sich Industrie und Maschinen zunehmend vernetzen und „intelligent” werden, dann muss auch die Logistik in und zwischen den Stufen der industriellen Wertschöpfungskette ein neues Niveau erreichen. Der klassische Spediteur als Organisator von Transporten wird mehr und mehr zum Manager komplexer Prozesse. „Die Basistechnologien sind vorhanden und einsatzbereit. Es braucht nur mutige Entscheider, die sich nicht scheuen, diese aktiv mitzugestalten”, so Geert-Jan Gorter, Geschäftsführer der catkin GmbH, anlässlich der Hannover Messe. Nebenbei profitieren Unternehmen schon heute von enormen Vorteilen, die sich sowohl in qualitativer als auch in monetärer Hinsicht bemerkbar machen.

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04. April 2016

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist jetzt online: Unter www.digital-in-nrw.de finden interessierte Unternehmen Informationen über das neue Kompetenzzentrum, in dem speziell kleine und mittlere ... mehr

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist jetzt online: Unter www.digital-in-nrw.de finden interessierte Unternehmen Informationen über das neue Kompetenzzentrum, in dem speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung von Produkten, Produktion und Prozessen unterstützt werden. Ein Netzwerk aus Forschung, Unternehmen und Verbänden macht fit für Industrie 4.0. Partner sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in OstWestfalenLippe, der Metropole Ruhr und dem Rheinland. Starke Netzwerke und Cluster sind hier bereits beste Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Mittelstand. So sind der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML Partner in der Metropole Ruhr. Geschäftsstellenleiter der Metropole Ruhr ist Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. Derzeit werden bedarfsgerechte Services konzipiert.

Auf der Internetseite können sich Unternehmen einen ersten Eindruck über die Angebote und Leistungen des Kompetenzzentrums verschaffen. Ein interessanter Punkt sind auch Termine und Veranstaltungen des Kompetenzzentrums sowie seiner Partner rund um das Thema Digitalisierung.

Das Kompetenzzentrum ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

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17. März 2016

InventAIRy entwickelt Anwendungsbeispiel für Industrial Data Space

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat auf der internationalen Messe CeBIT in Hannover ein Eckpunkte-Papier zum geplanten Industrial Data Space vorgestellt. Das Forschungsprojekt InventAIRy, assoziiertes Projekt des EffizienzCluster ... mehr

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat auf der internationalen Messe CeBIT in Hannover ein Eckpunkte-Papier zum geplanten Industrial Data Space vorgestellt. Das Forschungsprojekt InventAIRy, assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, erarbeitet für den international offenen Datenraum bereits ein Anwendungsbeispiel im Bereich Logistik.

Die Forscher von InventAIRy gestalten die Inventur neu: Autonome Flugroboter navigieren eigenständig durch Lagerhallen und lesen Barcodes im Flug aus. In der Logistik von morgen sind die Daten, die sie erfassen, essentiell. Andererseits benötigen die Drohnen Umweltmodelle, die aus verschiedenen Quellen zur Verfügung gestellt werden, um unabhängig von Hindernissen am Boden zu agieren, sich in alle Richtungen zu bewegen und auch schwer erreichbare Stellen, etwa in Hochregallagern, einsehen zu können. So entstehen neue Geschäftsmodelle und Software Services.

Zu den wichtigsten Eckpunkten des Industrial Data Space gehören die digitale Souveränität über die eigenen Daten sowie deren maximale Sicherheit. Die Daten werden nur dann zwischen zertifizierten Partnern sicher ausgetauscht, wenn sie wirklich für einen Mehrwertdienst des Datennutzers benötigt werden. Weiterhin soll die Industrie dort Zugang zu Daten und Anwendung für eigene Mehrwertdienste haben. Im Bereich Mobilität könnte z.B. die proaktive Anzeige von Nahverkehrsangeboten im Navigationssystem eines Autos ein solcher Dienst sein, wenn etwa am Reiseziel durch eine Großveranstaltung der Verkehr überlastet ist. Der Industrial Data Space wird in den verschiedensten Anwendungsfeldern eine Vielzahl solcher Dienste ermöglichen, die vernetzte Daten aus verschiedenen Quellen nutzen.

Unterstützt wird die Initiative Industrial Data Space von der Bundesregierung. Auf der CeBIT stellte sich erstmals auch der Verein Industrial Data Space e.V. vor, der sich Anfang des Jahres gegründet hatte. Zu den Mitgliedern gehören namhafte Unternehmen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die Geschäftsstelle sitzt am Fraunhofer IML in Dortmund. Leiter der Geschäftsstelle ist Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH.

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02. März 2016

Neues CSR Hub NRW stellt sich vor

In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind es häufig Gründerinnen und Gründer, die mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen die Zukunft gestalten. Verantwortungsvolle Unternehmensführung ... mehr

In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind es häufig Gründerinnen und Gründer, die mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen die Zukunft gestalten. Verantwortungsvolle Unternehmensführung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle und wirkt als Treiber für Innovationen und Investitionen. Um diese Entwicklung voranzutreiben, präsentieren das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP, www.scp-centre.org) und das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND, www.business-angels.de) am Freitag, 11. März 2016, ab 17 Uhr das CSR Hub NRW in der Villa Media in Wuppertal. Das CSR Hub ist eines von fünf CSR Kompetenzzentren in NRW, das insbesondere junge KMU und Start-ups fundiert über soziale und ökologische unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibility (CSR) – informiert. Es wird über einen Zeitraum von drei Jahren von der Landesregierung NRW und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Anmeldung zur Veranstaltung nehmen Patrick Bottermann, Tel. +49 (202) 459 58 17, patrick.bottermann@scp-centre.org, und Thomas Wagner, Tel. +49 (202) 459 58 55, thomas.wagner@scp-centre.org, gerne entgegen. Der Besuch ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

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23. Februar 2016

EffizienzCluster beim Infoday für neue KICs

Beim Information Day den beiden geplanten neuen KICs, kurz für Knowlegde and Innovation Communities, erläuterten Vertreter des European Institute of Innovation and Technology (EIT) und der Europäischen ... mehr

Beim Information Day den beiden geplanten neuen KICs, kurz für Knowlegde and Innovation Communities, erläuterten Vertreter des European Institute of Innovation and Technology (EIT) und der Europäischen Union potenziellen Antragstellern jetzt die weitere Vorgehensweise. Die Experten informierten die Teilnehmer zum einen über die Prinzipien, die Bewertungskriterien und den Bewertungsprozess im Rahmen der aktuellen Ausschreibung. Zum anderen stellten sie auch die Synergien zwischen dem EIT, den KICs und anderen Instrumenten der EU dar.

Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) hatte im Februar zwei KICs ausgeschrieben: eines im Bereich Produktion und eines zum Thema Ernährung. Fünf KICs zu den Themen Klimawandel, Informations- und Kommunikationstechnologie, Nachhaltige Energie, Gesundheit und Rohstoffe bestehen bereits. Ziel der KICs ist es, in ihren Wirtschaftszweigen für eine neue Kultur der Innovation zu sorgen. „Es ist noch einmal sehr deutlich geworden, dass KICs kein weiteres Programm zur Forschungsförderung sind“, so Carina Neveling vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. „Vielmehr geht es darum, langfristige nachhaltige Partnerschaften zwischen Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung aufzubauen.“ Dazu zeigten die EU-Vertreter auch zahlreiche Erfolgsgeschichten aus den bestehenden KICs auf.

Das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster arbeiten bereits seit mehreren Monaten intensiv mit zahlreichen Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sowie mit interessierten Unternehmen an der Vorbereitung eines Antrags. Einreichungsschluss für Anträge von Konsortien ist der 14. Juli, die Vergabe soll am 19. November dieses Jahres erfolgen.

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15. Februar 2016

"Enterprise Lab" mit BMW setzt auf Cluster-Projekt Hub2Move auf

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie im Rahmen so genannter „Enterprise Labs“ am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik nimmt mehr und mehr Fahrt auf: Nach der DB Mobility ... mehr

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie im Rahmen so genannter „Enterprise Labs“ am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik nimmt mehr und mehr Fahrt auf: Nach der DB Mobility Logistics AG, der Sick AG und der Würth-Gruppe ist die BMW Group bereits das vierte Unternehmen, das sich für das innovative Format des Fraunhofer IML entschieden hat. Erste Ergebnisse werden die Partner des „BMW Enterprise Lab for Flexible Logistics“ auf der LogiMAT vom 8. bis 10. März 2016 in Stuttgart vorstellen – am Stand des Fraunhofer IML sowie im Forum „Neue Transportroboter – flink, stark, vielseitig“ am Dienstag, 8. März, 14.30 – 16.00 Uhr.

„Der EffizienzCluster LogistikRuhr begrüßt solche Forschungsformate: Auch das jüngste Enterprise Lab mit der BMW Group knüpft wieder an Forschungsthemen und -ergebnisse aus unseren Spitzencluster-Projekten an, vertieft und verdichtet sie“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Dies ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Verwertung der Lösungen und Konzepte, in den Verbundprojekten erfolgreich entwickelt wurden.“

Bereits seit September 2015 arbeitet das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit der BMW Group in dem Enterprise Lab zusammen. Leitthema ist es, Supply-Chain-übergreifende Enabler-Technologien zu erproben und auszuarbeiten. Das Ziel: die optimale Flexibilisierung von Informations- und Materialfluss. Dabei entstehen intelligente Lösungen, die Kooperationsbarrieren zwischen den Partnern der Supply Chain beseitigen. Ähnliche Ziele verfolgte das Fraunhofer IML auch mit Projekten wie „Hub2Move“ zu wandelbaren und umzugsfähigen Logistikstandorten, das im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurde.

Mehr über die Inhalte und Arbeiten des „BMW Enterprise Lab for Flexible Logistics“ erfahren Sie hier.

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14. Februar 2016

Im Fraunhofer IML: Clusterpartner diskutieren über Logistik in der Cloud

Bereits heute ist intelligente IKT in Kombination mit Cloud-Technologien unverzichtbar für die Logistik. Zur Diskussion über den Einfluss und die Potentiale von Cloud Computing in der Logistik lädt ... mehr

Bereits heute ist intelligente IKT in Kombination mit Cloud-Technologien unverzichtbar für die Logistik. Zur Diskussion über den Einfluss und die Potentiale von Cloud Computing in der Logistik lädt der CPS.HUB NRW für Donnerstag, 3. März 2016, zur Veranstaltung der Fachgruppe Cloud Computing „Die Zukunft der Logistik liegt in der Cloud: Potentiale der digitalen Vernetzung“ in das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Die Teilnehmer erwartet ein interessantes Programm rund um die Fragen, wie und wo Cloud die Logistikprozesse der Zukunft beeinflusst, welche Lösungen bereits existieren und wie sich Unternehmen im Rahmen des CPS.HUB NRW Projektideen zur Umsetzung bringen können.

Namhafte Experten und Wissenschaft und Wirtschaft informieren über aktuelle Trends. Die Keynote hält Prof. Dr. Jakob Rehof, Fraunhofer ISST, zum Thema „Schneller ankommen trotz Verspätung – Der Einfluss von Echtzeitdaten auf unsere Mobilität“. Zwei Mitgliedsunternehmen des EffizienzCluster Logistik e.V. stehen ebenfalls als Experten zur Verfügung. „IoT in der Logistik“, lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Armin Günter, DB Schenker; Geert-Jan Gorter, catkin GmbH, informiert – als ein Beispiel für Innovationen aus NRW – über „Logistik aus der Cloud“.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, Empfang der Gäste ab 14.30 Uhr. Die Vorträge enden um 18 Uhr, danach besteht Gelegenheit zum Networking.

Weitere Informationen zu der kostenlosen Veranstaltung finden Sie hier. Die Anmeldung ist per E-Mail an veranstaltung@cps-hub-nrw.de möglich.

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10. Februar 2016

ETP ALICE treibt Roadmap für Forschungsprojekte voran

Die Working Groups der Europäischen Technologie-Plattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Innovation through Collaboration in Europe, haben sich jetzt in Wien getroffen. Mehr als 100 Vertreter aus ganz ... mehr

Die Working Groups der Europäischen Technologie-Plattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Innovation through Collaboration in Europe, haben sich jetzt in Wien getroffen. Mehr als 100 Vertreter aus ganz Europa – darunter aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie aus dem EffizienzCluster LogistikRuhr – arbeiteten dort weiter intensiv an der Umsetzung der „ALICE Research and Innovation Roadmaps“ für 2018–2020 und darüber hinaus. Rund 50 Themen für Forschungs- und Innovationsprojekte unter dem Dach des „Physical Internets“, die in den insgesamt fünf Working Groups von ALICE vorbereitet worden waren, wurden danach in so genannten World Cafés gemeinsam mit den Experten anderer Gruppen diskutiert, gematcht und weiterentwickelt. Das Themenspektrum für ein weltweites Güter-Transportsystem nach der Idee des digitalen Internets reichte von Öko-Labelling über die Planung von Verkehrsinfrastrukturen in der Stadt („Urban Planning“) bis hin zu Synchromodalität. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, inwieweit der Mittelstand verstärkt sowohl in die Themen als auch in die daraus resultierenden Ausschreibungen einbezogen werden kann.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML gehören zu den Organisationen, die die Europäische Technologie-Plattform im Jahr 2013 mit ins Leben gerufen haben. Vertreter von EffizienzCluster und Fraunhofer IML arbeiten seitdem intensiv in den Working Groups mit und setzten sich dort für die Interessen der Wirtschaft am Standort Deutschland ein. Dabei werden Ideen und Ansätze für Forschungs- und Innovationsprojekte, die die Wirtschaft an die Institutionen heranträgt, in die Gremien der ETP ALICE eingebracht, dort dann bearbeitet und letztlich der Europäischen Kommission zur Aufnahme in die Forschungsagenda empfohlen. Ziel ist es, dass sich für die deutsche Wirtschaft relevante Forschungs- und Innovationsprojekte auch in den europäischen Ausschreibungen wiederfinden, insbesondere im im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020.

Im Rahmen des Workshops in Wien diskutierten die Teilnehmer auch über das Positionspapier „Truly Integrated Transport System for Sustainable and Competitive Logistics”, das die ETP ALICE in Zusammenarbeit mit den Transport-Initiativen und -Gremien ACARE, ERRAC, ERTRAC sowie WATERBORNE im europäischen Forschungsprojekt Setris vorbereitet hatte.
 

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28. Januar 2016

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move – einem der 30 Verbundprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, die im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurden – ... mehr

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move – einem der 30 Verbundprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, die im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurden – haben heute ihre Projektergebnisse zum umzugsfähigen Umschlagszentrum vorgestellt. „Das Umschlagszentrum der Zukunft sitzt dank neuer flexibler, mobiler und leicht umzubauender Handhabungs-, Förder- und Lagertechnik gewissermaßen auf gepackten Koffern: Alle Systeme und Prozesse sind innerhalb von wenigen Tagen an neue Anforderungen anpassbar", erklärt Projektleiter Guido Follert vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Logistikunternehmen haben so die Möglichkeit, ihr Transportnetz regelmäßig zu überplanen und zu optimieren. Materialflusssysteme lassen sich dabei im Rahmen ihrer technischen Lebensdauer von 20 Jahren durchaus auch mehrfach an aktuelle Bedarfsorte umsetzen. Gleichzeitig können Unternehmen durch die neue Wandlungsfähigkeit innovativer Anlagen und Systeme wesentlich schneller auf Kundenaufträge oder saisonale Schwankungen reagieren. Auch der finanzielle Aufwand für den „Tapetenwechsel" reduziert sich. Beides sind wichtige Vorteile im Wettbewerb. Die Projektpartner aus der Wirtschaft – Lanfer Automation, Logata Digital Solutions, Ryll, Still und Stute Logistics – haben in den Hub2Move teilweise auch eigene Entwicklungsprojekte mit eingebracht und setzen einen Teil der aktuellen Lösungen inzwischen bereits erfolgreich ein.

Wegbereiter für Industrie 4.0
Die Laufzeit des Forschungsprojekts Hub2Move betrug 24 Monate, offiziell wurde es Ende Mai – als letztes Projekt aus dem Spitzencluster-Wettbewerb – abgeschlossen. Die Forschungsergebnisse zahlen auf die Mission des Clusters ein, Umwelt und Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Leitlinie „Effizienzgewinne durch Autonomisierung". Das Forschungsprojekt Hub2Move versteht sich zudem als Wegbereiter für eine Industrie 4.0, da es entsprechende Technologien eingesetzt und erprobt hat. „Wir sind überzeugt davon, dass die im Projekt gewonnenen Erfahrungen dazu führen, dass sich zahlreiche neue Produkte am Markt etablieren", so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Gleichzeitig haben wir hier ein Projekt, mit dem sich gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen der Nutzen von Industrie 4.0 sehr gut vermitteln lässt."

Automatisierung „on Demand": Demonstrator spielt drei Szenarien durch
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung haben die Wissenschaftler vom Fraunhofer IML die Forschungsergebnisse zu Stetigfördertechnik, Flurförderzeugen und Leitsteuerungstechnik in einem Demonstrator zusammengeführt und greifbar gemacht. Drei verschiedene Szenarien verdeutlichen, wie eine intelligente Technik und die informationstechnologische Vernetzung von Maschinen und Systemen die so genannte innere Wandlungsfähigkeit eines Umschlagszentrums ermöglichen. So wird die Stetigfördertechnik aus einzelnen Fördermodulen flexibel und schnell zusammengesetzt. Jedes Fördermodul ist mit einer Steuerung ausgestattet, die sich selbst konfiguriert. Darüber hinaus organisieren mobile Transportroboter ihre Wege dank einer dezentralen und herstellerneutralen Verkehrsregelung selbst. Dabei kann der Benutzer jederzeit über den Grad der Automatisierung – manuell, assistierend oder vollautonom – entscheiden (Prinzip „Automatisierung on Demand"). Das Transportauftragsmanagement ist in den „App-Store der Logistik", die Logistics Mall, integriert. Das gesamte System lässt sich danach über mobile Apps steuern.
 

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26. Januar 2016

Industrial Data Space e.V. gegründet

Industrial Data Space e.V. gegründet

Gründung des Industrial Data Space e.V. in Berlin: (v.l.n.r.) Markus Vehlow, PwC; Dr. Ralf-Peter Simon, KOMSA AG; Dr. Robert Bauer, SICK; Heike Niederau-Buck, Salzgitter; Dr. Ralf Brunken, Volkswagen; Prof. Dr. Boris Otto, Fraunhofer IML; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Fraunhofer-Gesellschaft; Dr. Reinhold Achatz, thyssenkrupp und Ulrich Ahle, ATOS.
Foto: Matthias Heyde/Fraunhofer
 

Die Fraunhofer-Gesellschaft, 16 Wirtschaftsunternehmen und der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. haben heute in Berlin einen gemeinnützigen Verein zum Industrial Data Space ... mehr

Industrial Data Space e.V. gegründet

Gründung des Industrial Data Space e.V. in Berlin: (v.l.n.r.) Markus Vehlow, PwC; Dr. Ralf-Peter Simon, KOMSA AG; Dr. Robert Bauer, SICK; Heike Niederau-Buck, Salzgitter; Dr. Ralf Brunken, Volkswagen; Prof. Dr. Boris Otto, Fraunhofer IML; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Fraunhofer-Gesellschaft; Dr. Reinhold Achatz, thyssenkrupp und Ulrich Ahle, ATOS.
Foto: Matthias Heyde/Fraunhofer
 

Die Fraunhofer-Gesellschaft, 16 Wirtschaftsunternehmen und der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. haben heute in Berlin einen gemeinnützigen Verein zum Industrial Data Space gegründet. Dessen Aufgabe ist es, Wissenschaft und Wirtschaft für nachhaltige Lösungen zu vernetzen, die Architektur des Industrial Data Space mit zu gestalten sowie zentrales Organ für die Kooperation mit verwandten Initiativen zu sein. Der Sitz des Vereins ist Berlin.

Die von der Fraunhofer-Gesellschaft 2015 ins Leben gerufene strategische Initiative zum Industrial Data Space zielt darauf ab, einen sicheren Datenraum zu schaffen, der es Unternehmen verschiedener Branchen und Größen ermöglicht, ihre Daten souverän zu vernetzen. Bereits zum 1. Oktober 2015 startete das Forschungsprojekt „Industrial Data Space“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert wird. An den Arbeiten sind insgesamt 12 Fraunhofer-Institute beteiligt. Die Koordination des Forschungsprojekts liegt bei Prof. Boris Otto vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Zu den Aufgaben des Industrial Data Space e.V. wird es gehören, die Anforderungen von Unternehmen mit denen aus dem BMBF-Forschungsprojekt abzugleichen und ein Themenportal für die Use-Cases aufzubauen. Gleichzeitig richtet der Verein Fachausschüsse, Arbeitskreise und Initiativen ein, die sich mit wissenschaftlich-technischen Standardisierungsfragen und Zertifizierungsprozessen beschäftigen. An der Erarbeitung von Richtlinien und Gesetzgebungsprozessen wird er sich sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene, insbesondere im europäischen Forschungsraum, beteiligen. Darüber hinaus sollen Informations- und Weiterbildungsaktivitäten zum sicheren Datenraum, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), unterstützt werden.

Mit der Gründung des Industrial Data Space e.V. hat die Wirtschaft am Standort Deutschland einen weiteren wichtigen Schritt zu einer digital vernetzten Industrie vollzogen. „Die digitale Transformation und Industrie 4.0 sind für die Unternehmen in Deutschland zentrale Erfolgsfaktoren“, so der neue Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Reinhold Achatz, CTO und Leiter der Corporate Function Technology, Innovation & Sustainability bei der thyssenkrupp AG. „Mit dem Verein wollen wir sicherstellen, dass die spezifischen Interessen der Wirtschaft gezielt in die Forschungsarbeiten einfließen. Gleichzeitig sollen Unternehmen schneller auf Ergebnisse aus diesem Projekt zugreifen können und diese umsetzen.“

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14. Dezember 2015

Digitalisierung im Mittelstand live erleben

„Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für Mittelstand und Handwerk“ lautet das Thema eines Infotags am Dienstag, 2. Februar 2016, von 10 bis 16.30 Uhr im Landschaftspark Duisburg. ... mehr

„Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für Mittelstand und Handwerk“ lautet das Thema eines Infotags am Dienstag, 2. Februar 2016, von 10 bis 16.30 Uhr im Landschaftspark Duisburg. Die Veranstaltung wird von Vertretern verschiedener Projekte aus der Förderinitiative „eStandards – Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ausgerichtet. Praktiker aus mittelständischen Unternehmen, Wissenschaftler und weitere Experten zeigen anhand konkreter Projektergebnisse, was auch für den Mittelstand und das Handwerk möglich ist. Auf der Agenda stehen u.a. die Digitalisierung von Prozessen in Bauhandwerk- und Gewerbe, die Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft entlang des Behandlungspfades sowie Bausteine der Prozessdigitalisierung für verschiedene Prozesse in und zwischen Unternehmen. An sechs Themeninseln lässt sich Digitalisierung live erleben. Die Teilnahme ist kostenfrei, zur Anmeldung geht es hier.

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11. Dezember 2015

Neues assoziiertes Projekt: SoMaLI-Forscher entwickeln Leitbild für "gute Industriearbeit"

 Der EffizienzCluster hat das Forschungsprojekt Social Manufacturing and Logistics“ (SoMaLI) als assoziiertes Projekt aufgenommen. Die Forscher von SoMaLI entwickeln vor dem Hintergrund der zunehmenden ... mehr

 Der EffizienzCluster hat das Forschungsprojekt Social Manufacturing and Logistics“ (SoMaLI) als assoziiertes Projekt aufgenommen. Die Forscher von SoMaLI entwickeln vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Produktion und Logistik ein Leitbild für „gute Industriearbeit“.

In den vergangenen Jahren stand das Thema Industrie 4.0 als technologische Vision vor allem im Zeichen der Entwicklung industrieller Anwendungsperspektiven. Inzwischen ist auch die damit einhergehende Veränderung der Arbeitswelt Gegenstand der Forschung. „Mit der Assoziierung von SoMaLI stellen wir einmal mehr sicher, dass wir in allen Fragen von Industrie 4.0 an aktuellen Entwicklungen teilhaben“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Von diesem Wissen profitieren auch unsere Clusterpartner.“ Gleichzeitig erweitert der EffizienzCluster mit SoMaLI sein Experten- und Kontaktnetzwerk. Zu den Projekten des EffizienzCluster LogistikRuhr bestehen dabei zahlreiche Anknüpfungspunkte: Zum einen haben Projekte wie smart Reusable Transport Items (smaRTI) die technologische Vision des Internets der Dinge bzw. von Industrie 4.0 durch den Einsatz intelligenter Logistik-Objekte vorangetrieben. Zum anderen adressierten Projekte aus dem Leitthema „Logistische Gestaltungskompetenz“ das Thema Qualifizierung in der digitalisierten Welt.

Wie sich Arbeit in der digitalisierten Welt von Industrie 4.0 entwickeln wird, ist derzeit noch offen. Sowohl optimistische Szenarien, die Arbeitsplatzgewinne und eine generelle Aufwertung von Tätigkeiten und Qualifikationen prognostizieren, als auch pessimistische Szenarien mit Arbeitsplatzverlusten und Dequalifizierungsgefahren stehen einander gegenüber. „Wir begreifen Industrie 4.0 als sozio-technisches System: Dabei geht es nicht um die Frage `entweder Mensch oder Technik´, sondern um eine sowohl auf Mitarbeiter als auch Technologie abgestimmte Gestaltung zukünftiger Produktions- und Logistiksysteme. Solche grundlegenden Fragen können nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Soziologie und Ingenieurwissenschaften beantwortet werden“, so SoMaLI-Projektleiter Johannes Dregger vom Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen FLW der Technischen Universität Dortmund. Ein erstes Resümee des Projekts macht deutlich, dass gemeinsame Anstrengungen der Akteure in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erforderlich sein werden, um die positiven Szenarien einer künftigen industriellen Arbeitswelt Realität werden zu lassen. Neue Formen des Zusammenwirkens von Mensch und Technik sollen beispielsweise auf der gemeinsamen Konferenz „Arbeiten in der digitalen Welt“ von Bundeswirtschafts- und Bundesarbeitsministerium am 28. Januar 2016 diskutiert werden. Die SoMaLI-Forscher zeichnen sich verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung der Konferenz.

Das interdisziplinäre Projekt an der Technischen Hochschule Dortmund startete im Mai 2015 und läuft über 14 Monate. Beteiligt sind das Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung FIA sowie der Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen FLW. SoMaLI wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi gefördert.

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07. Dezember 2015

Neues Graduiertenkolleg erforscht Anpassungsintelligenz von Fabriken

Zu den neuen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs gehört auch das Graduiertenkolleg „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld“ ... mehr

Zu den neuen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs gehört auch das Graduiertenkolleg „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld“ an der Technischen Universität Dortmund. Doktorandinnen und Doktoranden erforschen dabei die ganzheitliche Fabrikanpassungsplanung aus Sicht der Informatik, der Produktionstechnik, der Logistik und des Bauwesens. Teilnehmer am Kolleg sind auch Doktoranden des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik (LFO) an der Technischen Universität Dortmund, Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr. „Die Förderung des Graduiertenkollegs durch die DFG zeigt, wie wichtig es ist, dass Forschung, Entwicklung und Innovation interdisziplinär gedacht werden“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH.

Zu den offenen Forschungsfragen, die im Rahmen des Graduiertenkollegs bearbeitet werden, zählen eine gemeinsame Terminologie der beteiligten Disziplinen sowie die Beschreibung, Planung, Steuerung und Unterstützung interdisziplinärer Planungsprozesse. Das Graduiertenkolleg setzt seine Schwerpunkte daher auf das Management von Anpassungsprozessen, Smart Efficient Production Systems und die virtuelle Unterstützung der Anpassungsprozesse. Dazu kann es an der TU Dortmund etwa auf eine virtuelle Modellfabrik und eine selbst entwickelte CAVE (Computer Aided Virtual Environment) zurückgreifen.

Das Graduiertenkolleg ist eines von 16, dessen Einrichtung die DFG jetzt beschlossen hat. Diese nehmen ihre Arbeit überwiegend zum April 2016 auf. Sie werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert und erhalten in dieser Zeit insgesamt etwa 72 Millionen Euro.

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02. Dezember 2015

Russische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim EffizienzCluster

Russische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim EffizienzCluster

Eine Delegation russischer Clustermanager hat sich im Rahmen ihres NRW-Besuchs über die Strukturen und Aktivitäten des EffizienzCluster LogistikRuhr informiert. Bei ihrem Aufenthalt am Fraunhofer-Institut ... mehr

Russische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim EffizienzCluster

Eine Delegation russischer Clustermanager hat sich im Rahmen ihres NRW-Besuchs über die Strukturen und Aktivitäten des EffizienzCluster LogistikRuhr informiert. Bei ihrem Aufenthalt am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund stellten Carina Neveling und Christian Prasse den EffizienzCluster sowie seine Forschungs- und Innovationsprojekte vor. Großes Interesse bestand bei den Clustermanagern an Informationen über die Fördermechanismen. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmer der russischen Delegation Einblicke in die Arbeit des Fraunhofer IML. Formate zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft stießen auf besondere Aufmerksamkeit. Vor allem das Konzept der Enterprise Labs überzeugte die Clustermanager.
Die Teilnehmer der Delegation kamen aus allen Teilen Russlands, u.a. aus dem Ural und Sibirien. Sie sind dort verantwortlich für das Management von Clustern in den unterschiedlichsten Branchen – von der Industrie bis zum Tourismus. In Nordrhein-Westfalen hatte sich die Delegation die Arbeit mehrerer Cluster jeweils vor Ort erläutern lassen.

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30. November 2015

Cluster-Aktivitäten zu Industrie 4.0 finden in Großbritannien große Beachtung

Cluster-Aktivitäten zu Industrie 4.0 finden in Großbritannien große Beachtung

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien ist Industrie 4.0 eines der größten innovationspolitischen Themen. Vor diesem Hintergrund hatte das Manufacturing Technology Centre (mtc) ... mehr

Cluster-Aktivitäten zu Industrie 4.0 finden in Großbritannien große Beachtung

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien ist Industrie 4.0 eines der größten innovationspolitischen Themen. Vor diesem Hintergrund hatte das Manufacturing Technology Centre (mtc) in Coventry in der vergangenen Woche in enger Zusammenarbeit mit der englischen und deutschen Botschaft Experten aus Deutschland, den Niederlanden und Italien zu einer Fachtagung eingeladen. Neben Vertretern der Industrieunternehmen Bosch und Siemens, des Vereins deutscher Ingenieure (VDI) und Verbands Elektrotechnik und Elektronik (VDE) sowie der Geschäftsstelle der nationalen Plattform Industrie 4.0 berichteten Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer des EffizienzCluster LogistikRuhr, und Christian Prasse vom Fraunhofer-Institut für Logistik und Materialfluss IML, beim EffizienzCluster für das Innovationsmanagement verantwortlich, über die Entwicklung und die Möglichkeiten von Industrie 4.0 aus der deutschen Perspektive.

„Industrie 4.0 ist der größte Veränderungsschritt in der Fertigung seit der Einführung des ersten Roboters“, so Thorsten Hülsmann. „Aber die englischen Unternehmen sind noch zurückhaltend bei der Umsetzung. Mit den Ergebnissen aus den Forschungsprojekten des EffizienzClusters, aber auch anhand der Best Practices unserer Praxispartner konnten wir im Rahmen der Fachtagung einen Beitrag dazu leisten, den wirtschaftlichen Nutzen von Industrie 4.0 zu verdeutlichen.“ Die Entwicklung in Deutschland findet große Beachtung in England und soll in gemeinsamen Aktivitäten mit EffizienzCluster und Fraunhofer IML gefestigt werden.

Im Mittelpunkt der Vorträge, Podiumsdiskussionen und Fragerunden stand die Perspektive der Nutzer (End user) der Methoden, Technologien und Innovationen von Industrie 4.0. Thorsten Hülsmann stellte dabei Konzepte und Lösungen zum Corporate Learning vor, mit denen die Umsetzung von neuen Technologien unterstützt werden kann. Christian Prasse informierte über die jüngst veröffentlichte Studie „Industrie 4.0 im Mittelstand“ sowie über das neue Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0, in dem Fraunhofer IML und EffizienzCluster sowie weitere Partner mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung sowie der Anwendung von Industrie 4.0 durch praxisnahe Lösungen und mittelstandsgerechte Informationen unterstützen.

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27. November 2015

Zusammenarbeit mit Zaragoza Logistics Center wird intensiviert

Zusammenarbeit mit Zaragoza Logistics Center wird intensiviert

Vertreter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt mit ihren Kollegen vom Zaragoza Logistics Center (ZLC) in Spanien getroffen, um ihre Zusammenarbeit – auch mit dem ... mehr

Zusammenarbeit mit Zaragoza Logistics Center wird intensiviert

Vertreter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt mit ihren Kollegen vom Zaragoza Logistics Center (ZLC) in Spanien getroffen, um ihre Zusammenarbeit – auch mit dem EffizienzCluster – ausbauen. Konkret ging es darum, Ausschreibungen im Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 zu identifizieren, an denen sich die Partner gemeinsam beteiligen. Dabei fokussierte sich die Diskussion auf die drei Themen Supply Chain Management in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts Lebensmittelsicherheit, auf Produktion und Logistik sowie auf das Physical Internet. Bereits im Januar des kommenden Jahres sollen weitere konkrete Schritte besprochen werden.

Den Grundstein für die Kooperation mit dem hoch angesehenen Forschungsinstitut Zaragoza Logistics Center hatte der EffizienzCluster LogistikRuhr im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie gelegt. Das ZLC gehört auch zu den Gründungspartnern der ETP ALICE (Alliance für Logistics Innovation through Collaboration in Europe), für deren Aufbau sich EffizienzCluster und Fraunhofer IML gemeinsam stark gemacht haben. Die Zusammenarbeit soll nun intensiviert werden, weil die Kompetenzen der Partner sich sehr gut ergänzen. Potenzielle Formate der Kooperation, neben der klassischen Kooperation in Forschungsprojekten, sind unter anderem gemeinsame Veranstaltungen, Studienfahrten und Weiterbildungen.
 

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20. November 2015

Steering Group der ETP ALICE ebnet Innovationsthemen den Weg

Im Rahmen des europäischen Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 stehen in den kommenden beiden Jahren 27 Millionen Euro für Forschungs- und Innovationsprojekte in der Logistik zur Verfügung. Darauf ... mehr

Im Rahmen des europäischen Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 stehen in den kommenden beiden Jahren 27 Millionen Euro für Forschungs- und Innovationsprojekte in der Logistik zur Verfügung. Darauf hat die Steering Group der ETP ALICE (Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe) jetzt im Rahmen ihrer vierten Zusammenkunft in Brüssel verwiesen. Die Bandbreite der relevanten Themen ist groß: Sie reicht von der Integration elektromobiler Wirtschaftsverkehre in urbanen Räumen bis hin zu innovativen Informations- und Kommunikationslösungen für zukünftige logistische Abläufe. Wesentliche Meta-Themen sind das Physical Internet und Big Data. Der EffizienzCluster LogistikRuhr engagiert sich seit der Gründung der ETP ALICE intensiv auf verschiedenen Ebenen für die Belange der Clusterpartner und Akteure.

Im Rahmen ihres Treffens haben die Mitglieder der Steering Group auch die Aktivitäten für das kommende Jahr geplant. Weiterhin werden Forschungs- und Innovationsprojekte auf Themen geprüft, die in die Forschungsroadmaps der Europäischen Union eingehen. Für die bisherige Arbeit gibt es zahlreiche gute Beispiele. Zudem soll eine Roadmap zum Physical Internet entwickelt sowie das Konzept eines „truly integrated transport system for logistics” mit Leben gefüllt werden.

Das Interesse an einer Teilnahme an der ETP Alice ist groß, die Mitgliederzahlen sind seit der Gründung deutlich gestiegen. Zurzeit hat die Initiative 84 Mitglieder – 22 mehr als Ende des vergangenen Jahres. In den fünf Working Groups arbeiten mehr als 250 Vertreter der Mitglieder sowie externe Experten mit. Gleichzeitig hat die ETP die Kooperationen mit anderen Technologieplattformen aus dem Bereich Verkehr intensiviert, etwa mit dem European Road Transport Research Advisory Council (ERTRAC), dem European Rail Research Advisory Council (ERRAC) oder dem European Intermodal Research Advisory Council (EIRAC).

Kontakt
Informationen
über ALICE finden Interessierte im neuen Internetauftritt der ETP unter www.etp-logistics.eu. Für weitere Fragen, auch zum Thema Mitgliedschaft, stehen Thorsten Hülsmann, E-Mail: thorsten.huelsmann@effizienzcluster.de, und Carina Neveling, E-Mail: carina.neveling@effizienzcluster.de, zur Verfügung.

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23. Oktober 2015

Neues assoziiertes Projekt ILogTec macht das Auto von morgen möglicher

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Projekt „Intelligente logistische Produktrepräsentation für innovative technische Fahrzeugkomponenten“, kurz ILogTec, als assoziiertes Projekt aufgenommen. ... mehr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Projekt „Intelligente logistische Produktrepräsentation für innovative technische Fahrzeugkomponenten“, kurz ILogTec, als assoziiertes Projekt aufgenommen. Die IlogTec-Forscher wollen die logistikrelevanten Charakteristika von elektronischen Fahrzeugkomponenten identifizieren und prozessübergreifend nutzbar machen, d.h. für Entwicklung, Produktion und Logistik gleichermaßen. „Als Querschnittsfunktion zwischen Technik, Einkauf, Produktion und Vertrieb kann die Logistik Unternehmen aus der Automobilindustrie erhebliche Effizienzpotenziale erschließen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Damit passt das Forschungsprojekt sehr gut zur Mission des Clusters.“ Nach dem Abschluss der 30 Verbundprojekte aus dem Spitzencluster-Wettbewerb im Sommer dieses Jahres richtet die ECM ihr Augenmerk darauf, neue Forschungs- und Innovationsprojekte für den Cluster zu erschließen. Das Leistungsangebot der ECM umfasst die Beratung und Begleitung von Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer Forschungs- und Innovationsroadmaps und der Suche nach unternehmensübergreifenden Projekten.

Die aktuellen technologischen Trends in der Automobilindustrie, insbesondere die Elektromobilität und die verstärkte Integration von intelligenten Assistenzsystemen mit ihren zahlreichen eingebetteten Systemen (Embedded Systems), haben zu einer radikalen Zunahme hochgradig elektronisch geprägter Bauteile im Fahrzeug geführt. Das stellt nicht nur Entwickler und Produzenten, sondern auch die Logistik vor immer neue Herausforderungen: Diese Bauteile lassen neue Formen der Abhängigkeit zwischen technischen und elektronischen Komponenten, der darauf befindlichen Software, der Kompatibilität mit anderen Bauteilen oder Versionen von (Software-) Komponenten entstehen. „Die bisherige Form der Produktbeschreibung erlaubt es uns jedoch nicht, die Auswirkungen und Potentiale des steigenden Elektronikanteils für die Logistik abzuschätzen“, so Prof. Dr.-Ing. Katja Klingebiel von der Fachhochschule Dortmund, einem der Projektpartner von IlogTec. „Dafür müssen wir mehr über Kompatibilität technischer Komponenten, deren Entwicklungsperspektiven, Produktlebenszyklen und die daraus resultierenden Abhängigkeiten wissen.“ Genau hier setzt das Projekt an. Die Datenstrukturen, die alle relevanten Informationen über das Produkt Fahrzeug für die Logistik abbilden, sollen um die für die Logistik entscheidenden Informationen angereichert werden. In den Bereichen Produktion, Distribution und After Sales können die Forscher von ILogTec auf Forschungsergebnisse aus den EffizienzCluster-Projekten Supply Chain Design und Supply Chain Planning aufsetzen. Das technische Know-How steuern die beteiligten Hochschulen aus den Forschungsschwerpunkten bei, in denen anwendungsnah mit Partnern aus der Industrie an technischen Entwicklungsprozessen und Prototypen für Embedded Systems sowie für die Elektromobilität geforscht wird.

ILogTec ist am 1. Mai 2015 mit einer Laufzeit von 36 Monaten gestartet. Das Projekt ist in das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingebettet. In der Förderlinie Ingenieurnachwuchs werden die forschungs- und anwendungsnahe Qualifizierung von Ingenieuren sowie die Etablierung von forschungsstarken ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams an Fachhochschulen unterstützt. Partner von ILogTec sind die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum, die LogProIT GmbH und die Technische Universität Dortmund.
 

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25. September 2015

EffizienzCluster erhält Zuschlag für Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0

Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 kann es nun einen weiteren entscheidenden Schritt vorangehen: Das neue Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West – getragen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und ... mehr

Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 kann es nun einen weiteren entscheidenden Schritt vorangehen: Das neue Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West – getragen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, der EffizienzCluster Management GmbH in Mülheim sowie wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe und Aachen – wird speziell kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. „Wir bringen Industrie 4.0 mit praxisnahen Lösungen und Informationen für den Mittelstand auf die Straße«, freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, über den Zuschlag für das Kompetenzzentrum. »Damit hat der Mittelstand jetzt die Chance den Anschluss zu halten, denn Marktführer bleibt man nicht, man wird es immer wieder.«
Das Bundeswirtschaftsministerium hatte jetzt den Start von bundesweit zunächst fünf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bekannt gegeben. Diese sind Teil der neuen Förderinitiative »Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse«. Die Initiative soll Mittelstandsunternehmen helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Geschäftsfelder im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 zu erschließen.
Eine intelligente und vernetzte Logistik gilt als wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr können dabei auf eine hohe Expertise in den Themenfeldern Internet der Dinge, Digitalisierung und Industrie 4.0 verweisen. Mit Enterprise-Labs und in Beratungsprojekten unterstützen das Fraunhofer IML und der Spitzencluster Unternehmen bereits heute dabei, Konsortien für Forschungsprojekte aufzubauen und Industrie 4.0-Anwendungen zu testen.
Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 kann es nun einen weiteren entscheidenden Schritt vorangehen: Das neue Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West – getragen vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, der EffizienzCluster Management GmbH in Mülheim sowie wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe und Aachen – wird speziell kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen. Der Zuschlag für das »Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 West« ist auch eine Bestätigung für die gute Zusammenarbeit der beteiligten Partner: „Sowohl mit Ostwestfalen, insbesondere mit dem Spitzencluster it´s OWL, als auch mit den Kollegen der RWTH Aachen, verbinden uns zahlreiche aktuelle Projekte im Bereich Industrie 4.0“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Gemeinsam werden wir den Wissens- und Innovationstransfer zu Industrie 4.0 im Kompetenzzentrum mit bedarfsgerechten, konkreten und praktischen Lösungen weiter vorantreiben.“
 

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23. September 2015

Neue Forschungsagenda Logistik steht zum Download bereit

Die neue Forschungsagenda Logistik gibt es jetzt auch online: Die siebte Ausgabe des Magazins aus dem Haus der DVZ erschien zum Zukunftskongress Logistik Anfang September in Dortmund. Anlass ist das fünfjährige ... mehr

Die neue Forschungsagenda Logistik gibt es jetzt auch online: Die siebte Ausgabe des Magazins aus dem Haus der DVZ erschien zum Zukunftskongress Logistik Anfang September in Dortmund. Anlass ist das fünfjährige Bestehen des EffizienzCluster LogistikRuhr, der „Cluster der Logistikweltmeister“, so die Forschungsagenda.
Die Macher der Forschungsagenda haben nachgefragt: Was hat sich aus dem 2010 gestarteten Spitzencluster entwickelt? Welche Visionen sind wahr geworden? Welche Unternehmen und Karrieren sind entstanden? Welche Innovationen und Erfindungen warten jetzt auf die Logistik? Wo liegen die Geschäftsmodelle der Zukunft? Im Magazin ziehen die Spitzen der Logistikwirtschaft die Bilanz nach fünf Jahren EffizienzClusters. Darüber hinaus informieren Berichte aus den Forschungsprojekten über Themen wie Grüne Logistik, das Prinzip Vernetzung und Industrie 4.0. „Vom Forscher zum Start-up“ hieß es für das Projekt Supply Chain School: Die Wissenschaftler führten die Idee des multimedialen E-Learning zur Marktreife. Eine Tabelle mit den mehr als 100 Innovationen aus den Forschungsprojekten – den Bausteinen für eine effiziente Logistik – komplettiert das Magazin.
Hier geht es zum Download.

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15. September 2015

Internationales Symposium der BVL: Jetzt Abstracts zu Industrie 4.0 einreichen

„Logistics in the Times of the 4th Industrial Revolution. Ideas, Concepts, Scientific Basis“ lautet das Thema des 8th International Scientific Symposium on Logistics der Bundesvereinigung Logistik (BVL). ... mehr

„Logistics in the Times of the 4th Industrial Revolution. Ideas, Concepts, Scientific Basis“ lautet das Thema des 8th International Scientific Symposium on Logistics der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Das Symposium findet am 15. und 16. Juni 2016 in Karlsruhe statt. Der Call for Papers hat bereits begonnen: Bis zum 15. Oktober können Wissenschaftler Vorschläge für Präsentationen einreichen. Die Länge der Abstracts sollte bei drei bis fünf Seiten liegen. Konferenzsprache ist Englisch. Alle Informationen zum Call for Papers finden Sie hier.
 

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14. September 2015

Industrie 4.0-Umfrage zu Potenzialen für Weiterbildung

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter für Industrie 4.0 fit zu machen. Zum Entwicklungsstand und den Weiterbildungspotenzialen für Industrie 4.0 ... mehr

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter für Industrie 4.0 fit zu machen. Zum Entwicklungsstand und den Weiterbildungspotenzialen für Industrie 4.0 können interessierte Entscheider, Planer und Mitarbeiter noch bis Ende September an einer Online-Umfrage teilnehmen. Anhand der Fragen können sie nicht zuletzt Erkenntnisse darüber gewinnen, was Digitalisierung und Industrie 4.0 für ihr Unternehmen bedeuten und wo sich ihr Unternehmen heute ungefähr verorten lässt.

Die Online-Umfrage ist im Rahmen des Projekts „Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0“ vom Fraunhofer-Institut für Logistik und Materialfluss IML, der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Firma equeo entwickelt worden. Interessierte Unternehmen sind herzlich dazu eingeladen, mitzumachen.

Hier geht es direkt zur Umfrage.
Das Passwort lautet: KompEntw1
Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 20 bis 30 Minuten in Anspruch.
Die Umfrage läuft noch bis Ende September.

Studie erscheint im Frühjahr 2016
Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden im Projekt bedarfsspezifische Lösungen zur Kompetenzentwicklung und Weiterbildung erarbeitet. Anschließend wird eine Handlungsempfehlung zur Vermittlung des erforderlichen Wissens für alle Unternehmensebenen entwickelt. Die Studie wird im Frühjahr 2016 erscheinen und ist den Teilnehmern der Umfrage zugänglich.

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11. September 2015

Gemeinsame Lecture Notes von DINALOG und EffizienzCluster

Gemeinsame Lecture Notes von DINALOG und EffizienzCluster

Prof. Dr. Henk Zijm (l.) stellt die neuen „Lecture Notes" vor und überreicht die ersten Exemplare an Mit-Herausgeber und Unterstützer.

In der Reihe „Lecture Notes in Logistics“ beim Springer Verlag ist jetzt der Band „Logistics and Supply Chain Innovation. Bridging the Gap between Theory and Practice“ erschienen. Herausgeber ... mehr

Gemeinsame Lecture Notes von DINALOG und EffizienzCluster

Prof. Dr. Henk Zijm (l.) stellt die neuen „Lecture Notes" vor und überreicht die ersten Exemplare an Mit-Herausgeber und Unterstützer.

In der Reihe „Lecture Notes in Logistics“ beim Springer Verlag ist jetzt der Band „Logistics and Supply Chain Innovation. Bridging the Gap between Theory and Practice“ erschienen. Herausgeber sind die Professoren Henk Zijm, Universität Twente, Matthias Klumpp, Universität Duisburg-Essen, Uwe Clausen und Michael ten Hompel, beide Fraunhofer IML. Das Buch beinhaltet Beiträge aus Forschungsprojekten und Case Studies aus den beiden Spitzeneinrichtungen der Logistik, dem niederländischen Cluster Dutch Institute for Advanced Logistics, kurz DINALOG, und dem EffizienzCluster LogistikRuhr. Die beiden Cluster verbindet eine intensive Zusammenarbeit.

Das Buch gliedert sich in die fünf Kapitel Nachhaltigkeit, Urbane Logistik, Value Chain Management, IT-basierte Innovationen und Wissensmanagement. Es richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Praktiker in der Logistik. Die Reihe legt grundsätzlich einen Schwerpunkt auf den Wissenstransfer in die unternehmerische Praxis und will Impulse für neue Forschungsprojekte geben.

Prof. Dr. Henk Zijm stellte das Buch jetzt auch im Rahmen des Zukunftskongress Logistik vor und bedankte sich bei den Herausgebern und allen Unterstützern für die erfolgreiche Arbeit.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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10. September 2015

Dr. Christian Jacobi erhält Fraunhofer IML-Ehrenmedaille

Dr. Christian Jacobi erhält Fraunhofer IML-Ehrenmedaille

Große Ehre: Dr. Christian Jacobi (2.v.r.) mit den Institutsleitern des Fraunhofer IML, Prof. Dr. Michael Henke, Prof. Dr. Uwe Clausen und Prof. Dr. Michael ten Hompel (v.l.).

Dr. Christian Jacobi hat die Fraunhofer IML-Ehrenmedaille für seine Verdienste als Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzCluster LogistikRuhr und als Vorsitzender des Kuratoriums des Fraunhofer-Instituts ... mehr

Dr. Christian Jacobi erhält Fraunhofer IML-Ehrenmedaille

Große Ehre: Dr. Christian Jacobi (2.v.r.) mit den Institutsleitern des Fraunhofer IML, Prof. Dr. Michael Henke, Prof. Dr. Uwe Clausen und Prof. Dr. Michael ten Hompel (v.l.).

Dr. Christian Jacobi hat die Fraunhofer IML-Ehrenmedaille für seine Verdienste als Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzCluster LogistikRuhr und als Vorsitzender des Kuratoriums des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML erhalten. Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, übergab die Ehrenmedaille im Rahmen der Abendveranstaltung des Zukunftskongress Logistik – 33. Dortmunder Gespräche. Als Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzCluster LogistikRuhr habe Dr. Christian Jacobi den Erfolg des EffizienzClusters maßgeblich gestaltet, so Prof. Michael ten Hompel.

Dr.-Ing. Christian Jacobi ist geschäftsführender Gesellschafter der agiplan GmbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Nach seinem Studium der Fachrichtung Bergbau an der RWTH Aachen promovierte er im Bereich Entsorgungs- und Intralogistik am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Nach Stationen bei der RAG Umwelt-Gruppe und der Swisslog GmbH wurde er 2007 geschäftsführender Gesellschafter der agiplan GmbH. Seit 2010 ist er zudem als Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH tätig. Außerdem engagiert Dr. Christian Jacobi sich in verschiedenen Gremien, unter anderem dem Förderbeirat der Bundesvereinigung Logistik (BVL), als stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftskuratoriums Logistik der Universität Dortmund für den Fachbereich Maschinenbau sowie Vorsitzender des Kuratoriums des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik IML.

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09. September 2015

Zukunftskongress Logistik diskutierte über Business digital

Zukunftskongress Logistik diskutierte über Business digital

Mehr als 450 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft informierten sich beim Zukunftskongress Logistik über „Business digital".

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch der Aktoren und Sensoren – beste Voraussetzungen also für die Logistik, Industrie 4.0 und das damit verbundene Geschäft voranzutreiben. ... mehr

Zukunftskongress Logistik diskutierte über Business digital

Mehr als 450 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft informierten sich beim Zukunftskongress Logistik über „Business digital".

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch der Aktoren und Sensoren – beste Voraussetzungen also für die Logistik, Industrie 4.0 und das damit verbundene Geschäft voranzutreiben. Dass es bei Industrie 4.0 ums Ganze geht, machte jetzt der Zukunftskongress Logistik – 33. Dortmunder Gespräche unter dem Motto „Business digital“ deutlich. Auf der Veranstaltung von Fraunhofer IML und EffizienzCluster LogistikRuhr nutzten mehr als 450 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft die Gelegenheit, sich über die Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 auf strategischer und operativer Ebene zu informieren.

Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, verdeutlichte in seiner Begrüßung die Größe der Aufgabe: „Industrie 4.0 ist eine Managementaufgabe, die Einfluss auf die Unternehmens- und die Innovationskultur hat.“ 86 Prozent der mittelständischen Unternehmen sähen eine große Chance in der Digitalisierung, 63 Prozent allerdings hätten sich mit dem Thema noch nicht intensiv beschäftigt. Hier werde der EffizienzCluster den Unternehmen auch zukünftig Impulse geben – insbesondere im Hinblick auf die Bildung von Konsortien und die Beantragung von Forschungsprojekten mit einem Fokus auf dem digitalen Geschäft und der Anwendung.

Sich dem Thema Industrie 4.0 systematisch nähern, offen und schnell sein: Das seien die Erfolgsfaktoren für die Einführung von Industrie 4.0 im Unternehmen, betonten die Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft beim Zukunftsplenum am ersten Kongresstag. Man müsse sich auch einmal etwas trauen, könne nicht warten, bis jede Eventualität geklärt sei – auch in Sachen IT-Sicherheit. Die Netze seien heute so gut, dass sie die Unternehmen auffangen würden. Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, hatte bereits in seinem Eingangsvortrag darauf verwiesen, dass sich eine Revolution grundsätzlich nicht verwalten lasse, und betont, dass Industrie 4.0 den Unternehmen alle Möglichkeit biete, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und neue Märkte zu erschließen: „Wollen Sie in der heutigen Zeit auf eine Strategie aus dem letzten Jahrhundert vertrauen? Es geht jetzt ums Ganze! Wir brauchen dringend den Mut und gezielte Strategien, die vierte industrielle Revolution in Geschäftsmodelle und Produkte umzusetzen – bevor es andere tun.“

Der Logistik kommt in Industrie 4.0 dabei eine doppelte Rolle vor: Sie ist sowohl Teil der vernetzten Welt, als auch Vernetzer. „Die Logistik verbindet die Lieferanten, Produktionsstandorte und Kunden zu einem stetig wachsenden Wertschöpfungsnetzwerk und wird damit eine entscheidende Instanz bei der Re-Industrialisierung Europas“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann. „Der EffizienzCluster unterstützt dies mit seinem strategischen Engagement in logistikspezifischen Gremien und Interessengruppen im Europäischen Forschungsraum und wird sich auch in Zukunft weiter als Innovationszentrum auf europäischer Ebene etablieren.“

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09. September 2015

GREEN-AgriChains lädt zu Final Dissemination Event ein

GREEN-AgriChains lädt zu Final Dissemination Event ein

Das Final Dissemination Event des EU-Projekts GREEN-AgriChains findet am Freitag, 18. September, in Brüssel statt. Zu den Referenten gehört Dr. Kerstin Dobers, Leiterin der Forschungsprojekts „Green ... mehr

GREEN-AgriChains lädt zu Final Dissemination Event ein

Das Final Dissemination Event des EU-Projekts GREEN-AgriChains findet am Freitag, 18. September, in Brüssel statt. Zu den Referenten gehört Dr. Kerstin Dobers, Leiterin der Forschungsprojekts „Green Logistics“ des EffizienzCluster LogistikRuhr. Das Thema ihres Vortrags lautet „Eco-accounting for logistics sites as means to reduce the environmental footprint“. Patrick Pütz vom Praxispartner Deutsche Post DHL, spricht zum Thema „Eco Accounting transport modes”.

Im EU-Projekt GREEN-AgriChains entwickeln zwölf Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft aus ganz Europa einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz für das Green Supply Chain Management (SCM) speziell in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Die Projektleitung liegt bei der Aristoteles-Universität Thessaloniki (AUTh); der EffizienzCluster LogistikRuhr ist einer der Partner. Im Mai dieses Jahres fand unter Beteiligung des EffizienzClusters bereits eine viel beachtete internationale Konferenz zu nachhaltigen Supply Chains in der Agrarwirtschaft in Griechenland statt.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

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02. September 2015

Gemeinsam Industrie 4.0 gestalten

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat jetzt den Spitzencluster it‘s OWL in Paderborn besucht und sich über die bisherige Arbeit informiert. it´s OWL und der EffizienzCluster LogistikRuhr ... mehr

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat jetzt den Spitzencluster it‘s OWL in Paderborn besucht und sich über die bisherige Arbeit informiert. it´s OWL und der EffizienzCluster LogistikRuhr arbeiten derzeit intensiv zusammen, um wichtige Industrie 4.0-Themen auf europäischer Ebene zu platzieren.

Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern diskutierte Bundesministerin Wanka, wie man die Digitalisierung der Produktion in die Praxis bringen kann. „Das gemeinsame Engagement von Unternehmen und Forschung im Spitzencluster it´s OWL ist beispielgebend. Hier wird erfolgreich Industrie 4.0 mit und für den Mittelstand entwickelt. Entscheidend für mich ist, die neuen Technologien auf den Hallenboden, also zur Anwendung zu bringen und dabei die Beschäftigten mitzunehmen“, so die Ministerin.

Eine intelligente und vernetzte Logistik ist ein wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0. Der EffizienzCluster LogistikRuhr versteht sich dabei – entsprechend seiner Leitlinie „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung“ – als Plattform und Inhaltespender. Erst vor zwei Wochen hatten rund 250 Besucher der Veranstaltung „Roadmap zur Industrie 4.0“ im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML über die Ergebnisse der Studie „Erschließen der Potenziale der Anwendung von Industrie 4.0“ diskutiert. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der agiplan GmbH, der ZENIT GmbH und dem Fraunhofer IML erarbeitet. Gemeinsam mit dem Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe positioniert die EffizienzCluster Management GmbH nicht nur die Themen von Industrie 4.0 in Europa, sondern treibt die Ausgestaltung entsprechender europäischer Programme voran.

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21. Juli 2015

Nachgefragt: Grundlagen für eine grüne Logistik

Bei der Feier zum fünfjährigen Jubiläum des EffizienzClusters LogistikRuhr Ende Mai in Essen, wurde das Verbundprojekt Green Logistics dem EffizienzCluster-Award in der Kategorie „Grundlagen“ ... mehr

Bei der Feier zum fünfjährigen Jubiläum des EffizienzClusters LogistikRuhr Ende Mai in Essen, wurde das Verbundprojekt Green Logistics dem EffizienzCluster-Award in der Kategorie „Grundlagen“ ausgezeichnet. Projektleiterin Dr. Kerstin Dobers erläutert im Interview, wie sich das Projekt als Treiber für eine grüne Logistik positionieren konnte.

Wie standen Wissenschaft und Wirtschaft zum Start des Verbundprojekts Green Logistics zur grünen Logistik, wie hat sich die Wahrnehmung verändert?
Kerstin Dobers: Den Hauptakteuren in der Logistik war das Thema schon bekannt, genauso wie natürlich unseren Projektpartnern. Grüne Logistik wurde ja schon praktiziert, wenn auch nicht unter diesem „Label“. Logistikdienstleister achten schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit darauf, Energie und damit Kosten einzusparen. In den vergangenen Jahren ist jedoch ein breiteres Bewusstsein für die Umweltwirkungen entstanden – auch dafür, dass Unternehmen in der Verantwortung stehen, Ressourcen zu schonen. Ich denke, dass unser Verbundprojekt Green Logistics einen Beitrag dazu geleistet hat.

Welche Grundlagen hat das Forschungsprojekt denn nun geschaffen?
Kerstin Dobers: Auf der methodischen Ebene haben wir für mehr Transparenz gesorgt: Unser Ansatz war es ja, nicht noch eine neue Methode zur ökologischen Bewertung für Logistiksysteme zu entwickeln, sondern zu schauen, was es bisher gibt, das zu vereinheitlichen, zu bewerten und alles in einem Gesamtkonzept zu vereinen. Dabei haben wir auch grundlegend Neues geschaffen, wie unsere Arbeit zu Logistikstandorten oder zur Allokation von Emissionen auf Dienstleistungs- und Kundenebene. Es ist nun einheitlich möglich, Emissionen für die gesamte Logistikdienstleistung zu ermitteln – also für den Transport, die Lagerung und den Umschlag – und diese den Kunden verursachungsgerecht mit einem pragmatischen Ansatz zuzuordnen. Darüber hinaus haben wir im Rahmen unserer Technologierecherchen erstmals Stellhebel für die grüne Logistik in praxisbezogenen Kompendien gebündelt und auf unserer Internetseite veröffentlicht. Auch das ist eine wichtige Grundlage für Unternehmen, die sich über Möglichkeiten informieren wollen, um Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. Dabei steht für uns im Vordergrund, dass Unternehmen Maßnahmen nicht primär einleiten, um sich mit anderen Unternehmen zu messen, sondern dass sie aus und in eigener Verantwortung reflektieren, wie sie die Logistik grüner gestalten können.

So werden aus Grundlagen Innovationen...
Kerstin Dobers: Wir haben mit Green Logistics einen Riesenschritt hin zur ökologischen Vergleichbarkeit von Logistikdienstleistungen gemacht. So bezieht sich beispielsweise das neue International Workshop Agreement (IWA) 16 zur Messung und Reduktion von Treibhausgas-Emissionen im Güterverkehr im Bereich der Logistikstandorte auf Ergebnisse aus unserem Projekt. IWAs können eine Grundlage für neue Standards und Normen bilden. Wenn man hier einen Konsens findet, ist das natürlich eine Innovation.

Eine Kurzübersicht über die Forschungsergebnisse des Verbundprojekts finden Sie hier.

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16. Juli 2015

Logistics Mall vernetzt sich weiter

Das Fraunhofer-Innovationscluster „Cloud Computing für die Logistik“, assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr, wird zurzeit in drei weiteren Forschungsprojekten mit Fokus auf das Zukunftsszenario ... mehr

Das Fraunhofer-Innovationscluster „Cloud Computing für die Logistik“, assoziiertes Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr, wird zurzeit in drei weiteren Forschungsprojekten mit Fokus auf das Zukunftsszenario der Industrie 4.0 verstetigt.

Seit der Gründung des Innovationsclusters 2010 arbeitet das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST und der Logata GmbH an der Schaffung neuer Perspektiven für Anbieter und Anwender von Logistiksoftware. Ende November 2013 konnte die Logistics Mall als Produkt des Innovationsclusters erfolgreich an die Logata GmbH ausgeliefert werden.

Die Logistics Mall ist eine auf Cloud Computing basierende Plattform, ein virtuelles Einkaufszentrum für IT-Dienste, auf dem Logistikanwender Applikationen mieten und nutzen können. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit, Apps unterschiedlicher Anbieter mit einem neu entwickelten Modellierungswerkzeug – dem Logistics Process Design Studio (LPDS) – miteinander zu verknüpfen und dadurch anwenderindividuelle Geschäftsprozesse zu unterstützen.

Seit Erreichen des Projektziels wird die Logistics Mall in drei weiteren Forschungsprojekten verstetigt, dem Querschnittsarbeitspaket Cloud Technologien des Technologieprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) „AUTONOMIK für Industrie 4.0“, dem Verbundprojekt Hub2Move im EffizienzCluster LogistikRuhr, das Mitte des Jahres offiziell abgeschlossen wurde, und dem Leitprojekt E3-Produktion der Fraunhofer Gesellschaft. 
Im Mittelpunkt der Forschung stehen in diesen Projekten die Anbindung von Smart Objects der Shop-Floor-Ebene an die Cloud sowie die Integration des Transportauftragsmanagements in den Modellierungsprozess des LPDS.

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08. Juli 2015

BMWi-Studie: Mittelstand muss und kann bei Industrie 4.0 aktiver werden

BMWi-Studie: Mittelstand muss und kann  bei Industrie 4.0 aktiver werden

Die Integration von Industrie 4.0 im deutschen Mittelstand liegt insgesamt noch in weiter Ferne. Dennoch können Mittelständler bereits heute Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit nutzen. Denn ... mehr

BMWi-Studie: Mittelstand muss und kann  bei Industrie 4.0 aktiver werden

Die Integration von Industrie 4.0 im deutschen Mittelstand liegt insgesamt noch in weiter Ferne. Dennoch können Mittelständler bereits heute Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit nutzen. Denn einige Technologien sind marktreif, sie werden aber noch zu selten eingesetzt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Clusterpartner agiplan GmbH und Fraunhofer IML sowie der ZENIT GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

In der Studie hat das Konsortium Forschungs- und Förderprogramme, das Technologieangebot, Anwendungsbereiche und den aktuellen Umsetzungsstand in mittelständischen Unternehmen bis 2500 Mitarbeitern ermittelt. Erstmals wurden Industrie 4.0 Technologien nach Reifegrad (Technology Readiness Level) eingeordnet und mit der Nachfrage im Mittelstand abgeglichen.

Technologieangebot: Von marktreif bis experimentell
Bei der Technologie-Verfügbarkeit zeigt sich ein heterogenes Bild: Auf der einen Seite stehen marktreife Basistechnologien, die bereits ein hohes Nutzenpotenzial haben, beispielsweise bei Assistenzsystemen oder in der Datenerfassung und -verarbeitung. Flächendeckend werden diese Technologien aber zu selten eingesetzt. Auf der anderen Seite gibt es Schrittmacher-Technologien, die noch weiter erforscht werden müssen, zum Beispiel sich selbst organisierende, autonome Produktions- und Logistiksysteme. Diese Technologien spielen für den Mittelstand heute noch keine Rolle. Ein Roadmap-Modell zeigt den Umsetzungsstand und den Weg, der bei der Technologie-Einführung verfolgt werden könnte.

Die Unternehmen sollten eindeutig eine aktivere Rolle bei der Umsetzung von Industrie 4.0 einnehmen, lautet eine wichtige Empfehlung aus der Studie. Sonst drohe der Anschlussverlust im internationalen Umfeld. Die Begründung für die aktuelle Zurückhaltung sieht die Studie in einer mangelnden Kenntnis über die wirtschaftlichen Möglichkeiten, der Skepsis vor den neuen Technologien und der erforderlichen Know-How-Breite zur Beherrschung der Komplexität. Gleichzeitig sei die Politik aufgefordert, geeignete Rahmenbedingungen für Industrie 4.0 zu schaffen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website zur Studie. Der Quick Check Industrie 4.0 ermöglicht es Unternehmen, Ziele auszuwählen und zu gewichten. Auf Basis dieser Auswahl erhalten sie einen Überblick über die Industrie 4.0-Funktionsbereiche, die zur Ausschöpfung ihrer Chancen relevant sind.
Hier geht es zur Kurzfassung der Studie.

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02. Juli 2015

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH im Gespräch mit der Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Das assoziierte Forschungsprojekte „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ hat den EffizienzCluster auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für ... mehr

EffizienzCluster stellt InventAIRy auf Clusterkonferenz in Berlin vor

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH im Gespräch mit der Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Das assoziierte Forschungsprojekte „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ hat den EffizienzCluster auf der 3. Internationalen Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vertreten.

Projektleiter Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Nomo Braun von der EffizienzCluster Management GmbH nutzten die Gelegenheit, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der intelligenten Drohne zu erläutern, die sich selbst steuert. Bewegungs-, Kamera- und GPS- sowie weitere Sensoren versetzen den Flugroboter in die Lage, ihre Umgebung ganzheitlich und dynamisch zu erfassen. Über optische Sensoren (Barcode) und Funksensoren (RFID) erkennt er gezielt logistische Objekte in der Intralogistik. Die Forscher von InventAIRy schaffen derzeit die Voraussetzungen dafür, dass solche Drohnen Unternehmen bei der Inventur im Lager unterstützen. Mit dem Forschungsprojekt leistet der EffizienzCluster nicht zuletzt einen weiteren Beitrag für eine intelligente und vernetzte Logistik im Rahmen von Industrie 4.0.

An der zweitägigen Clusterkonferenz in Berlin nahmen mehr als 500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil, die intensiv an der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung mitwirken. Sie informierten sich über die aktuellen Linien der Cluster- und Innovationspolitik des BMBF und die Fortschritte der 15 Spitzencluster bei der Umsetzung ihrer Strategien. Im fachlichen Austausch von Innovationsforschern und Innovationspraktikern aus dem In- und Ausland ging es insbesondere um Fragen der Zukunft von Clustern in Innovationsprozessen, die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen und um die spezifische Rolle von Hochschulen im regionalen Kontext.

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23. Juni 2015

Schneller, besser, günstiger: 88 Innovationen im Buch

Als ehemaliger Leitthemenentwickler und Projektleiter des Forschungsprojekts Competitiveness Monitor hat sich Dr. Heiko von der Gracht intensiv mit dem Thema Zukunftsforschung beschäftigt. Jetzt kommt sein ... mehr

Als ehemaliger Leitthemenentwickler und Projektleiter des Forschungsprojekts Competitiveness Monitor hat sich Dr. Heiko von der Gracht intensiv mit dem Thema Zukunftsforschung beschäftigt. Jetzt kommt sein Buch „Wie wir uns morgen bewegen werden“ heraus. Es zeigt auf, was Wirtschaft und Gesellschaft morgen bewegen wird, und bietet Unternehmen einen Ausblick auf die eigenen Chancen.

Der heutige Leiter des Thinktanks für Zukunftsmanagement des von KPMG geförderten Institute of Corporate Education e. V. (incore) hat gemeinsam mit seinen Co-Autoren 88 grundlegende Entwicklungen zusammengetragen, die das Potenzial haben, Verkehr, Logistik und Mobilität massiv zu beeinflussen. Diese Innovationen werden in kurzen Steckbriefen mit Angaben zu den Entwicklern, den interessantesten Eckdaten und einer genauen Analyse der Chancen und Risiken vorgestellt.

Das Vorwort zum Buch hat Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzClusters, beigesteuert: „Innovationen kommen allerdings nicht von ungefähr und nicht von allein, Innovationen müssen gezielt gefördert werden“, so Dr. Jacob. Die Ära des einsamen Genies im stillen Kämmerlein neige sich unaufhaltsam ihrem Ende zu. Gute Ideen entstünden heute in und aus Netzwerken. Sie müssten gemanagt werden, bräuchten funktionierende Strukturen und institutionalisierte Prozesse, über Unternehmensgrenzen hinweg. Dr. Jacobi: „So ist es kein Zufall, dass das Buch seinen Ursprung im EffizienzCluster LogistikRuhr hat, dem größten Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa. Die Arbeit in einem solchen Netzwerk ist effizienter, innovativer und schneller. Denn: Die mehr als 200 Akteure im EffizienzCluster sind über eine gemeinsame Strategie und ein klares Ziel eng miteinander verbunden – für die Welt von morgen, eine Welt in Bewegung.“
Info
„Wie wir uns morgen bewegen werden I 88 Innovationen für die Mobilität“ von Christoph Markmann, Bernadette Förster und Heiko von der Gracht, Redline-Verlag, 19,99 Euro, erscheint am 13. Juli 2015.

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15. Juni 2015

EffizienzCluster berät Europäische Kommission

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), vertritt den EffizienzCluster in der neuen Expertengruppe der Europäischen Kommission für die Digitalisierung ... mehr

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), vertritt den EffizienzCluster in der neuen Expertengruppe der Europäischen Kommission für die Digitalisierung in Verkehr und Logistik „Digital Transport and Logistics Forum“ (DTLF). Die Expertengruppe unterstützt die Kommission dabei, die Umsetzung der im Weißbuch „Fahrplan für einen einheitlichen europäischen Verkehrsraum“ angekündigten Maßnahmen voranzutreiben. Danach soll die Effizienz von Logistik und Güterverkehr in Europa durch den elektronischen Informationsaustausch gesteigert werden.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat sich in den vergangenen Jahren als Treiber und Begleiter des digitalen Wandels in der Logistik positioniert. Ein Großteil der Arbeit der Forschungs- und Innovationsprojekte des Clusters wird in Software umgesetzt, die cyberphysische Systeme und das Internet der Dinge ermöglichen. „Wirtschaft und Gesellschaft brauchen eine intelligente und vernetzte Logistik: Dafür steht der EffizienzCluster LogistikRuhr“, so Thorsten Hülsmann. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Expertise an der Schnittstelle zwischen Forschung und Markt im Rahmen der Expertengruppe einmal mehr auf europäischer Ebene einbringen können.“ Der EffizienzCluster arbeitet bereits aktiv in der Europäischen Technologieplattform Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe ALICE mit.

Mitglieder des neuen DTLF sind Verkehrsbehörden der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie öffentliche und private Organisationen, die sich für einen effizienteren Informationszugang und eine effizientere Informationsnutzung im Logistikbereich einsetzen. Sie beraten die Europäische Kommission und ihre Dienststellen unter anderem bei der Vorbereitung von Gesetzgebungsvorschlägen und politischen Initiativen, können der Kommission aber auch eigene innovative Lösungen vorschlagen.

Die Mitgliedschaft des EffizienzClusters gilt für drei Jahre. Die Expertengruppe kommt am 01. Juli 2015 erstmals zusammen.

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11. Juni 2015

Publikation: Bausteine für eine effiziente Logistik. Konzepte. Demonstratoren. Innovationen.

Publikation: Bausteine für eine effiziente Logistik. Konzepte. Demonstratoren. Innovationen.

Mit dieser Publikation gibt die EffizienzCluster Managment GmbH interessierten Partnern einen Überblick über wesentliche Forschungsergebnisse und ihr Innovationspotenzial. Zur Jahresmitte konnten alle ... mehr

Publikation: Bausteine für eine effiziente Logistik. Konzepte. Demonstratoren. Innovationen.

Mit dieser Publikation gibt die EffizienzCluster Managment GmbH interessierten Partnern einen Überblick über wesentliche Forschungsergebnisse und ihr Innovationspotenzial. Zur Jahresmitte konnten alle 30 Verbundprojekte aus der Spitzenclusterförderung erfolgreich abgeschlossen werden. Jedes Projekt wird in dieser Publikation hinsichtlich der Forschungsfragen, der Forschungsergebnisse, der Verwertung und der zugehörigen Projektpartner aufgeführt. Der Leitlinie "Effizienzsteigerung durch Autonomisierung" folgend bilden die Forschungsergebnisse insbesondere auch eine wichtige Basis für die weitere Digitalisierung der Logistik und Industrie 4.0.
Hier haben wir die Publikation zum Download bereit gestellt.

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11. Juni 2015

Vorreiter für Technologietransfer in Sachen Industrie 4.0

Vorreiter für Technologietransfer in Sachen Industrie 4.0

Erfolgreicher Dialog in Brüssel: (v.l.) Dr. Rainer Zimmermann (Berater), Dr. Mark Nicklas (Europäische Kommission), Dr. Peter Köhler (Weidmüller-Gruppe), NRW-Wissenschafts- und Innovationsministerin Svenja Schulze, Thorsten Hülsmann (EffizienzCluster LogistikRuhr) und Günter Korder (it‘s OWL).

Für das Gelingen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 kommt es heute insbesondere auch auf die Verwertung des bereits vorhandenen technologischen Wissens an. Den hohen Stellenwert des Technologietransfers betonten ... mehr

Vorreiter für Technologietransfer in Sachen Industrie 4.0

Erfolgreicher Dialog in Brüssel: (v.l.) Dr. Rainer Zimmermann (Berater), Dr. Mark Nicklas (Europäische Kommission), Dr. Peter Köhler (Weidmüller-Gruppe), NRW-Wissenschafts- und Innovationsministerin Svenja Schulze, Thorsten Hülsmann (EffizienzCluster LogistikRuhr) und Günter Korder (it‘s OWL).

Für das Gelingen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 kommt es heute insbesondere auch auf die Verwertung des bereits vorhandenen technologischen Wissens an. Den hohen Stellenwert des Technologietransfers betonten auch die Experten auf der Dialogveranstaltung „Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia“, ausgerichtet vom Land Nordrhein-Westfalen in der Vertretung des Landes NRW in Brüssel. Mehr als 100 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich von NRW-Wissenschafts- und Innovationsministerin Svenja Schulze, Dr. Mark Nicklas von der Europäischen Kommission, Günter Korder, Geschäftsführer der it‘s OWL Clustermanagement GmbH, und Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe, über aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze für Industrie 4.0 aus Nordrhein-Westfalen informieren zu lassen. Die Veranstaltung wurde moderiert von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizenzCluster Management GmbH.

Vor dem Hintergrund immer komplexer werdender Supply Chains ist es für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 entscheidend, alle Partner der Lieferkette für die technologische Entwicklung zu sensibilisieren und vor allem in die daraus entstehenden Prozesse einzubeziehen. Blaupausen dafür liegen heute schon aus den beiden nordrhein-westfälischen Spitzenclustern EffizienzCluster LogistikRuhr und it‘s OWL mit ihren Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung und Logistik bzw. Digitalisierung und Produktion vor.
Günter Korder von it´s OWL verwies in diesem Zusammenhang auf spezielle Transferprojekte des Clusters in der Region. Dabei stellen Forscher neueste Konzepte, Modelle und Lösungen direkt in Unternehmen vor, lernen kleinere Unternehmen von den größeren.
Die Lösungskompetenz von Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf die Umsetzung von Industrie 4.0., unterstrichen auch die weiteren Experten und Referenten der Veranstaltung. Gleichzeitig warben sie dafür, das Know-how aus NRW und die Stärken der wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen für die Arbeit in europäischen Gremien zu nutzen.

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03. Juni 2015

Wir denken Logistik weiter. EffizienzCluster veröffentlicht Jubiläumsbroschüre

Wir denken Logistik weiter. EffizienzCluster veröffentlicht Jubiläumsbroschüre

Auf insgesamt 24 Seiten lässt die Jubiläumsbroschüre „5 Jahre EffizienzCluster LogistikRuhr – Wir denken Logistik weiter“ fünf spannende und erfolgreiche Clusterjahre Revue ... mehr

Wir denken Logistik weiter. EffizienzCluster veröffentlicht Jubiläumsbroschüre

Auf insgesamt 24 Seiten lässt die Jubiläumsbroschüre „5 Jahre EffizienzCluster LogistikRuhr – Wir denken Logistik weiter“ fünf spannende und erfolgreiche Clusterjahre Revue passieren: Meilensteine aus den Projekten, Veranstaltungen des Clusters und vieles mehr sind den fünf Clusterjahren zugeordnet. Zu Wort kommen auch Wegbegleiter und Mitstreiter. Last, but not least enthält die Broschüre eine Liste aller Unternehmen und Einrichtungen, die am Cluster beteiligt sind.
Hier haben wir die Broschüre zum Download bereitgestellt.

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21. Mai 2015

Happy birthday, EffizienzCluster: Spitzencluster feierte fünf Jahre Innovationen für die Logistik von morgen

Happy birthday, EffizienzCluster: Spitzencluster feierte  fünf Jahre Innovationen für die Logistik von morgen

Fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau – der EffizienzCluster vergab auf der Jubiläumsfeier den EffizienzCluster Award (v.l. Niko Hossain, Thorsten Hülsmann, Dr. Kerstin Dobers , Prof. Dr. Uwe Clausen, Prof. Dr. Matthias Klumpp).

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat sein fünfjähriges Bestehen gefeiert – und damit fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau. „Jetzt sind die Unternehmen dazu aufgerufen, das Potenzial ... mehr

Happy birthday, EffizienzCluster: Spitzencluster feierte  fünf Jahre Innovationen für die Logistik von morgen

Fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau – der EffizienzCluster vergab auf der Jubiläumsfeier den EffizienzCluster Award (v.l. Niko Hossain, Thorsten Hülsmann, Dr. Kerstin Dobers , Prof. Dr. Uwe Clausen, Prof. Dr. Matthias Klumpp).

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat sein fünfjähriges Bestehen gefeiert – und damit fünf Jahre Forschung auf Spitzenniveau. „Jetzt sind die Unternehmen dazu aufgerufen, das Potenzial unserer Forschungsergebnisse für mehr Effizienz in der Logistik zu nutzen und auszuschöpfen“, begrüßte Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, rund 200 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Jubiläumsfeier des Spitzenclusters auf Zeche Zollverein in Essen. Gleichzeitig verwies er auf neue Projekte und Ideen für die Logistik der Zukunft: „Der EffizienzCluster ist als Forschungs- und Innovationscluster dauerhaft etabliert.“

Der EffizienzCluster LogistikRuhr war am 2. Juni 2010 in der Rohrmeisterei in Schwerte offiziell eröffnet worden. Ende Mai dieses Jahres werden nun die letzten neun der insgesamt 30 Forschungsprojekte aus dem Spitzenclusterwettbewerb abgeschlossen. 120 Unternehmen und elf Forschungseinrichtungen waren am Anfang dabei. Durch neue Projektpartner und neue Projekte verzweigte sich das Netzwerk weiter. Heute sind mehr als 170 Unternehmen und 28 wissenschaftliche Einrichtungen im Cluster aktiv, davon zahlreiche im europäischen Ausland. Aus den Projekten liegen inzwischen mehr als 100 valide Forschungsergebnisse vor, die so genannten „Bausteine für eine effiziente Logistik“. Sie werden zum Teil bereits in der Praxis eingesetzt und zeigen, dass deutliche Effizienzsteigerungen möglich sind.

Im Rahmen der Veranstaltungen erinnerten engagierte Mitstreiter und Weggefährten an die Anfänge des Spitzenclusters, an die erste Bewerbung, die scheiterte, und die zweite, die den Erfolg brachte, sowie an die gemeinsamen Anstrengungen und den intensiven Austausch. Dabei ließen sie sich auch so manche Anekdote entlocken. Die „Väter“ des Clusters – Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, sowie Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, – betonten im Rahmen einer kleinen Talkrunde, der EffizienzCluster habe es geschafft, Forschung und Innovation in das Blickfeld der Logistik zu rücken und die Unternehmen entlang der logistischen Wertschöpfungskette zukunftsfit zu machen. Damit werde die Logistik heute in Deutschland als eigenständiger Wirtschaftsbereich und als Hightech-Branche wahrgenommen. Für eine positive Wahrnehmung der der Logistik in der breiten Öffentlichkeit gebe es allerdings durchaus noch einiges zu tun. Die Logistik müse vor allem einen Beitrag zur Lösung von „Zielkonflikten“ leisten – etwa den Anspruch der Menschen, eine Online-Bestellung auf schnellstem Weg zu erhalten, ohne dass dadurch mehr Verkehr entstehe. Zuvor hatte bereits Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, in einem Grußwort die Aktivitäten des EffizienzClusters gewürdigt.

Wir gehen voran: EffizienzCluster will Erfolgsgeschichte fortsetzen

Unter dem Motto „Wir denken Logistik weiter“ verwiesen Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen der Veranstaltung auch auf im EffizienzCluster erprobte neue Formen der Zusammenarbeit, auf die Bedeutung eines professionellen Forschungsmanagements und die Notwendigkeit der Europäisierung der Logistikforschung. „Der EffizienzCluster wird weiterhin neue Forschungsprojekte anstoßen und Innovation in Unternehmen anregen“, versprach ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann und Dr.-Ing. Christian Jacobi ergänzte: „Die Logistik ist die drittgrößte Branche in Deutschland und der EffizienzCluster steht dafür, dass dieser Wirtschaftsbereich seine Spitzenstellung in Deutschland und international ausbaut.“

Wir sind spitze: EffizienzCluster Award belohnt herausragende Leistungen

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die EffizienzCluster Awards in drei Kategorien vergeben. Den Preis in der Kategorie „Grundlagen“ erhielt das Forschungsprojekt Green Logistics für seine international ausgerichtete intensive Arbeit an einer umfassenden und standardisierten Berechnung des Carbon Footprint. Lufthansa Cargo wurde der Preis in der Kategorie „Verwertung“ für ein innovatives Trackingtool zuerkannt, dessen Idee im Rahmen der Entwicklung der intelligenten Luftfrachtpalette im Forschungsprojekt smart Resuable Transport Items, kurz smaRTI, entstanden war. Über den Preis in der Kategorie „Wissenschaftliches Netzwerk“ freute sich Prof. Dr. Matthias Klumpp von der FOM Hochschule Essen. Die Auszeichnung hatte der EffizienzCluster Logistik e.V., das Netzwerk der Unternehmen, ausgelobt. Die Preise überreichten Prof. Dr. Uwe Clausen, Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters und Institutsleiter am Fraunhofer IML, sowie Klaus Krumme, Geschäftsführer des Zentrums für Logistik & Verkehr an der Universität Duisburg-Essen.

Die erfolgreiche Arbeit des Clusters ist auch ein Ergebnis seiner Partner und Mitstreiter. Dr.-Ing. Christian Jacobi und Thorsten Hülsmann sprachen zum Ende des offiziellen Teils der Jubiläumsveranstaltung den vielen Unternehmen und Organisationen ihren Dank aus, die den Cluster und das Clustermanagement in den vergangenen Jahren unterstützt hatten – angefangen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Projektträger über den Initiativkreis Ruhr, die agiplan GmbH, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Universität Duisburg-Essen, das Land Nordrhein-Westfalen und LogistikNRW bis hin zur Beratungsgesellschaft PwC, Stute Logistics, der Wirtschaftsförderung Dortmund und Last Mile Logistik. Auch der EffizienzCluster Logistik e.V. mit seinem engagierten Vorstand und seinen Vereinsmitgliedern habe die erfolgreiche Arbeit erst möglich gemacht.

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19. Mai 2015

Jetzt anmelden: Industry 4.0 - A Challenge for Science, Economy and Society

Die Konferenzreihe "The Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia" geht am 03. Juni, von 11.45 bis 13.15 Uhr, in Brüssel in die nächste Runde. Dieses Mal liegt der Fokus auf Industrie ... mehr

Die Konferenzreihe "The Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia" geht am 03. Juni, von 11.45 bis 13.15 Uhr, in Brüssel in die nächste Runde. Dieses Mal liegt der Fokus auf Industrie 4.0 und den Herausforderungen für die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In spannenden Vorträgen geben Vertreter aus der Politik, innovativen Unternehmen und der Forschung Antworten auf die Herausforderungen, die das Internet of Things mit sich bringt.
Veranstalter der Reihe ist das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Bitte melden Sie sich unter der folgenden Adresse bis zum 22. Mai 2015 an: event.nrw@lv-eu.nrw.de. Geben Sie dabei bitte Ihren Namen und Nachnamen, Ihre Position, das Unternehmen mit Adresse und Ihre Telefonnummer an. Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.
 

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30. April 2015

Jetzt mitmachen: GlobalGate führt Studie zu Weiterbildung für Migranten durch

Der Weiterbildungsberater GlobalGate, eine Ausgründung aus dem Verbundprojekt Supply Chain School des EffizienzClusters, führt eine wissenschaftliche Studie zum aktuellen Stand der betrieblichen Weiterbildungspraxis ... mehr

Der Weiterbildungsberater GlobalGate, eine Ausgründung aus dem Verbundprojekt Supply Chain School des EffizienzClusters, führt eine wissenschaftliche Studie zum aktuellen Stand der betrieblichen Weiterbildungspraxis für Menschen mit Migrationshintergrund durch. Im Fokus steht die Frage, wie die betriebliche Weiterbildung für Migrantinnen und Migranten angesichts des demografischen Wandels idealerweise gestaltet werden sollte. Mit einer Onlinebefragung sollen nun die Ergebnisse der bisherigen Literaturstudie auf Praxistauglichkeit und Wirklichkeit überprüft werden. „Über eine Teilnahme der Clusterpartner und -akteure würden wir uns sehr freuen“, so Johanna Dehler von der GlobalGate. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt rund zehn Minuten Zeit in Anspruch.
Hier geht es zur Umfrage.

Die Studie ist Teil des assoziierten Clusterprojekts ABEKO, in dem ein Kompetenzmanagement der Zukunft entwickelt wird. Der demografische Wandel der Gesellschaft in Wechselwirkung mit der modernen Arbeitswelt stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor anspruchsvolle Herausforderungen. „Unternehmen der Produktions- und Logistikbranche arbeiten in Zukunft mit hochinteraktiven-soziotechnischen Systemen. Eine große Herausforderung wird es sein, ihre Belegschaft darauf vorzubereiten. Dem betrieblichen Kompetenzmanagement kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu“, so Projektleiter Dr. Tobias Hegmanns.

Die Projektleitung und -koordination von ABEKO liegt beim Lehrstuhl für Unternehmenslogistik (LFO) der TU Dortmund, der ebenfalls Partner des EffizienzClusters Logistik Ruhr ist. Erforscht wird das Thema zusammen mit dem Zentrum für HochschulBildung (zhb) und den Industriepartnern Materna TMT GmbH und der MAHLE Aftermarket GmbH Schorndorf sowie den assoziierten Umsetzungspartnern GlobalGate GmbH, EffizienzCluster Logistik e.V. und DIALOGistik.
 

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20. April 2015

EffizienzCluster Award würdigt Innovationskraft der Forschungsprojekte

In den kommenden Wochen werden im EffizienzCluster die letzten Forschungsprojekte aus dem Spitzenclusterwettbewerb abgeschlossen. Die Bandbreite der in den Projekten entwickelten Modelle, Konzepte und Lösungen ... mehr

In den kommenden Wochen werden im EffizienzCluster die letzten Forschungsprojekte aus dem Spitzenclusterwettbewerb abgeschlossen. Die Bandbreite der in den Projekten entwickelten Modelle, Konzepte und Lösungen ist groß, die Qualität durchgängig hoch. Vor diesem Hintergrund hat sich der EffizienzCluster Logistik e.V., das Netzwerk der Unternehmen im Cluster, dazu entschlossen, einen EffizienzCluster Award zu vergeben. Die Verleihung des Awards soll die Innovationskraft des Clusters und das Engagement der Clusterpartner unterstreichen.

Für die Auszeichnung hat der Vorstand des EffizienzCluster Logistik e.V. insgesamt sechs Verbundprojekte bzw. Persönlichkeiten in drei Kategorien nominiert:
• In der Kategorie „Grundlagenarbeit“ stehen die Verbundprojekte Green Logistics und eBase4Mobility auf der „Shortlist“. Der EffizienzCluster Logistik e.V. würdigt damit insbesondere die international ausgerichtete Arbeit sowie den intensiven Wissens- und Informationsaustausch der Projekte.
• In der Kategorie „Wissenschaftliches Netzwerk“ wurden Dr. Heiko von der Gracht (Competitiveness Monitor – CoMo) und Prof. Dr. Matthias Klumpp (Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik – WiWeLo) benannt. Heiko von der Gracht, ehemaliger Leitthemenentwickler „Aktivierung von Clusterpotenzialen“, hat die Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt CoMo einer breiten Fachöffentlichkeit durch die intensive Teilnahme an internationalen Kongressen und Konferenzen sowie die Veröffentlichung von Büchern und wissenschaftlichen Fachartikeln bekannt gemacht. Prof. Klumpp war einer der wesentlichen Treiber des Forschungsprojektes WiWeLo und steht in diesem Kontext vor allem für die Entwicklung des Berufswertigkeitsindexes. Er ist zudem Mitglied des Scientific Committees des EffizienzClusters und Mitherausgeber der ausgezeichneten Buchreihe „Efficiency and Logistics“ des Springer-Verlags.
• In der Kategorie „Verwertung“ sind das Lufthansa-Tracking und Tracing-Tool, das im Rahmen des Verbundprojekts smart Reusable Transport Items (smaRTI) entwickelt wurde, und der Weiterbildungsdienstleister GlobalGate, eine Ausgründung aus dem Projekt Supply Chain School, nominiert.
Die Gewinner der Awards werden auf der Jubiläumsveranstaltung am 20. Mai bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter veranstaltung@effizienzcluster.de

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20. April 2015

Effizienzsteigerung durch Autonomisierung: SMART FACE zeigt Industrie 4.0 live

Forschung rund um das Zukunftsthema Industrie 4.0 gewinnt für die Logistik immer mehr an Bedeutung. So entwickelt das Fraunhofer IML, Unterstützer und wesentlicher Treiber des EffizienzClusters, derzeit ... mehr

Forschung rund um das Zukunftsthema Industrie 4.0 gewinnt für die Logistik immer mehr an Bedeutung. So entwickelt das Fraunhofer IML, Unterstützer und wesentlicher Treiber des EffizienzClusters, derzeit im Projekt SMART FACE (Smart Micro Factory für Elektrofahrzeuge mit schlanker Produktionsplanung) gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie eine dezentrale Produktionsplanung und -steuerung für die Kleinserienfertigung. Auf der Hannover Messe Mitte April wurde jetzt die Miniatur-Ausgabe einer intelligenten Fabrik als Zwischenstand des noch bis Oktober 2016 laufenden Projekts präsentiert.

Der EffizienzCluster hatte das Thema Industrie 4.0 bereits 2013 mit dem Positionspapier „Cyber-Physische Systeme (CPS) in der Logistik“ in den Fokus der Branche gerückt. Der Leitlinie des Clusters „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung“ folgend bilden zahlreiche Forschungsergebnisse aus den Forschungsprojekten des Clusters heute eine wichtige Basis für die Digitalisierung der Logistik und Industrie 4.0.

Im Projekt SMART FACE werden unterschiedliche grundsätzliche Herausforderungen in Pilotanwendungen der Automobilproduktion untersucht. Kernfragen dabei sind: In welchem Grad kann eine dezentrale Steuerung von einer zentralen Planung entkoppelt werden? Wie lassen sich die Informationsflüsse zum Materialfluss parallelisieren? Wie lassen sich (zeitlich und qualitativ) die Reaktionen auf unvorhergesehene Änderungen im Produktionsablauf verbessern? Wie ist die Intelligenz der Objekte und ihrer Sensoren definiert und welche Entscheidungsmuster müssen festgelegt werden? Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi gefördert und ist Teil des Technologieprogramms AUTONOMIK für Industrie 4.0 der Bundesregierung. Die Projektpartner von SMART FACE sind u. a. die TU Dortmund, SICK AG und die VOLKSWAGEN AG.

Ein anderes Forschungsvorhaben aus dem Programm ist bereits im vergangenen Jahr als assoziiertes Projekt in den EffizienzCluster aufgenommen worden. Die Forscher von InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern wollen mit ihrer Arbeit die Voraussetzungen für eine Inventur aus der Luft schaffen.
 

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20. April 2015

EffizienzCluster und DINALOG organisieren runden Tisch zu Hinterland-Verkehren auf der transport logistic

Logistik-Experten aus Deutschland und den Niederlanden werden sich am Dienstag, 05. Mai, in einem Roundtable zum Thema „Innovation in integrated hinterland networks” über neue Wege der Zusammenarbeit ... mehr

Logistik-Experten aus Deutschland und den Niederlanden werden sich am Dienstag, 05. Mai, in einem Roundtable zum Thema „Innovation in integrated hinterland networks” über neue Wege der Zusammenarbeit austauschen. Der runde Tisch findet auf Initiative von EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management transport logistic in München statt. Ziel ist es, Erfahrungen über die Hinterland-Zusammenarbeit auszutauschen sowie über weitere Innovationen zu diskutieren, etwa über gemeinsame Entwicklungsmaßnahmen, grenzüberschreitende Kooperationen oder Informations- und Kommunikationstechnologien für intelligente Logistiksysteme. Das Treffen ist ein weiteres Beispiel für die intensive Zusammenarbeit zwischen EffizienzCluster und DINALOG, die im vergangenen Jahr mit einem Memorandum of Understanding besiegelt worden war.

Kollaboration als Schlüssel für eine grenzüberschreitende Logistik
Die Logistik trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit sowohl der Niederlande als auch Deutschlands bei. Beide Länder stehen im Logistik Performance Index der Weltbank an der Spitze. Zusammen bilden sie das Tor von und nach Europa, gerade auch durch die Vernetzung von Hafen und Hinterland. Außerdem setzen Deutschland und die Niederlande auf Open Innovation und die Entwicklung neuer Technologien und Logistiksysteme. Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen, insbesondere auch die Metropole Ruhr, sind zudem starke Handelspartner.

Kollaboration ist für beide Partner der Schlüssel für eine grenzüberschreitende Logistik, die den Handel zwischen den Ländern vorantreibt und die regionalen Wirtschaftsstandorte stärkt.

Zum Einstieg in den Roundtable auf der transport logistic beleuchten Vertreter von DINALOG und EffizienzCluster die aktuelle Situation jeweils aus deutscher und niederländischer Perspektive. Die Anforderungen an die Zusammenarbeit von Häfen werden am Beispiel von Duisburg und Rotterdam dargestellt. Teilnehmer des Roundtable sind Logistikverantwortliche aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus Deutschland und Holland.

Kontakt
Interessierte Teilnehmer melden sich bei Liesbeth Staps – Program manager DINALOG, E-Mail: staps@dinalog.nl.
 

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19. März 2015

Industrie 4.0: Neue Lösungen für die Digitalisierung der Wirtschaft

Eine intelligente und vernetzte Logistik, wie sie in den Projekten des EffizienzCluster LogistikRuhr vorangetrieben wird, braucht sichere Lösungen für den Umgang mit immer mehr und immer komplexeren Daten. ... mehr

Eine intelligente und vernetzte Logistik, wie sie in den Projekten des EffizienzCluster LogistikRuhr vorangetrieben wird, braucht sichere Lösungen für den Umgang mit immer mehr und immer komplexeren Daten. Mit dem Industrial Data Space haben die Fraunhofer-Gesellschaft und Partner aus der Industrie jetzt mit Unterstützung der Bundesregierung (Bundesministerien für Bildung und Forschung BMBF, für Wirtschaft und Energie BMWi, für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI sowie des Inneren BMI) ein Vorhaben gestartet, um einen international offenen Datenraum für die Wirtschaft zu schaffen.

Der Industrial Data Space ist insbesondere vor dem Hintergrund des Zusammenwachsens virtueller und realer Welten in der Wirtschaft von Bedeutung – das Stichwort Industrie lautet 4.0. Zugang und Nutzung des Industrial Data Space sollen für alle Unternehmen offen sein, die sich an die gemeinsamen Standards halten. Ziel ist es, sichere Lösungen für die alles durchdringende Digitalisierung und den damit einhergehenden rasanten Wandel von industriellen Produktions- und Geschäftsprozessen zu entwickeln. „Die Logistik-Forschung spielt als Treiber und Begleiter dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle: Ausgehend von unserer Leitstrategie >Effizienzsteigerung durch Autonomisierung< adressieren unsere Projekte zentrale Fragestellungen von Industrie 4.0 und leisten einen Beitrag zur Lösung“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir natürlich Lösungen zum sicheren und verlässlichen Zugang zu den stetig wachsenden Daten wie den Industrial Data Space sehr.“

In die Initiative bringt das Fraunhofer-Institut für Logistik und Materialfluss IML seine Kompetenzen rund um Industrie 4.0 ein. So gehört Prof. Dr. Michael ten Hompel, Leiter der Fraunhofer-Institute für Materialfluss und Logistik IML und für Software- und Systemtechnik ISST, Dortmund, sowie Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr zu den Unterzeichnern der „Eckpunkte auf dem Weg zum Industrial Data Space“.

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27. Februar 2015

International unterwegs: Neues IWA stützt sich auf Green Logistics-Forschung

Das neue International Workshop Agreement (IWA) 16 zur Messung und Reduktion von Treibhausgas-Emissionen im Güterverkehr verweist im Bereich der Logistikstandorte auf Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt ... mehr

Das neue International Workshop Agreement (IWA) 16 zur Messung und Reduktion von Treibhausgas-Emissionen im Güterverkehr verweist im Bereich der Logistikstandorte auf Forschungsergebnisse aus dem Verbundprojekt Green Logistics des EffizienzClusters. IWAs sind ein Instrument der Internationalen Organisation für Normierung, kurz ISO, aus denen sich durch eine weitere Bearbeitung Standards oder Normen entwickeln können. „Durch die Referenz im IWA haben wir einen wichtigen Schritt dahin getan, dass zukünftig auch Logistikstandorte als Teil von Logistikdienstleistungen im Hinblick auf ihre Umweltwirkungen betrachtet werden“, freut sich Projektleiterin Dr. Kerstin Dobers vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. „Der Verweis auf unser Projekt erhöht gleichzeitig unsere internationale Sichtbarkeit.“
Im Mai vergangenen Jahres hatte das Deutsche Institut für Normung DIN das Sekretariat für die Erarbeitung des IWA mit dem genauen Titel „International harmonisierte Methode(n) für eine kohärente Quantifizierung von CO2e-Emissionen von Frachttransporten“ übernommen. In insgesamt drei Workshops erarbeitete eine internationale Expertenrunde mit mehr als 50 Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft die internationale Übereinkunft. Die Teilnehmer kamen aus ganz Europa, den USA, Brasilien oder Neuseeland. Ziel war es, bestehende Lücken in der Berechnung von Treibhausgasemissionen zu identifizieren und Empfehlungen für die Schließung dieser Lücken zu erarbeiten – beispielsweise aufbauend auf Vorarbeiten wie denen im Verbundprojekt Green Logistics.
Das IWA 16 umfasst insgesamt sechs Gap-Analysen für die Bereiche Straße, Schiene, Binnenschifffahrt, internationaler Seeverkehr, Luft und Logistikstandorte. Im Rahmen der Gap-Analyse für die Logistikstandorte wurden ausgewählte Verfahren und Prozesse zur Ermittlung und Quantifizierung von CO2e-Emissionen anhand der Arbeiten aus drei Forschungsprojekten betrachtet, darunter Green Logistics. Im Rahmen des Verbundprojekts wurde eine Methode entwickelt, mit der erstmalig die ökologischen Wirkungen logistischer Prozesse und Systeme erstmalig verursachungsgerecht für die Bereiche Logistikimmobilie, Intralogistik und Transport – also für die gesamte Logistikkette – bestimmt werden können.
Hier finden Sie weitere Informationen zum IWA 16.

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24. Februar 2015

"Design Future Logistics": EffizienzCluster macht sich auf ETP ALICE-Konferenz für neue Innovationsprojekte stark

Die Logistik hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Transportdienstleister hin zu einer leistungsbestimmenden Instanz globaler Wertschöpfungsnetze entwickelt. „Logistische Kompetenzen und ... mehr


Die Logistik hat sich in den vergangenen Jahren vom klassischen Transportdienstleister hin zu einer leistungsbestimmenden Instanz globaler Wertschöpfungsnetze entwickelt. „Logistische Kompetenzen und Innovationen sind nicht nur auf der Straße oder der Schiene gefragt, sondern mehr denn je auch in der Produktion“, erklärte Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM), jetzt auf der Konferenz „Design Future Logistics” der Europäischen Technologieplattform ETP ALICE, kurz für Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe, in Amsterdam.

Der EffizienzCluster hatte sich gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML für den Aufbau der ETP ALICE stark gemacht. 2013 gründete sich die Initiative. Die ECM engagiert sich sowohl in der Steering Group als auch in den fünf Working Groups für die Belange der Clusterpartner. Ziel ist es, dass die Forschungsbedarfe der Logistikunternehmen in Deutschland stärker in europäischen Ausschreibungen berücksichtigt werden, insbesondere im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020.

Im Rahmen der Konferenz „Design Future Logistics” stellten zahlreiche hochkarätige Referenten ihre Visionen einer zukünftigen Logistik vor, wie sie sich auch in den Roadmaps der ETP ALICE widerspiegeln. So zeigte Eric Ballot, Professor Supply Chain and Logistics an der Universität Mines Paris Tech, auf, wie Supply Chains nach dem Muster des „Physical Internets“, dem Netzwerk der Logistiknetzwerke, neu organisiert werden können – schnell, effizient und nachhaltig. Alan McKinnon, Professor an der Kühne Logistics Universität in Hamburg, erläuterte die Forschungsagenda von Horizont 2020 für die Logistik. Zu den Referenten der Konferenz gehörte auch Katrin Zeiler, Senior Project Manager Trend Research bei DHL, Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr.

ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann verdeutlichte in seinem Beitrag „Connecting Europe: Die Relevanz von Logistik und Supply Chain Management für die Produktion”, dass die Logistik heute und in Zukunft eine bestimmende Größe für Industrie und Hersteller ist. „Für die Logistikunternehmen in Deutschland zählt das Management kompletter und komplexer Wertschöpfungsketten und -netzwerke inzwischen zu ihrem Selbstverständnis. Dazu bedarf es allerdings der stetigen Weiterentwicklung von Technologien und Prozessen“, so Thorsten Hülsmann. „Mit unserem Engagement in der ETP ALICE wollen wir Innovationen in der Logistik den Weg bereiten, damit unsere Logistikunternehmen ihre Stärken auch in Zukunft auf globalen Märkten ausspielen können.“

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16. Februar 2015

Herausforderung eCommerce - Innovationen sind möglich

Herausforderung eCommerce - Innovationen sind möglich

„Herausforderung eCommerce – droht der Paket-Stau?“ im Rahmen des TradeWorld Forums auf der LogiMAT.

Der elektronische Handel (eCommerce) ist in der heutigen Gesellschaft zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft haben vor diesem Hintergrund im Rahmen des TradeWorld ... mehr

Herausforderung eCommerce - Innovationen sind möglich

„Herausforderung eCommerce – droht der Paket-Stau?“ im Rahmen des TradeWorld Forums auf der LogiMAT.

Der elektronische Handel (eCommerce) ist in der heutigen Gesellschaft zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft haben vor diesem Hintergrund im Rahmen des TradeWorld Forums „Herausforderung eCommerce – droht der Paket-Stau?“ auf der LogiMAT über den Beitrag der KEP-Dienste zur Sicherstellung der urbanen Versorgung diskutiert. Gastgeber war der EffizienzCluster LogistikRuhr. Moderator Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung des EffizienzClusters, verwies in seiner Begrüßung auf die zu erwartenden zunehmenden Restriktionen für Lieferverkehre in der Stadt – und deren mögliche Folgen: „Wenn das Buch, das wir im Internet bestellt haben, am nächsten Tag nicht da ist, bricht sicherlich nicht die Welt zusammen. Aber inzwischen geht es um ganz andere Produkte – z. B. um Lebensmittel oder Medikamente, auf deren prompte oder zeitgenaue Zustellung sich der Verbraucher verlässt.“

Die geladenen Experten schlugen in ihren Vorträgen und in der anschließenden Diskussion den großen Bogen von der Versorgung des Einzelnen hin zur Versorgung unserer Ballungszentren. Prof. Dr. Christian Kille von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hatte für seinen Vortrag den provokanten Titel „Engpass Empfänger? Herausforderungen und Chancen für die urbane Logistik“ gewählt, der den Teilnehmern zahlreiche Denkanstöße und Impulse vermittelte – darunter auch das Konzept für einen Urban Hub, das im Projekt Urban Retail Logistics des EffizienzClusters entwickelt worden ist.

Mit seinem Vortrag zum „Multichannel-Logistik – Ein Konzept gegen den Verkehrsinfarkt“ legte Frank Thurmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Koch, Neff & Volckmar GmbH aus Köln, auch einen Schwerpunkt auf den eCommcerce im B2B-Bereich. Das Unternehmen ist Bindeglied zwischen Verlagen und Buchhandlungen und erbringt die Logistik über den „Über-Nacht-Bestellservice“ des stationären Buchhandels. Einblicke in einen kostengetriebenen Wirtschaftsbereich, der von Wachstum wie von Herausforderungen wie Retouren, Zeitfenster-Zustellung und Lieferung an die Haustür gekennzeichnet ist, ermöglichte der Vortrag „KEP-Dienste im Wandel“ von Arnold Schroven, Executive Vice President von GeoPost, dem französischen Mehrheitsgesellschafter von DPD. Zur anschließenden Podiumsdiskussion konnte Dr. Christian Jacobi dann auch Benjamin Brüser begrüßen, Mitgründer und Geschäftsführer von Emmas Enkel, einem Onlineshop für Lebensmittel aus der Rhein-Ruhr-Region.

Insgesamt zeigte das Forum: Herausforderungen gibt es viele, Ideen aber auch – und Innovationen sind möglich. Doch dafür müssen Unternehmen mit der Forschung und miteinander kooperieren. Auch Wettbewerber müssen an einem Strang ziehen – gerade für Projekte der urbanen Versorgung ist das unverzichtbar.

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13. Februar 2015

Sustainable Sourcing Excellence (SSE): Wie sich Nachhaltigkeitsberichterstattung wandeln muss

In den vergangenen zehn Jahren hat die Nachhaltigkeitsberichterstattung global stark an Bedeutung gewonnen. Laut einer Studie der internationalen Beratungsgesellschaft KPMG berichteten im Jahr 2011 bereits 95 Prozent ... mehr

In den vergangenen zehn Jahren hat die Nachhaltigkeitsberichterstattung global stark an Bedeutung gewonnen. Laut einer Studie der internationalen Beratungsgesellschaft KPMG berichteten im Jahr 2011 bereits 95 Prozent der 250 größten Unternehmen der Welt über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten.
Zeitgleich lässt sich ein Anstieg diverser freiwilliger Berichterstattungsinitiativen und -standards beobachten. Leider klaffen zwischen den aktuellen Standards und der unternehmerischen Wirklichkeit besonders in zwei Punkten große Lücken: bei der Integration von ganzen Lieferketten und bei der Berücksichtigung von Frühindikatoren. Das ist ein Ergebnis der Auswertung von Experteninterviews im Rahmen des Forschungsprojekts Sustainable Sourcing Excellence (SSE) des EffizienzClusters, über das auch der LT-Manager in seiner aktuellen Ausgabe in einem ausführlichen Namensbeitrag der Wissenschaftler Martin C. Schleper, Christoph G. Schmidt und Thomas Kjaergaard berichtet.

Für die Forscher ist daher klar: „Die Lieferkette muss zum neuen Bezugspunkt für ein genaueres Nachhaltigkeitsberichtswesen werden. Durch die Integration von Frühindikatoren liegt die große Chance der Nachhaltigkeitsberichterstattung außerdem darin, zu steuern statt nur zu berichten", so Dr. Martin C. Schleper, der das Projekt SSE am Institute for Supply Chain Management – Procurement and Logistics (ISCM) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht operativ leitet. „Der richtige Weg führt weg vom bloßen ergebnisorientierten Einhalten vorgegebener Standards hin zu einem lenkenden ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagement.“ Das Berichtswesen werde somit von einer lästigen Aufgabe zu einem Instrument der strategischen Ausrichtung und helfe dem Unternehmen, im Meer der Nachhaltigkeitsanforderungen den Kurs Richtung Zukunft zu halten.

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03. Februar 2015

KEP-Forum "Herausforderung eCommerce" auf der Trade World

Jüngsten Zahlen zufolge wird das E-Commerce-Volumen in Deutschland 2014 bei 43 Milliarden Euro liegen. Damit drängen immer mehr KEP-Dienstleister in Ballungsräume und Städte. Sie konkurrieren ... mehr

Jüngsten Zahlen zufolge wird das E-Commerce-Volumen in Deutschland 2014 bei 43 Milliarden Euro liegen. Damit drängen immer mehr KEP-Dienstleister in Ballungsräume und Städte. Sie konkurrieren mit anderen Verkehrsteilnehmern um begrenzte Infrastrukturen. Restriktionen für den Verkehr sind nur noch eine Frage der Zeit. Ist jetzt die Versorgung unserer Städte und damit der Unternehmen wie der Menschen in Gefahr? Im Forum „Herausforderung e-Commerce: Droht der Paket-Stau?“ auf der TradeWorld im Rahmen der LogiMAT 2015, am Donnerstag, 12. Februar, 10.00 - 11.30 Uhr, Halle 5 in der Neuen Messe Stuttgart, stellen namhafte Experten aus der Branche Innovationen für kunden- und branchenspezifische Services vor, die zur Sicherstellung der urbanen Versorgung dienen. Das Forum wird organisiert vom EffizienzCluster LogistikRuhr und moderiert von Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. MIt ihm gemeinsam diskutieren:

  • Prof. Dr. Christian Kille, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Institut für Angewandte Logistik IAL
  • Frank Thurmann, Geschäftsführender Gesellschafter, Koch, Neff & Volckmar GmbH, Köln
  • Arnold Schroven, Executive Vice President GeoPost S.A., Paris
  • Benjamin Brüser, Gründer und Geschäftsführer Emmas Enkel, Düsseldorf

 

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02. Februar 2015

TiLO präsentiert Lagerhaltung der Zukunft im Modell

TiLO präsentiert Lagerhaltung der Zukunft im Modell

Ohne Scanner, dafür mit ausgefeilter Kameratechnik: Auf der LogiMAT 2015 stellen die Partner des EffizienzCluster-Projekts „Tracing intelligenter LogistikObjekte“ (TiLO) jetzt ein neuartiges gleichnamiges ... mehr

TiLO präsentiert Lagerhaltung der Zukunft im Modell

Ohne Scanner, dafür mit ausgefeilter Kameratechnik: Auf der LogiMAT 2015 stellen die Partner des EffizienzCluster-Projekts „Tracing intelligenter LogistikObjekte“ (TiLO) jetzt ein neuartiges gleichnamiges Lagersystem vor. Mit TiLO wird ein Lager scannerlos betrieben, ohne auf die Vorteile von Scannern zu verzichten. „Wir nutzen hierfür ein neu entwickeltes kamerabasiertes Analysesystem. Es gewinnt in Echtzeit Informationen aus bewegten und nicht bewegten Bildern“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Bernd Noche. Auf der Messe wird ein 2 x 2,5 Meter großes Modell zu sehen sein.
Kameras und Sensoren identifizieren die Flurförderzeuge und ihre Bewegung. So wird verfolgt, ob sie Lasten aufnehmen oder abgeben. Stellplätze und Flächen werden überwacht und weitere Arbeitsschritte angestoßen. Ob Ein- oder Auslagerung – alle logistischen Vorgänge sind erkennbar. Automatisch werden relevante Zusatzinformationen verknüpft und im Lagerverwaltungssystem gebucht.
Die LogiMAT Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss findet vom 10. bis 12. Februar in Stuttgart statt.
Weitere Informationen zum Modell sowie Kontakte finden Sie hier.

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26. Januar 2015

Call for Abstracts zu Agrifood SCM & Green Logistic-Konferenz

Für die 1st International Conference on Agrifood Supply Chain Management & Green Logistics können noch bis zum 15. Februar Abstracts eingereicht werden. Die Konferenz findet vom 27. bis 30. Mai in ... mehr

Für die 1st International Conference on Agrifood Supply Chain Management & Green Logistics können noch bis zum 15. Februar Abstracts eingereicht werden. Die Konferenz findet vom 27. bis 30. Mai in Porto Carras in Griechenland statt. Mehr als 150 Wissenschaftler und Praktiker werden als Gäste erwartet. Mitveranstalter ist unser Clusterpartner Aristotle University of Thessaloniki. Mehr zum Call und zur Konferenz selbst unter conference.green-agrichains.eu

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23. Januar 2015

InventAIRy ist "Innovative Logistics Solution 2015"

InventAIRy ist

Die Werk- und Konzernlogistik der Volkswagen AG hat zusammen mit dem Institut für Produktionsmanagement (IPM) das Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ ... mehr

InventAIRy ist

Die Werk- und Konzernlogistik der Volkswagen AG hat zusammen mit dem Institut für Produktionsmanagement (IPM) das Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“ als Innovation in den Kreis der zehn „Nominated Supplier“ gewählt. Damit hat sich InventAIRy im Rahmen der Volkswagen-Ausschreibung „Logistik Innovationen“ gegenüber 190 anderen Produkten durchgesetzt. Als Nominated Supplier präsentieren die Forscher ihre Lösung am 28. Januar auf dem Innovative Logistics Solution Day 2015 in Wolfsburg.

Im Forschungsprojekt InventAIRy, jüngstes assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, wird derzeit an einer „fliegenden Inventur“ gearbeitet. In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Der technologische Fortschritt bei Flugrobotern bietet Unternehmen nun neue Möglichkeiten für die Inventur in Lagern – im Innen- wie im Außenbereich. Mehr zum Projekt finden Sie hier.

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16. Januar 2015

In Strategieworkshops neue Perspektiven für die Forschung ausloten

Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) bietet Projektkonsortien und einzelnen Projektpartnern aus dem Spitzencluster die Durchführung so genannter Strategieworkshops an. In diesen Workshops können ... mehr

Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) bietet Projektkonsortien und einzelnen Projektpartnern aus dem Spitzencluster die Durchführung so genannter Strategieworkshops an. In diesen Workshops können neue Perspektiven für die Verwertung und die weitere Verwendung der Forschungsergebnisse entwickelt werden. Viele der 30 Forschungsprojekte aus der Spitzenclusterförderung des EffizienzClusters befinden sich auf der Zielgeraden, einige sind bereits abgeschlossen. Damit rückt die Verwertung der Forschungsergebnisse mehr und mehr in den Vordergrund.

Die ECM unterstützt Forscher und Unternehmensvertreter mit ihren Strategieworkshops insbesondere dabei, weitere Forschungsbedarfe zu identifizieren und für Anschlussprojekte geeignete Förderprogramme auf nationaler und europäischer Ebene zu finden. Auch die Integration der Forschungsergebnisse in Unternehmen und die strategische Weiterentwicklung von Modellen, Konzepten und Lösungen können Gegenstand der Workshops sein. Clusterpartner können dazu im Vorfeld der Workshops gezielte Fragestellungen formulieren.

Das Interesse der Projektpartner an dem Angebot der ECM ist groß, erste Workshops haben bereits stattgefunden. Für weitere Informationen steht das Innovationsmanagement der ECM gerne zur Verfügung.

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17. Dezember 2014

ECM zu Gast bei Gründung des Urban Logistics Cluster in Lissabon

Die Expertise des EffizienzCluster LogistikRuhr ist international gefragt – jetzt auch beim Urban Logistics Cluster Lisboa e Vale do Tejo in Portugal. Im Vorfeld der offiziellen Gründungsveranstaltung ... mehr

Die Expertise des EffizienzCluster LogistikRuhr ist international gefragt – jetzt auch beim Urban Logistics Cluster Lisboa e Vale do Tejo in Portugal. Im Vorfeld der offiziellen Gründungsveranstaltung des Unternehmens-Netzwerks Anfang Dezember hatten Clustervertreter aus Portugal Kontakt zur EffizienzCluster Management GmbH aufgenommen und darum gebeten, einen Referenten aus den Reihen der ECM zum Kick-off zu entsenden. „Anfragen wie diese sind für uns ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg unserer Internationalisierungsstrategie“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der ECM. „Wir sind stolz darauf, dass wir als größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa inzwischen zu den wichtigsten Ansprechpartnern für internationale Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand gehören.“

Der Urban Logistics Cluster Lisboa e Vale do Tejo hat sich aus dem EU-Forschungsprojekt Dorothy, kurz für Development of regional clusters for research and implementation of environmental friendly urban logistics’, heraus gegründet. In dem Projekt tauschen sich vier europäische Regionen – neben Lissabon und Vale do Tejo in Portugal die Toskana in Italien, Oltenien/Kleine Walachei in Rumänien und Valencia in Spanien – über regionale Aktivitäten der Logistik zur Sicherung der urbanen Versorgung aus und entwickeln einen entsprechenden Aktionsplan. Das Projekt startete im vergangenen Jahr und läuft über 36 Monate. Der Kontakt zum EffizienzCluster entstand Mitte Oktober beim European Forum of Logistic Clusters in Brüssel, der Abschlussveranstaltung der EU-Projekte LOG4GREEN und LOG2020, an denen die EffizienzCluster Management GmbH als Partner beteiligt war.

Goldene Regeln für den Cluster-Erfolg

Als Vertreter der ECM war dann Innovationsmanager Nomo Braun zu Gast beim Gründungsevent des Urban Logistics Cluster Lisboa e Vale do Tejo in der portugiesischen Hauptstadt. Die mehr als 90 Teilnehmer aus 53 Organisationen und Unternehmen verfolgten seine Präsentation zur erfolgreichen Entwicklung des EffizienzCluster LogistikRuhr mit großem Interesse. Dabei stellte der Innovationsexperte die Strukturen, die Themen und die Mission des EffizienzClusters vor und verwies vor diesem Hintergrund auch auf die „goldenen Regeln“ für nachhaltige Cluster: „Sie müssen sich auf die Stärken ihrer Partner und ihrer Branche fokussieren: Dabei müssen sie ein klares Ziel verfolgen und entsprechende Meilensteine setzen – und dies immer auch mit einer internationalen Perspektive“, so Nomo Braun in seinem Vortrag. Eine wesentliche Herausforderung liege nicht zuletzt darin, aus den guten Ideen engagierter Akteure auch gute Produkte zu machen, mit denen Unternehmen Wettbewerbsvorteile erzielen und für Wachstum sorgen.

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09. Dezember 2014

Clusterpartner gründen EnterpriseLab für Logistik und Digitalisierung

Clusterpartner gründen EnterpriseLab für Logistik und Digitalisierung

Gründung des DB Schenker Enterprise Lab for Logistics and Digitization (vl.): Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Michael Kadow, Leiter Business Excellence DB Schenker, Thomas Schulz, Mitglied des Vorstandes der Schenker AG und verantwortlich für das Ressort Human Resources sowie Personalleiter des Ressorts Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG, der seitens DB Schenker die Patenschaft für die Kooperation übernimmt, sowie Prof. Dr. Boris Otto, Inhaber des Lehrstuhls »Supply Net Order Management« am LogistikCampus der Technischen Universität Dortmund und des Fraunhofer IML.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der internationale Logistikdienstleister DB Schenker haben jetzt den Vertrag das „DB Schenker Enterprise Lab for Logistics and Digitization“ ... mehr

Clusterpartner gründen EnterpriseLab für Logistik und Digitalisierung

Gründung des DB Schenker Enterprise Lab for Logistics and Digitization (vl.): Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Michael Kadow, Leiter Business Excellence DB Schenker, Thomas Schulz, Mitglied des Vorstandes der Schenker AG und verantwortlich für das Ressort Human Resources sowie Personalleiter des Ressorts Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG, der seitens DB Schenker die Patenschaft für die Kooperation übernimmt, sowie Prof. Dr. Boris Otto, Inhaber des Lehrstuhls »Supply Net Order Management« am LogistikCampus der Technischen Universität Dortmund und des Fraunhofer IML.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der internationale Logistikdienstleister DB Schenker haben jetzt den Vertrag das „DB Schenker Enterprise Lab for Logistics and Digitization“ am Fraunhofer IML unterzeichnet. Das neue Lab der beiden Partner des EffizienzClusters verbindet die Forschung und Entwicklung des Fraunhofer IML mit der zukunftsorientierten und internationalen Ausrichtung von DB Schenker und soll so innovative Logistiklösungen und Prozessinnovationen hervorbringen. Die Kooperation läuft vorerst über drei Jahre. Durch die enge Anbindung des Fraunhofer IML an die Technische Universität Dortmund, ebenfalls Clusterpartner, lassen sich auch Studenten mit Abschlussarbeiten in Projekte einbeziehen.

Die Arbeit im Lab soll sich rund um Themen wie das Internet der Dinge und Dienste, Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing und den Wechsel vom Prozess zum Service drehen – mit festem wissenschaftlichem Personal und eigenen Räumlichkeiten. Konkret wollen die Partner unter anderem ein Innovationsradar für die Digitalisierung in der Logistik einrichten, um dauerhaft die neuesten Technologien und Entwicklungen in diesem Bereich im Auge zu behalten. Zudem gehören die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, der Einsatz von 3D-Druck und auch die Optimierung des Warehouse Managements mittels neuartiger Software zu den angestrebten Forschungszielen. „In Zeiten von Industrie 4.0 hat DB Schenker die Bedeutung und die Chancen der Digitalisierung erkannt. Zusammen werden wir an innovativen Lösungen arbeiten, die Logistikdienstleister fit für den Wettbewerb der Zukunft zu machen. Mit dem Enterprise Lab setzt sich DB Schenker in diesem wichtigen Themenfeld gemeinsam mit uns an die Spitze der Forschung“, unterstrich Prof. Dr. Michael ten Hompel bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung.

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Thomas Schulz, Mitglied des Vorstandes der Schenker AG und verantwortlich für das Ressort Human Resources sowie Personalleiter des Ressorts Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, Michael Kadow, Leiter Business Excellence DB Schenker, Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, sowie Prof. Dr. Boris Otto, Inhaber des Lehrstuhls „Supply Net Order Management“ am LogistikCampus der Technischen Universität Dortmund und des Fraunhofer IML.

Die „Fraunhofer Enterprise Labs“ haben sich mittlerweile als Erfolgsmodell bewährt: Die DB Mobility Logistics AG ist nach der Sick AG und der Würth-Gruppe bereits das dritte Unternehmen, das sich für die gemeinsame Forschung von Wissenschaft und Industrie entschieden hat.

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01. Dezember 2014

Grüne Logistik im Fokus des Thementags "Managementsysteme für Ressourceneffizienz"

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML lädt für Dienstag, 20. Januar, erstmalig zum Thementag „Managementsysteme für mehr Ressourceneffizienz“ nach Dortmund ein. ... mehr

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML lädt für Dienstag, 20. Januar, erstmalig zum Thementag „Managementsysteme für mehr Ressourceneffizienz“ nach Dortmund ein. Ein Schwerpunkt liegt auf Themen der Grünen Logistik, wie sie im Verbundprojekt Green Logistics des EffizienzClusters erforscht werden. Dabei geht es sowohl um den Stand der ökologischen Bewertung von Logistik als auch um Transparenz als ersten Schritt im Verbesserungsprozess. Auf der Agenda stehen außerdem aktuelle Trends bei Managementsystemen und eine Einführung in Logistische Assistenzsysteme.

Geschäftsführern und Verantwortlichen der Bereiche Qualitäts- und Umweltmanagement bietet sich auf dem Thementag aktuelles und komprimiertes Wissen rund um Managementsysteme sowie Umwelt und Ressourcenlogistik. Außerdem besteht die Gelegenheit, sich mit anderen Unternehmensvertretern auszutauschen und im Rahmen einer Führung durch die Labore des Fraunhofer IML einen Einblick in die Unternehmenswelt von morgen zu erhalten.

Der Preis für die Teilnahme beträgt 129 Euro, Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2014. Anmeldung und weitere Informationen unter E-Mail: managementsysteme@iml.fraunhofer.de.

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07. November 2014

ECITL 2014 wurde zum "Treffpunkt Europa"

ECITL 2014 wurde zum

Von links nach rechts: Chang Yoon Seok, Korea Aerospace University; Prof. Dr. Uwe Clausen, Fraunhofer IML; Dr. Günter Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen; Thorsten Hülsmann, EffizienzCluster Management GmbH; Prof. Dr. Jens Schumacher, FH Vorarlberg

Die 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics (ECITL 2014) hat jetzt einmal ... mehr

ECITL 2014 wurde zum

Von links nach rechts: Chang Yoon Seok, Korea Aerospace University; Prof. Dr. Uwe Clausen, Fraunhofer IML; Dr. Günter Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen; Thorsten Hülsmann, EffizienzCluster Management GmbH; Prof. Dr. Jens Schumacher, FH Vorarlberg

Die 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics (ECITL 2014) hat jetzt einmal mehr die Bedeutung von IT für die Logistik unterstrichen. Wissenschaftler und Experten aus der Praxis verdeutlichten, welche Möglichkeiten und Chancen der Einsatz intelligenter Software bietet. Die Internationalität der Konferenz mit Referenten und Teilnehmern aus 20 Ländern, zeigt, wie sehr das Thema Logistiker aus aller Welt beschäftigt. Der EffizienzCluster LogistikRuhr, der die Konferenz gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ausgerichtet hat, ist damit wieder einmal zum „Treffpunkt Europa“ geworden.

Die ECITL 2014 fand vom Mittwoch, 05. November, bis Freitag, 07. November, in Dortmund statt. Eröffnet wurde die Konferenz unter anderem von Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, sowie von Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Die ECITL geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurück, die Verantwortung für die Durchführung liegt in den Händen der Fachhochschule Vorarlberg. Gastgeber ist immer eine andere Organisation aus Europa.

Logistik und IT wachsen zusammen

Das Thema der diesjährigen Konferenz hat für den EffizienzCluster LogistikRuhr eine hohe Priorität. IT spielt in der Logistik eine immer größere Rolle, doch auch umgekehrt gilt: Für die IT gehört die Logistik zu den wichtigsten Anwendungsbranchen. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, verwies darauf, dass Logistik und IT im Cluster zu „hybriden Dienstleistungen“ zusammenwachsen: „Wir haben die Bedeutung von Software und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) für die Logistik bereits früh erkannt und unsere Forschungsprojekte daran ausgerichtet. Der Großteil unserer aktuell 40 Verbund- und assoziierten Forschungsprojekte basiert auf dem Einsatz intelligenter IuK-Technologien und neuer Softwarelösungen – auch in der Transportlogistik.“

Zu den hochkarätigen Referenten der ECITL gehörten unter anderem Mitglieder der Euro-päischen Kommission. So verwies Fleur Breuillin von der Europäischen Kommission, DG MOVE, in einer Session zur Zukunft der Logistik auf die Bedeutung von e-Freight für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in der Logistik, Wolfgang Höfs, Gruppenleiter „Strategische Planung und Kommunikation“, widmete sich in seinem Beitrag der Logistik in der digitali-sierten Wirtschaft und Gesellschaft.

Best paper-Award geht nach Finnland

Den hohen wissenschaftlichen Anspruch der ECITL 2014 unterstrich die Vergabe des Best paper-Awards: Eetu Pilli-Sihvola vom VTT Technical Research Centre of Finland in Espoo erhielt die Auszeichnung für seinen Vortrag zum Thema „Decentralized Approach to Logistics Execution Monitoring in Multi-actor Network“. Der Preis wurde im Rahmen der Abendveranstaltung im Dortmunder Industrieclub vergeben – eines von zahlreichen An-geboten zum intensiven Networking.

„Industrial Tours“ zeigen innovative Logistik

Im Rahmen der ECITL nutzten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, sich mit innovativer Logistik aus der Region vertraut zu machen: Im Rahmen von so genannten „Industrial Tours“, organisiert von der Wirtschaftsförderung Dortmund, besuchte je eine Delegation das IKEA European Distribution Center in Dortmund sowie Lager und Produktion von Atlas Schuhe, ebenfalls Dortmund.

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31. Oktober 2014

Gründer-Forum NRW in Bochum: Gründer-Café "Logistik & Mobilität" gibt Orientierungshilfe

Der EffizienzCluster LogistikRuhr unterstützt das Gründer-Forum NRW. Die Konferenz am Donnerstag, 13. November 2014, in Bochum richtet sich an potenzielle Hightech-Gründer, Investoren und Industrievertreter ... mehr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr unterstützt das Gründer-Forum NRW. Die Konferenz am Donnerstag, 13. November 2014, in Bochum richtet sich an potenzielle Hightech-Gründer, Investoren und Industrievertreter auch aus der Logistik. Ziel ist es, die Gründermentalität in NRW und darüber hinaus zu stärken, Innovationen zu fördern und damit die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. Ins Leben gerufen wurde die Konferenz vom Frankfurter Allgemeine Forum gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr.

Der Nachmittag des Gründer-Forums NRW steht ganz im Zeichen der so genannten Gründer-Cafés – darunter das Gründer-Café „Logistik & Mobilität“. Hier geben Branchenvertreter, Unternehmensvertreter und Business Angels durch die Vermittlung branchenspezifischer Besonderheiten Orientierungshilfe im Gründungsprozess und zeigen Gründungsszenarien und Case Studies auf. Die Gründer-Cafés dienen sowohl dem Erfahrungsaustausch zwischen Experten, Investoren und Gründern als auch dem Aufbau von Beziehungsnetzwerken.

Im Gründer-Café „Logistik & Mobilität“ informieren Matthias Heutger, Senior Vice President Strategy, Marketing & Development, Deutsche Post DHL, Dr. Martin Streichfuss, Partner, Roland Berger Strategy Consultants, und Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer, EffizienzCluster LogistikRuhr, die Teilnehmer über Innovationstreiber, branchen- und unternehmensspezifische Herausforderungen und Lösungswege und Besonderheiten der Gründungsunterstützung und -finanzierung durch Business Angels.

Das komplette Programm und weitere Informationen zum Gründer-Forum NRW finden Sie unter www.faz-forum.com.

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22. Oktober 2014

2. Veranstaltung der Dialogreihe "Logistiker verbinden..." erfolgreich durchgeführt

Mit welchen Werkzeugen und Methoden effiziente Transportabwicklung möglich wird – das zeigten die Partner der Verbundprojekte „Dynamische Konsolidierung – DynKo“ und „Tracing intelligenter ... mehr

Mit welchen Werkzeugen und Methoden effiziente Transportabwicklung möglich wird – das zeigten die Partner der Verbundprojekte „Dynamische Konsolidierung – DynKo“ und „Tracing intelligenter LogistikObjekte – TiLO“ bei der zweiten Veranstaltung der Dialogreihe „Logistiker verbinden…“ am 30.09.2014 in der Verwaltung der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe NIAG in Moers.

Die Kooperationsveranstaltung der DIALOGistik Duisburg, des EffizienzClusters LogistikRuhr und der Universität Duisburg-Essen zum innovativen Erfahrungsaustausch fand diesmal mit der freundlichen Unterstützung der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG) in Moers statt. Den Teilnehmern wurde ein exklusiver Einblick in den Eisenbahnbetrieb der NIAG und eine Fahrzeugwerkstatt geboten.

Mehr als 30 Teilnehmer konnten sich aus erster Hand über ansehnliche Ergebnisse zweier Forschungsprojekte von Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen und verschiedenen Praxispartnern wie z.B. der NIAG und Schenker Deutschland informieren und diskutieren.

Zunächst erläuterte NIAG-Vorstandsmitglied Christian Kleinenhammann die Unternehmensstruktur und das Leistungsspektrum der NIAG, bevor der Vorstandsvorsitzende des Zentrums für Logistik und Verkehr der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr.-Ing. Bernd Noche, in die beiden Verbundprojekte einführte. Weitere Projektpartner präsentierten den aktuellen Entwicklungsstand der Projekte, die entsprechenden Verfahren und Aussichten, die aus den sichtbaren Projektergebnissen erwachsen.

Bozo Bjelopera, NIAG-Geschäftsleiter Logistik, widmete sich in seinem Vortrag den Herausforderungen der Kohlelogistik per Bahn und Schiff (Transportversorgung diverser Kraftwerke mit jährlich 6,5 Mio. t Importkohle in 2013 und 2014) und seinen Zielsetzungen im Projekt DynKo. Mathias Bös von der SDZ GmbH griff den Anwendungsfall NIAG auf und erläuterte die erarbeiteten Lösungsansätze zur Frage nach optimaler Auslastung des Rheinhafens Orsoy (65.000 qm Lagerfläche) in seinem Vortrag über „Visualisierte Planungswerkzeuge zur Optimierung von Transporten“. Beide Vorträge zusammen lieferten einen Überblick über die Professionalisierung des bedarfsabhängigen Zusammenfassens von Ladungsträgern in multimodalen Verkehrsketten. Sie zeigten, wie eine dynamische Konsolidierung hilft, effiziente Güterverkehre zu realisieren. Als Erfolgskomponenten wirken dabei: Reduzierung der Transportzeit, Steigerung der Transportzuverlässigkeit, Senkung der Umlaufbestände und Erhöhung der Auslastung.

Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bot den Teilnehmern der nächste gemeinsame Vortrag von Detlef Löbbert, Schenker Deutschland AG, und Cyril Alias, Universität Duisburg-Essen, mit dem Titel „Transparente Lagerprozesse mit kamerabasierten Analysesystemen“. In der Schenker -Niederlassung Duisburg sind bereits 88 Kameras installiert und im Einsatz. Sie dienen der Entwicklung eines kamera- und sensorbasierten Analysesystems, mit dessen Hilfe Prozesse in Block- und Umschlaglagern sowie auf verschiedenen Anlagen automatisch überwacht werden können. Die im Projekt entwickelten Lösungen ermöglichen die Ortung, Verfolgung und Navigation von Flurförderzeugen und Sendungen und die Verwaltung von Flächen als Lager- und Stellplatz sowie die Schaffung von Transparenz hinsichtlich der Leistung bestimmter Anlagen, etwa die Bestimmung der Durchsätze oder von Leistungsschwankungen.

Abschließend stellte Udo Salewski, w3logistics AG, den Status quo des Einsatzes der OpTiLO Software im Lager – am Beispiel der Duisburger Schenker-Niederlassung – und die Perspektiven zur Fehlervermeidung im Warenumschlag vor. Horst Lautenschläger, relamedia GmbH, der durch die Veranstaltung führte, schloss mit der Feststellung, dass das Publikum eine sehr lebendige Vorstellung von einer spannenden Forschungsarbeit „ganz nah an der Praxis“ erhalten hat.

Die nächste Veranstaltung der Dialogreihe „Logistiker verbinden…“ zum innovativen Erfahrungsaustausch findet im Frühjahr 2015 statt.

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20. Oktober 2014

InventAIRy will Inventur aus der Luft möglich machen

In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Im Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation ... mehr

In Deutschland ist die Inventur für Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Die Erfassung von Beständen ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Im Forschungsprojekt „InventAIRy – Identifikation mit autonomen Flugrobotern“, jüngstes assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, wird derzeit an einer „fliegenden Inventur“ gearbeitet.

Der technologische Fortschritt bei Flugrobotern bietet Unternehmen neue Möglichkeiten für die Inventur in Lagern – im Innen- wie im Außenbereich. „Die Freiheitsgrade von Flugrobotern in allen Ebenen in Kombination mit einer Traglast von mehreren Kilogramm, einer ruhigen Fluglage und der Möglichkeit eines autonomen Flugs auf GPS-Basis führen derzeit zu immer mehr neuen Einsatzfeldern für diese Technologie – eben auch im Lager“, erklärt Dipl.-Logist. Marco Freund vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, dem Konsortialführer des Projekts. Der autonome InventAIRy-Flugroboter soll dank der eingesetzten Sensorik in der Lage sein, eigenständig durch Lager zu navigieren und Inventuren durchzuführen. Er bezieht seine kognitiven Fähigkeiten über applizierte Sensoren. Der Lageraufbau wird optisch mithilfe von Bewegungs- und Kamerasensoren erfasst, so dass sich der Roboter im Raum orientieren und eine ganzheitliche dynamische Umgebungserfassung durchführen kann. Für eine exakte Positionsbestimmung des Roboters im Außenbereich kommen Satellitennavigationssysteme zum Einsatz. Zudem erfolgt eine Erfassung von Objekten innerhalb eines Lagers wie z.B. Ladungsträgern, die mit Identifikatoren ausgestattet sind und von dem Service-Roboter erkannt werden können. Durch die hohe Flexibilität des Systems eignet sich InventAIRy für eine Vielzahl von Lagertypen und Einsatzszenarien. Der Aufbau einer lokalen Infrastruktur ist nicht erforderlich.

InventAIRy ist das neunte assoziierte Projekt im EffizienzCluster LogistikRuhr. Die Arbeit der Forscher trägt in besonderer Weise der Leitlinie des Clusters „Effizienzsteigerung durch Autonomisierung“ Rechnung. Das Projekt wird im Rahmen des Technologieprogramms „Autonomik für Industrie 4.0“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Es startete im Januar dieses Jahres und läuft über 36 Monate. Partner im Projekt sind neben dem Fraunhofer IML die Aibotix GmbH, die Panopa Logistik GmbH, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Spedition Wiedmann GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen zu InventAIRy finden Sie hier

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17. Oktober 2014

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Mit dem 1. European Forum of Logistic Clusters in Brüssel haben die EU-Forschungsprojekte LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, in dieser Woche ihren Projektabschluss ... mehr

Auf dem Weg in die Innovationsunion

Mit dem 1. European Forum of Logistic Clusters in Brüssel haben die EU-Forschungsprojekte LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, in dieser Woche ihren Projektabschluss begangen. Rund 200 Teilnehmer aus über 20 Ländern, darunter auch aus Brasilien, USA und Australien, nahmen an der Veranstaltung teil. Nicht nur die Partner der Projekte, sondern auch Wissenschaftler und Unternehmensvertreter außerhalb der Konsortien waren zu Gast. In den Sessions wurden – wie sonst auf Konferenzen üblich – keine Präsentationen gehalten, der Fokus lag auf der Diskussion. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von einem anspruchsvollen und lebendigen Austausch. In den Pausen nutzten sie die Möglichkeit zum Netzwerken.

Europa wird zur Innovationsunion

Am ersten Tag der Konferenz stand die Rolle von Clustern bei der Transformation von Europa in eine Innovationsunion im Mittelpunkt. Dimitri Corpakis, Head of Unit, Spreading Excellence and Widening Participation in der Generaldirektion Research and Innovation der Europäischen Kommission, verdeutlichte, dass die Innovationsstärke der einzelnen Regionen Europas immer noch sehr unterschiedlich seien. Um überall einen gleich hohen Standard zu erreichen, will die EU mit ihrem neuen Forschungsprogramm Horizont 2020 und den Kohäsionsprogrammen die Rahmenbedingungen für Innovationen deutlich verbessern. Cluster spielen hierfür eine wichtige Rolle als Mittler, Türöffner und Kooperationsplattform – wichtig insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Diese Funktion von Clustern unterstrich auch Keir Fitch von der DG Move der Europäischen Kommission. Die Logistik sei von zentraler Bedeutung für den gesamten Europäischen Markt. Jakob Stoumann von Oxford Research wies darauf hin, dass die handelnden Akteure einen langen Atem bräuchten: Vertrauen zu schaffen und gemeinsame Interessen auszuloten, sei die Grundlage jeder Zusammenarbeit in Clustern und könne mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Gerade für die Logistiker unter den Teilnehmern brachte der erste Tag interessante Einblicke in die Strategien der Kommission und die Vorteile der Zusammenarbeit in Clustern. Dabei wurde insbesondere den Akteuren aus den Regionen die Bedeutung einer regionalen Strategie zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Regionen im europäischen Zusammenspiel deutlich.

Forschungsergebnisse im Fokus

Der zweite Tag widmete sich den Themen, die in den Forschungsprojekten LOG4GREEN, LOG2020 und SoCool@EU – dem dritten Ausrichter der Konferenz – als besonders zukunftsrelevant definiert worden waren. In sechs Workshops diskutierten Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand intensiv über Herausforderungen, gute Praxisbeispiele und noch zu lösende Probleme. So zeigte sich beispielsweise in der Session über nachhaltige Logistik, dass sich nicht nur große Chancen für die Umwelt, sondern auch für die ökonomische Effizienz und zur Kostenersparnis bieten. Diskutiert wurde auch, ob eine Regulierung oder aber das Angebot von Incentives die bessere Alternative zur Durchsetzung von Nachhaltigkeit seien. In einer anderen Session, die insbesondere das Forschungsprojekt LOG2020 repräsentierte, wurden Anforderungen und Entwicklungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Logistikern und Supply Chain Managern diskutiert. Auf neue Konzepte und Formate verwiesen Denyse Julien von der Cranfield Management Universität und Ton de Kok von Tias Nimbas / TU Eindhoven.

Nach dem großen Erfolg dieses 1. European Forum of Logistic Clusters können sich die Gastgeber und Partner gut vorstellen, das Forum in einem zweijährlichen Turnus zu organisieren.

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15. Oktober 2014

Jetzt anmelden: Hintergrundgespräche beim "Treffpunkt Europa" auf dem Deutschen Logistik-Kongress

Gleich fünf Hintergrundgespräche zu aktuellen Themen bietet der EffizienzCluster LogistikRuhr interessierten Unternehmen in der EffizienzCluster-Lounge auf dem Deutschen Logistik-Kongress vom 22. bis 24. ... mehr

Gleich fünf Hintergrundgespräche zu aktuellen Themen bietet der EffizienzCluster LogistikRuhr interessierten Unternehmen in der EffizienzCluster-Lounge auf dem Deutschen Logistik-Kongress vom 22. bis 24. Oktober in Berlin an. Das aktuelle Programm für den „Treffpunkt Europa“ können Sie hier downloaden.

In den Gesprächen im kleinen Kreis informieren Vertreter des EffizienzClusters die Teilnehmer gezielt über spannende neue Möglichkeiten, Logistikforschung mitzugestalten und so auch Innovationen für das eigene Unternehmen voranzutreiben. Das Themenspektrum reicht von Aus- und Weiterbildung über Nachhaltigkeit und urbane Logistik bis hin zur Forschungsförderung – immer am Beispiel konkreter Programme und Projekte, die für die teilnehmenden Unternehmen von besonderem Interesse sein könnten. Da die Teilnehmerzahl für die Gespräche begrenzt ist, wird um Anmeldung unter veranstaltung@effizienzcluster.de oder vor Ort auf dem Deutschen Logistik-Kongress am Stand des EffizienzClusters im Wintergarten (W10) gebeten.

In der EffizienzCluster-Lounge, die sich wie immer im Schweizerhof befindet, ist darüber hinaus – abseits des Messetrubels – auch wieder Raum für Begegnungen mit nationalen und internationalen Experten.
 

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14. Oktober 2014

EffizienzCluster stellt Kompetenzatlas "Treffpunkt Europa" vor

Innovationen für die Logistik von morgen entstehen im Europa von heute: Der EffizienzCluster LogistikRuhr als größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa unterstützt Unternehmen ... mehr

Innovationen für die Logistik von morgen entstehen im Europa von heute: Der EffizienzCluster LogistikRuhr als größter Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa unterstützt Unternehmen dabei, Forschung auf europäischer Ebene zu betreiben – für mehr Innovationen und mehr Wachstum. In seinem neuen Kompetenzatlas „Treffpunkt Europa“ zeigt der EffizienzCluster auf, in welchen wichtigen Organisationen, Initiativen und Allianzen sowie auf welchen Kongressen die Mitarbeiter der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) die Zukunftsthemen der Logistik auf europäischer Ebene vorantreiben und dabei die Interessen von Logistikunternehmen, insbesondere der Clusterpartner, vertreten. Dazu gehören beispielsweise die Europäische Technologieplattform ALICE, kurz für Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe, sowie Spitzeneinrichtungen der europäischen Logistikforschung wie DINALOG in den Niederlanden oder Organisationen und Initiativen wie die European Intermodal Association (EIA), Green Freight Europe oder Lean and Green. Komplettiert wird die Broschüre durch Informationen zur europäischen Forschungsförderung, insbesondere zum Programm Horizont 2020, sowie zu internationalen Kongressen, die der Cluster ausrichtet und unterstützt.

Die 16-seitige zweisprachige Broschüre (deutsch/englisch) richtet sich an Unternehmen, die ihre Forschungsaktivitäten auf europäischer Ebene ausbauen wollen. Interessierte Unternehmen können sich mit ihren Ideen für internationale Forschungsprojekte dabei jederzeit an die ECM wenden. Die Logistik-Innovatoren entwickeln gemeinsam mit den Unternehmen und für die Unternehmen Ideen für Forschungsprojekte und bringen die richtigen Partner zusammen.

Interessenten erhalten den Kompetenzatlas druckfrisch am Stand des EffizienzClusters oder in der EffizienzCluster-Lounge auf dem 31. Deutschen Logistik-Kongress vom 22. bis 24. Oktober 2014 in Berlin. Sie können die kostenfreie Broschüre aber auch per Mail an info@effizienzcluster.de bestellen. Zum Download des Kompetenzatlas geht es hier.

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06. Oktober 2014

Informationen aus erster Hand: Stakeholder von Green Logistics diskutieren über Allokationsverfahren

Informationen aus erster Hand: Stakeholder von  Green Logistics diskutieren über Allokationsverfahren

Grüne Logistik ist machbar: Wie Umweltwirkungen der Gesamtdienstleistung „Logistik“ einzelnen Aspekten des Systems zugeordnet werden können – Stichwort: Allokation –, das zeigten ... mehr

Informationen aus erster Hand: Stakeholder von  Green Logistics diskutieren über Allokationsverfahren

Grüne Logistik ist machbar: Wie Umweltwirkungen der Gesamtdienstleistung „Logistik“ einzelnen Aspekten des Systems zugeordnet werden können – Stichwort: Allokation –, das zeigten die Partner des Verbundprojekts Green Logistics im EffizienzCluster LogistikRuhr beim 3. Treffen der Stakeholder Group im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund auf. Mehr als 30 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die entsprechenden Verfahren zu informieren und mit den Forschern zu diskutieren, ob sich die Lösungen auch in ihrem Unternehmen realisieren lassen. Weiterführende Informationen erhielten die Stakeholder auch zum zukünftig geplanten Zertifizierungssystem Green Logistics selbst.

Das Projektteam des Fraunhofer IML stellten den Stakeholdern im Rahmen des ganztägigen Treffens zunächst den aktuellen Stand der Green Logistics-Methode zur Berechnung der Umweltwirkungen von Logistikdienstleistungen sowie die im Projekt entwickelten Allokationsansätze für die Logistik vor. „Allokation erfolgt heute in der Regel für den Transport, seltener für den Standort. Green Logistics setzt sich nun für die kombinierte Betrachtung ein, die bislang noch gar nicht stattfindet. Dabei haben wir versucht, ein heterogenes System so zu vereinfachen, dass es für alle Unternehmen anwendbar ist“, sagte Dr. Kerstin Dobers. „Beim Stakeholder-Treffen konnten wir nun mit einem erweiterten Kreis an Unternehmen diskutieren, welche Vereinfachungen sinnvoll sind und ob die Daten, die jetzt noch gebraucht werden, in Unternehmen bereits vorhanden sind oder zumindest grundsätzlich überhaupt erhoben werden können.“ Eine Vereinfachung besteht unter anderem darin, dass bestimmte systemübergeordnete Daten wie Verwaltung oder Mitarbeitermobilität pauschal auf Kernaktivitäten der Logistik wie Lager und Transport umgeschlagen werden können.
Anwendungsbeispiele zur Allokation im Warenlager bei zwei Praxispartnern des Projekts, den Logistikunternehmen Schmidt-Gevelsberg und Fiege, machten die Verfahren konkret. Abschließend stellte Dr. Ralf Röhrig vom TÜV Rheinland das Zertifizierungssystem Green Logistics vor.

Neben den Methoden für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei der ökologischen Bewertung wurde beim Stakeholder-Treffen auch ein „grüner Stellhebel“ präsentiert – die energie-autarke Logistikimmobilie. Dipl.-Ing. Gordon Mauer vom Projektpartner Arcadis informierte über das Konzept: Danach produziert die Logistikimmobilie von morgen sogar genug Energie, um auch eine Standard-Intralogistik versorgen zu können.

Ziel von Green Logistics ist, dass Umweltwirkungen von Logistikdienstleistungen realitätsnah, pragmatisch und nachvollziehbar vergleichbar bestimmt und deklariert werden. Die Diskussion mit den Stakeholdern hat die Projektpartner dabei wieder einen weiteren wichtigen Schritt weitergebracht. Die Stakeholder-Group von Green Logistics dient dazu, die externe Sicht – und damit die Realität weiterer Unternehmen – in das Projekt zu integrieren. Im Projekt bzw. den Teilprojekten entwickelte Verfahren, Lösungen und Modelle, die in Fallstudien und Piloten bereits einmal erprobt sind, werden einem breiteren Kreis an Teilnehmern zugänglich gemacht. Die Hinweise aus dem Kreis der Stakeholder gehen jetzt in die weitere Projektarbeit ein.

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02. Oktober 2014

EffizienzCluster und DINALOG organisieren Workshop für 2. TEN-T Konferenz

EffizienzCluster und DINALOG organisieren Workshop für 2. TEN-T Konferenz

Seit der EffizienzCluster und das niederländische Institut DINALOG im Sommer dieses Jahres beim Besuch des niederländischen Königspaares ein Memorandum of Understanding unterzeichnet haben, hat sich ... mehr

EffizienzCluster und DINALOG organisieren Workshop für 2. TEN-T Konferenz

Seit der EffizienzCluster und das niederländische Institut DINALOG im Sommer dieses Jahres beim Besuch des niederländischen Königspaares ein Memorandum of Understanding unterzeichnet haben, hat sich die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen noch einmal deutlich intensiviert. Sichtbar wird dies jetzt unter anderem in einem gemeinsamen Workshop auf der 2. TEN-T Konferenz Niederlande – Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 30. Oktober 2014, von 08.30 bis 15.00 Uhr im Parkhotel Horst (nahe Venlo). Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande, der EffizienzCluster gehört zu den Unterstützern der Konferenz.

Die Session von EffizienzCluster und DINALOG steht unter dem Motto „Informationen, Innovationen und Kooperationen für grenzüberschreitenden Erfolg“. Zunächst berichten Prof. Dr. Albert Veenstra von DINALOG und Thorsten Hülsmann vom EffizienzCluster über „Angebote und Services der beiden Innovationsplattformen für Logistik”. „Beispiele einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden“ zeigen danach Lars Nagel vom Weiterbildungsunternehmen GlobalGate GmbH aus Dortmund und Wouter Lammerse vom niederländischen Unternehmen Blue Rock Logistics in einem Expertengespräch auf. Weitere Workshops werden unter anderem zu Themen wie Fachkräftesicherung, Brückenbau, EU-Fördermittel, innovativen Mobilitätskonzepte angeboten.

Zum Hintergrund der Konferenz: Der Güterverkehr in Europa wird in den kommenden Jahren stetig wachsen. Sowohl die Europäische Kommission als auch Nordrhein-Westfalen und die Niederlande investieren deshalb massiv in den Ausbau des Europäischen Infrastrukturnetzes TEN-T: Trans-European Network – Transport. Ziel der 2. TEN-T Konferenz – mit besonderem Augenmerk auf einem Firmenkontakttreffen – ist es, grenzüberschreitende Kontakte sowie die Kooperation zwischen (Logistik-)Wirtschaft, Behörden und angewandter Forschung zu fördern.

Jetzt anmelden
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Es wird um Anmeldung bis zum 15. Oktober 2014 gebeten. Weitere Informationen finden Sie hier, zur Anmeldung geht es hier.

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19. September 2014

Gesucht, gefunden: mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen aus dem EffizienzCluster in neuer Datenbank gebündelt

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat die wissenschaftlichen Publikationen aus seinen Forschungsprojekten jetzt in einer Datenbank im Internet gebündelt: Mehr als 300 Veröffentlichungen sind zum Start ... mehr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat die wissenschaftlichen Publikationen aus seinen Forschungsprojekten jetzt in einer Datenbank im Internet gebündelt: Mehr als 300 Veröffentlichungen sind zum Start des Angebots online zu finden, darunter Beiträge für wissenschaftliche Journale, Konferenzen und Fachbücher. Die deutsch- und englischsprachigen Artikel, Studien und Handbücher dokumentieren wesentliche und aktuelle Forschungsergebnisse aus den Projekten des Clusters und deren Teilprojekten. Damit sind die Publikationen ein Ausdruck der hohen Innovationskraft und -stärke des Clusters.

Die Publikationen sind zum einen von wissenschaftlicher Relevanz: Sie bieten Forschern, darunter auch Studierenden, eine Grundlage für den weiteren fachlichen Austausch und Anknüpfungspunkte für neue Projekte. Zum anderen ist die Bedeutung der Veröffentlichungen für die Praxis groß: Vertreter von Unternehmen können sich anhand der Publikationen über neue Technologien, Konzepte und Lösungen für betriebliche Herausforderungen informieren. Im Ergebnis ist die Datenbank ein wichtiger Beitrag zum Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft und ein Brückenschlag von der Theorie in die Praxis.

Die wissenschaftlichen Publikationen sind unter dem neuen gleichnamigen Menüpunkt auf unserer Website zu finden. Interessierte können Veröffentlichungen in vier Kategorien filtern: nach Art der Veröffentlichung, nach Leitthema und nach Projekt sowie nach dem Jahr der Veröffentlichung.
Das Spektrum der Publikationen ist breit gefächert. Zu den aktuellen Veröffentlichungen aus diesem Jahr gehören beispielsweise „CSR und Logistik aus betriebswirtschaftlich-kaufmännischer Perspektive“ aus dem Projekt Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken, „ Effizientere Nutzung der Potenziale der Verkehrsträger mittels neuer IT-Technologien“ aus dem Projekt Safe Networks for Logistics, das Handbuch „Ressourcenorientierte Produktion“ aus dem Projekt Supply Chain Design oder die „Studie zu alternativen Antriebsformen im Straßengüterverkehr“ aus dem Projekt Green Logistics.
Die Publikationen selbst sind in der Datenbank nicht hinterlegt. Interessierte können ihre Anfragen direkt an die Autoren, an die Projektverantwortlichen oder das Clustermanagement richten.

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29. August 2014

ECoL-Netzwerk lädt zu Summer School in Istanbul ein

Ende September findet die erste Summer School on Emerging Concepts of Logistics (ECoL) in Istanbul statt, organisiert von der Koç Universität Istanbul und der Universität Duisburg-Essen. Master-Studenten, ... mehr

Ende September findet die erste Summer School on Emerging Concepts of Logistics (ECoL) in Istanbul statt, organisiert von der Koç Universität Istanbul und der Universität Duisburg-Essen. Master-Studenten, Doktoranden, Post-Docs sowie Praktiker sind eingeladen, fünf Tage lang über Innovationen in der interdisziplinären und dienstleistungsorientierten Logistik zu diskutieren. Bewerbungen werden bis zum 4. September 2014 angenommen – noch gibt es freie Plätze.

Die Summer School ist nur eine von vielen Aktivitäten des neuen ECoL-Netzwerks, das im Rahmen des EU-Forschungsprojekts LOG4GREEN ins Leben gerufen wurde. In LOG4GREEN – assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr – erarbeiten 13 Partner aus sechs europäischen Ländern eine internationale strategische Forschungs- und Handlungsagenda für eine nachhaltige Logistik. Ziel des Netzwerks ECoL ist es nun, die erfolgreiche Kooperation der Innovationsstandorte Deutschland und Türkei bei Akteuren der Wissenschaft, forschungsstarken Unternehmen und FuE-relevanten Investoren sichtbar zu machen. Langfristig soll das Netzwerk ausgeweitet werden. Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit darauf, Nachwuchswissenschaftler zu mobilisieren sowie deren Austausch zu verstärken.

Frische Ideen und Perspektiven sollen nun im Rahmen der ECoL-Summer School entwickelt und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet vom 22. bis 26. September 2014 auf dem Campus der Koç Universität statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Präsentationen, Planspiele, Exkursionen und Round-Table-Gespräche. Bewerber müssen nicht zwingend Logistik studiert haben. Den Organisatoren geht es vielmehr auch darum, Nachbardisziplinen zu integrieren. Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos, die Teilnehmer übernehmen die Kosten für Anreise, Unterkunft, Versicherung sowie Visum allerdings selbst.

Hier finden Sie weitere Informationen über ECoL und das Programm der Summer School sowie Hinweise zur Bewerbung.

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07. August 2014

Deutsch-französische Zusammenarbeit für eine nachhaltige Binnenschifffahrt

Umweltfreundliche Antriebskonzepte für Binnenschiffe und neue Managementkonzepte mit Big und Smart Data für Port Community Systems haben die Teilnehmer des binationalen „Cluster Activation Workshops“ ... mehr

Umweltfreundliche Antriebskonzepte für Binnenschiffe und neue Managementkonzepte mit Big und Smart Data für Port Community Systems haben die Teilnehmer des binationalen „Cluster Activation Workshops“ am 28. und 29. Juli am Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) an der Universität Duisburg-Essen diskutiert. Experten aus Deutschland und Frankreich haben Konzepte rund um eine zukunftsorientierte Binnenschifffahrt und innovative Managementansätze für die europäischen Häfen vorgestellt. Der zweitägige Workshop ist aus den Aktivitäten des EU-Projektes LOG4Green entstanden, das die Neuorientierung der Logistik unter Nachhaltigkeitsaspekten erforscht. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der DIALOGistik Duisburg, die den Wissenstransfer in die Unternehmen im Duisburger Hafen organisiert.
Ziel dieser Kooperation ist eine intensive europäische Zusammenarbeit auf der Basis eines deutsch-französischen Nukleus, um konkrete EU-Projekte zu konzipieren und einzuwerben. Dafür sollen weitere F&E-Akteure gewonnen und Kooperationsperspektiven für neue Konzepte der Logistik eröffnet werden. Ein Aktionsfeld ist derzeit die Zusammenarbeit der Häfen Paris, Le Havre und Rouen entlang der unteren Seine (HaRoPa) und die Entwicklungschancen für diese französische Kernregion.

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16. Juli 2014

Für die Arbeitswelt von morgen: Neues assoziiertes Projekt ABEKO unterstützt Unternehmen beim Kompetenzmanagement

Veränderte Arbeitsaufgaben in Produktion und Logistik – und das vor dem Hintergrund des demografischen Wandels: Das Forschungsprojekt ABEKO, neues assoziiertes Projekt im EffizienzCluster, will Unternehmen ... mehr

Veränderte Arbeitsaufgaben in Produktion und Logistik – und das vor dem Hintergrund des demografischen Wandels: Das Forschungsprojekt ABEKO, neues assoziiertes Projekt im EffizienzCluster, will Unternehmen dabei unterstützen, Mitarbeiter in der Arbeitswelt von morgen richtig einzusetzen und zu qualifizieren.

Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft werden hochinteraktive sozio-technische Systeme sein. Intelligente Objekte und intelligente Arbeits- und Betriebsmittel vernetzen sich durch Internettechnologien, können interagieren und revolutionieren die Produktionssteuerung. Die Gestaltung logistischer Prozesse wird zusätzlich durch den demografischen Wandel beeinflusst – der Fachkräftemangel ist eine Herausforderung, die daraus entsteht. Das Forschungsprojekt ABEKO entwickelt vor diesem Hintergrund ein Assistenzsystem zum demografiesensiblen betriebs-spezifischen Kompetenzmanagement für Produktions- und Logistiksysteme der Zukunft. Das Projekt ist Anfang dieses Jahres gestartet und läuft über 37 Monate.

„Heute fehlen Unternehmen noch geeignete Werkzeuge, um die betrieblichen Prozesse in Produktion und Logistik systematisch zu analysieren und Entwicklungsbedarfe für das Kompetenzmanagement rechtzeitig zu erkennen“, weiß Dipl.-Logist. Natalia Straub vom Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund, die das Projekt koordiniert. Ziel der Forscher ist es, dass Unternehmen proaktiv handeln und ihre Personalentwicklungsmaßnahmen im Hinblick auf die zukünftigen Bedarfe abstimmen können. Gleichzeitig sollen sie befähigt werden ihre Mitarbeiter so effektiv wie möglich weiter zu qualifizieren. Natalia Straub: „Dabei konzentrieren wir uns auf die Facharbeiter-Ebene und hier insbesondere auf Best Ager und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund. Diese Zielgruppen werden die zukünftigen demografischen Entwicklungen maßgeblich prägen. “

Das Assistenzsystem, das im Projekt als One-Stop-Solution entwickelt wird, soll es Unternehmen ermöglichen, heutige und zukünftige Kompetenzanforderungen auf einfachem Weg sichtbar zu machen und Maßnahmen zur Demografie sensiblen Qualifizierung der Mitarbeiter zu planen. In die Software wird eine neuartige Lernumgebung integriert und klassische HR-Systeme angebunden.

ABEKO wird im Rahmen des Programms „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Partner im Projekt sind die Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Unternehmenslogistik und Zentrum für Hochschulbildung, die MAHLE Aftermarket GmbH und die MATERNA GmbH TMT. Als assoziierte Umsetzungspartner sind der Weiterbildungsdienstleister GlobalGate GmbH, der EffizienzCluster LogistikRuhr und die DIALOGistik Duisburg mit dabei.

Mehr zum Projekt erfahren Sie >>hier

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04. Juli 2014

Zukunftskongress Logistik: Programmheft erschienen

Zukunftskongress Logistik: Programmheft erschienen

Das Programmheft zum Zukunftskongress Logistik ist erschienen und kann jetzt auch unter www.zukunftskongress-logistik.de oder hier auf der Homepage im Veranstaltungskalender heruntergeladen werden. Das Programmheft ... mehr

Zukunftskongress Logistik: Programmheft erschienen

Das Programmheft zum Zukunftskongress Logistik ist erschienen und kann jetzt auch unter www.zukunftskongress-logistik.de oder hier auf der Homepage im Veranstaltungskalender heruntergeladen werden. Das Programmheft ist gespickt mit hochkarätigen Referenten wie Telekom-Vorstand Reinhard Clemens, Zukunftsforscher Professor Peter Wippermann oder Logistikexperte Frank Sportolari, President von UPS Germany. Der erste Tag des Zukunftskongresses - das Zukunftsplenum -  verspricht spannende Vorträge und kontroverse Diskussionen. Der zweite Tag - das Fraunhofer Symposium Logistik & IT "Industrie 4.0" bietet konkrete Umsetzungsansätze für die unternehmerische Praxis. Beim Zukunftskongress lohnt es sich übrigens wieder, Mitglied im EffizienzCluster zu sein: Clusterakteure erhalten die Karten zum rabbatierten Preis von 450 Euro, Mitglieder im EffizienzCluster LogistikRuhr können sich sogar über eine Freikarte freuen.Hier geht es zur Anmeldung.

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04. Juli 2014

Jahrestreffen 2014 - ein Rückblick in Bildern

Jahrestreffen 2014 - ein Rückblick in Bildern

Intensiv diskutiert - intensiv gearbeitet: Beim Jahrestreffen 2014 haben Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft die straegische Entwicklung des EffizienzCluster LogistikRuhr vorangetrieben und die weißen ... mehr

Jahrestreffen 2014 - ein Rückblick in Bildern

Intensiv diskutiert - intensiv gearbeitet: Beim Jahrestreffen 2014 haben Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft die straegische Entwicklung des EffizienzCluster LogistikRuhr vorangetrieben und die weißen Flecken auf der "Landkarte der Synergien" identifiziert. Rund 100 Experten haben sich am 16. Juni in der Wolsburg in Mülheim a.d.Ruhr getroffen und in fünf Workshops die Relevanz von Forschungsergebnissen anderer Projekte für ihre eigene Arbeit geprüft. So wurden im Workshop „Leistungssteigerung in der Logistik“ unterschiedliche Herangehensweisen an Potenzialanalysen und Prognoseverfahren für künftige Logistikherausforderungen vorgestellt, im Workshop Nachhaltigkeitsmethoden verschiedene Methoden der Nachhaltigkeitsmessung in der Logistik erörtert. Im Workshop „AutoID entlang der Supply Chain“ standen die Möglichkeiten zur Lokalisierung von Waren und Gütern auf der Agenda – und die Übertragbarkeit von Lösungen etwa von der Möbelindustrie auf den Handel, und umgekehrt. Bilder und Impressionen vom Jahrestreffen haben wir für Sie in unserem Veranstaltungsrückblick und auf unserer Facebookseite zusammenstellt.

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04. Juli 2014

1. European Forum of Logistic Clusters vernetzt Logistiker in Europa

Das Programm des 1. European Forum of Logistic Clusters am 14. und 15. Oktober in Brüssel nimmt mehr und mehr Gestalt an: Die von den EU-Projekten LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzClusters, ... mehr

Das Programm des 1. European Forum of Logistic Clusters am 14. und 15. Oktober in Brüssel nimmt mehr und mehr Gestalt an: Die von den EU-Projekten LOG4GREEN und LOG2020, beides assoziierte Projekte des EffizienzClusters, sowie dem EU-Projekt SoCool@EU organisierte Veranstaltung wendet sich an Logistikverantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Die Konferenz ist für bis zu 300 Teilnehmer ausgelegt. „Auf dem Forum werden die Weichen für die Logistik der Zukunft gestellt: Hier sind alle wichtigen Akteure vor Ort, die Logistik gestalten wollen und können“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, die das Forum als einer der Projektpartner von LOG4GREEN und LOG2020 mit organisiert. „Das macht die Veranstaltung auch für Logistikunternehmen und –dienstleister so spannend.“ Das Forum beginnt am 14. Oktober mittags und endet am 15. Oktober abends.
Der hohe Stellenwert des Forums für die europäische Logistik wird durch die Sitzung der Mirrorgroup der Europäischen Technologieplattform ETP ALICE unterstrichen, die den Auftakt zur Konferenz bildet. Die Mirrorgroup ist ein Gremium der ETP, in dem für die Logistikforschung verantwortliche Vertreter der öffentlichen Hand sowie Clusterverantwortliche aus ganz Europa sitzen. Die Gruppe war auf der TRA in Paris Mitte April zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die Mirrorgroup unterstützt die Steering Group der ETP mit Informationen über Richtlinien, Verordnungen und Programme aus erster Hand, die Einfluss auf die Ziele der ETP haben. Ziel ist es, die länderübergreifende Koordination und Kooperation zu verbessern.
Im Mittelpunkt des Forums stehen am ersten Tag verschiedene Key Notes, u.a. von Vertretern der Europäischen Kommission, sowie am zweiten Tag sechs Diskussionsforen, von denen jeweils zwei parallel laufen. Die Themen sind:
• Supply Chain Network Coordination and Collaboration: What will be the success factors for supply chain collaboration in the future?
• Designing smart cities thanks to urban logistics: dream or reality?
• E-commerce explosion: how to tackle the consequences of virtual logistics?
• Green investments in supply chains: the inevitable choice towards competitiveness & resilience
• Change of mode, change of mind-set: how to give intermodality more chances to expand?
• Changing & challenging the logistic sector: requirements & perspectives for (executive) education
Jedes Podium ist bewusst mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand besetzt, damit sich hier auch alle Teilnehmer mit ihren spezifischen Interessen wiederfinden.
Hier geht es direkt zum Programm.
 

B2MATCH: Networking leicht gemacht

Von besonderem Interesse für alle Teilnehmer ist das B2MATCH-Event. Die Organisatoren stellen Kontakte zwischen den Teilnehmern her und geben jedem Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle 20-Minuten-Meetings mit ihren Wunsch-Gesprächspartnern zu vereinbaren. Interessenten registrieren sich einfach unter www.b2match.eu/eflc2014 und legen dort ihr Profil bzw. das ihres Unternehmens oder ihrer Organisation an. Jeder registrierte Teilnehmer hat dann die Gelegenheit, in einem Verzeichnis der Profile nach potenziellen Gesprächspartnern zu suchen und eine Anfrage zu schicken, Zeitfenster inklusive. Den Rest erledigt B2MATCH: Die Organisatoren übernehmen die Terminplanung und jeder Teilnehmer erhält rechtzeitig vor Beginn des Forums sein persönliches Programm mit allen wichtigen Informationen.

Poster Session: Jetzt Bewerbungen einreichen

Für die Poster Session des Forums freuen sich die Organisatoren schon jetzt auf Bewerbungen: Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, ein Forschungsprojekt bzw. Forschungsergebnisse auf einem A0-Poster darzustellen, dass dann am Ort der Veranstaltung aushängt. Dabei kann es sich um die Darstellung laufender, abgeschlossener oder geplanter Projekte handeln.
Die Teilnahme am 1. European Forum of Logistic Clusters ist kostenfrei. Das gilt auch für das B2MATCH-Event und die Poster Session.
Das 1. European Forum of Logistic Clusters ist gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung der drei EU-Projekte. Die Effizienz-Cluster-Projekte LOG2020 und LOG4GREEN enden offiziell am 31. September bzw. 30. November 2014. Der Schulterschluss mit SoCool@EU hatte sich angeboten, weil sich die Forschungsthemen der drei Projekte inhaltlich gut ergänzen und eine gemeinsame Zielrichtung haben.
Alle Informationen zum 1. European Forum of Logistic Clusters finden Sie unter www.logisticsclustersforum2014.eu.

Kontakt

Für Rückfragen steht Ihnen Dagmar Grote-Westrick, EffizienzCluster Management GmbH, Tel.: +49 (0) 208 9925 448, Mail: dagmar.grote.westrick@effizienzcluster.de, gerne zur Verfügung.
 

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04. Juli 2014

LOG2020 schließt MasterClass-Pilot ab

Die Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Projekts LOG2020 hat ihre Feuertaufe bestanden: Im Rahmen des Piloten für das Weiterbildungsprogramm beschäftigten sich 18 Logistikmanager ... mehr

Die Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Projekts LOG2020 hat ihre Feuertaufe bestanden: Im Rahmen des Piloten für das Weiterbildungsprogramm beschäftigten sich 18 Logistikmanager aus ganz Europa zwischen Januar und Juni dieses Jahres intensiv mit den Herausforderungen und Chancen des Supply Chain Managements (SCM) im 21. Jahrhundert. „Der Pilot hat sowohl für die beteiligten Forschungseinrichtungen als auch für die Teilnehmer wesentliche Erkenntnisgewinne auf praktischer und wissenschaftlicher Ebene gebracht“, so Henk Zijm, Wissenschaftlicher Direktor von DINALOG, die das LOG2020 Projekt federführend betreuen. „Auf dieser Basis können wir die Master Class nun konsequent weiterentwickeln, um sie Logistikmanagern in ganz Europa zugänglich zu machen.“

Das auf akademischem Niveau konzipierte Weiterbildungsprogramm besteht aus insgesamt fünf Modulen mit je drei Präsenztagen. Die beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen aus fünf europäischen Ländern repräsentieren eine erstklassige Logistikforschung und verfügen über besondere Erfahrungen mit Aus- und Weiterbildungsprogrammen für die Logistik. Das Zertifikat über die Teilnahme an der Master Class wird von der Antwerp Management School ausgestellt. Die Module fanden in Eindhoven, Venedig, Lund, Antwerpen und Dortmund statt. Ursprünglich waren vier Module Bestandteil des Piloten. Das fünfte Modul konnte jedoch kurzfristig noch integriert werden. Dabei standen in Dortmund Themen wie Industrie 4.0 und das Internet der Dinge auf der Agenda.

Zur Evaluation des Piloten traf sich das Executive Board von LOG2020 jetzt abschließend in Amsterdam. Zwei Teilnehmer berichteten vor Ort von ihren Eindrücken. Von jedem Teilnehmer lagen zudem Evaluierungsbögen aller Module vor. Die Stimmen waren dabei grundsätzlich positiv. Das Konzept und die Idee hinter LOG2020 wurden ausdrücklich gelobt. In Hinblick auf das in den einzelnen Modulen vermittelte Wissen gaben die Teilnehmer wertvolle Hinweise zur Ausgestaltung der Master Class. Auf dieser Basis soll das Programm nun angepasst und konsequent weiterentwickelt werden. Dabei sollen insbesondere die Inhalte noch stärker auf den Bedarf der Zielgruppen ausgerichtet und um weitere strategische Fragestellungen ergänzt werden. Der Fokus richtet sich dabei auf die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen und technologischen Entwicklungen.

Ein wesentlicher Mehrwert der Master Class lag auch in der Zusammensetzung der Gruppe: Die Teilnehmer – in ihren Unternehmen allesamt Logistik-Verantwortliche – vertraten unterschiedliche Ebenen und Bereiche der Logistik. Jeder konnte seine spezifische Sichtweise einbringen, von der die anderen Teilnehmer wiederum profitierten. Die wissenschaftliche Herangehensweise in der Master Class wurde durchweg als Bereicherung empfunden sowie als Impuls, neue Schwerpunkte im Tagesgeschäft zu setzen und entsprechende Veränderungen herbeizuführen.

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18. Juni 2014

Bestseller: Lecture Notes in Logistics des EffizienzClusters unter Top 25 bei Springer

Zur Halbzeit des EffizienzCluster LogistikRuhr in 2012 haben die Professoren Uwe Clausen, Michael ten Hompel und Matthias Klumpp die ersten Lecture Notes in Logistics herausgegeben. Zum Thema „Efficiency and ... mehr

Zur Halbzeit des EffizienzCluster LogistikRuhr in 2012 haben die Professoren Uwe Clausen, Michael ten Hompel und Matthias Klumpp die ersten Lecture Notes in Logistics herausgegeben. Zum Thema „Efficiency and Logistics“ haben Forscher und Unternehmensvertreter Methoden, Konzepte und Ergebnisse aus den Forschungsprojekten im EffizienzCluster LogistikRuhr veröffentlicht. Die Qualität der Forschung und die Relevanz der Themen im Cluster zeigt jetzt der Book Performance Report des Springer-Verlags. Mit fast 12.000 Downloads in 2013 gehören die rund 200 Seiten starken Lecture Notes Logistics zu den erfolgreichsten Fachbüchern des Springer-Verlags. „Efficiency and Logistics“ kann als E-Book unter www.springer.com für 139,00 Dollar bezogen werden. Der Download der einzelnen 20 Kapitel ist für je 29,95 ebenfalls möglich.

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16. Juni 2014

Netzwerk innovativer Logistiker wächst weiter

Netzwerk innovativer Logistiker wächst weiter

Gemeinsam für eine grüne Logistik in Europa:
Von links: Dr. Kerstin Dobers, Projektleiterin des Forschungsprojektes „Green Logistics, Fraunhofer IML, Peter van der Sterre, Managing Director GreenFreight Europe, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter Fraunhofer IML und Daniel Jaetsch, GreenFreight Europe
 

Das Netzwerk des EffizienzCluster LogistikRuhr wächst weiter – und es wird immer internationaler: Im Rahmen des jährlichen Strategietreffens der Clusterakteure haben Vertreter des Verbundprojektes ... mehr

Netzwerk innovativer Logistiker wächst weiter

Gemeinsam für eine grüne Logistik in Europa:
Von links: Dr. Kerstin Dobers, Projektleiterin des Forschungsprojektes „Green Logistics, Fraunhofer IML, Peter van der Sterre, Managing Director GreenFreight Europe, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter Fraunhofer IML und Daniel Jaetsch, GreenFreight Europe
 

Das Netzwerk des EffizienzCluster LogistikRuhr wächst weiter – und es wird immer internationaler: Im Rahmen des jährlichen Strategietreffens der Clusterakteure haben Vertreter des Verbundprojektes Green Logistics und der europäischen Initiative GreenFreight Europe heute in Mülheim a.d.R. ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet – ganz im Zeichen des Konferenzthemas „Vorsprung durch Synergien“.

„Die Unterzeichnung der Vereinbarung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft – auch im internationalen Kontext: Gemeinsam kann man effizientere Lösungen und wettbewerbsfähigere Produkte entwickeln“, so Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Dabei ist es uns mit unserem nunmehr vierten Jahrestreffen wieder gelungen, neue Impulse durch erfolgreiche Proof-of-Concepts aus dem Cluster zu vermitteln und uns als lebendiges Netzwerk innovativer Logistik in Europa zu positionieren.“

Für die Akzeptanz am Markt: „Akteure in Prozesse einbinden“
Einen wichtigen Beitrag dazu leistete auch das Verbundprojekt Green Logistics, eines der größten Forschungsvorhaben zur grünen Logistik in Europa, mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding. Bereits im April dieses Jahres hatte das Projektkonsortium eine erste vergleichbare Vereinbarung mit der European Intermodal Association, die sich für eine nachhaltige intermodale Mobilität in Europa einsetzt, geschlossen. Gemeinsam mit dem neuen offiziellen Kooperationspartner Green FreightEurope will das Green Logistics-Konsortium Methoden und Konzepte für eine verursachungsgerechte Bestimmung der ökologischen Wirkung von Logistikleistungen etablieren und sich über Best Practices austauschen.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters, verwies dabei auf die Bedeutung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft: „Gerade bei komplexen Fragestellungen wie den ökologischen Bewertungsverfahren gilt es, alle wesentlichen Akteure in die Entwicklung einzubeziehen. Nur so schaffen wir letztlich die Verbindlichkeit in den Prozessen, die wir für die Akzeptanz am Markt brauchen.“
Das Memorandum of Understanding unterzeichneten Peter van der Sterre und Daniel Jaetsch für GreenFreight Europe sowie Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen und Verbundprojektmanagerin Dr.-Ing. Kerstin Dobers für Green Logistics.

Clusterakteure vereinbaren neue Initiativen und Projekte
Insgesamt waren mehr als 100 Clusterpartner aus den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen der Einladung des Clustermanagements gefolgt, um auf dem Strategietreffen voneinander bzw. von den jeweiligen Erfahrungen und Ergebnissen aus den Projekten zu profitieren. Das Clustermanagement hatte dazu im Vorfeld eine so genannte „Landkarte der Clustersynergien“ mit Methoden und Technologien erstellt, die derzeit in mehreren Forschungsprojekten parallel angewendet und nun miteinander verknüpft werden konnten.
Im Rahmen von fünf Workshops hatten die Projektmanager dabei die Gelegenheit, die Relevanz von Forschungsergebnissen anderer Projekte für ihre eigene Arbeit zu prüfen. So wurden im Workshop „Leistungssteigerung in der Logistik“ unterschiedliche Herangehensweisen an Potenzialanalysen und Prognoseverfahren für künftige Logistikherausforderungen vorgestellt, im Workshop Nachhaltigkeitsmethoden verschiedene Methoden der Nachhaltigkeitsmessung in der Logistik erörtert. Im Workshop „AutoID entlang der Supply Chain“ standen die Möglichkeiten zur Lokalisierung von Waren und Gütern auf der Agenda – und die Übertragbarkeit von Lösungen etwa von der Möbelindustrie auf den Handel, und umgekehrt.
„Auf Basis der identifizierten Synergiepotenziale haben wir ganz konkrete gemeinsame Aktivitäten beschlossen – sowohl im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen als auch auf Folgeprojekte“, zog ECM-Geschäftsführer Christian Jacobi eine positive Bilanz der Workshops. Dazu gehören beispielsweise die Gründung von Normungs- und Standardisierungsinitiativen sowie die Vereinbarung themenübergreifender Studien – immer auch im Hinblick auf die Internationalisierung der Forschung.

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02. Juni 2014

Supply Chain Management Award 2014: Die Finalisten stehen fest

Am 24. Juni 2014 wird der Supply Chain Management Award für besonders innovative Konzepte im Lieferkettenmanagement zum 9. Mal verliehen. Die Experten-Jury – darunter Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter ... mehr

Am 24. Juni 2014 wird der Supply Chain Management Award für besonders innovative Konzepte im Lieferkettenmanagement zum 9. Mal verliehen. Die Experten-Jury – darunter Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter im Fraunhofer IML und langjähriger Konsortialführer in Verbundprojekten im EffizienzCluster LogistikRuhr – wird aus insgesamt vier Finalisten den Gewinner bestimmen. Der Award wird anlässlich der Exchainge-Konferenz am 24. Juni in Franfurt am Main an die
Knorr-Bremse Group, die Bühler AG, Georg Fischer Piping Systems und die Paul Hartmann AG verliehen. Die Experten-Jury.
beurteilt die eingereichten Projekte der vier Finalisten nun auf der Grundlage der fünf Kerndisziplinen des Supply Chain Managements: Strategie, Prozesse, Organisation, Performance Management und Kollaboration. Sie berücksichtigt zudem die Dimensionen organisatorische Verankerung, Nachhaltigkeit und Agilität.
Der Sieger des Supply Chain Management Awards wird am 24. Juni auf einer feierlichen Abendveranstaltung im Rahmen der internationalen Fachkonferenz EXCHAiNGE in Frankfurt am Main gekürt. Am Tag nach der Preisverleihung wird der Gewinner die prämierte Lösung auf der Fachkonferenz der Supply-Chain-Com-munity vorstellen. Im „Finalisten-Forum“ am 25. Juni erhalten alle Teilnehmer der Endrunde die Möglichkeit, ihre Konzepte dem interessierten Fachpublikum zu präsentieren.
Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der Exchainge. Mehr Informationen über das Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
 

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27. Mai 2014

Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa

Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa

Hintere Reihe stehend von links: Henk Kamp, niederländischer Wirtschaftsminister, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Ulli Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Seine Majestät König Willem-Alexander der Niederlande, Ihre Majestät Königin Maxima der Niederlande, Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor von DINALOG
Vordere Reihe sitzend von links: Willem Heeren, Vorsitzender des Boards von DINALOG, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters
Quellenangabe: EffizienzCluster LogistikRuhr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics intensivieren ihre Zusammenarbeit und geben der Logistik in Europa damit eine starke Stimme. Ein entsprechendes Memorandum ... mehr

Eine neue starke Stimme für die Logistik in Europa

Hintere Reihe stehend von links: Henk Kamp, niederländischer Wirtschaftsminister, Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Ulli Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Seine Majestät König Willem-Alexander der Niederlande, Ihre Majestät Königin Maxima der Niederlande, Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor von DINALOG
Vordere Reihe sitzend von links: Willem Heeren, Vorsitzender des Boards von DINALOG, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters
Quellenangabe: EffizienzCluster LogistikRuhr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und DINALOG – Dutch Institute for Advanced Logistics intensivieren ihre Zusammenarbeit und geben der Logistik in Europa damit eine starke Stimme. Ein entsprechendes Memorandum of Unterstanding haben Prof. Dr. Michael ten Hompel, Vorsitzender des Boards des EffizienzClusters, und Dipl.-Ing. W.N.C. Heeren, Vorsitzender des Boards von DINALOG, heute im Rahmen des NRW-Besuchs des niederländischen Königspaars unterzeichnet. Seine Majestät König Willem-Alexander und Ihre Majestät Königin Máxima sowie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahmen an der feierlichen Unterzeichnung des offiziellen Dokuments im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund teil.

Mit dem Memorandum of Understanding soll die vertrauensvolle und erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem EffizienzCluster, dem führenden Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa, und dem Open-Innovation-Institut DINALOG vertieft werden. Die Logistik ist in Deutschland wie in den Niederlanden ein wesentlicher Standortfaktor und ist dabei Lösungsanbieter für eine „smart industry“. Insbesondere die Metropole Ruhr und die Niederlande sind zudem durch langjährige wirtschaftliche Beziehungen eng miteinander verbunden. Der EffizienzCluster und DINALOG arbeiten bereits in mehreren EU-Forschungsprojekten zusammen, im Rahmen der European Technology Platform (ETP ALICE) entwickeln sie mit anderen europäischen Partnern bereits eine gemeinsame Roadmap. „Mit dem Memorandum of Understanding geben wir unseren bilateralen Aktivitäten einen zukunftsorientierten Rahmen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Erklärtes Ziel ist es, die Hightech-Branche Logistik international weiter zu stärken und sie weltweit als integrierten Lösungsanbieter zu positionieren.“ Davon sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen in beiden Netzwerken gleichermaßen profitieren. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen ist für das logistische Einfallstor nach Europa von strategischer Bedeutung“, so Prof. Dr. Henk Zijm, wissenschaftlicher Direktor von DINALOG. „Um die Logistikwirtschaft modern, nachhaltig und zukunftsgewandt aufzustellen gilt es insbesondere, unsere Kräfte bei Forschung und Entwicklung zu bündeln und Innovationen voranzutreiben.“

Gemeinsame Themen, gemeinsame Positionen

Themenfelder der Partner sind der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Logistik, Intelligente Logistische Systeme (Autonomisierung), Synchromodalität im Güterverkehr sowie Urbane Logistik. Ziel ist eine „smart industry“ im Kontext von Industrie 4.0. Konkret wollen die Partner

  • den Wissensaustausch zwischen den Akteuren beider Netzwerke durch Workshops, Innovationstage und Match-Making-Veranstaltungen fördern,
  • die Aktivitäten bei der Beantragung von Forschungsprojekten im europäischen Forschungsraum, insbesondere im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020, ausbauen und
  • weitere gemeinsame Positionen zu Zukunftsfragen der Logistik aus ihren Themenfeldern entwickeln und diese in europäische Netzwerke, Verbände und Institutionen einbringen.
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26. Mai 2014

CPS-Broschüre neu aufgelegt

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde, der Informationsbedarf jedoch nach wie vor sehr hoch. Vor diesem Hintergrund hat der EffizienzCluster die Broschüre „Cyber-Physical Systems in der Logistik“ ... mehr

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde, der Informationsbedarf jedoch nach wie vor sehr hoch. Vor diesem Hintergrund hat der EffizienzCluster die Broschüre „Cyber-Physical Systems in der Logistik“ neu aufgelegt.
Cyber-Physical Systems (CPS) spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung sowohl gesellschaftlicher als auch logistischer Herausforderungen und machen Industrie 4.0 erst möglich. Das Thesenpapier, das Ende vergangenen Jahres als Beitrag zur Roadmap 2020 des Clusters IKT.NRW entstanden ist, stellt die Zusammenhänge zwischen Industrie 4.0, CPS und Internet der Dinge dar und zeigt die Chancen der aktuellen Entwicklungen für die Logistik auf. Experten erklären außerdem, welche Bedeutung CPS für die urbane Versorgung, den intelligenten Güterverkehr, wandelbare Logistiksysteme und Cloud Computing haben und wo derzeit Forschungsbedarf besteht.
Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden, in gedruckter Form ist sie bei der EffizienzCluster Management GmbH erhältlich.

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16. Mai 2014

Königlicher Besuch in Dortmund

Königlicher Besuch in Dortmund

Am 27. Mai 2014 besucht das niederländische Königspaar, König Willem-Alexander und Königin Maxima der Niederlande, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik und informiert sich ... mehr

Königlicher Besuch in Dortmund

Am 27. Mai 2014 besucht das niederländische Königspaar, König Willem-Alexander und Königin Maxima der Niederlande, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik und informiert sich über die Entwicklungen des Internets der Dinge und der 4. Industriellen Revolution in der Logistik. Anlässlich des Besuches des Königspaares unterzeichnen der EffizienzCluster und DINALOG – Dutch Institute für Advanced Logistics – ein Memorandum of Understanding. Im Beisein ihrer königlichen Hoheiten unterschreiben die Vorsitzenden der Cluster-Boards, Prof. Dr. Michael ten Hompel für den EffizienzCluster, und Willem Heeren für DINALOG die Vereinbarung zur Intensivierung Beziehungen. Geplant ist die gemeinsame Beantragung von Forschungsprojekten im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 und die Verstetigung der Interessensvertretung im europäischen Forschungsraum. Begleitet wird das Königspaar vom niederländischen Wirtschaftsminister Henk Kamp und NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Das niederländische Königspaar befindet sich zwischen dem 26. und 27. Mai 2014 zu einem Arbeitsbesuch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Besuchsprogramm in Deutschland kann auf der Internetseite des niederländischen Königshauses eingesehen werden.

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12. Mai 2014

Green Logistics und European Intermodal Association unterzeichnen MOU

Green Logistics und European Intermodal Association unterzeichnen MOU

Um die im Forschungsprojekt Green Logistics entwickelten Methoden und Konzepte für eine verursachungsgerechte Bestimmung der ökologischen Wirkung von Logistikleistungen international zu verankern, hat ... mehr

Green Logistics und European Intermodal Association unterzeichnen MOU

Um die im Forschungsprojekt Green Logistics entwickelten Methoden und Konzepte für eine verursachungsgerechte Bestimmung der ökologischen Wirkung von Logistikleistungen international zu verankern, hat das Projektkonsortium des Forschungsvorhabens Green Logistics jetzt ein Memorandum of Understanding auf EU-Ebene geschlossen. Partner ist die European Intermodal Assoziation, die sich für eine nachhaltige intermodale Mobilität in Europa einsetzt. „Wir stehen vor der Herkulesaufgabe, wie wir die Auswirkungen aller logistischen Leistungen entlang der Wertschöpfungskette vergleichbar, transparent und standardisiert messbar machen“, so Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer IML anlässlich der Unterzeichnung in Paris. „Wir brauchen eine Systemdefinition, die in verbindlichen internationalen Standards münden soll . Dafür müssen wir alle wesentlichen Akteure in den Entwicklungsprozess einbeziehen und die Nachhaltigkeit in der Logistik wirksam voranbringen. Nur so schaffen wir Akzeptanz.“ Deshalb hat das Projektkonsortium bereits 2012 eine Stakeholdergruppe aufgesetzt, in der sich zahlreiche international agierende Großunternehmen einbringen. Die vom Konsortium entwickelten Methoden und Ansätze werden hier diskutiert und auf Praxistauglichkeit getestet.
Der MOU sieht einen intensiven Wissens- und Informationsaustausch zwischen den Partnern vor. Zudem wollen sich die Partner verstärkt über Themen der Grünen Logistik austauschen, weitere relevante Marktpartner in die Aktivitäten integrieren, zusätzliche Forschungsfragen entwickeln und sich bei der Bildung von Konsortien im Rahmen europäischer Forschungsprojekte unterstützen. Weitere Abkommen mit internationalen Initiativen und Interessensgemeinschaften sind geplant.

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09. Mai 2014

NRW und Hamburg stärken Verbindung

NRW und Hamburg stärken Verbindung

Im Dezember des vergangenen Jahres haben die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, und Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz die Intensivierung der Beziehungen zwischen den beiden Bundesländern ... mehr

NRW und Hamburg stärken Verbindung

Im Dezember des vergangenen Jahres haben die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, und Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz die Intensivierung der Beziehungen zwischen den beiden Bundesländern vereinbart. Um über mögliche Anknüpfungspunkte zu diskutieren, haben sich jetzt die Wirtschaftsminister der beiden Länder getroffen und sich vor Ort über Möglichkeiten der Zusammenarbeit informiert. Schwerpunkt des eintägigen Treffens war die Logistikbranche. Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin und Frank Horch, Wirtschaftssenator in Hamburg, ließen sich im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik über die aktuellen Entwicklungen der High-Tech-Branche Logistik informieren. Dazu gehörten neben der Versuchshalle für zellulare Fördertechnik mit dem größten Projekt zur Erforschung künstlicher Intelligenz in der Logistik auch der intelligente Behälter InBin und ein vollständig im 3D-Druck-Verfahren hergestelltes Regalshuttle. Innovationen seien dringend notwendig, um die künftigen Herausforderungen zu meistern, waren sich die Teilnehmer einig. Besonders im Hinterlandverkehr gäbe es großes Potenzial zu heben. Die Hinterlandverkehre wachsen laut Studien in den kommenden Jahren um rund 70 %. Das sei nicht mit dem Ausbau der Infrastruktur beherrschbar. Vielmehr müssen intelligente Systeme geschaffen werden, die multimodale Verkehre optimal aufeinander abstimmen. Dabei gelte es, die Integration der Abläufe in die Cloud zu verlegen.
Innovationen müssen aber nicht nur geschaffen werden, sondern auch den Markt durchdringen. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH warb für eine verstärkte Kooperation zwischen den Logistikinitiativen der beiden Bundesländer. „Wir müssen Technologietransferprojekte initiieren, damit mehr Unternehmen von den Entwicklungen profitieren. Nur so sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der Logistikstandorte in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen.“

 

Bildnachweis: MWEIMH NRW/Foto Ralph Sondermann

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25. April 2014

Kompetenzatlas wirbt für exzellente Forschung

Die wissenschaftlichen Einrichtungen, die in den Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr Lösungen für zukünftige Herausforderungen der Logistik entwickeln, stellen sich jetzt im neuen ... mehr

Die wissenschaftlichen Einrichtungen, die in den Forschungsprojekten des EffizienzCluster LogistikRuhr Lösungen für zukünftige Herausforderungen der Logistik entwickeln, stellen sich jetzt im neuen Kompetenzatlas „scientific excellence in logistics“ vor. Die Idee zu der englischsprachigen Broschüre entstand im Zuge der wachsenden internationalen Aktivitäten des Clusters. Der Kompetenzatlas soll Wissenschaftlern wie Vertretern von Unternehmen dazu dienen, Gesprächspartner im Ausland auf die Exzellenz der Forschungseinrichtungen sowie auf ihre Forschungsschwerpunkte und -projekte im EffizienzCluster aufmerksam zu machen.

In der 16-seitigen Broschüre der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) werden die Kompetenzprofile aller Hochschulen und Institute im EffizienzCluster zusammengeführt. Dies sind das DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme, Duisburg, die EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden, die FOM - Hochschule für Oekonomie & Management, Essen, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund, das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, Dortmund, das Kulturwissenschaftliche Institut, Essen, die Private Universität Witten-Herdecke, die Technische Universität Dortmund, die Universität Duisburg-Essen mit dem Zentrum für Logistik & Verkehr (ZLV) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Jede Einrichtung wird mit einem Kurzporträt, ihren Forschungsschwerpunkten und ihren Forschungsprojekten im EffizienzCluster vorgestellt. Die verantwortlichen Ansprechpartner komplettieren das jeweilige Profil.

Die Forschungszentren genießen bereits heute – jedes für sich und auf seinem Gebiet – weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Dem EffizienzCluster LogistikRuhr ist es zu verdanken, dass sie ihr Know-how „unter dem Dach“ des Spitzenclusters bündeln und heute gemeinsam mit rund 170 Unternehmen das größte Forschungs- und Innovationsnetzwerk der Logistik in Europa bilden. Die Unterschiedlichkeit der Forschungseinrichtungen – vom ausgewiesenen Logistik- bis zum sozialwissenschaftlichen Institut – ist ein wichtiges Pfund, mit dem der EffizienzCluster wuchern kann: „Die wissenschaftlichen Einrichtungen decken ein breites technologisches und methodisches Spektrum ab, mit dem grundlegende Probleme in der Logistik gelöst und neue Perspektiven entwickelt werden können“, erklärt Prof. Dr. Uwe Clausen, Vorsitzender des Scientific Committees des EffizienzClusters. „Gemeinsam schlagen sie eine Brücke zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Belangen, denen sich der EffizienzCluster und damit die Logistik als Disziplin und Branche stellen.“

Die Broschüre steht hier zum Download bereit. Sie liegt auch gedruckt vor. Die EffizienzCluster Management GmbH stellt die Broschüre Vertretern allen Clusterinteressierten zur eigenen Information sowie zur Verteilung auf internationalen Kongressen, Messen oder Matchmakings vor, solange der Vorrat reicht. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an Carina Neveling, E-Mail: carina.neveling@effizienzcluster.de.
 

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08. April 2014

Call for Papers für ECITL 2014 läuft

Der Call for Papers für die 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics ... mehr

Der Call for Papers für die 7. Europäische Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics hat begonnen. Die internationale Konferenz vom 05. bis 07. November 2014 in Dortmund steht unter dem Motto „IuK-Technologien als Treiber für Kooperationen in der Transportlogistik“. Interessierte Wissenschaftler können noch bis zum 31. Juli dieses Jahres Abstracts zu ihrer Forschung einreichen.

Vorträge sind u.a. geplant zu Themen wie Elektronische Fracht und intelligenter Güterverkehr, intelligente kooperative Systeme in der Transportlogistik, Steigerung von Transparenz und Intelligenz der Supply Chain oder IuK-Lösungen für multimodale und synchromodale Transportketten und ihre Integration in die Unternehmensabläufe, Risiko- und Kontinuitätsmanagement, Datenaustausch und Datensicherheit oder Ausfallsicherheit von Beschaffungs- und Distributionsnetzen. Die Auswahl der Vorträge obliegt dem Programmkomitee, dem Prof. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, Leiter des Instituts für Transportlogistik an der Universität Dortmund und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des EffizienzClusters, vorsteht.

Weitere Informationen zum Call for Papers finden Sie im Internet unter www.ecitl.eu.

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04. April 2014

eBase4Mobility-Forscher ist "German High Tech Champion 2014"

eBase4Mobility-Forscher ist

Dipl.-Inf. Jens Schoneboom vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ist jetzt offiziell als „German High Tech Champion“ des gleichnamigen Wettbewerbs der Fraunhofer-Gesellschaft ... mehr

eBase4Mobility-Forscher ist

Dipl.-Inf. Jens Schoneboom vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ist jetzt offiziell als „German High Tech Champion“ des gleichnamigen Wettbewerbs der Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen der internationalen Messe SITL Europe in Paris in der Deutschen Botschaft der französischen Hauptstadt feierlich übergeben. Das Thema des GHTC® – the German High Tech Champions Award 2014 lautete „Urban Distribution“. Jens Schoneboom erhielt den Preis für seine Arbeit im Verbundprojekt eBase4Mobility des EffizienzCluster LogistikRuhr.

Neuartige eBase macht Belieferung in der Stadt einfacher, leiser und sauberer

Die eBase4Mobility-Forscher haben in ihrem Projekt ein marktreifes und wirtschaftliches Shared Space-Konzept für ein multifunktionales vollautomatisches Innenstadt-Parkhaus entwickelt. Die eBase dient tagsüber als Parkraum und nachts als Umschlagbasis für innerstädtische Wirtschaftsverkehre. Die hohe Flexibilität des 24-Stunden-Parkhauses erlaubt bei Bedarf auch einen Parallelbetrieb von Park- und Lager- bzw. Umschlagfunktion. „Damit wird die Infrastruktur in den Dimensionen Raum und Zeit optimal genutzt“, so Jens Schoneboom. Gleichzeitig beinhaltet das Konzept die Voraussetzungen für eine verstärkte Nutzung von Elektromobilität im städtischen Lieferverkehr: Die eBase besitzt eine Ladeinfrastruktur zur Ladung von E-Fahrzeugen, die jedem Fahrzeug zur Verfügung steht. Das aufwändige Suchen nach Parkplätzen mit Ladesäulen entfällt damit. Durch die Bündelung von Warenströmen und eine Auslieferung in den Nachtstunden leistet die eBase einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der urbanen Versorgung.

Integration der eBase in urbane Lieferkonzepte bietet die größten Potenziale

Das Forschungsprojekt wurde bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen. Derzeit werden Gespräche mit potenziellen Anwendern geführt. Im Rahmen der Preisverleihung konnten der frisch gebackene „German High Tech Champion“ Jens Schoneboom und sein Team Kontakt mit hochkarätigen Vertretern der Industrie aufnehmen. Darüber hinaus stellten sie den Business Case für die eBase potenziellen Investoren auf der SITL Europe vor. Jens Schoneboom: „Die größten Potenziale bietet das Konzept in Städten mittlerer Größe bis hin zu Großstädten, in denen die eBase auch in urbane Liefer- und Distributionskonzepte integriert werden kann. Aber auch in kleineren Städten kann das Parkhaus mit der Ladeinfrastruktur wirtschaftlich betrieben werden.“

Der EffizienzCluster freut sich sehr über die Auszeichnung von Jens Schoneboom, der sie stellvertretend für das gesamte Team von eBase4Mobility entgegen genommen hat: Die anwendungsorientierte Forschung hat sich einmal mehr als Innovator neuer logistischer Konzepte erwiesen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft gestärkt werde. Der Gewinn des Awards unterstreicht zudem die internationale Strahlkraft der Forschung im EffizienzCluster LogistikRuhr.

GHTC® – the German High Tech Champions Awards ist Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany“. Ziel ist es, für den Forschungsstandort Deutschland im In- und Ausland zu werben und das Profil des Forschungsstandorts im globalen Wissenschaftsmarkt zu schärfen.
 

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02. April 2014

IuK-Technologien als Treiber für Kooperationen: EffizienzCluster und Fraunhofer IML richten ECITL 2014 aus

IuK-Technologien als Treiber für Kooperationen: EffizienzCluster und Fraunhofer IML richten ECITL 2014 aus

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sind Gastgeber der 7. Europäischen Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ... mehr

IuK-Technologien als Treiber für Kooperationen: EffizienzCluster und Fraunhofer IML richten ECITL 2014 aus

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sind Gastgeber der 7. Europäischen Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Transportlogistik – 7th European Conference on ICT for Transport Logistics. Die ECITL 2014 findet vom 5. bis 7. November in Dortmund statt. Vertreter aus Wissenschaft und Forschung diskutieren dabei insbesondere über die Bedeutung und die Chancen von IuK-Technologien für Kooperationen in der Transportlogistik.

Intelligente IuK-Technologien und neue Softwarelösungen ermöglichen bereits heute spannende Formen der Kooperation und Kollaboration, die für erhebliche Effizienzsteigerungen im Supply Chain Management und damit in den Unternehmen sorgen. Für die Logistik wird insbesondere eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit entlang der gesamten Supply Chain immer wichtiger, um Zeit und Kosten zu sparen und im Ergebnis Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Zahlreiche zukunftsweisende Entwicklungen werden die Möglichkeiten der Informationsbereitstellung und -vernetzung weiter beschleunigen.

Intensiver Austausch über aktuelle Bedarfe

Am ersten Tag der Konferenz, dem Scientific Day, stellen Vertreter der Wissenschaft aktuelle Forschungsstände und Zukunftsszenarien vor. Vertreter der Wirtschaft können die beiden folgenden Tage, die Industry Days, dazu nutzen, ihre Anforderungen an die Forschung zu formulieren. Der intensive Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll dazu dienen, Forschungsaktivitäten gezielter am Bedarf der Unternehmen und der Märkte auszurichten. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus in Rundgängen auch einen Einblick in die Forschungshallen, Testzentren und Labore des Fraunhofer IML. Der EffizienzCluster informiert über aktuelle Projekte, in denen IuK-Technologien zum Tragen kommen.

Hohe Reputation in ganz Europa

Die ECITL wird von verschiedenen EU-Forschungsprojekten unterstützt, in denen Lösungen für zukünftige Herausforderungen der Transportlogistik entwickelt werden. Dazu gehört insbesondere das Forschungsprojekt iCargo. Die Organisation der Konferenz liegt in den Händen der Fachhochschule Vorarlberg in Österreich. Das Organisationskomitee hatte dem Fraunhofer IML und den EffizienzCluster die Ausrichtung der ECITL aufgrund ihrer hohen Reputation in Europa übertragen. Zudem besitzt die Metropolregion Ruhr als Logistikdrehkreuz und Sitz zahlreicher internationaler Logistikunternehmen europaweit Strahlkraft. In den vergangenen Jahren nahmen regelmäßig mehr als 150 Teilnehmer aus ganz Europa an der Veranstaltung teil. Die letzte Konferenz fand im spanischen Saragossa statt.

Mehr Informationen zur Konferenz erhalten Sie unter www.ecitl.eu. Hier finden Sie den Call for Papers.

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01. April 2014

EffizienzCluster setzt sich für länderübergreifende Technologietransfer-Initiative ein

Die Herausforderungen für die Logistik – etwa kleinteiligere Warenströme und eine hochdifferenzierte, nachfrageorientierte Warendistribution – machen längst nicht mehr an Ländergrenzen ... mehr

Die Herausforderungen für die Logistik – etwa kleinteiligere Warenströme und eine hochdifferenzierte, nachfrageorientierte Warendistribution – machen längst nicht mehr an Ländergrenzen Halt. Vor diesem Hintergrund will der EffizienzCluster LogistikRuhr die Zusammenarbeit der Logistik im Raum NRW und Belgien vorantreiben. Eine grenzüberschreitende Logistik-Technologietransfer-Initiative und eine Taskforce für bilaterale Innovationsaktivitäten in der Logistik sollen dafür sorgen, dass sich Logistikunternehmen in der Region gezielter auf die Zukunft vorbereiten können.

Die Ideen für die beiden Maßnahmen wurden im Rahmen des Workshops „Transport/Logistik“ der 2. Wirtschaftskonferenz Flandern – NRW entwickelt, die Ende vergangener Woche in Aachen stattfand. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung wurde von der Region Flandern (Belgien) und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ausgerichtet, der EffizienzCluster war einer der Partner.

Industrie 4.0: Instrumente zur vorausschauenden Planung werden immer wichtiger

Nur 15 bis 20 Prozent der Unternehmen seien schon heute in der Lage, die steigenden Anforderungen ihrer Kunden – Hersteller und Produzenten – zu erfüllen, so die Teilnehmer einer Expertenrunde auf der Wirtschaftskonferenz. Innovative Instrumente für eine vorausschauende Planung und intelligente Tools zur Synchronisation von Waren- und Materialflüssen bildeten jedoch eine Grundvoraussetzung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Logistikunternehmen im Hinblick auf die Industrie 4.0. Mitglieder der Expertenrunde waren Steve Declerc, Direktor Benelux der duisport agency, Prof. Dr. Volker Stich, CEO, FIR e.V. an der RWTH Aachen, Danny Deckers, Senior Advisor beim Antwerpener Hafen, Phillippe Beaujean, Senior Commercial Manager von DP World, und Prof. Dr. Francis Rome, Präsident der Flemish Port Commission sowie Direktor des Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL); moderiert wurde die Diskussion von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Managament GmbH (ECM).

Logistiktechnologien professionell in den Markt transferieren

Zwar diskutierten die Experten durchaus kontrovers, wie groß der Handlungsdruck sei, den die Industrie 4.0 in der Logistik erzeuge. „Im Ergebnis haben jedoch alle die Notwendigkeit und den Bedarf von effizienten Logistiklösungen und Angebote für Technologietransfer für die Unternehmen in Flandern und NRW betont“, so ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann. Dabei hatten die Experten vorgeschlagen, im Rahmen einer Technologieausschreibung Forschungs- und Innovationsprojekte der Logistik aus Flandern und NRW zu identifizieren und diese dabei zu unterstützen, Unternehmen an ihren Forschungsergebnisse partizipieren zu lassen. Eine entsprechende Logistik-Technologietransfer-Initiative will der EffizienzCluster nun mit dem Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) begründen.

Darüber hinaus soll eine Taskforce mit Vertretern aus NRW und Flandern Ideen für neue industrienahe Forschungsprojekte zu Logistik-Innovationen erarbeiten. Bis Ende des Jahres könnten danach konkrete Vorschläge für Projekte vorlegt werden, die im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG zur Förderung grenzübergreifender Maßnahmen der Zusammenarbeit umgesetzt werden können. Bislang fokussiert sich die grenzüberschreitende Logistik-Zusammenarbeit im INTERREG-Programm auf NRW und die Niederlande. Mit der Taskforce soll auch die Region Flandern eingebunden werden.
 

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26. März 2014

Wie Kollaboration für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgt

Wie Kollaboration für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgt

Prof. Dr. Bernd Noche von der UDE, stellvertretender Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters, begrüßt die Teilnehmer der Veranstaltung „Interne und externe Kompetenzen im neutralen Kommunikationsraum“.

Zum intensiven Erfahrungsaustausch über effiziente Kommunikation innerhalb der Supply Chain trafen sich jetzt mehr als 30 Teilnehmer aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Fachveranstaltung „Interne ... mehr

Wie Kollaboration für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgt

Prof. Dr. Bernd Noche von der UDE, stellvertretender Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters, begrüßt die Teilnehmer der Veranstaltung „Interne und externe Kompetenzen im neutralen Kommunikationsraum“.

Zum intensiven Erfahrungsaustausch über effiziente Kommunikation innerhalb der Supply Chain trafen sich jetzt mehr als 30 Teilnehmer aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Fachveranstaltung „Interne und externe Kompetenzen im neutralen Kommunikationsraum“ in Dortmund. Vertreter der Forschungsprojekte OrGoLo und DynKo des EffizienzCluster LogistikRuhr stellten den anwesenden Logistik- und Managementverantwortlichen, zu deren Arbeitsumfeld der Versand von Waren über Ländergrenzen hinweg gehört, in der Entwicklung befindliche IT-Tools für die bedarfsabhängige Zusammenfassung von Ladungsträgern in multimodalen Verkehrsketten vor.

Die Adressaten der Veranstaltung waren Hersteller großer Maschinen und Anlagen, deren Transport immer wieder Probleme birgt: Denn solche Anlagen, häufig als Einzelstücke oder in Kleinserie gefertigt, gehen in Einzelteilen auf die Reise, die an einem Ort X zu einem Zeitpunkt Y konsolidiert werden müssen. Eine der wichtigsten Anforderungen für diese Art des Warentransports ist die reibungslose Information zwischen Hersteller, Logistikdienstleister(n) und Kunden – insbesondere, da gerade bei länderübergreifenden Transporten unterschiedlichste Dienstleister (und Verkehrsträger) genutzt werden. Mit Konzepten und einem ersten Prototypen für eine innovative Kollaborationsplattform sind in den Forschungsprojekten Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken (OrGoLo) und Dynamische Konsolidierung (DynKo) des EffizienzClusters bereits Lösungen für mehr Transparenz in der Lieferkette erarbeitet worden.

Im Rahmen der als Erfahrungsaustausch angelegten Fachveranstaltung, ausgerichtet von DIALOGistik Duisburg, EffizienzCluster, KHS GmbH und Universität Duisburg-Essen (UDE), informierten Partner aus den Projekten die Teilnehmer über den aktuellen Forschungsstand. Eingangs hatte Prof. Dr. Bernd Noche von der UDE, stellvertretender Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzClusters, die Teilnehmer begrüßt und in seiner Keynote kurz in das Thema eingeführt.

Die Veranstaltung fand bei der KHS GmbH in Dortmund statt, einem international tätigen Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Non-Food-Industrie. Das Unternehmen ist seit Anfang des Jahres Praxispartner im Forschungsprojekt DynKo und testet den Prototypen einer innovativen Kollaborationsplattform zum Austausch von unternehmensinternen und -externen Kompetenzen und Wissen. Ralf Naujkos von der KHS GmbH informierte in seinem Vortrag „Transkontinentale Konsolidierung“ daher auch über die Anforderungen an Kommunikationsmittel aus Sicht der Versanddisposition.

Innovative Plattform schließt Informationslücken
„Vielen Unternehmen ist der Gedanke der Kollaboration zwar noch fremd“, so Arnim Spengler, Projektkoordinator an der UDE, „doch in der Veranstaltung wurde deutlich, dass sich über eine entsprechende Plattform bzw. Software, die zusätzlich zur bestehenden Software genutzt wird, Informationslücken schließen lassen.“ So hat der Hersteller den Transport besser im Griff, spart Zeit und Kosten und kann sich im Ergebnis auf seine Kernkompetenzen – eben die Fertigung und den Bau von Maschinen und Anlagen – konzentrieren. Auch Herausforderungen wie die Zollabfertigung können durch IT-unterstützte Kollaboration gemeistert werden.

Aus dem Blickwinkel der beteiligten Unternehmen, auch das zeigte sich beim Erfahrungsaustausch, sind die Neutralität des Betreibers und die Kenntnis des Urhebers der Beiträge für die Akzeptanz solcher Plattformen außerordentlich wichtig. Die im EffizienzCluster entwickelte Lösung bildet diese Anforderungen jedoch bereits ab.
 

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19. März 2014

LOG4GREEN-Workshop treibt neue Projekte voran

LOG4GREEN-Workshop treibt neue Projekte voran

50 Wissenschaftler und Vertreter der Industrie aus ganz Europa haben sich jetzt in dem Workshop „Tackling Logistics Challenges of Tomorrow” von LOG4GREEN, assoziiertes Projekt des EffizienzClusters, ... mehr

LOG4GREEN-Workshop treibt neue Projekte voran

50 Wissenschaftler und Vertreter der Industrie aus ganz Europa haben sich jetzt in dem Workshop „Tackling Logistics Challenges of Tomorrow” von LOG4GREEN, assoziiertes Projekt des EffizienzClusters, gemeinsam den zukünftigen Herausforderungen für die Logistik gestellt. Die Teilnehmer, die sich im Vorfeld im Rahmen eines „Calls for participation” um die Mitarbeit beworben hatten, kamen aus 13 europäischen Ländern. Der Workshop fand in Brüssel statt.

In vier parallelen Sessions – „Nachhaltigkeit und Resilienz im Supply Chain Management“, „Zusammenarbeit für effiziente intermodale Verkehre“, „IT-Lösungen für die vernetzte Logistik“ sowie „Urbane Mobilität und Smart City Logistics“– brachten sich die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft auf den neuesten Stand von Forschung und Praxis. Im Rahmen des Austauschs wurden insbesondere konkrete Zukunftsprojekte besprochen: Die Teilnehmer der Gruppe „Nachhaltigkeit“ legten einen Schwerpunkt auf nachhaltige Food Supply Chains und Netzwerke. In der Gruppe „Urbane Mobilität“ wurde über eine Smart-City-Lösung für mehr Effizienz im städtischen Lieferverkehr diskutiert, die auf einem App-Netzwerk für Fahrzeugflotten von Unternehmen basiert. Eine IT-gestützte Lösung zur Regulierung überlasteter Infrastrukturen in den Innenstädten und Ballungsräumen wurde im IT-Workshop erörtert. Die Teilnehmer des Workshops „Intermodale Verkehre“ definierten unter anderem die Voraussetzungen für eine effizientere Nutzung vorhandener EU-Verkehrskorridore durch ein IT-gestütztes Vorschausystem.

Horizon 2020 bietet beste Voraussetzungen

Viele der neuen Ideen für weiterführende Projekte lassen sich im Rahmen des neuen EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 verwirklichen. Einig waren sich die Teilnehmer, dass das neue Programm ausgezeichnete Voraussetzungen für eine engere Zusammenarbeit biete. John Berry von der Europäischen Kommission (DG MOVE) stellte das Themenspektrum der Projekte im Bereich Logistik und Transport vor und unterstrich die damit verbundene Vision eines ressourceneffizienten, umwelt- und klimafreundlichen sowie sicheren und zuverlässigen Transportssystems in Europa. Berry ermutigte die Teilnehmer, intensiver zusammenzuarbeiten und die kommenden Ausschreibungen zu nutzen. Weitere Impulse für Kooperationen lieferte Fernando Liesa, der die European Technology Platform (ETP) alice vorstellte. Die Plattform setzt sich für den Ausbau effizienter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger Supply Chains in Europa ein.

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14. März 2014

EffizienzCluster ist Partner der Community-Konferenz Logistik 4.0

Die Oracle-Community DOAG entdeckt die Logistik: Die DOAG-Konferenz Logistik + IT am 7. Mai im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund steht ganz im Zeichen des Zukunftsthemas Industrie ... mehr

Die Oracle-Community DOAG entdeckt die Logistik: Die DOAG-Konferenz Logistik + IT am 7. Mai im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund steht ganz im Zeichen des Zukunftsthemas Industrie 4.0. Die Community-Konferenz behandelt Themen aus den Bereichen Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Entsorgungs- und Ersatzteillogistik. Im Mittelpunkt stehen Innovationen in Form intelligenter Logistikprozesse und neuartiger IT-Systeme. Ziel der Konferenz ist es, innovative Technologien verständlich zu erklären und betriebswirtschaftliche Nutzenaspekte anhand von Berichten aus der Unternehmenspraxis aufzuzeigen. Dafür stehen hochkarätige Keynote Speaker, erfahrene Anwender sowie renommierte Business- und Technologieexperten. Die erste Key-Note hält mit Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, einer der Väter des Internets der Dinge. Er stellt die Auswirkungen von Industrie 4.0 in Logistik und Supply Chain Management vor. Nach dem technologisch getriebenen Auftakt diskutiert Dr. Dieter Bötzing von der Unternehmensberatung Ernst & Young die Frage, wie Handlungsfelder in der Logistik erkannt und Transformation gestaltet werden kann. In den parallel laufenden Fachsession stellen dann Experten wie Alexander Malysch von Lanxess Deutschland, Kathrin Zeiler von DHL oder Dr. Jürgen Bischoff von agiplan innovative Konzepte und Projekte vor, wie die vierte industrielle Revolution als Evolution gestaltet werden kann.

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier. Auf der Internetseite der DOAG gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anemldung.

Die DOAG ist das Netzwerk der Oracle-Community, die den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Mitgliedern fördert.

 

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06. März 2014

Produktionsbetriebe müssen Perspektive erweitern

Produktionsbetriebe müssen  Perspektive erweitern

Neue Möglichkeiten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsbetrieben zeigten die Referenten des Fachforums „Supply Chain Factory – Netzwerkkompetenz als Wettbewerbsvorteil“ ... mehr

Produktionsbetriebe müssen  Perspektive erweitern

Neue Möglichkeiten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsbetrieben zeigten die Referenten des Fachforums „Supply Chain Factory – Netzwerkkompetenz als Wettbewerbsvorteil“ auf der LogiMAT in Stuttgart auf. Das Expertenpanel um Moderator Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizenzCluster Management GmbH und Geschäftsführender Gesellschafter der agiplan GmbH, forderte dabei eine „Perspektivenerweiterung für Fabriken“. Mit der „Supply Chain Factory“ wurde ein Ansatz vorgestellt, wie Produktionsbetriebe ihre Wertschöpfung durch gezielte Verbesserung an den Schnittstellen steigern können. Zu der Sequenz hatte der EffizienzCluster LogistikRuhr eingeladen, mit rund 180 Partnern der führende Forschungs- und Innovationscluster der Logistik.

Wie Fabriken ihre Prozesse systematisch optimieren können
In ihren Vorträgen betrachteten die Experten das Zusammenspiel von Produktion und Logistik innerhalb der Wertschöpfungskette und stellten die Fabrik als Teil der Supply Chain in den Fokus. Sie warfen dabei einen Blick auf den Fabrikalltag insbesondere mittelständischer Unternehmen und die Schnittstellen der Fabrik zu Zulieferern, Lohnfertigern, Kunden und anderen Produktionsstandorten im Netzwerk.
Dr. Jürgen Bischoff, Mitglied der Geschäftsleitung des Beratungsunternehmens agiplan, stellte den Teilnehmern der Fachsequenz zunächst den Ansatz der „Supply Chain Factory“ mit ihren Leitprinzipien, Modellen und Lösungen für eine systematische Prozessoptimierung vor. Einblicke in die Praxis ermöglichte Dr. Michael Ott, Logistikchef und Supply Chain Manager bei der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG in Iserlohn.
Dr. Frank Ellerkmann, Abteilungsleiter Produktionslogistik am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund, führte den Teilnehmern anschließend vor Augen, was produzierende Unternehmen in Deutschland tun können, um robust, flexibel und kompatibel – und damit wettbewerbsfähig – zu sein.
Abschließend informierte Manuel Baumbach, Leiter des Competence Center RFID für den Geschäftsbereich Diesel Systems bei der Robert Bosch GmbH, darüber, wie es das Unternehmen geschafft hat, RFID als Standardprozess zur automatisierten Erfassung aller Warenbewegungen in der Produktion einzusetzen.

Vernetzte Produktion als Wettbewerbsvorteil
Die Effizienz logistischer Prozesse steht auch im Mittelpunkt der Forschungsprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr. Der Weg dahin führt für den Cluster über die Autonomisierung logistischer Teilsysteme, Prozesse und Objekte sowie über die Wandlungsfähigkeit und Robustheit der Systeme in Verbindung mit Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Zu den Schlüsseltechnologien gehören insbesondere das Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme und das Sensing Internet – Technologien, die eine Industrie 4.0 und damit eine vernetzte Produktion überhaupt erst möglich machen.
Wandlungsfähigkeit war auch für Moderator Dr. Christian Jacobi ein wichtiges Stichwort: „Die Zeiten der beruhigten Produktion sind vorbei. Wir sehen sinkende Losgrößen, mehr Varianten, steigende Faktorkosten und einen ständigen Druck auf Preise und Qualität“, zog er Bilanz. „Wer seine eigene Produktion beherrscht und gleichzeitig mit den Partnern in der Supply Chain perfekt zusammenarbeitet, wird in Zukunft die Nase vorn haben.“

Die LogiMAT ist die größte jährlich stattfindende Intralogistikmesse in Europa. An den drei Messetagen Ende Februar kamen mehr als 32.000 Fachbesucher auf das Stuttgarter Messegelände. Über 1.000 Aussteller präsentierten ihr Produkt- und Leistungsspektrum für effiziente Intralogistik. Die nächste LogiMAT findet vom 10. bis 12. Februar 2015 wieder in Stuttgart statt.

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05. März 2014

Echter Austausch unter echten Experten: EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der EXCHAiNGE "The Supply Chainers" Convention

Echter Austausch unter echten Experten: EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der EXCHAiNGE

Am 24. und 25. Juni 2014 diskutieren Supply-Chain- und Operations-Verantwortliche in Frankfurt am Main über den Bedeutungszuwachs von Supply Chain Management und die damit einhergehenden Anforderungen wie ... mehr

Echter Austausch unter echten Experten: EffizienzCluster LogistikRuhr ist Partner der EXCHAiNGE

Am 24. und 25. Juni 2014 diskutieren Supply-Chain- und Operations-Verantwortliche in Frankfurt am Main über den Bedeutungszuwachs von Supply Chain Management und die damit einhergehenden Anforderungen wie Robustheit, Risikominimierung und Resilienz. Weitere Themen sind der Einfluss disruptiver Innovationen, sich veränderte Mentalitäten oder Technologien auf Supply Chains.

Die 2. Internationale Fachkonferenz steht ganz unter dem Veranstaltungsthema: Sind wir wirklich die maßgeblichen Lieferanten der Veränderung? Der EffizienzCluster LogistikRuhr wird dieser Frage in einer eigenen Fachsequenz nachspüren und Antworten suchen, wie Weiterbildung Wissen in Gestaltungskompetenz überführt. Denn etwa alle 10 Jahre – so schätzen Forscher – verdoppeln sich derzeit die weltweit zur Verfügung stehenden Informationen. Die technologischen und konzeptionellen Konsequenzen aus dem Leitmotiv „Industrie 4.0“ sind für die Logistik derzeit nicht absehbar – Supply Chains unterliegen einem tiefgreifenden Wandel. Wissen kann deshalb nicht mehr auf Vorrat produziert werden, sondern muss bedürfnis- und situationsbezogen den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Das stellt neue Anforderungen an die (Weiter)Bildung und erfordert neues Logistikwissen. Was heißt das für unsere Supply Chains? Werden Lieferketten zu lernenden Organisationen? Ist das Konzept des Lebenslangen Lernens heute noch aktuell oder ist Lernen in Zeiten von SmartPhone und Tablet nicht vielmehr eine selbstverständliche Gegenwärtigkeit? Wie konzipieren wir heute moderne Weiterbildungskonzepte, die Unternehmen und Mitarbeiter wirklich weiterbringen? Und das über alle Bildungsschichten, die in Planung, Produktion, Transport und Lager beschäftigt sind? Über diese Fragen diskutiert Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH u.a. mit Lars Nagel, Geschäftsführer der Global Gate GmbH, und Dr. Frank Sabin, Senior Expert Supply Chain Capability Development bei der BASF.


Nach der gelungenen Premiere 2013 bietet die EXCHAiNGE auch in diesem Jahr einen Treffpunkt für experten, der nicht auf Quantität zielt, sondern auf Qualität – und im überschaubaren Rahmen Austausch und Ausblick ermöglicht. Mit Themen, die herausfordern und weiterbringen. Mit führenden Vertretern aus den Unternehmen – und aus der Wissenschaft.
Mehr erfahren Sie unter www.exchainge.de

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24. Januar 2014

LOG2020-Master Class "Supply Chain of the Future" erfolgreich gestartet

Welches sind die größten Herausforderungen für Ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren? Und welche Rolle kann das Supply Chain Management als Problemlöser spielen? Zum Auftakt ... mehr

Welches sind die größten Herausforderungen für Ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren? Und welche Rolle kann das Supply Chain Management als Problemlöser spielen? Zum Auftakt der neuen Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Forschungsprojekts LOG2020 waren die 18 Teilnehmer aufgefordert, die Zukunft ihres Unternehmen zu planen. Die Logistikmanager aus ganz Europa drückten in Eindhoven noch einmal die Schulbank, um sich gezielt auf zukünftige strategische Aufgaben in der Logistik vorzubereiten – das Weiterbildungsprogramm läuft noch bis Mai dieses Jahres.

Die internationale Master Class „Supply Chain of the Future“ des EU-Forschungsprojekts LOG2020 ist erfolgreich gestartet: 18 Teilnehmer absolvierten innerhalb von drei Tagen das erste von vier Modulen zu den Herausforderungen und Chancen des Supply Chain Managements (SCM) im 21. Jahrhundert. Das Interesse der Logistikbranche an der neu eingerichteten Master Class war groß, die ursprünglich vorgesehene Teilnehmerzahl musste sogar erhöht werden. „In den Unternehmen setzt sich das Bewusstsein dafür durch, dass sich die Aufgaben zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik verlagern. Die Master Class trägt dem Rechnung und unterstützt Logistikmanager dabei, neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, einem der sieben LOG2020-Projektpartner. „Die Internationalität der Master Class ist ein weiteres Signal an die Branche: Da die Logistik länderübergreifend agiert, müssen auch logistische Lösungen einer internationalen Sicht folgen.“

Die Master Class ist ein gezieltes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau. Das Konzept wurde im EU-Forschungsprojekt „LOG2020 – training for the future “ entwickelt und wird nun im Rahmen eines Piloten erstmals erprobt. Partner des Forschungsprojekts sind DINALOG (Stichting Dutch Institute for Advanced Logistics), die Technische Universiteit van Eindhoven, die Lund University, die EffizienzCluster Management GmbH, die Technische Universität Dortmund, die Università IUAV di Venezia und die Antwerp Management School. LOG2020 wird im Rahmen des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen gefördert und ist assoziiertes Projekt im EffizienzCluster.

Teilnehmer entwickeln Zukunftsszenarien

Das erste Modul der Master Class behandelte die großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, denen sich Logistik-Unternehmen im 21. Jahrhundert stellen müssen. Prof. Ton de Kok von der Technischen Universiteit van Eindhoven stellte verschiedene Tools zum Verständnis und zur Einordnung aktueller Trends aus logistischer Sicht vor. Dabei verwies er beispielsweise auf die Bedeutung einer verlässlichen Zukunftsplanung trotz mitunter unsicherer Daten. Sein Kollege Prof. Jan Fransoo vertiefte die Diskussion, indem er den Blick auf Themen wie Mega Citys oder die CO2-Emissionen legte. Abschließend wurden die Teilnehmer dazu aufgefordert, unterschiedliche Szenarien für mögliche Zukünfte in ihrem jeweiligen Unternehmen zu entwickeln.

Von den Teilnehmern, die in ihren Unternehmen als Projektmanager, Bereichs- und Abteilungsleiter sowie auf Geschäftsführungsebene Logistik-verantwortlich sind, wurde insbesondere auch die Zusammensetzung der Runde als sehr positiv empfunden: Sie ermöglichte es, unterschiedliche Sichtweisen zu beleuchten und zu diskutieren – und dies einmal nicht vor dem Hintergrund des schnelllebigen Tagesgeschäfts, sondern mit einer langfristigen Perspektive.

 

Die Master Class umfasst Präsenzphasen und e-Learning-Sequenzen. Den Teilnehmern steht zur Vor- und Nachbereitung der Class Room Meetings eine virtuelle Lernwelt zur Verfügung, die im Forschungsprojekt „Supply Chain School“ des EffizienzCluster LogistikRuhr entstanden ist. In der Lernwelt können sie sich miteinander vernetzen und austauschen. Die nächsten Präsenzveranstaltungen finden in Venedig, Lund (Schweden) und Antwerpen statt. Im Mai wird die Master Class abgeschlossen.

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22. Januar 2014

Erfolgsmodell duale Ausbildung: ECM prüft Umsetzung für Logistik in Griechenland

Erfolgsmodell duale Ausbildung: ECM prüft Umsetzung für Logistik in Griechenland

Kick-Off in Bonn: Wissensaustausch zwischen Experten aus Deutschland und Griechenland.

Die Transport- und Logistikbranche in Griechenland gehört zu den am stärksten wachsenden Branchen des Landes, die Nachfrage nach gut ausgebildeten Facharbeitern wird daher steigen. Doch die Berufsausbildung ... mehr

Erfolgsmodell duale Ausbildung: ECM prüft Umsetzung für Logistik in Griechenland

Kick-Off in Bonn: Wissensaustausch zwischen Experten aus Deutschland und Griechenland.

Die Transport- und Logistikbranche in Griechenland gehört zu den am stärksten wachsenden Branchen des Landes, die Nachfrage nach gut ausgebildeten Facharbeitern wird daher steigen. Doch die Berufsausbildung ist, anders als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, bislang nur theoretisch angelegt. Eine praktische Ausbildung in den Betrieben findet – wie in vielen anderen Ländern auch – nicht oder nur unzureichend statt, der Bedarf der Unternehmen ist damit kaum berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund führt die EffizienzCluster Management GmbH jetzt gemeinsam mit der Aristoteles Universität Thessaloniki eine von fünf Machbarkeitsstudien zur dualen Ausbildung durch.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) haben die Studien in Auftrag gegeben. Der EffizienzCluster unterstützt die griechischen Kollegen dabei, die Weichen für eine duale Ausbildung zu stellen und moderne Ausbildungsberufe einzuführen. Die Machbarkeitsstudie soll den Grundstein dafür legen, den Aufbau regionaler oder branchenzentrierter Ausbildungsnetzwerke voranzutreiben sowie Unternehmen und ihre Netzwerkpartner bei der Einführung von dualen Ausbildungsformen zu unterstützen. Damit soll auch ein Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland geleistet werden: Mehr als die Hälfte aller jungen Menschen unter 25 Jahren sind derzeit ohne Arbeit.
Im Leitthema Logische Gestaltungskompetenz und in Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene entwickeln die Wissenschaftler im EffizienzCluster LogistikRuhr schon heute neue Formen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die logistische Fachkompetenz auf der einen Seite und die methodische strukturelle Expertise auf der anderen Seite hat auch das BIBB im Rahmen des Ausschreibungsverfahren überzeugt, das Projekt der EffizienzCluster Management GmbH zu übertragen.

Foto ©: BIBB/Schenk

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13. Januar 2014

Bundestags- und Landtagsabgeordnete unterstützen NRW-Logistiker

Bundestags- und Landtagsabgeordnete unterstützen NRW-Logistiker

Wissenschaft und Politik trafen sich am Donnerstag zum Informationsaustausch im Fraunhofer IML in Dortmund (v.l.): Oliver Wolf, Andreas Kamagaew, Michael ten Hompel (alle Fraunhofer IML), MdB Oliver Kaczmarek, MdL Nadja Lüders, MdB Ralf Kapschack, ehem. MdB Ulla Burchardt, MdB Sabine Poschmann, MdB Willi Brase (alle SPD) und Christian Prasse (Fraunhofer IML). Nicht auf dem Foto vertreten Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Günther Horzetzky und MdL Armin Jahl.

Runder Tisch für die Zukunft. Auf Initiative der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ulla Burchardt besuchten fünf Bundestags- und zwei NRW-Landtagsabgeordnete der SPD gemeinsam mit Dr. Günther Horzetzky, ... mehr

Bundestags- und Landtagsabgeordnete unterstützen NRW-Logistiker

Wissenschaft und Politik trafen sich am Donnerstag zum Informationsaustausch im Fraunhofer IML in Dortmund (v.l.): Oliver Wolf, Andreas Kamagaew, Michael ten Hompel (alle Fraunhofer IML), MdB Oliver Kaczmarek, MdL Nadja Lüders, MdB Ralf Kapschack, ehem. MdB Ulla Burchardt, MdB Sabine Poschmann, MdB Willi Brase (alle SPD) und Christian Prasse (Fraunhofer IML). Nicht auf dem Foto vertreten Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Günther Horzetzky und MdL Armin Jahl.

Runder Tisch für die Zukunft. Auf Initiative der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ulla Burchardt besuchten fünf Bundestags- und zwei NRW-Landtagsabgeordnete der SPD gemeinsam mit Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, am vergangenen Donnerstag den Clusterpartner Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, um sich über zukünftige Herausforderungen in der Logistik für Deutschland und Europa sowie die Ergebnisse des EffizienzClusters LogistikRuhr zu informieren. Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, und Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, diskutierten sie aktuelle Themen der Logistik, wie Industrie 4.0, aus Sichtweise der angewandten Forschung. Im Fokus des Gesprächs stand zudem, wie die erfolgreiche Arbeit des EffizienzClusters in Zukunft fortgesetzt werden kann. Dabei ging es nicht nur darum, den EffizienzCluster über die Förderungszeit des Spitzenclusters hinaus zu verstetigen, sondern auch um den Aufbau eines umfassenden Netzwerkes und die Erfahrungen des EffizienzClusters sowie das Know-How des Fraunhofer IML. Zentrale Frage war, wie sich die Nordrhein-Westfälischen Kompetenzen in den Bereichen Produktion und Logistik im Rahmen der zukünftigen Ausschreibungen des, vom Europäischen Parlament ins Leben gerufenen, European Institute of Innovation and Technology (EIT) positionieren lassen. Das EIT soll die europäischen Forschungskompetenzen bündeln und bietet hierfür zahlreiche Fördermöglichkeiten, auf die sich Organisationen bewerben können. Hierbei sicherten die Abgeordneten aus Dortmund und der Region zu, das Vorhaben in Berlin und Brüssel zu unterstützen.

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09. Januar 2014

"Tackling Logistics Challenges of Tomorrow" - Bewerbungsfrist zur Workshopanmeldung verlängert

Internationale strategische Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind oft das A und O bei der Initiierung neuer Forschungsprojekte. Um den Aufbau eben solcher Netzwerke zu fördern, lädt ... mehr

Internationale strategische Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind oft das A und O bei der Initiierung neuer Forschungsprojekte.
Um den Aufbau eben solcher Netzwerke zu fördern, lädt das EffizienzCluster-Projekt LOG4GREEN zum Workshop "Tackling Logistics Challenges of Tomorrow" nach Brüssel ein. Neben intensivem Networking zwischen Partnern aus ganz Europa steht ebenfalls die unmittelbare Arbeit an gemeinsamen Projektideen im Fokus.
Die Teilnehmerzahl an diesem Workshop ist begrenzt, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen. Interessierte Wissenschaftler und Unternehmensvertreter können sich um die Workshop-Teilnahme in einem der folgenden Themenbereiche bewerben:

  • Sustainability & Resilience in Supply Chain Management
  • Cooperative Networks for Efficient Intermodality
  • Information Systems in Interconnected Logistics
  • Urban Mobility and Smart City Logistics

Die Deadline zur Bewerbung wurde auf den 30. Januar 2014 verschoben.

Der vollständige Call for Participation ist auf der Projektwebsite hinterlegt.

 

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13. Dezember 2013

Logistik-Dinner in Hamburg

Logistik-Dinner in Hamburg

Ralf Düster, Managing Director Setlog, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer IML, Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH

Die Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden bedeutenden Logistikregionen Nordrhein-Westfalen und Hamburg hatten sich die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft und Hamburgs ... mehr

Logistik-Dinner in Hamburg

Ralf Düster, Managing Director Setlog, Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer IML, Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH

Die Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden bedeutenden Logistikregionen Nordrhein-Westfalen und Hamburg hatten sich die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft und Hamburgs regierender Bürgermeister Olaf Scholz beim diesjährigen Logistik-Dinner der freien Hansestadt Hamburg auf die Fahnen geschrieben. Anlässlich Ihrer Festrede verwies die Ministerpräsidentin insbesondere auf den Innovationsstandort NRW mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr. Außerdem verwies sie auf die gut funktionierende, logistische Verbindung zwischen NRW und Hamburg. Das von Prof. Dr. Uwe Clausen gegründete Fraunhofer Center für Maritime Logistik in Hamburg gehört zum Fraunhofer IML in Dortmund und entwickelt und optimiert Prozesse und Systeme entlang der maritimen Supply Chain. Als Vorsitzender der Jury „Hanse Globe – Preis für nachhaltige Logistik“ hat Professor Clausen zudem den diesjährigen Preisträger ausgezeichnet: die Hamburg Port Authority, die für ein innovatives Ausschreibungsverfahren für Straßensanierungen ausgezeichnet wurde.

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09. Dezember 2013

Studie für die Zukunft

Das Institute of Corporate Education e. V. (incore) hat zusammen mit dem Fachbereich Supply Chain Management der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss ... mehr

Das Institute of Corporate Education e. V. (incore) hat zusammen mit dem Fachbereich Supply Chain Management der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML eine Delphi-Studie zu wesentlichen Supply Chain-Trends der nahen Zukunft durchgeführt. Ihre Ergebnisse liegen jetzt vor und bieten Verantwortlichen und Entscheidern in Unternehmensführung und Supply Chain-Management eine strategische Landkarte für ihr Zukunftsmanagement und Empfehlungen für Weiterbildung und Personalentwicklung.
Die befragten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erwarten angesichts stetig steigender Komplexität der globalen Netzwerke und zunehmender Dynamik der Märkte eine neue Art von Flexibilität, sozusagen eine „Flexibilität 3.0“. Sie prognostizieren, dass Unternehmen zukünftige Herausforderungen nur mit einer Intensivierung ihrer Predictive Analytics bewältigen können. Die erwartete Virtualisierung der Supply Chain, der Kampf um die Datenhoheit in der Cloud und die nötigen einheitlichen Standards der Virtual Supply Chain über alle Unternehmen und Länder hinweg erfordern nach Ansicht der Experten deutlich professionellere Management- und Personalentwicklungsprogramme. Dazu brauche man eine moderne Supply Chain Academy.

Die in einer Delphi-Befragung angelegte Studie wurde mit 53 Entscheidern aus Einkauf und Supply-Chain-Management durchgeführt. Die Studie enthält Einschätzungen der Befragten zu zwölf möglichen Zukunftstrends für Wertschöpfungs- und Lieferkettenmanagement und zeigt Möglichkeiten auf, wie mit Zukunftsmanagement und Szenariotechnik diesen Trends begegnet werden kann.

Die Studie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.
 

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05. Dezember 2013

Die Besten kommen aus dem Westen

Die Besten kommen aus dem Westen

Bereits zum siebten Mal in Folge ist die Universität Duisburg-Essen zur besten Logistikhochschule Deutschlands ausgezeichnet worden. Knapp 1.500 Studierende von über 120 Hochschulen hatten sich in diesem ... mehr

Die Besten kommen aus dem Westen

Bereits zum siebten Mal in Folge ist die Universität Duisburg-Essen zur besten Logistikhochschule Deutschlands ausgezeichnet worden. Knapp 1.500 Studierende von über 120 Hochschulen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, der von der Fachzeitschrift VerkehrsRundschau und dem Logistikdienstleister Dachser initiiert wurde.

Die Leistungsstärke ihrer zehn besten Teilnehmer entscheidet über die Positionierung der jeweiligen Hochschule. Von Januar bis August 2013 mussten die Teilnehmer insgesamt mehr als 70 Aufgaben aus den Bereichen Transport, Spedition, Logistik und Supply Chain Management lösen. Die UDE-Studierenden erreichten 3.774 Punkte, die Konkurrenten der Hochschule Bremerhaven brachten es auf 3.634 Punkte, die Kommilitonen der Universität Münster errangen 3.621 Punkte. In der Einzelwertung belegte Lisa Günther vom UDE-Masterstudiengang Technische Logistik den zweiten Platz mit 99,0 Prozentwerten. Das Siegerfeld war dicht besetzt: Insgesamt vier Studierende erreichten nach den 70 Fragen Rang eins mit der maximalen Punktzahl. Eine telefonische Stichfrage entschied dann die über die Reihenfolge an der Spitze.

Am Ende November sind die UDE-Gewinner im Rahmen des Workshops Logistik Masters in der Dachser-Zentrale in Kempten ausgezeichnet worden. Hier haben sie die Logistiktrends 2050, die die Wettbewerbsteilnehmer erarbeitet haben, Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Presse vorgestellt und mit Dachser-Chef Bernhard Simon diskutiert.
 

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03. Dezember 2013

Call for Participation: LOG4GREEN lädt zu Logistik-Workshop in Brüssel ein

Einen weiteren Beitrag zur Internationalisierung der Logistikforschung leistet das EU-Projekt LOG4GREEN im EffizienzCluster mit der Netzwerkveranstaltung „Tackling Logistics Challenges of Tomorrow“, ... mehr

Einen weiteren Beitrag zur Internationalisierung der Logistikforschung leistet das EU-Projekt LOG4GREEN im EffizienzCluster mit der Netzwerkveranstaltung „Tackling Logistics Challenges of Tomorrow“, die Mitte März in Brüssel stattfindet. Dabei sollen ausgewählte LOG4GREEN-Themen diskutiert und konkrete Projektideen für zukünftige Projekte im EU-Forschungsprogramm HORIZON 2020 entwickelt werden. LOG4GREEN freut sich auf den Input, die Ideen und Erfahrungen von Wissenschaftlern aus der Logistikforschung sowie von Forschungs- und Entwicklungsmitarbeitern aus Unternehmen und lädt diese dazu ein, sich um die Teilnahme an der Veranstaltung zu bewerben. Der Call for Participation läuft bereits – Abstracts können bis zum 13. Januar 2014 eingereicht werden.
LOG4GREEN will mit dieser Veranstaltung auch einen Beitrag dazu leisten, die Wahrnehmung der Logistik als wissenschaftliche Disziplin und als Schlüsselthema für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa gleichermaßen zu steigern. Teilnehmer haben die Chance, ihre Ideen zu aktuellen Logistikthemen auf europäischer Ebene in die Diskussion einzubringen, Logistikexperten und Forscher aus ganz Europa zu treffen und ihr Netzwerk entsprechend zu erweitern.
Der Workshop umfasst vier Sequenzen zu den Themen „Sustainability & Resilience in Supply Chain Management“, „Cooperative Networks for Efficient Intermodality“, „Information Systems in Interconnected Logistics“ und „Urban Mobility and Smart City Logistics“. Interessierte Teilnehmer bewerben sich jeweils für eine dieser Sessions. Die Bewerbung sollte Informationen zum Werdegang und zur Erfahrung in Kooperationsprojekten, eine Beschreibung wesentlicher Forschungsfelder und aktueller Projekte sowie Informationen zu (zukünftigen) Interessensgebieten enthalten. Außerdem sollten Bewerber ihre Erwartungen an den Workshop aufzeigen. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf pro Sequenz begrenzt. Eine Jury mit Vertretern des LOG4GREEN-Konsortiums entscheidet bis Ende Januar über die Teilnahme.
Der Workshop findet am Dienstag, 18. März 2014, im "The International Auditorium" in Brüssel statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Reisekosten werden auf Anfrage übernommen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Kontakt:
Weitere Informationen und Unterlagen zum Call for Participation erhalten Sie bei Dagmar Grote Westrick, EffizienzCluster Management GmbH, Tel.: +49 (0) 208 9925 448,
E-Mail: dagmar.grote.westrick@effizienzcluster.de.

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03. Dezember 2013

Neue Website der DIALOGistik mit mehr Infos

Der DIALOGistik Duisburg e.V., das Logistiknetzwerk im Duisburger Hafen für Aus- und Weiterbildung, Nachhaltigkeit und innovativen Wissenstransfer, präsentiert sich jetzt mit einer neuen umfangreicheren ... mehr

Der DIALOGistik Duisburg e.V., das Logistiknetzwerk im Duisburger Hafen für Aus- und Weiterbildung, Nachhaltigkeit und innovativen Wissenstransfer, präsentiert sich jetzt mit einer neuen umfangreicheren Website im Netz – wie gewohnt unter www.dialogistik-duisburg.de. Informationen zu den Dienstleistungen der Servicestelle sind jetzt übersichtlich in drei Menüpunkten gebündelt:
• In der Rubrik Personal & Qualifizierung treten Interessierte in die „Arbeitswelt Logistik“ ein. Dort finden sie aber auch das Weiterbildungsprogramm der DIALOGistik, das unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche (WiWeLo)“ entwickelt wurde.
• In der Rubrik Innovationen stellt der DIALOGistik wertvolle Tools für Logistik-Unternehmen wie einen Lieferkettenkonfigurator, ein CBR-Tool oder eine Kollaborationsplattform vor, die im Verbundprojekt „Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken (OrGoLo)“ entstanden sind.
• In der Rubrik Nachhaltigkeit steht das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) im Fokus. Interessierte können sich über den CSR-„Quick-Check“ des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke sowie ein Seminarangebot der DIALOGistik zur Nachhaltigkeit informieren. Im Bereich Nachhaltigkeit wird das Angebot der Servicestelle maßgeblich durch das Verbundprojekt „Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken (CoReLo)“ gespeist.
Kontakt

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21. November 2013

Wenn die Dinge denken lernen: EffizienzCluster definiert Aufgaben- und Handlungsfelder der Logistik

Das Internet der Dinge und damit das Prinzip Selbststeuerung spielen schon heute eine wichtige Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher und logistischer Herausforderungen. Anlässlich des Tages der ... mehr

Das Internet der Dinge und damit das Prinzip Selbststeuerung spielen schon heute eine wichtige Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher und logistischer Herausforderungen. Anlässlich des Tages der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen (IuK-Tag NRW) am Dienstag, 20.11.2013 in Paderborn hat der EffizienzCluster gemeinsam mit dem Fraunhofer IML und dem IKT.Cluster NRW das Positionspapier „Cyber-Physische Systeme (CPS) in der Logistik“ herausgegeben. „Die Logistik gehört zu den wesentlichen Vordenkern des Internets der Dinge. Inzwischen prägt das Internet der Dinge zunehmend auch die produzierende Industrie – Stichwort 4. Industrielle Revolution“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Daher war es jetzt an der Zeit, die Stärken der Logistik in das Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Denn die Wettbewerbskraft der Logistik ist immens.“

Das Internet der Dinge ist untrennbar mit der Logistik verbunden. Mit Cyber-Physischen Systemen nimmt es Gestalt an. Zu diesen CPS gehören beispielsweise intelligente Ladungsträger, wie sie im Verbundprojekt smart Resuable Transport Items (smaRTI) des EffizienzClusters entwickelt und erprobt werden. Diese tragen RFID-Transponder und Barcodes, über die sie sich in einem Netz zusammenschließen, alle wichtigen Informationen für den Materialfluss sammeln, miteinander kommunizieren und sich so selbstständig durch ein Logistiknetz routen. Eine solche Abkehr von zentral gesteuerten Prozessen und die damit verbundene Hinwendung zu dezentralisierten Strukturen mit entsprechenden Abläufen befähigen die Logistik dazu, zunehmend größere und komplexere Systeme zu steuern.

In seinem Positionspapier definiert der EffizienzCluster wesentliche Handlungsfelder und Aufgabenbereiche, in denen Cyber-Physische Systeme ihr Potenzial entwickeln können. Dies sind beispielsweise die urbane Versorgung und der Güterverkehr. Die Grundidee für CPS in der urbanen Versorgung besteht in der Weiterentwicklung von Einzelbausteinen hin zu einem intelligenten urbanen Versorgungsnetzwerk. Im Ergebnis bedeutete dies, dass die jeweiligen Versorgungsdienstleister in einer Stadt eine gemeinsame logistische Infrastruktur nutzen. Über eine einfache und flexible Kooperation soll sich jederzeit eine Bündelung von Warenströmen realisieren lassen. Im Güterverkehr werden Transportmittel und Ladungsträger als CPS zu intelligenten Logistikobjekten. Diese wiederum können mit umgebenden Systemen in Logistikanlagen wie Werksgeländen, Umschlagterminals, Häfen oder Güterverkehrszentren in Kontakt treten. Darüber hinaus wird ein aktives Wechselspiel des Informationsaustauschs mit nachgelagerten Verkehrssystemen und Infrastrukturen ermöglicht. Begrenzte Räume (Verkehrs- und Umschlagsflächen) und Zeiten (Abhol- und Anlieferzeiten bei Industrie, Handel und Endkunden) können so sinnvoll genutzt werden. Im Ergebnis dienen CPS der Logistik dazu, Prozesse und Produkte effizienter zu machen.

Zunehmende Integration von Logistik- und IKT-Kompetenzen erforderlich

Die selbstverständliche Nutzung von CPS steht allerdings erst am Anfang: Technologien müssen weiterentwickelt und mit Blick auf die logistische Nutzung ausgestaltet werden. Auch das thematisiert das Positionspapier: „Die Informations- und Kommunikationstechnologie ist zum Auslöser und Garant effizienter Lösungen und Prozesse in der Logistik geworden. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit mit der ITK-Branche in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf eine Vereinigung von Logistik- und IKT-Kompetenzen bzw. die Integration von IKT-Kompetenzen in die Logistik intensivieren“, erklärt ECM-Geschäftsführer Torsten Hülsmann.

Teile des Positionspapiers sind auch in die Roadmap IKT des Landes NRW eingeflos-sen, die der Cluster Informations- und Kommunikationstechnologie IKT.NRW zum IuK-Tag dem Land NRW übergeben hatte. IKT.NRW und EffizienzCluster hatten bereits im Frühjahr dieses Jahres eine verstärkte Zusammenarbeit gerade beim Thema CPS vereinbart.

EffizienzCluster präsentiert Aktivitäten auf IuK-Tag

Erstmals war der EffizienzCluster auch Partner des IuK-Tags und präsentierte sich dort mit seinen Aktivitäten: Im Forum Logistik diskutierte ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann mit Prof. Dr. Boris Otto, Director Information Management & Engineering, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Thilo Schäfer, Vice President Lufthansa Cargo, und Cumulocity- Geschäftsführer Bernd Groß über die „Supply Chain der Zukunft“. Insbesondere ging es dabei um Nutzenpotenziale von Big Data im Supply Chain Management, um die intelligente Supply Chain in der Luftfracht sowie um cloudbasierte Logistikprozesse. Außerdem stellten die drei Verbundprojekte des Clusters – Supply Chain Execution, Supply Chain Planning und Service Design Studio aus dem Leitthema Logistics-as-a-Service – den Teilnehmern des IuK-Tags ihre Forschungsergebnisse anhand von Demonstratoren vor.

Das Positionspapier kann unter http://ikt.nrw.de/einzelmeldung/article/iktnrw-roadmap-2020-vorgestellt/ heruntergeladen werden.

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05. November 2013

LOG2020-Pilot für Master Class "Supply Chains of the Future" startet im Januar 2014

Logistik-Manager von morgen müssen neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen: Die Aufgaben verlagern sich zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik. Herkömmliche Weiterbildungsprogramme berücksichtigen ... mehr

Logistik-Manager von morgen müssen neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen: Die Aufgaben verlagern sich zunehmend von der operativen zur strategischen Logistik. Herkömmliche Weiterbildungsprogramme berücksichtigen diesen Perspektivenwechsel bislang allerdings kaum. Das EU-Forschungsprojekt LOG2020 – Logistics and Supply Chain Management 2020 im EffizienzCluster trat vor rund einem Jahr an, ein gezieltes Weiterbildungsprogramm auf akademischem Niveau zu entwickeln. Das Konzept für eine Master Class „Supply Chains of the Future“ liegt jetzt vor – bereits im Januar 2014 startet der Pilot. Ziel ist es, die Logistikmanager von heute zu den Wegbereitern des Supply Chain Managements von morgen zu machen.

Die Master Class wirft einen ganzheitlichen Blick auf die Supply Chain und will Teilnehmer in die Lage versetzen, die Herausforderungen der Zukunft – etwa Ressourcenverknappung oder demografischen Wandel – zu bewerten und Chancen zur Entwicklung nachhaltiger neuer Geschäftsmodelle zu erkennen. Der Pilot besteht aus den vier Modulen „Logistics in the 21st century“, „Fuel for innovation: Data, information and ICT tools in the supply chain“, „Sustainable supply chains: A product perspective“ und „Sustainable supply chains: A process perspective“. Nach der Pilotphase soll als fünftes Modul „Sustainable supply chains: A materials flow perspective“ hinzukommen. Hinter der Master Class steht das Know-how führender europäischer Universitäten wie der Antwerp Management School, der Lund University, der Technischen Universiteit van Eindhoven, der Università IUAV di Venezia sowie das Dutch Institute for Advanced Logistics und die EffizienzCluster Management GmbH.
Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte aus dem mittleren Management sowie aus der Geschäftsführungsebene (Supply Chain Officers) mit einem kaufmännischen oder technischen Studium (BA/MA) und zehn bis 15 Jahren Berufserfahrung in der Logistik. Die vier Module des Piloten mit jeweils bis zu drei Präsenztagen finden zwischen Januar und Mai 2014 in Eindhoven/Niederlande, Venedig/Italien, Lund/Schweden und Antwerpen/Belgien statt. Hinzu kommen e-Learning-Sequenzen.

Die Teilnahme am Pilot-Programm ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Einige Plätze hat der EffizienzCluster LogistikRuhr exklusiv für Mitglieder des EffizienzCluster Logistik e.V. reserviert. Eine entsprechende Information wird in den kommenden Tagen postalisch verschickt.

Kontakt:
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Rahmen der „Cluster live“-Veranstaltung „Innovative Bildung in der Logistik“ des EffizienzClusters am 21. November 2013 im TecCenter Duisburg. Ansprechpartnerin ist Dagmar Grote Westrick von der ECM unter E-Mail: dagmar.grote.westrick@effizienzcluster.de oder Tel.: +49 (0) 208 99 25 448.

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23. Oktober 2013

Das ist das Ding!

Das ist das Ding!

Der EffizienzCluster LogistikRuhr freut sich über die Urkunde als „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“: (von links) Sven Jezoreck, Regionalleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet und Münsterland, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr, Kirsten Verbeek, Leiterin Kommunikation & Marketing der EffizienzCluster Management GmbH, Thorsten Hülsmann Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzCluster LogistikRuhr, Juliana von Trotha, Land der Ideen Management GmbH, Matthias Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter der LB GmbH und Vorsitzender des EffizienzCluster Logistik e.V.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat gestern (Dienstag, 22. Oktober) in Berlin die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2013/2014 erhalten. Vertreter des bundesweiten Innovationswettbewerbs ... mehr

Das ist das Ding!

Der EffizienzCluster LogistikRuhr freut sich über die Urkunde als „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“: (von links) Sven Jezoreck, Regionalleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet und Münsterland, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Initiator des EffizienzCluster LogistikRuhr, Kirsten Verbeek, Leiterin Kommunikation & Marketing der EffizienzCluster Management GmbH, Thorsten Hülsmann Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH, Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik und Vorsitzender des Scientific Committee des EffizienzCluster LogistikRuhr, Juliana von Trotha, Land der Ideen Management GmbH, Matthias Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter der LB GmbH und Vorsitzender des EffizienzCluster Logistik e.V.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat gestern (Dienstag, 22. Oktober) in Berlin die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2013/2014 erhalten. Vertreter des bundesweiten Innovationswettbewerbs übergaben Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) und Thorsten Hülsmann, ECM-Geschäftsführer, die Urkunde. Die Verleihung der Auszeichnung fand im Rahmen des NRW-Logistik-Events von EffizienzCluster LogistikRuhr, LogistikCluster NRW und NRW.INVEST zum Deutschen Logistik-Kongress in Berlin statt. Mehr als 100 Logistik-Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft hatten sich dazu in der Landesvertretung des Landes Nordrhein-Westfalen eingefunden.

Logistische Kompetenzen leisten heute einen entscheidenden Beitrag für die Zu-kunft der Stadt. „Die Wahl des EffizienzCluster LogistikRuhr zum ,Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen´ hat die Bedeutung der Logistik für die Zukunft unserer Städte einmal mehr unterstrichen“, freute sich Dr. Christian Jacobi in seiner Danksagung. „Über viele Jahre wurde die Logistik als Teil des Problems der Städte gesehen – wir zeigen nun, dass sie ein Kern der Lösung dieser Probleme ist! Damit ist die Logistik zu einem Motor für die Attraktivität der Stadt geworden.“

Als Vertreter des Innovationswettbewerbs hatte Sven Jezoreck, Regionalleiter Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank Ruhrgebiet und Münsterland, in seiner Rede zuvor noch einmal die Entscheidung der Jury für den EffizienzCluster erläutert: „Der EffizienzCluster LogistikRuhr zeigt uns, wie Innovationen erfolgreich werden: kreative Ideen entwickeln, unter¬schiedliche Kompetenzen bündeln, Projekte zusammenführen und so gemeinsam etwas Neues auf die Beine stellen. Der EffizienzCluster hat das Potenzial, zum Markenzeichen für innovative Stadtkonzepte zu werden.“ Eine kluge Logistik weise der Stadt von morgen den Weg zur Smart City.

In der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen
Im Leitthema „Urbane Versorgung“, einem von sieben Innovationskorridoren des EffizienzClusters, entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam umwelt- und ressourcenschonende, individuelle und modulare Logistiklösungen speziell für den urbanen Raum. Die insgesamt sechs Forschungsprojekte beschäftigen sich unter anderem mit der Bündelung von Material- und Warenströmen in einem Urban Hub vor den Toren der Stadt oder der Nutzung von City-Parkhäusern als Warenlager, mit branchenindividuellen Navigationslösungen für den Wirtschaftsverkehr oder der sicheren Warenübergabe an der Haustür.
„In vielen dieser Projekte arbeiten auch Wettbewerber eng zusammen und ziehen an einem Strang“, verwies Thorsten Hülsmann darauf, dass die Zukunft der Stadt ein Gemeinschaftsprojekt sein müsse. „Kooperationen zahlen sich für die Wirtschaft immer aus, denn in der Zukunft der Stadt liegt die Zukunft der Unternehmen.

Den Innovationswettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ führen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank gemeinsam durch. Das Jahresthema des Wettbewerbs 2013/2014 lautete „Zukunft findet Stadt“ – gesucht wurden Orte, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Aus rund 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem vierköpfigen Fachbeirat den EffizienzCluster LogistikRuhr als Preisträger aus.

 

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01. Oktober 2013

Land der Ideen 2013/2014: Jetzt Online abstimmen und EffizienzCluster LogistikRuhr zum Publikumssieger wählen

Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014“. Seit heute, 1. Oktober 2013, ist ganz Deutschland aufgerufen, für seine Lieblingsidee ... mehr

Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/2014“. Seit heute, 1. Oktober 2013, ist ganz Deutschland aufgerufen, für seine Lieblingsidee abzustimmen und sie zum Publikumssieger im Wettbewerb zu machen. Mit einem Voting für den EffizienzCluster kann nun eine ganze Branche den größten Forschungs- und Innovationscluster der Logistik dabei unterstützen, den Beitrag der Logistik für eine Smart City zu würdigen und richtungweisende Projekte und fortschrittliche Lösungen zur Stadt von morgen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf der Webseite http://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/effizienzcluster-logistikruhr können Besucher ab sofort bis zum 20. Oktober 2013 täglich eine Stimme für den EffizienzCluster oder eine der anderen ausgezeichneten Ideen abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden so zunächst zehn Favoriten bestimmt. In der anschließenden zweiten Runde wird dann aus den zehn Finalisten – ebenfalls durch die Öffentlichkeit – der Publikumssieger 2013/14 gewählt.

Im Leitthema „Urbane Versorgung“ des EffizienzClusters – einem von sieben Zu-kunftsfeldern der Logistik – entwickeln Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Lösungen für ressourcenschonende Lieferkonzepte und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt. Das Leitthema gehört mit sieben Forschungsprojekten zu den größten im EffizienzCluster. In den Verbundprojekten werden beispielsweise Konzepte und Lösungen für eine gebündelte Warenanlieferung (Urban Retail Logistics), für ein Parkhaus, das gleichzeitig Lager und Lieferstützpunkt für Wirtschaftsverkehre ist (eBase4Mobility), oder für die sichere Warenübergabe an der Haustür erforscht (ePod@Home).

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11. September 2013

smaRTI gewinnt Branchen-Oskar der Konsumgüterindustrie

smaRTI gewinnt Branchen-Oskar der Konsumgüterindustrie

Lücken im Regal gelten als Umsatzkiller im deutschen Einzelhandel. Ein Drittel der Out-of-Shelf-Situationen sind dabei auf Fehler im Bestellprozess zurückzuführen und bescheren dem Einzelhandel allein ... mehr

smaRTI gewinnt Branchen-Oskar der Konsumgüterindustrie

Lücken im Regal gelten als Umsatzkiller im deutschen Einzelhandel. Ein Drittel der Out-of-Shelf-Situationen sind dabei auf Fehler im Bestellprozess zurückzuführen und bescheren dem Einzelhandel allein Umsatzverluste zwischen zwei und drei Prozent. Soweit die Ausgangslage für die Forscher des Projekts smaRTI, kurz für smart Resuable Transports Items. Sie traten 2010 an, um den Material- und Datenfluss entlang der Lieferkette zu revolutionieren. Ihre wegweisende Arbeit im Konsumgüterbereich wurde jetzt mit dem ECR-Award 2013 in der Kategorie Unternehmenskooperation ausgezeichnet. Den Preis für Efficient Consumer Response (ECR) vergeben die Experten für Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards von GS1 Germany jährlich für herausragende Management-Leistungen und Kooperationen, die Kundenorientierung beispielhaft in den Fokus rücken. Der Award gilt als Branchen-Oscar der Konsumgüterindustrie und wurde gestern, Dienstag, 10. September, in Stuttgart feierlich verliehen. Das Forschungsprojekt smaRTI ist Teil des zurzeit größten europäischen Forschungsprojektes "EffizienzCluster LogistikRuhr" und steht unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML. „Im smaRTI-Projekt haben wir uns vorgenommen, das Internet der Dinge zum Leben zu erwecken und es ist uns ein Meilenstein in der Konsumgüterlogistik gelungen. Die Auszeichnung mit dem renommierten ECR Award ist für uns die beste Bestätigung dieser Arbeit", freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, über den Preis. Für die Konsumgüterindustrie, so ten Hompel weiter, lasse sich der Nutzen des Internet der Dinge nun erstmals in barer Münze beziffern. Durch eine smaRTI-basierente unternehmens- und branchenübergreifende Optimierung von Distributionsprozessen könne der deutsche Einzelhandel insgesamt ein Umsatzplus von zwei Prozent einstreichen, was etwa acht Milliarden Euro entspricht.

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04. September 2013

Zukunftskongress Logistik - erste Fotos jetzt auf Facebook

Zukunftskongress Logistik - erste Fotos jetzt auf Facebook

Eine Auswahl von Fotos des ZukunftsPlenums - der erste Tag des Zukunftskongresses Logistik, 31. Dortmunder Gespräche - sind jetzt online.  Auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.de/effizienzcluster ... mehr

Zukunftskongress Logistik - erste Fotos jetzt auf Facebook

Eine Auswahl von Fotos des ZukunftsPlenums - der erste Tag des Zukunftskongresses Logistik, 31. Dortmunder Gespräche - sind jetzt online.  Auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.de/effizienzcluster veröffentlichen wir in den kommenden Tagen kontinuierlich die besten Einblicke aus zwei spannenden Kongresstagen. Wir haben die Highlights, sei es die Unterzeichnung der Stiftungsprofessur von Deutsche Post DHL oder Impressionen aus dem Plenum, für Sie im Bild festgehalten. Schauen Sie einfach immer wieder bei uns vorbei - es lohnt sich!

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04. September 2013

Zukunft braucht Logistik: Spannende Einblicke in das Innovationsgeschehen von heute

Zukunft braucht Logistik: Spannende Einblicke in das Innovationsgeschehen von heute

Innovationen haben für die Zukunft der Logistik einen enormen Stellenwert: Die hohe Bedeutung neuer technologiegetriebener Entwicklungen unterstrichen jetzt die Referenten des ZukunftsPlenums beim „Zukunftskongress ... mehr

Zukunft braucht Logistik: Spannende Einblicke in das Innovationsgeschehen von heute

Innovationen haben für die Zukunft der Logistik einen enormen Stellenwert: Die hohe Bedeutung neuer technologiegetriebener Entwicklungen unterstrichen jetzt die Referenten des ZukunftsPlenums beim „Zukunftskongress Logistik – 31. Dortmunder Gespräche“ im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund. Hochrangige Vertreter aus der IT- und Logistikbranche ermöglichten den Teilnehmern spannende Einblicke in das Innovationsgeschehen ihrer Unternehmen. Fast 500 Teilnehmer verfolgten zahlreiche informative Vorträge und vertiefende Diskussionen. Der große Zulauf macht deutlich, dass der Zukunftskongress Logistik zu einer festen Größe für die Branche geworden ist.

Ausgehend vom rapiden Anstieg des Datenvolumens – Stichwort Big Data – zeigten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft auf, wie Unternehmen aus dem konstruktiven Umgang mit Daten ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit stärken können. Dabei wurde konkret, wie das Technologie- und Trend-Thema Big Data zur Basis für neue Geschäftsmodelle werden kann. Ob Innovationen erfolgreich seien oder nicht, liege aber auch an der Innovationskultur im Unternehmen, so die Experten, die erfolgreiche Konzepte für Innovationsprozesse präsentierten. Wichtig sei zudem eine Balance zwischen Push-Innovationen, die von neuen Technologien und unabhängig vom Markt getrieben werden, und Pull-Innovationen, die vom Kunden initiiert sind bzw. sich an Kundenbedürfnissen ausrichten. Einig waren sich Referenten und Diskussionsteilnehmer auch darin, dass Interdisziplinarität heute eine wesentliche Grundlage für logistische Innovationen sei. Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management (ECM), appellierte an die Teilnehmer, die zahlreichen Herausforderungen anzunehmen: Die Logistik habe die Chance, sich noch stärker als bisher als Gestalter zu positionieren und zu profilieren. ECM-Geschäftsführer Thorsten Hülsmann verwies nicht zuletzt auch auf die Möglichkeiten, die sich Unternehmen für die Verwertung von Produkt- und Prozessinnovationen im größten Forschungs- und Innovationscluster der Logistik in Europa böten.

Aus- und Weiterbildung: Eine neue Dimension des Lernens für eine neue Qualität des Wissens

Ein Schwerpunkt des ZukunftsPlenums lag auch auf dem Thema Aus- und Weiterbildung für die nachwachsende bzw. die neue Generation von Logistikern. Im universitären Bereich müsse ein Fokus auf neuen Fächerkombinationen liegen, die den komplexeren Anforderungen der zukünftigen Logistik stärker Rechung tragen, sowie auf einer größeren Durchlässigkeit des universitären Systems, erklärten die Experten. Bei der Weiterbildung bestehe die Notwendigkeit einer neuen Qualität der Wissensvermittlung: Im Vordergrund müsse ein lebensbegleitendes Lernen stehen, das den Menschen Spaß mache und sie dazu bringe, in ihrem Arbeitsumfeld Neues zu schaffen.

Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft wird immer mehr zum Erfolgsmodell

Als einer Gastgeber des Zukunftskongresses Logistik, der vom EffizienzCluster LogistikRuhr und dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML gemeinsam veranstaltet wird, hatte Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, bereits in seiner Key Note darauf hingewiesen, dass Logistik-Unternehmen mehr in Forschung und Entwicklung investieren müssten, um Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig machte der Initiator des EffizienzClusters darauf aufmerksam, dass Unternehmen in dem neuen Logistic Competence Center auf dem LogistikCampus in Dortmund schon bald ein einzigartiges Umfeld finden, um ihre eigene Forschung kontinuierlich auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Entwicklung zu halten.

Die Unterzeichung eines Letter oft Intent zur Stiftung eines Lehrstuhls für Mathematische Statistik am LogistikCampus durch die Deutsche Post DHL unterstrich den Gedanken der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einmal mehr.
 

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