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Praxisworkshop von Digital in NRW: das erste eigene Stück Industrie 4.0 bauen Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik Schritt für Schritt zu Industrie 4.0 Jetzt anmelden: Grenzübergreifender Austausch zu Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung 27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit Jetzt anmelden: EXCHAiNGE macht Mut, Neues zu wagen Irland zeigt großes Interesse an Industrie 4.0-Kooperationen EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet Arbeitsgruppen des Industrial Data Space e.V. starten Zukunftskongress Logistik wird revolutionär Experten arbeiten an neuen Ansätzen für Kreislaufwirtschaft 2030 Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung ECM entwickelt Ansatz zur Kompetenzentwicklung in Industrie 4.0 mit Digital in NRW: Kompetenzzentrum lädt zur Auftaktveranstaltung ein ILONA gibt Startschuss für Innovationsplattform  zu einer Neues assoziiertes Projekt PERFECT entwickelt  EU-Einkaufscurriculum der Zukunft Clusterpartner catkin stellt Logistik 4.0-Plattform auf Hannover Messe vor Jetzt anmelden: InFo+ informiert über Instandhaltung 4.0 Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online InventAIRy entwickelt Anwendungsbeispiel für Industrial Data Space Neues CSR Hub NRW stellt sich vor EffizienzCluster beim Infoday für neue KICs Im Fraunhofer IML: Clusterpartner diskutieren über Logistik in der Cloud  ETP ALICE treibt Roadmap für Forschungsprojekte voran EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern Industrial Data Space e.V. gegründet Engagement für KIC schafft neue Kontakte

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Aktuelle Meldungen aus dem Cluster und von den Clusterpartnern informieren Sie über die vielfältigen Aktivitäten im EffizienzCluster Logistik Ruhr.

Aktuelle Meldungen
20. September 2016

Praxisworkshop von Digital in NRW: das erste eigene Stück Industrie 4.0 bauen

Industrie 4.0 ist nur ein Thema für die Wissenschaft? Keineswegs! „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ lädt für Dienstag, 29. November 2016, zu einem ... mehr

Industrie 4.0 ist nur ein Thema für die Wissenschaft? Keineswegs! „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ lädt für Dienstag, 29. November 2016, zu einem Praxisworkshop Industrie 4.0 am Standort Dortmund ein. Experten des Kompetenzzentrums informieren dabei über Potenziale und Technologien von Industrie 4.0, schlagen dabei aber schnell eine Brücke von der Theorie in die Praxis: So können die Teilnehmer vor Ort selbst einen Taster bauen, der mit einer App zum intelligenten Produkt wird – den so genannten BrainButton. Solche cyberphysischen Systeme sind eine wichtige Basis für Industrie 4.0.

Der Workshop macht deutlich, dass es sich bei cyberphysischen Systemen nicht gleich um Riesenroboter handeln muss, sondern auch um kleine Helfer. Das Gehäuse für den BrainButton kommt direkt aus dem 3D-Drucker, ebenfalls ein Teil von Industrie 4.0. Der BrainButton wird im Workshop mit der Funktion versehen, ein Handy zu finden – ein erster Anreiz für die Teilnehmer, sich zu überlegen, wie der BrainButton in ihrem Unternehmen für mehr Effizienz sorgen könnte. Der BrainButton kann z. B. dazu dienen, bei leeren Regalplätzen Nachschub zu ordern, Fahrzeuge zu rufen oder Maschinen zu starten, und dabei auch in größere Netzwerke eingebunden werden.

Das Programm beginnt um 8 Uhr, der Workshop endet um 13 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldung unter www.digital-in-nrw.de/termine-themen.

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20. September 2016

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit "Digital in NRW"

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit

Es ist das Megathema von Wirtschaft und Gesellschaft unserer Zeit: Die Digitalisierung von Konsum-, Logistik- und Produktionsprozessen. Zur Unterstützung des Transformationsprozesses im regionalen Mittelstand ... mehr

Mittelstand als Coach begleiten: BVMW kooperiert mit

Es ist das Megathema von Wirtschaft und Gesellschaft unserer Zeit: Die Digitalisierung von Konsum-, Logistik- und Produktionsprozessen. Zur Unterstützung des Transformationsprozesses im regionalen Mittelstand unterzeichneten "Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand" und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) jetzt eine Kooperationsvereinbarung. Im Zentrum der Kooperation steht die aktive Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft bei der Umstellung auf das digitale Zeitalter. Neben Einführungsveranstaltungen in die Thematik bietet das Kompetenzzentrum Schwerpunktseminare und vertiefende Angebote zur Umsetzung von Strategien zur Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen.

Stellvertretend für den BVMW der Metropolregion unterzeichnete Regionalgeschäftsführer Peter Dannowski die Vereinbarung mit dem Kompetenzzentrum: „Unser Ziel ist es, den Mittelstand auf dem schwierigen Weg in das digitale Zeitalter praxisnah und branchenübergreifend als Coaches zu begleiten, Potenziale zu erkennen und durch praxisnahe Unterstützungsangebote vor Ort das wirtschaftliche Potenzial in unserer Region umzusetzen. Wir versprechen uns dauerhaft eine Verbesserung der Wettbewerbsposition unserer Betriebe im Standortvergleich und neue Jobs in interessanten Berufsfeldern von der IT bis hin zu Facharbeiterstellen“, so Dannowski.

Zur Förderung des Transformationsprozesses hat das Bundeswirtschaftsministerium Kompetenzzentren ins Leben gerufen. Bislang gibt es fünf dieser Einrichtungen, darunter Digital in NRW mit en drei Forschungsstandorten OstWestfalenLippe, Metropole Ruhr und Rheinland. Partner sind u. a. das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr. Für das Kompetenzzentrum in Berlin/Brandenburg („_Gemeinsam digital“) ist der BVMW e.V. verantwortlich.

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16. September 2016

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Der Angriff auf bestehende Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung zwingt Unternehmen zu radikalem Umdenken. Ob große Visionen oder kleine Schritte: Nur wer die Herausforderungen von Industrie 4.0 ... mehr

Einfach machen: Mehr als 500 Teilnehmer beim Zukunftskongress Logistik

Der Angriff auf bestehende Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung zwingt Unternehmen zu radikalem Umdenken. Ob große Visionen oder kleine Schritte: Nur wer die Herausforderungen von Industrie 4.0 jetzt angeht, wird in der Social Networked Industry der Zukunft seinen Platz finden. Darum zeigte der vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr veranstaltete Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche in dieser Woche, wie die vierte industrielle Revolution gelingen kann. Unter dem Motto "How to do the Revolution" diskutierten mehr als 500 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft Fragestellungen, die uns heute und in Zukunft beschäftigen.

In der Welt nach der vierten industriellen Revolution werden in einem Miteinander von Menschen und Maschinen soziale Netzwerke entstehen. Einen Einblick in diese Social Networked Industry, in der Mensch und Maschine als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten, gewährte Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, in seiner Eröffnungsrede zum diesjährigen Zukunftskongress. Auf dem Weg zu dieser Zukunftsvision braucht es die ersten Schritte möglichst sofort. Statt lange zu diskutieren und immer neue Verfahren und neue Lehren zu entwickeln, gilt nun die Devise: Einfach machen! Letztlich kann es der Logistik nur dann gelingen, an der Spitze der vierten industriellen Revolution zu stehen und für die Social Networked Industry gerüstet zu sein, wenn Lösungen schnell umgesetzt und ausgetestet werden. Nur so lassen sich Fehler schnellstmöglich erkennen und korrigieren. Ohne eine solche Fast-Failure-Kultur lässt sich das Innovationspotenzial der Branche nicht voll ausschöpfen. Das war schon immer der Weg der Dortmunder Logistiklandschaft, und dieser Weg ist heute gerade für Unternehmen wichtiger denn je.
Hierfür bedarf es auch einer neuen Gründergeneration, die in der Wirtschaft rasch Akzeptanz finden muss. Etablierte Unternehmen müssen sich auf die Generation Y einstellen – sowohl als Geschäftspartner als auch als Kunde im Angesicht von Trends wie Gamification und der Share Economy.

"Einfach machen" ist dabei in doppeltem Sinne von zentraler Bedeutung: Der Weg in die Industrie 4.0 muss für Unternehmen auch so einfach wie möglich erfolgen können. Nur so lässt sich auch der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, mitnehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen sind kleine Schritte oft wichtiger und wertvoller als große Visionen.

Den Bogen zur Social Networked Industry schlug im Rahmen des ZukunftsPlenums am ersten Kongresstag unter anderem Philipp Hahn-Woernle, CEO bei viastore, der in seinem Vortrag die Frage stellte, wie Industrie 4.0 und Mensch 1.0 zusammenpassen. Wesentliche Entwicklungen der Digitalisierung wie Robotik und künstliche Intelligenz entwickeln sich in rasantem Tempo und finden derzeit ihren Weg in die Industrie und damit in die Wahrnehmung des Menschen. Daher diskutierte Hahn-Woernle, ob roboterdominierte, menschenleere Produktionshallen bald Wirklichkeit sind – und welche Rolle der Mensch in einem soziotechnischen System zukünftiger Arbeit einnehmen wird.

Das Fraunhofer-Symposium "Future Logistics" am zweiten Kongresstag widmete sich der konkreten Realisierung von Industrie 4.0 in der Praxis. Unter anderem stand im Mittelpunkt, wie der Transfer von Industrie 4.0 in die mittelständische Praxis gelingen kann oder wie der Mensch-Maschine-Dialog in Zukunft aussehen wird. Außerdem ging es um die Handelslogistik und die Gütermobilität von morgen – und um die Frage, wie industrieller Datenaustausch gelingen kann, ohne die Hoheit über seine eigenen Daten zu verlieren. In fünf parallelen Sequenzen stellten Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft konkrete Beispiele für zukünftige Lösungen vor.

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12. September 2016

Schritt für Schritt zu Industrie 4.0

In einem Hintergrundgespräch im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt Vertreter von „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“, ... mehr

In einem Hintergrundgespräch im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML haben sich jetzt Vertreter von „Digital in NRW – das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“, der lokalen Wirtschaft sowie der Politik über die Herausforderungen ausgetauscht, die die Entwicklungen rund um Industrie 4.0 für den Mittelstand nach sich ziehen. Der Fokus lag dabei auf der Digitalisierung im lokalen und regionalen Mittelstand.

Industrie 4.0 bringt neue Geschäftsmodelle und erhebliche Optimierungspotenziale in Produktion und Logistik mit sich. Dabei ist die Digitalisierung jedoch nicht allein Erfolgsfaktor für große Unternehmen, sondern auch für regionale und lokale Mittelständler. „Ein Großteil kleiner und mittlerer Unternehmen erkennt das Potenzial von Industrie 4.0, doch wird bei der Umsetzung gezögert. Gerade für den mittelstandsgeprägten Wirtschaftsstandort Deutschland ist es entscheidend, dass der Mittelstand seine vorhandenen Potenziale nutzt und sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellt. Daher haben wir mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund eine kompetente Anlaufstelle geschaffen, die Unternehmen in allen Fragen rund um Industrie 4.0 unterstützt“, erklärt Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter am Fraunhofer IML und Vertreter von Digital in NRW.
Die Herausforderung sei nicht nur, den Kunden über Social Media anzusprechen, sondern auch der eigene Anspruch, die steigenden individuellen Kundenprozesse mit kurzen Reaktionszeiten, kurzen Lieferzeiten und einem günstigen Preis international zu transferieren, erklärte Dominique Bouwes, Vertreterin und Business Director der micronit GmbH, die sich auf Projekte in der Mikro- und Nanotechnologie spezialisiert hat, im Rahmen des Gesprächs. Darum interessiere sich das Unternehmen für die Angebote des Kompetenzzentrums. Bereits ein Projekt beantragt hat schon Dr. Fritz Rensmann, Vertreter und Geschäftsführer der Firma Rensmann, die zu den letzten Herstellern von Grubenlokomotiven in Deutschland gehörte und sich heute mit der Reparatur und Wartung von Loks und Triebzügen befasst. „Industrie 4.0 wird zukünftig nahezu jeden Industriezweig beschäftigen. Als kleineres mittelständisches Unternehmen sind wir auf Partner angewiesen, die Herausforderungen vor allem bei der Integration neuer Techniken neben dem Tagesgeschäft zu meistern. Nur nebenbei – das funktioniert nicht“, so Rensmann.

Im Rahmen des Hintergrundgesprächs kamen die Teilnehmer zu dem Schluss, dass keine disruptiven Veränderungen von heute auf morgen nötig sind, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Oftmals seien kleine Schritte der Schlüssel zum Erfolg. Vor diesem Hintergrund können sich kleine und mittlere Unternehmen ohne Hemmnisse an das Kompetenzzentrum wenden – und das kostenlos.  Sabine Poschmann, stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion: „Die Gespräche haben gezeigt, dass die Zentren eine gute Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums sind. Sie stehen dem Mittelstand praxisnah mit Rat und Tat zur Seite und geben Unternehmern Anregungen für ihre spezifischen Geschäftsmodelle. Ich kann Unternehmern in Dortmund und Umgebung nur empfehlen, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Erkundigen Sie sich, was für Potenziale in Ihrem Unternehmen schlummern oder wie Sie die nächsten Schritte angehen können.“

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09. September 2016

Jetzt anmelden: Grenzübergreifender Austausch zu "Supply Chain Coordination" in Dortmund

Jetzt anmelden: Grenzübergreifender Austausch zu

Gemeinsam mit dem niederländischen Forschungsinstitut DINALOG, einem Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr, und der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund veranstaltet das LogistikCluster NRW am Dienstag, ... mehr

Jetzt anmelden: Grenzübergreifender Austausch zu

Gemeinsam mit dem niederländischen Forschungsinstitut DINALOG, einem Partner des EffizienzCluster LogistikRuhr, und der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund veranstaltet das LogistikCluster NRW am Dienstag, 27. September 2016, ab 12.30 Uhr ein Fachforum zum Thema „Cross-border opportunities in supply chain coordination“.
Im Vordergrund des Forums stehen theoretische sowie praktische Lösungsansätze zur Überwindung von Infrastrukturproblemen, steigende Kosten, Bündelung von Verkehrsströmen und Nutzung multimodaler Verkehrssysteme aus deutscher sowie niederländischer Sicht.


Zu den Referenten gehört Dr. Tobias Hegmanns vom das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik.

Mehr Informationen finden Sie unter www.dinalog.nl.
 

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02. September 2016

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch praxisnahe Angebote gezielt bei der Digitalisierung unterstützen – mit diesem Ziel erarbeiten Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für ... mehr

Gemeinsam für den NRW-Mittelstand: IHKs und Kompetenzzentrum kooperieren beim Thema Digitalisierung

Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch praxisnahe Angebote gezielt bei der Digitalisierung unterstützen – mit diesem Ziel erarbeiten Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand und IHK NRW ab sofort gemeinsame Angebote für mittelständische Unternehmen. Heute besiegelten die beiden Partner dies mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung in der Geschäftsstelle von IHK NRW in Düsseldorf.

Im Kompetenzzentrum Digital in NRW arbeiten Industrie 4.0-Fachexperten daran, das Thema Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen aufzubereiten. Dafür gibt es verschiede Serviceangebote von der Information bis zur Umsetzung der Industrie 4.0. IHK NRW ist die gemeinsame Interessenvertretung aller 16 IHKs in NRW. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen beide Partner ihrer bereits bestehenden Zusammenarbeit Nachdruck verleihen und diese künftig verstärken. „Die IHKs in NRW sind Interessensvertreter insbesondere auch von mittelständischen Unternehmen und kennen ihre Bedarfe. Das macht sie zu einem wertvollen Partner des Kompetenzzentrums“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsstellenleiter von Digital in NRW und Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GnbH. Der EffizienzCluster ist einer der Partner des Kompetenzzentrums.

Zusammen wollen die Partner künftig Angebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema Digitalisierung schaffen. Dabei werden Praxisnähe und Vielfalt der Themen großgeschrieben, damit Unternehmen auf jedem Kenntnisstand der Digitalisierung mitgenommen werden. „Besonders die fachliche Expertise von Digital in NRW zum Thema Digitalisierung ist für die IHKs in NRW und die Unternehmen ein Zugewinn. Gemeinsam arbeiten wir nun daran, das oft komplizierte Thema Industrie 4.0 verständlich und gezielt für den Mittelstand bereitzustellen“, sagt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK NRW.

Freuen sich über die neue Kooperation: Klaus Appelt (Federführung Industrie, Forschung, Innovation, Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid), Dr. Ralf Mittelstädt (Hauptgeschäftsführer IHK NRW e.V.), Maria Beck (Projektleiterin DIGITAL IN NRW), Thorsten Hülsmann (Geschäftsstellenleiter DIGITAL NRW) und Arno Kühn (Projektleiter DIGITAL IN NRW) (v.l.).

® Pressefoto Meyer

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30. August 2016

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

Ob Sprech­stunden für Unter­nehmen, Präsen­ta­ti­ons­tage oder Inhouse-Schu­lungen: Digital in NRW. Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand unter­stützt ... mehr

27 Service­bau­steine von Digital in NRW machen Unter­nehmen zukunftsfit

Ob Sprech­stunden für Unter­nehmen, Präsen­ta­ti­ons­tage oder Inhouse-Schu­lungen: Digital in NRW. Das Kompe­tenz­zen­trum für den Mittel­stand unter­stützt kleine und mittlere Unter­nehmen ab sofort mit 27 kosten­losen Service­bau­steinen ziel­ge­richtet bei der Einfüh­rung digitaler Produkte und Prozesse. Partner des Kompetenzzentrums sind der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML.

Kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU) über­lassen die Themen Digi­ta­li­sie­rung und Industrie 4.0 noch immer allzu oft den großen Unter­nehmen oder Konzernen: „Dabei verfügen gerade KMUs über die besten Voraus­set­zungen für das Industrie 4.0-Zeitalter. Dazu gehören Flexi­bi­lität, flache Hier­ar­chien und Mitar­beiter, die einen 360-Grad-Blick auf das Unter­nehmen haben“, wirbt Maria Beck, bei der EffizienzCluster Management GmbH verantwortlich für das Kompetenzzentrum, für die Nutzung der neuen Service­bau­steine. Bis Ende 2018 wird Digital in NRW allein 300 Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen und 100 inter­ak­tive Workshops für kleine und mittlere Unter­nehmen anbieten. Hinzu kommen zahl­reiche Einfüh­rungs- und Umset­zungs­pro­jekte.

Greifbar, erlebbar, konkret
Das Kompe­tenz­zen­trum richtet sich mit seinen Service­bau­steinen sowohl an Betriebe, die bislang noch keinerlei Vorer­fah­rung in Sachen Industrie 4.0 besitzen, als auch an Unter­nehmen, die schon erste Projekt­ideen im Blick haben. Im Vorder­grund steht der Erfah­rungs­aus­tausch: Inter­es­sierte Unter­nehmen sollen mit ausge­wie­senen und erfah­renen Tech­no­logie-Experten aus Forschung und Industrie zusam­men­ge­bracht werden. Alle Services dienen dazu, Tech­no­lo­gien und Konzepte zu Digi­ta­li­sie­rung und Industrie 4.0 greifbar, erlebbar und konkret zu machen. „Industrie 4.0 gibt es tatsäch­lich heute schon – und das hier vor Ort in NRW“, so Maria Beck. „Ob smarte Fabriken, intel­li­gente Produkte oder Mensch-Technik-Inter­ak­tion: Was andere noch in der Theorie beschäf­tigt, erproben wir in unseren Demo-Zentren – und das zeigen wir inter­es­sierten Unter­nehmen auch.“

Die Services werden in der Regel zu festen Terminen an den regio­nalen Stand­orten des Kompe­tenz­zen­trums in Dortmund, Paderborn und Aachen sowie bei Netz­werk­part­nern, aber auch direkt in Unter­nehmen angeboten. Termine auf Anfrage sind oftmals möglich. Weil jedes Unter­nehmen anders ist und anders tickt, können einige Service auch indi­vi­duell auf den Bedarf von Betrieben zuge­schnitten werden.

Fünf Bereiche von Infor­mieren bis Umsetzen
Die Service­bau­steine erstre­cken sich – wie die Arbeit des Kompe­tenz­zen­trums auch – auf die fünf Bereiche Infor­mieren, Demons­trieren, Quali­fi­zieren, Konzi­pieren und Umsetzen. Die Services im Bereich Infor­mieren machen Unter­nehmen mit den Möglich­keiten, Chancen und Perspek­tiven von Industrie 4.0 vertraut. Die Service­bau­steine im Bereich Demons­trieren dienen dazu, Unter­nehmen praxis- und anwen­dungs­be­zogen aufzu­zeigen, wo Industrie 4.0-Tech­no­lo­gien heute bereits erfolg­reich einge­setzt werden – sowohl an den Demo-Zentren der Standorte des Kompe­tenz­zen­trums als auch bei Unter­nehmen im Netzwerk. Welche Kompe­tenzen Unter­nehmen benötigen, um Digi­ta­li­sie­rung und Industrie in ihrem Betrieb zu verankern, erfahren sie im Bereich Quali­fi­zieren mit Fach­se­mi­naren oder Inhouse-Schu­lungen. Im Bereich Konzi­pieren geht es darum, die nächsten Schritte zur Einfüh­rungen von digitalen Produkten und Prozessen zu machen – vom Selbst­check über die Poten­zi­al­ana­lyse bis zum Gestal­tungs­work­shop. Services im Bereich Umsetzung runden das Portfolio ab: Hier stehen Inves­ti­ti­ons­kon­zepte, Transfer- und Umset­zungs­pro­jekte auf der Agenda. So können Unter­nehmen nicht zuletzt eigene Industrie 4.0-Vorhaben in den Demo-Zentren umsetzen.

Weitere Infor­ma­tionen

Eine Übersicht über die Servicebausteine bietet die kostenlose 32-seitige Broschüre des Kompetenzzentrums „Veranstaltungen, Workshops & mehr: Machen Sie sich fit für die Digitalisierung“, die interessierte Unternehmen per E-Mail an info@digital-in-nrw.de anfordern können. Online finden Sie die Broschüre hier. Alle Servicebausteine mit den aktuellen Terminen und den Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner sind hier aufgelistet.

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29. August 2016

Jetzt anmelden: EXCHAiNGE macht Mut, Neues zu wagen

Die EXCHAiNGE – The Supply Chainers´ Conference geht 2016 in ihr viertes Jahr. In Anknüpfung an das Motto „Change Management“ des vergangenen Jahres geht es darum, „die Supply ... mehr

Die EXCHAiNGE – The Supply Chainers´ Conference geht 2016 in ihr viertes Jahr. In Anknüpfung an das Motto „Change Management“ des vergangenen Jahres geht es darum, „die Supply Chain von morgen zu gestalten und zu beherrschen“. Die 4. Internationale Fachkonferenz findet am Donnerstag und Freitag, 6. und 7. Oktober 2016, in Frankfurt am Main statt. Kooperationspartner der EXCHAiNGE ist der EffizienzCluster LogistikRuhr. Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, zeichnet für die Gesamtmoderation verantwortlich.

Das Programm ist auf die Interessen von Entscheidungsträgern aus Start-ups, Mittelstand und Konzernen abgestimmt und will Mut machen, Neues zu wagen. Internationale Top-Experten eröffnen den Austausch: Dazu gehören die Keynote Speaker Prof. Dr. Andreas Aulinger, Direktor des Instituts für Organisation & Management (IOM), Steinbeis-Hochschule Berlin, mit dem Thema „Agilität in der Supply Chain – Was Führungskräfte heute bewegen sollte“ sowie Compliance – „Korruption? Nein danke!“ sowie Willy Lin, Mitglied des Hong Kong Logistics Development Council, mit dem Thema „Was ist die neue Seidenstraße? Wie ändert sie die globalen Supply Chains?“ Sessions finden u.a. zu den Themen „Compliance – Korruption? Nein danke!“, moderiert von Prof. Dr. Michael Henke, Institutsleiter, Bereich Unternehmenslogistik, am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, oder „Digitalisierung – die Macht der Information“ statt.

Weitere Informationen zur Konferenz unter www.exchainge.de.

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01. August 2016

Irland zeigt großes Interesse an Industrie 4.0-Kooperationen

Die Expertise des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML – insbesondere im Hinblick auf die Einführung von Industrie 4.0-Technologien – stand jetzt im Mittelpunkt einer Delegationsreise ... mehr

Die Expertise des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML – insbesondere im Hinblick auf die Einführung von Industrie 4.0-Technologien – stand jetzt im Mittelpunkt einer Delegationsreise nach Irland. Führende irische Forschungseinrichtungen bekundeten beim Besuch des dreiköpfigen Teams mit Andreas Nettsträter, Carina Neveling und Desiree Bullock aus der Abteilung „Strategische Initiativen“ ihr Interesse, entsprechende Forschungsprojekte im Bereich Logistik und Produktion künftig gemeinsam mit dem Dortmunder Institut bzw. im EffizienzCluster LogistikRuhr voranzutreiben. „Die vierte industrielle Revolution hat auch die Unternehmen in Irland ergriffen“, so Andreas Nettsträter. „Der Bedarf an Industrie 4.0-Technologien und -Anwendungen in der Logistik, wie wir sie am Fraunhofer IML und im EffizienzCluster erforschen, ist daher immens.“

Auf dem Programm der Delegation standen Besuche des Irish Manufacturing Research Centre (IRM) in Dublin sowie von Einrichtungen der Dublin City University (DCU) und der University College Dublin (UCD). Zudem hatten Vertreter des IRM Kontakte zu mittelständischen produzierenden Unternehmen wie TEG und Trend Technologies in Mullingar, Co. Westmeath, vermittelt. Bei den Besichtigungen der Betriebe stellten die Dortmunder unter anderem das Projekt „Bin:Go“ des Fraunhofer IML vor – eine rollende Drohne zum innerbetrieblichen Transport von kleinen, leichtgewichtigen Gütern. Auch die Aktivitäten des Spitzenclusters EffizienzCluster LogistikRuhr stießen bei den Unternehmen auf großes Interesse. Beim Insight Centre for Data Analytics des UCD, einer der größten Forschungsorganisationen zum Thema in Europa, nutzten die Delegationsmitglieder insbesondere die Gelegenheit, auf die Initiative Industrial Data Space der Fraunhofer-Gesellschaft und den neuen gleichnamigen Anwenderverein hinzuweisen, dessen Geschäftsstelle am Fraunhofer IML sitzt. In der Industrial Data Space Association entwickeln namhafte Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel sichere, vertrauenswürdige Lösungen für die Digitalisierung und den damit einhergehenden rasanten Wandel von industriellen Produktions- und Geschäftsprozessen.

Laut Germany Trade & Invest, der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, liegt Irland bei der IKT-Infrastruktur sowie bei der Nutzung des Internets, von Clouds und sozialen Netzwerken Irland über dem EU-Durchschnitt. Forschungsschwerpunkte sind etwa Medizintechnik, Datensicherheit, Energie, Materialforschung oder eine digital verlinkte Agrarwirtschaft. „Tatsächlich gibt es in Irland aber kein Forschungsinstitut, das sich – wie das Fraunhofer IML – auf technische Innovationen für die Logistik spezialisiert hat“, so Carina Neveling. „Unser Know-how war daher vor Ort sehr gefragt – sowohl auf Seiten der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft.“

Erste Pläne für die Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IML und irischen Partnern wurden im Rahmen der Reise bereits entwickelt: „Wir sind hochmotiviert, in der nächsten Runde des europäischen Forschungsprogramms Horizon2020 einen gemeinsamen Projektantrag zu stellen“, zieht die Dortmunder Delegation eine positive Bilanz ihres Besuchs. „Darüber hinaus sollen weitere Kooperationen auf operativer Ebene aufgebaut werden: Unser europäisches Netzwerk wächst damit weiter!“

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08. Juli 2016

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

Mit einem Memorandum of Understanding (MoU) haben der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) mit Sitz in Antwerpen ihre vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft. ... mehr

EffizienzCluster und Vlaams Instituut voor de Logistiek vertiefen Zusammenarbeit

Mit einem Memorandum of Understanding (MoU) haben der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Vlaams Instituut voor de Logistiek (VIL) mit Sitz in Antwerpen ihre vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft. Das MoU wurde jetzt am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund von Prof. Dr. Uwe Clausen, Vorsitzende des Scientific Committee des EffizienzClusters, und Liesbeth Geysels, Managing Director des VIL, sowie von Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, unterzeichnet. „Gemeinsam wollen wir jetzt für eine starke Position der Logistik in den Volkswirtschaften Deutschlands und Belgien arbeiten und uns bei Kooperations- oder grenzüberschreitenden Projekten unterstützen“, so Thorsten Hülsmann. „Dabei gilt es, das Image der Logistik als Lösungsanbieter und Hightech-Branche zu stärken.“ Von der Zusammenarbeit sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen in beiden Netzwerken gleichermaßen profitieren.

Das VIL ist eine gemeinnützige Organisation mit ca. 500 aktiven Mitgliedern aus unterschiedlichen Teilbranchen der Logistik (Transporteure, Verlader, Häfen und Flughäfen, Logistikimmobilienunternehmen und Forschungseinrichtungen). Hauptforschungsfelder sind kooperative Logistik, Green Logistics, e-Commerce und Smart Logistik. Das VIL sieht sich als open innovation Plattform und strebt den Status eines Spitzenclusters in Flandern an.

Die beiden Partner wollen in Zukunft verstärkt gemeinsame Aktionsfelder identifizieren und den Austausch zwischen den jeweiligen Akteuren in den beiden Netzwerken durch Workshops, Innovations-Tage und Match-Making-Veranstaltungen fördern. Die Aktionsfelder umfassen unter anderem ICT & Smart Devices für intelligente logistische Systeme, Synchromodalität, Green Logistics urbane Logistik Mobilität und autonome Verkehre. Nicht zuletzt sollen die Aktivitäten bei der gemeinsamen Bewerbung um Forschungsprojekte im europäischen Forschungsraum – insbesondere im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 – intensiviert werden.

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28. Juni 2016

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Mit dem Enterprise Lab Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML wurden gestern die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet. ... mehr

Enterprise Lab Center am Fraunhofer IML eröffnet

Mit dem Enterprise Lab Center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML wurden gestern die neuen Räume für die Think Tanks der angewandten Logistikforschung feierlich eröffnet. Die Idee der Enterprise Labs mit ihrer neuen Form der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft basiert nicht zuletzt auf den Aktivitäten des EffizienzCluster LogistikRuhr. In dem Spitzencluster der Bundesregierung arbeiteten im Rahmen der Spitzenclusterförderung zeitweise mehr als 200 Partner aus Industrie und Forschung parallel an über 30 Innovationsprojekten der Logistik.

Ob BMW, Würth, DB Schenker oder Sick – sie alle setzen auf eine neue Form kooperativer Forschung: die „Fraunhofer Enterprise Labs“. Gemeinsam mit Forschern des Fraunhofer IML arbeiten Mitarbeiter aus den Unternehmen vor Ort an konkreten Innovationen. „Das neue Enterprise Lab Center ist die Zukunft der Forschung. Die Kombination aus Coworking Spaces, hochmoderner technischer Ausstattung und enger Form der Zusammenarbeit erschließt eine ganz neue Dimension der interdisziplinären Forschung und Entwicklung zwischen Unternehmen und dem Fraunhofer IML. Ohne die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen wäre das nicht möglich gewesen“, unterstreicht Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Räumlichkeiten im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung und konnte sich dabei gleich ein Bild vom neuen Enterprise Lab Center machen. „Dieses Zentrum bildet einen Meilenstein in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Es bedeutet eine große Chance, nicht nur für die Logistik, sondern für die gesamte Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Hier werden viele Ideen aus der Digitalisierung und Industrie 4.0 konkret zur technologischen Umsetzung gebracht, so dass am Ende Mensch und Umwelt davon profitieren“, so Schulze.

Die Forschungsschwerpunkte im Enterprise Lab Center reichen von innovativer Logistikhardware über Software und Big Data bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Im Gegensatz zur heute üblichen Projektforschung lässt es sich in einem Enterprise Lab deutlich schneller und effizienter forschen, denn Lab-Forschung ist auf Dauer angelegt und beruht auf einem mindestens dreijährigen Vertrag zwischen den Unternehmen und der Fraunhofer-Gesellschaft. Gemeinsamer Grundgedanke ist es, neue, agile und interdisziplinäre Formen kooperativer Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Ein großer Vorteil der Labs sind die kurzen Dienstwege sowohl zwischen Wirtschaft und Forschung, als auch zwischen Arbeitsplatz und moderner Infrastruktur“, erläutert ten Hompel.

Durch den Umbau einer bestehenden Versuchsfläche und den Einzug in zwei neue Etagen hat das Fraunhofer IML 435 m2 Coworking Space mit fast 50 Arbeitsplätzen für das Enterprise Lab Center geschaffen. Die Umbaukosten wurden von der Fraunhofer-Gesellschaft übernommen, die Einrichtung vom Fraunhofer IML; die technische Ausstattung wurde mit insgesamt 700.000 Euro vom Land NRW gefördert.
 

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27. Juni 2016

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Der Mangel an Kommunikation zwischen Steuerungslogik, Maschinen und Bedienern von Produktionsanlagen und Logistiksystemen gehört zu einem der Hauptprobleme der heutigen vernetzten Produktion. Das Projekt SmARPro, ... mehr

Neues assoziiertes Projekt: SmARPro schreibt das virtuelle Universal-Wörterbuch

Der Mangel an Kommunikation zwischen Steuerungslogik, Maschinen und Bedienern von Produktionsanlagen und Logistiksystemen gehört zu einem der Hauptprobleme der heutigen vernetzten Produktion. Das Projekt SmARPro, kurz für Smart Assistance for Humans in Production Systems, will Unternehmen künftig mit einer neuen Plattform – der SmARPro Plattform – die Möglichkeit geben, Betriebsdaten standardisiert zu erfassen und aufzuarbeiten. Der EffizienzCluster LogistikRuhr hat das Projekt SmARPro als inzwischen elftes Projekt assoziiert, weil es einen wesentlichen Beitrag zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0 leistet. In dem Projekt werden vor allem die Bereiche Logistik (Fraunhofer IML), Produktion (Fraunhofer IWU) und Handling (BOSCH) betrachtet.

Als Kernkomponenten in der Produktion stehen Menschen und Maschinen im Fokus von SmARPro. „Eine der Hauptaufgaben heutiger Technik ist es, eine Verbindung zwischen Mensch und Maschine herzustellen. Genau hier setzt SmARPro an und denkt weiter“, so Projektleiter Dipl.-Inf. Benedikt Mättig vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. Die SmARPro Plattform führt Daten aus SmARPro Wearables – also Datenbrillen oder Smart Watches – und Maschinen über das in SmARPro entwickelte SmartDevice zusammen. Über die SmartDevices können auch ältere Maschinen in die Informationsgewinnung mit eingebunden werden: Sensorik und Kommunikationselemente ermöglichen das direkte Abgreifen von Informationen unmittelbar an der Maschine und die Übermittlung der gesammelten Daten an die SmARPro Plattform. Mit Hilfe des Wearables werden diese Informationen dem Mitarbeiter kontextbasiert und abhängig von seiner aktuellen Position in Form einer Augmented Reality Darstellung angezeigt. Die Wearables geben Mitarbeitern die Fähigkeit, das Wissen der ihn umgebenen Maschinen und Objekte sichtbar zu machen. Im Ergebnis erscheinen Informationen genau da, wo der Mensch sie zum jeweiligen Zeitpunkt benötigt – und ohne, dass er aktiv eingreifen muss.

Der Nutzen für die Industrie ist immens, denn: Im Vordergrund von SmARPro in der Anwendung steht die Optimierung von Prozessen. Dabei erstreckt sich der Einsatz der neuen Lösungen von reinen Kommissionier- und Fertigungsprozessen bis hin zur Qualitätssicherung und Planungsebene. In der Qualitätssicherung kann SmARPro dafür eingesetzt werden, um Hinweise zu fehlerhaften Chargen an Mitarbeiter weiterzuleiten. Im Bereich Logistik können durch Nutzung von SmARPro Informationen über erschöpfte Bestände im KANBAN-System generiert werden, Techniker können bei der Montage Montagehinweise und Hilfestellungen zu aktuellen Aufträgen erhalten.

Hier geht es zur Projektbeschreibung und zum Kontakt.
 

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10. Juni 2016

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Wie Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, damit sie nachhaltige Konsumenten ansprechen und wie Veränderungen auf der Konsumentenseite aussehen müssten, um nachhaltige Logistikstrukturen zu unterstützen ... mehr

Jetzt anmelden: Innovationsplattform ILoNA wird eröffnet

Wie Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, damit sie nachhaltige Konsumenten ansprechen und wie Veränderungen auf der Konsumentenseite aussehen müssten, um nachhaltige Logistikstrukturen zu unterstützen – das sind die Themen einer Veranstaltung zur Eröffnung der Innovationsplattform des Forschungsprojekts ILoNA (Innovative Logistik für nachhaltige Lebensstile) am Mittwoch, 6. Juli, von 12 bis 17 Uhr in Essen. Die Teilnehmer erhalten einen exklusiven Einblick in die Forschungsergebnisse, die bereits erste Schlüsse zulassen und Input für die tägliche Arbeit liefern können – ganz konkret z.B.: Unter welchen Umständen entscheiden sich Kunden für nachhaltige Lieferwege? Welche Logistikdienstleistungen werden favorisiert oder abgelehnt? Welche Auswirkungen haben diese Aspekte auf die Supply Chain? Außerdem stehen die beiden Workshops „Kommunikation und Kundenverhalten (e-Commerce & Fashion)“ sowie „Implementierung kundenorientierter, nachhaltiger Logistik“ auf dem Programm.

Das Forschungsprojekt ILoNa wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Förderprogramm FONA – Forschung für Nachhaltige Entwicklung zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung gefördert. Projektpartner sind unter anderem der EffizienzCluster LogistikRuhr, das Zentrum für Logistik und Verkehr Universität Duisburg-Essen, Fiege und Schachinger Logistik.

Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos und die Teilnehmerzahl begrenzt. Mehr zum Projekt unter www.logistik-lebensstile.de.

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24. Mai 2016

Arbeitsgruppen des Industrial Data Space e.V. starten

Nach der Vereinsgründung des Industrial Data Space e.V. Anfang des Jahres in Berlin haben die Mitgliedsunternehmen in den Arbeitsgruppen „Architecture“ und „User Requirements“ ihre Arbeiten ... mehr

Nach der Vereinsgründung des Industrial Data Space e.V. Anfang des Jahres in Berlin haben die Mitgliedsunternehmen in den Arbeitsgruppen „Architecture“ und „User Requirements“ ihre Arbeiten offiziell aufgenommen. Im Rahmen der konstituierenden Sitzungen wurden Zielhorizonte entwickelt, Pro-jektphasen definiert sowie erste Anforderungen der Industrie an das Forschungsprojekt des Industrial Data Space formuliert. Zum Leiter der Arbeitsgruppe „Architecture“ wurde Andreas Teuscher von der SICK AG gewählt, für die Arbeitsgruppe „User-Requirements“ Dr. Alireza Tavakoli von thyssenkrupp AG. Für das Fraunhofer-Forschungsprojekt nehmen Jochen Schon vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Dr. Sven Wenzel vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST diese Funktion wahr.

Der Industrial Data Space steht für einen sicheren Datenaustausch zwischen Unternehmen, bei dem der Erzeuger von Daten Eigentümer der Daten bleibt und die Souveränität über die Datennutzung behält. Im Industrial Data Space e.V. definieren die Mitglieder Rahmenbedingungen und Governance für eine Referenz-Architektur und Schnittstellen mit dem Ziel eines internationalen Standards. Die Zusammenarbeit erfolgt aktuell in zwei Arbeitsgruppen, in denen branchenübergreifend Anforderungen gesammelt und spezifiziert werden.

Weitere Informationen zum Verein finden Sie hier.
 

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24. Mai 2016

Zukunftskongress Logistik wird revolutionär

Am 13. und 14. September 2016 treffen sich Logistik- und Branchenexperten „Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche“ in den Westfalenhallen in Dortmund, getragen vom Fraunhofer ... mehr

Am 13. und 14. September 2016 treffen sich Logistik- und Branchenexperten „Zukunftskongress Logistik – 34. Dortmunder Gespräche“ in den Westfalenhallen in Dortmund, getragen vom Fraunhofer IML und dem EffizienzCluster LogistikRuhr. Das Motto lautet: „Future Logistics – how to do the revolution“. Anspruch des Kongresses ist es, sowohl die entscheidenden Zukunftstrends zu identifizieren als auch besonders innovative Praxis-Lösungen zu diskutieren.

Der erste Kongresstag steht mit dem Zukunftsplenum im Zeichen einer übergeordneten Zukunftsvision und dem „Blick über den Tellerrand“ in andere Branchen. Der zweite Tag gliedert sich in fünf Fachsequenzen, die sich ganz spezifischen Logistik-Themen widmen. Die großen Themen des Zunftskongress Logistik lauten: „Industrial Data Space – Digitale Souveränität“, „Mittelstand 4.0 – Transfer von Industrie 4.0 in die mittelständische Praxis“, „Güter-Mobilität 4.0 – Neue Transportangebote und Technologien“, „Retail 4.0 - Technologien auf dem Prüfstand“ und „Arbeit 4.0 – Mensch-Maschine-Dialog“. Die Kongressteilnehmer können sich am zweiten Tag je nach Interessenschwerpunkt für die einzelnen Sequenzen anmelden.

Anmeldungen sind hier möglich.
 

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17. Mai 2016

Experten arbeiten an neuen Ansätzen für Kreislaufwirtschaft 2030

Die Digitalisierung von Arbeitswelt und Privatleben hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahren tiefgreifend verändert. Gleichzeitig nimmt auch in der Arbeitswelt die Bedeutung von informationsbasierten ... mehr

Die Digitalisierung von Arbeitswelt und Privatleben hat unsere Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahren tiefgreifend verändert. Gleichzeitig nimmt auch in der Arbeitswelt die Bedeutung von informationsbasierten Systemen zu. Vor diesem Hintergrund lädt das Netzwerk innovative Kreislauftechnologien NiK zur Fachtagung Kreislaufwirtschaft ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juni, ab 14 Uhr im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML statt. Im Rahmen von Vorträgen zu Chancen und Risiken von Industrie 4.0 und Big Data in der produzierenden Industrie sowie zu bürgernahen Dienstleistungen sollen bestehende und kommende Möglichkeiten der Integration von Informationstechnologien in die Entsorgungswirtschaft beleuchtet werden.

Ein Vortrag zur Vision einer „Kreislaufwirtschaft 2030“ aus der Sicht des Fraunhofer IML als Gastgeber bezieht aktuelle Trends aus der Logistik in anderen Branchen und Bereichen mit ein und bildet den Einstieg in einen moderierten Workshop, in dem gemeinsame Ansätze für den Weg hin zu dieser zukünftigen Kreislaufwirtschaft identifiziert werden sollen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro pro Person. Für Mitglieder des NiK ist die Teilnahme einer Person in den NiK-Leistungen enthalten, die Teilnahmekosten für jede weitere Person liegen bei 90 Euro.

Hier finden Sie das komplette Programm der Veranstaltung.

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02. Mai 2016

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in NRW haben ab sofort eine kostenlose und kompetente Anlaufstelle, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produkte und Prozesse geht: „Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum ... mehr

Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW feierte Eröffnung

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in NRW haben ab sofort eine kostenlose und kompetente Anlaufstelle, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produkte und Prozesse geht: „Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ stellte heute seine Angebote bei der Eröffnungsveranstaltung in Dortmund vor. Der EffizienzCluster LogistikRuhr gehört zu den Projektpartnern des Kompetenzzentrums.

Im Rahmen der Veranstaltung am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML informierten sich rund 200 Gäste aus Industrie, Wissenschaft und Politik über die besonderen Herausforderungen, vor denen mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung stehen. Deutlich wurde, dass der Weg hin zur Industrie 4.0 Schritt für Schritt erfolgt. Viele Mittelständler bräuchten Orientierung bei der Priorisierung und bei der Verknüpfung der einzelnen Schritte. „Ziel unserer Angebote ist es, Unternehmen auf jeder Stufe der Industrie 4.0 abzuholen und mit Ihnen den nächsten Schritt anzugehen“, sagte dazu Dr.-Ing. Patrick Beaujean, geschäftsführender Oberingenieur am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. Beaujean stellte die Angebote des Kompetenzzentrums vor: Es bietet Informationsveranstaltungen, eröffnet den Zugang zu Demo-Zentren in Forschung und Industrie und organisiert Weiterbildungsangebote für die Industrie 4.0. Darüber hinaus unterstützt es Unternehmen bei der Erarbeitung ihrer eigenen Industrie 4.0-Strategie und begleitet sie in konkreten Projekten.

Zutat für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung ist zum einen der regionale Aufbau des Kompetenzzentrums. Es bündelt das Fachwissen von Projektpartnern aus den Regionen Rheinland (intelligente Produktionstechnologie), Metropole Ruhr (intelligente Logistik und Wertschöpfungsnetzwerke) und OstWestfalenLippe (intelligente Automatisierung und Intelligente Technische Systeme). Zum anderen setzt das Kompetenzzentrum auf ein erprobtes Konzept für den Technologietransfer in den Mittelstand:  „Es existieren sehr konkrete und nutzenbringende Technologien für die Umsetzung der Industrie 4.0. Unsere Aufgabe ist es, diese praxisnah zu vermitteln und gemeinsam mit den Unternehmen in die Umsetzung zu gehen, “ sagte Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it’s OWL und Direktor am Fraunhofer IEM in Paderborn. Erfahrung mit dem Technologietransfer in mittelständische Unternehmen bringt etwa die Zusammenarbeit mit dem Spitzencluster it’s OWL.

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, freute sich deshalb besonders, dass viele Netzwerkpartner bei der Eröffnungsveranstaltung dabei waren:  „Gerade die Kombination von technologischer Expertise und der Erfahrung im Transfer zeichnen das einzigartige Netzwerk in NRW aus. Wir setzen als Kompetenzzentrum auf die gute Zusammenarbeit mit etablierten Netzwerkpartnern.“

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

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25. April 2016

ECM entwickelt Ansatz zur Kompetenzentwicklung in Industrie 4.0 mit

Wesentliche Impulse zum Thema Qualifizierung und Innovationstransfer in Unternehmen im Rahmen der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 der acatech – Deutsche ... mehr

Wesentliche Impulse zum Thema Qualifizierung und Innovationstransfer in Unternehmen im Rahmen der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gehen auf Experten der EffizienzCluster Management GmbH (ECM) zurück. Insbesondere haben sie einen exemplarischen Ansatz zur Kompetenzentwicklung beigesteuert, der kleinen und mittleren Unternehmen als Orientierungshilfe dienen kann und erste Fragen zum Vorgehen bei der Einführung und zur Qualifikation im Bereich Industrie 4.0 beantwortet.

Danach erhält jede Zielgruppe ein passendes Qualifizierungsformat, das in Art und Umfang variiert. Die einzelnen Qualifizierungsformate orientieren sich überwiegend am Blended-Learning-Prinzip, d.h. E-Learning-Einheiten wechseln sich mit Präsenzphasen ab. „Die oberste Hierarchieebene im Unternehmen – etwa Geschäftsführung oder Vorstände – ist bei der Einführung des Themas Industrie 4.0 in das Unternehmen von entscheidender Bedeutung“, so Lars Nagel und Maria Beck von der ECM. Den verantwortlichen Personen müssten zunächst die Tragweite und die unternehmerische Relevanz der Einführung von Industrie-4.0-Komponenten bewusst werden. Auf der Maßnahmenebene seien beispielsweise digitale Wissensvermittlungskanäle oder auch unternehmensübergreifende Fachkreise sinnvoll.

Laut Zwischenbericht liegt der Schlüssel zu einem Plus an Arbeitsplätzen und guter Arbeit durch die Industrie 4.0 in der Qualifizierung und Weiterbildung der Menschen. Hier sieht die acatech Expertengruppe unter Leitung von Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Nachholbedarf: Die meisten der befragten Unternehmen sehen zwar Industrie 4.0 als Chance, haben sie aber bislang selten in ihren Betrieben etabliert. Lediglich 9,7 Prozent verfügen über eine voll digitalisierte Produktion. Ebenso bieten insbesondere kleinere Unternehmen ihren Belegschaften selten spezifische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Industrie 4.0: Jedes dritte große Unternehmen, aber nur jedes sechste mittelständische Unternehmen bietet spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme zur Industrie 4.0 an. Die Expertengruppe übergibt ihren Zwischenbericht heute, 25. April, auf der Hannover Messe an Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen
Hier geht es zum Download der ersten Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

Auf Grundlage der Zwischenergebnisse hat die Projektgruppe einen Demonstrator für die Online-Qualifizierung entwickelt. Dieser zeigt mediendidaktische Grundlagen und bietet sogenannte Wissensnuggets für die Industrie 4.0. Informationen zum Konzept der digitalen Wissensvermittlung.

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14. April 2016

Digital in NRW: Kompetenzzentrum lädt zur Auftaktveranstaltung ein

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum lädt Multiplikatoren sowie kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für Montag, 2. Mai, herzlich zur Auftaktveranstaltung in das Fraunhofer-Institut ... mehr

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum lädt Multiplikatoren sowie kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für Montag, 2. Mai, herzlich zur Auftaktveranstaltung in das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Förderer und Partner des Kompetenzzentrums werden dort die Arbeit des neuen Netzwerks aus Forschung, Unternehmen und Verbänden vorstellen, das kleine und mittlere Unternehmen für Industrie 4.0 fit macht.

Im Vordergrund der Auftaktveranstaltung stehen die Herausforderungen, die Unternehmen bei der Digitalisierung von Produkten, Produktion und Prozessen erwarten. Neben einem Expertenvortrag, der in das Thema einführt, ist eine Talkrunde mit Vertretern von Unternehmen bzw. Partnern des Kompetenzzentrums vorgesehen. Für die Moderation zeichnet Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH, verantwortlich. Zunächst allerdings wird Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, die Teilnehmer begrüßen. Danach stehen Grußworte von Vertretern aus dem Bund auf dem Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet um 16.30 Uhr mit einem Get-Together. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird unter E-Mail veranstaltung@digital-in-nrw.de gebeten.
Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Mittelständische Unternehmen können zum Thema Digitalisierung auf die Unterstützung von Experten in ihrer Region bauen: Partner des Kompetenzzentrums sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in OstWestfalenLippe, der Metropole Ruhr und dem Rheinland. Das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr gehören zu den insgesamt zehn geförderten Partnern.

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13. April 2016

ILONA gibt Startschuss für Innovationsplattform zu einer "Logistik für nachhaltige Lebensstile"

Nachhaltige Lebensstile gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, doch welche Auswirkungen hat das auf die Logistik? Logistikunternehmen, die schon jetzt mehr über die Erwartungen nachhaltigkeitsaffiner Kunden wissen ... mehr

Nachhaltige Lebensstile gewinnen mehr und mehr an Bedeutung, doch welche Auswirkungen hat das auf die Logistik? Logistikunternehmen, die schon jetzt mehr über die Erwartungen nachhaltigkeitsaffiner Kunden wissen wollen, können sich jetzt an einer einzigartigen Innovationsplattform beteiligen. Das Forschungsprojekt ILONA, kurz für „Innovative Logistik für nachhaltige Lebensstile“, lädt KEP-Dienstleister, Kontrakt- und Handelslogistiker, Verbraucherorganisationen sowie Vertreter der sharing-economy zu einer Reihe von Workshops ein. Der Auftakt ist für Mitte Juli geplant. In den Workshops erfahren die Unternehmen zum einen, wie nachhaltig ihre spezifischen Kunden bzw. Kundengruppen bereits eingestellt sind. Wie wichtig sind zum Beispiel „same-day-delivery“ oder die Lieferung an die Haustür? Basis dafür sind im Projekt durchgeführte repräsentative Befragungen. Zum anderen können sie gemeinsam mit den Forscher Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Logistik entwickeln bzw. erste Ansätze in der Praxis umsetzen – ein wesentlicher Vorteil im Wettbewerb.

Das Projekt ILONA startete im Mai 2015 und läuft über zwei Jahre. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Zu den Projektpartnern gehören die Unternehmen Schachinger Logistik und Fiege sowie die Universität Duisburg-Essen – Zentrum für Logistik und Verkehr und die Universität Witten-Herdecke (Center for Sustainable Consumption, Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung). Inhaltlich knüpft das Projekt an zwei Leitthemen des EffizienzClusters – „Urbane Versorgung“ und „Umwelt im Fokus“ – an. Die EffizienzCluster Management GmbH (ECM) ist ebenfalls Partner im Projekt.

Unternehmen, die sich an der Innovationsplattform beteiligen, erwartet nicht zuletzt ein Zukunfts-Update für ihre Geschäftsmodellentwicklung und ihre CSR-Aktivitäten. Sie können dabei auch an Standards in diesem Themenfeld mitwirken. Einen wesentlichen Mehrwert stellt zudem der Zugang zu einem Netzwerk mit renommierten Experten aus der Nachhaltigkeitsforschung. Der Fokus beim Thema „Nachhaltige Logistikprozesse der Zukunft“ liegt derzeit noch auf der Fashion-e-Commerce und im 
Lebensmittelhandel. Das Themenspektrum kann jedoch auf Wunsch interessierter Unternehmen noch erweitert werden.

Kontakt
Unternehmen, die an einer regelmäßigen Zusammenarbeit im Rahmen der Innovationsplattform interessiert sind, können sich ab sofort an Nomo Braun, Innovationsmanagement bei der ECM, Tel.: +49 (0) 208 9925 366, E-Mail: nomo.braun@effizienzcluster.de, wenden.

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12. April 2016

Neues assoziiertes Projekt PERFECT entwickelt EU-Einkaufscurriculum der Zukunft

In Unternehmen steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Einkäufern. Denn: Industrieunternehmen geben inzwischen im Durchschnitt um die 60 Prozent ihres Umsatzes für Zulieferungen aus. Deshalb gewinnt ... mehr

In Unternehmen steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Einkäufern. Denn: Industrieunternehmen geben inzwischen im Durchschnitt um die 60 Prozent ihres Umsatzes für Zulieferungen aus. Deshalb gewinnt für Firmen eine professionelle Einkaufsorganisation zunehmend an Bedeutung. Im Projekt PERFECT, kurz für „Purchasing Education and Research for European Competence Transfer“, gestalten nun Forscher in vier europäischen Ländern gemeinsam ein „Best practice“-EU-Einkaufscurriculum der Zukunft. Gleichzeitig sollen Konzepte und Modelle entwickelt werden, um die Ausbildung von Nachwuchs-Einkäufern zu verbessern.

PERFECT ist das zwölfte assoziierte Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr. Es setzt auf den Gedanken des früheren Leitthemas Logistische Gestaltungskompetenz auf und führt diese weiter. Das Leitthema lenkte den Blick auf nachhaltige Geschäftsmodelle und verantwortungsvolle Produkte – auch und gerade im Rahmen der zunehmenden Hightech-Orientierung der Logistik und ihrer Verantwortung als Organisator globaler Wertschöpfungsnetze. Die assoziierten Forschungs- und Innovationsprojekte des EffizienzClusters ergänzen und vertiefen das Themenspektrum des Clusters und erweitern das Experten- und Kontaktnetzwerk. Damit leisten sie nach dem Ende der Förderung aus dem Spitzencluster-Wettbewerb einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Clusters. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Unternehmen laufend neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung stehen.

Weitere assoziierte Projekte sind InventAIRy, in dem Forscher einen Flugroboter für die Inventur entwickeln, ILogTec, kurz für Intelligente Logistische Produktrepräsentation für innovative technische Fahrzeugkomponenten, und SoMaLI, in dem vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Produktion und Logistik ein Leitbild für „gute Industriearbeit“ erarbeitet wird.
Im Projekt ILoNa, kurz für Innovative Logistik für Nachhaltige Lebensstile, gehört der EffizienzCluster zu den neun Partnern. Die Forscher fragen danach, wie innovative Logistikdienstleistungen gestaltet sein sollten, die sowohl sozioökologischen Anforderungen gerecht werden als auch nachhaltige Lebensstile von Konsumenten fördern und ermöglichen.

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07. April 2016

Clusterpartner catkin stellt Logistik 4.0-Plattform auf Hannover Messe vor

Vernetzung und digitalisierte Prozessketten nach dem Vorbild einer Smart Factory gewinnen in der Logistik stark an Bedeutung. Gefragt sind dabei eindeutige Informationen in Echtzeit und mit ihnen Kommunikationsplattformen, ... mehr

Vernetzung und digitalisierte Prozessketten nach dem Vorbild einer Smart Factory gewinnen in der Logistik stark an Bedeutung. Gefragt sind dabei eindeutige Informationen in Echtzeit und mit ihnen Kommunikationsplattformen, über die sich kollaborative Prozesse abbilden, automatisieren und koordiniert steuern lassen. Der IT-Dienstleister catkin, Mitglied im EffizienzCluster Logistik e.V., hat eine entsprechende Plattform entwickelt, die die Zusammenarbeit aller Akteure entlang der logistischen Kette über eine industrielle Internetlösung unterstützt. Neben der klassischen vertikalen Vernetzung von Auftragsinformationen bietet catkin zusätzlich die horizontale Vernetzung mit den vor- und nachgelagerten Prozessschritten. Das Auftragsportal deckt schon heute sämtliche Anforderungen einer Logistik 4.0 als wichtiger Bestandteil einer Industrie 4.0 ab. Die Plattform für die Integration der Prozesse auch außerhalb des Werkzauns stellt das Dortmunder Unternehmen jetzt auch vom 25. bis 28. April auf der Hannover Messe vor (Halle 6, Stand L 44/5).

Manager komplexer logistischer Prozesse
Wenn sich Industrie und Maschinen zunehmend vernetzen und „intelligent” werden, dann muss auch die Logistik in und zwischen den Stufen der industriellen Wertschöpfungskette ein neues Niveau erreichen. Der klassische Spediteur als Organisator von Transporten wird mehr und mehr zum Manager komplexer Prozesse. „Die Basistechnologien sind vorhanden und einsatzbereit. Es braucht nur mutige Entscheider, die sich nicht scheuen, diese aktiv mitzugestalten”, so Geert-Jan Gorter, Geschäftsführer der catkin GmbH, anlässlich der Hannover Messe. Nebenbei profitieren Unternehmen schon heute von enormen Vorteilen, die sich sowohl in qualitativer als auch in monetärer Hinsicht bemerkbar machen.

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06. April 2016

Jetzt anmelden: InFo+ informiert über Instandhaltung 4.0

Zum InstandhaltungsForum+ 2016, kurz InFo+, laden das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund für Donnerstag, 28. April, ab ... mehr

Zum InstandhaltungsForum+ 2016, kurz InFo+, laden das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der Lehrstuhl für Unternehmenslogistik der TU Dortmund für Donnerstag, 28. April, ab 10 Uhr in den LogistikCampus Dortmund ein. Im Fokus steht das Schwerpunktthema „Von der Position zur konkreten Umsetzung – Instandhaltung auf dem Weg zur Industrie 4.0“.

Das InFo+ 2016 stellt als Spin-Off-Veranstaltung des seit über 30 Jahren bestehenden InstandhaltungsForums der TU Dortmund die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der acatech-Position „Smart Maintenance für Smart Factories“ vor. Neben der grundlegenden Bedeutung der industriellen Instandhaltung für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung und Anpassung der Instandhaltung an die Veränderungen der Industrie 4.0 erläutert. Weiter soll in einem aktiven Austausch die Realisierung einer Smart Maintenance untersucht werden: Welche Bausteine sind noch erforderlich? Was sind die nächsten Schritte? Wie sieht die Roadmap zur unternehmensspezifischen Gestaltung einer Smart Maintenance aus?

Industrie 4.0 bietet Unternehmen massive Chancen, um zukunftsorientiert erfolgreich zu sein. Für die Realisierung entsprechender Erfolgspotenziale nimmt die Instandhaltung eine entscheidende Rolle ein: Nur durch innovative Instandhaltungskonzepte, einer „Smart Maintenance“, ist eine „Smart Factory“ auch realisierbar. Außerdem bietet die Instandhaltung herausragende Umsetzungsmöglichkeiten für Cyber-Physische-Systeme und das Internet der Dinge, Daten und Dienste.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldungen sind bis zum 14. April 2016 unter anmeldung@info2016.de möglich. Das Programm von InFo+ finden Sie hier.

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04. April 2016

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist jetzt online: Unter www.digital-in-nrw.de finden interessierte Unternehmen Informationen über das neue Kompetenzzentrum, in dem speziell kleine und mittlere ... mehr

Fit für Industrie 4.0: Kompetenzzentrum Mittelstand ist online

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand ist jetzt online: Unter www.digital-in-nrw.de finden interessierte Unternehmen Informationen über das neue Kompetenzzentrum, in dem speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung von Produkten, Produktion und Prozessen unterstützt werden. Ein Netzwerk aus Forschung, Unternehmen und Verbänden macht fit für Industrie 4.0. Partner sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen in OstWestfalenLippe, der Metropole Ruhr und dem Rheinland. Starke Netzwerke und Cluster sind hier bereits beste Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Mittelstand. So sind der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML Partner in der Metropole Ruhr. Geschäftsstellenleiter der Metropole Ruhr ist Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. Derzeit werden bedarfsgerechte Services konzipiert.

Auf der Internetseite können sich Unternehmen einen ersten Eindruck über die Angebote und Leistungen des Kompetenzzentrums verschaffen. Ein interessanter Punkt sind auch Termine und Veranstaltungen des Kompetenzzentrums sowie seiner Partner rund um das Thema Digitalisierung.

Das Kompetenzzentrum ist Teil der Förderinitiative Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

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17. März 2016

InventAIRy entwickelt Anwendungsbeispiel für Industrial Data Space

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat auf der internationalen Messe CeBIT in Hannover ein Eckpunkte-Papier zum geplanten Industrial Data Space vorgestellt. Das Forschungsprojekt InventAIRy, assoziiertes Projekt des EffizienzCluster ... mehr

Die Fraunhofer-Gesellschaft hat auf der internationalen Messe CeBIT in Hannover ein Eckpunkte-Papier zum geplanten Industrial Data Space vorgestellt. Das Forschungsprojekt InventAIRy, assoziiertes Projekt des EffizienzCluster LogistikRuhr, erarbeitet für den international offenen Datenraum bereits ein Anwendungsbeispiel im Bereich Logistik.

Die Forscher von InventAIRy gestalten die Inventur neu: Autonome Flugroboter navigieren eigenständig durch Lagerhallen und lesen Barcodes im Flug aus. In der Logistik von morgen sind die Daten, die sie erfassen, essentiell. Andererseits benötigen die Drohnen Umweltmodelle, die aus verschiedenen Quellen zur Verfügung gestellt werden, um unabhängig von Hindernissen am Boden zu agieren, sich in alle Richtungen zu bewegen und auch schwer erreichbare Stellen, etwa in Hochregallagern, einsehen zu können. So entstehen neue Geschäftsmodelle und Software Services.

Zu den wichtigsten Eckpunkten des Industrial Data Space gehören die digitale Souveränität über die eigenen Daten sowie deren maximale Sicherheit. Die Daten werden nur dann zwischen zertifizierten Partnern sicher ausgetauscht, wenn sie wirklich für einen Mehrwertdienst des Datennutzers benötigt werden. Weiterhin soll die Industrie dort Zugang zu Daten und Anwendung für eigene Mehrwertdienste haben. Im Bereich Mobilität könnte z.B. die proaktive Anzeige von Nahverkehrsangeboten im Navigationssystem eines Autos ein solcher Dienst sein, wenn etwa am Reiseziel durch eine Großveranstaltung der Verkehr überlastet ist. Der Industrial Data Space wird in den verschiedensten Anwendungsfeldern eine Vielzahl solcher Dienste ermöglichen, die vernetzte Daten aus verschiedenen Quellen nutzen.

Unterstützt wird die Initiative Industrial Data Space von der Bundesregierung. Auf der CeBIT stellte sich erstmals auch der Verein Industrial Data Space e.V. vor, der sich Anfang des Jahres gegründet hatte. Zu den Mitgliedern gehören namhafte Unternehmen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die Geschäftsstelle sitzt am Fraunhofer IML in Dortmund. Leiter der Geschäftsstelle ist Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH.

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02. März 2016

Neues CSR Hub NRW stellt sich vor

In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind es häufig Gründerinnen und Gründer, die mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen die Zukunft gestalten. Verantwortungsvolle Unternehmensführung ... mehr

In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind es häufig Gründerinnen und Gründer, die mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen die Zukunft gestalten. Verantwortungsvolle Unternehmensführung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle und wirkt als Treiber für Innovationen und Investitionen. Um diese Entwicklung voranzutreiben, präsentieren das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP, www.scp-centre.org) und das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND, www.business-angels.de) am Freitag, 11. März 2016, ab 17 Uhr das CSR Hub NRW in der Villa Media in Wuppertal. Das CSR Hub ist eines von fünf CSR Kompetenzzentren in NRW, das insbesondere junge KMU und Start-ups fundiert über soziale und ökologische unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibility (CSR) – informiert. Es wird über einen Zeitraum von drei Jahren von der Landesregierung NRW und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Anmeldung zur Veranstaltung nehmen Patrick Bottermann, Tel. +49 (202) 459 58 17, patrick.bottermann@scp-centre.org, und Thomas Wagner, Tel. +49 (202) 459 58 55, thomas.wagner@scp-centre.org, gerne entgegen. Der Besuch ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

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23. Februar 2016

EffizienzCluster beim Infoday für neue KICs

Beim Information Day den beiden geplanten neuen KICs, kurz für Knowlegde and Innovation Communities, erläuterten Vertreter des European Institute of Innovation and Technology (EIT) und der Europäischen ... mehr

Beim Information Day den beiden geplanten neuen KICs, kurz für Knowlegde and Innovation Communities, erläuterten Vertreter des European Institute of Innovation and Technology (EIT) und der Europäischen Union potenziellen Antragstellern jetzt die weitere Vorgehensweise. Die Experten informierten die Teilnehmer zum einen über die Prinzipien, die Bewertungskriterien und den Bewertungsprozess im Rahmen der aktuellen Ausschreibung. Zum anderen stellten sie auch die Synergien zwischen dem EIT, den KICs und anderen Instrumenten der EU dar.

Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) hatte im Februar zwei KICs ausgeschrieben: eines im Bereich Produktion und eines zum Thema Ernährung. Fünf KICs zu den Themen Klimawandel, Informations- und Kommunikationstechnologie, Nachhaltige Energie, Gesundheit und Rohstoffe bestehen bereits. Ziel der KICs ist es, in ihren Wirtschaftszweigen für eine neue Kultur der Innovation zu sorgen. „Es ist noch einmal sehr deutlich geworden, dass KICs kein weiteres Programm zur Forschungsförderung sind“, so Carina Neveling vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik. „Vielmehr geht es darum, langfristige nachhaltige Partnerschaften zwischen Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung aufzubauen.“ Dazu zeigten die EU-Vertreter auch zahlreiche Erfolgsgeschichten aus den bestehenden KICs auf.

Das Fraunhofer IML und der EffizienzCluster arbeiten bereits seit mehreren Monaten intensiv mit zahlreichen Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sowie mit interessierten Unternehmen an der Vorbereitung eines Antrags. Einreichungsschluss für Anträge von Konsortien ist der 14. Juli, die Vergabe soll am 19. November dieses Jahres erfolgen.

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15. Februar 2016

"Enterprise Lab" mit BMW setzt auf Cluster-Projekt Hub2Move auf

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie im Rahmen so genannter „Enterprise Labs“ am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik nimmt mehr und mehr Fahrt auf: Nach der DB Mobility ... mehr

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie im Rahmen so genannter „Enterprise Labs“ am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik nimmt mehr und mehr Fahrt auf: Nach der DB Mobility Logistics AG, der Sick AG und der Würth-Gruppe ist die BMW Group bereits das vierte Unternehmen, das sich für das innovative Format des Fraunhofer IML entschieden hat. Erste Ergebnisse werden die Partner des „BMW Enterprise Lab for Flexible Logistics“ auf der LogiMAT vom 8. bis 10. März 2016 in Stuttgart vorstellen – am Stand des Fraunhofer IML sowie im Forum „Neue Transportroboter – flink, stark, vielseitig“ am Dienstag, 8. März, 14.30 – 16.00 Uhr.

„Der EffizienzCluster LogistikRuhr begrüßt solche Forschungsformate: Auch das jüngste Enterprise Lab mit der BMW Group knüpft wieder an Forschungsthemen und -ergebnisse aus unseren Spitzencluster-Projekten an, vertieft und verdichtet sie“, so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH (ECM). „Dies ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Verwertung der Lösungen und Konzepte, in den Verbundprojekten erfolgreich entwickelt wurden.“

Bereits seit September 2015 arbeitet das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit der BMW Group in dem Enterprise Lab zusammen. Leitthema ist es, Supply-Chain-übergreifende Enabler-Technologien zu erproben und auszuarbeiten. Das Ziel: die optimale Flexibilisierung von Informations- und Materialfluss. Dabei entstehen intelligente Lösungen, die Kooperationsbarrieren zwischen den Partnern der Supply Chain beseitigen. Ähnliche Ziele verfolgte das Fraunhofer IML auch mit Projekten wie „Hub2Move“ zu wandelbaren und umzugsfähigen Logistikstandorten, das im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurde.

Mehr über die Inhalte und Arbeiten des „BMW Enterprise Lab for Flexible Logistics“ erfahren Sie hier.

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14. Februar 2016

Im Fraunhofer IML: Clusterpartner diskutieren über Logistik in der Cloud

Bereits heute ist intelligente IKT in Kombination mit Cloud-Technologien unverzichtbar für die Logistik. Zur Diskussion über den Einfluss und die Potentiale von Cloud Computing in der Logistik lädt ... mehr

Bereits heute ist intelligente IKT in Kombination mit Cloud-Technologien unverzichtbar für die Logistik. Zur Diskussion über den Einfluss und die Potentiale von Cloud Computing in der Logistik lädt der CPS.HUB NRW für Donnerstag, 3. März 2016, zur Veranstaltung der Fachgruppe Cloud Computing „Die Zukunft der Logistik liegt in der Cloud: Potentiale der digitalen Vernetzung“ in das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund ein. Die Teilnehmer erwartet ein interessantes Programm rund um die Fragen, wie und wo Cloud die Logistikprozesse der Zukunft beeinflusst, welche Lösungen bereits existieren und wie sich Unternehmen im Rahmen des CPS.HUB NRW Projektideen zur Umsetzung bringen können.

Namhafte Experten und Wissenschaft und Wirtschaft informieren über aktuelle Trends. Die Keynote hält Prof. Dr. Jakob Rehof, Fraunhofer ISST, zum Thema „Schneller ankommen trotz Verspätung – Der Einfluss von Echtzeitdaten auf unsere Mobilität“. Zwei Mitgliedsunternehmen des EffizienzCluster Logistik e.V. stehen ebenfalls als Experten zur Verfügung. „IoT in der Logistik“, lautet der Titel eines Vortrags von Dr. Armin Günter, DB Schenker; Geert-Jan Gorter, catkin GmbH, informiert – als ein Beispiel für Innovationen aus NRW – über „Logistik aus der Cloud“.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, Empfang der Gäste ab 14.30 Uhr. Die Vorträge enden um 18 Uhr, danach besteht Gelegenheit zum Networking.

Weitere Informationen zu der kostenlosen Veranstaltung finden Sie hier. Die Anmeldung ist per E-Mail an veranstaltung@cps-hub-nrw.de möglich.

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10. Februar 2016

ETP ALICE treibt Roadmap für Forschungsprojekte voran

Die Working Groups der Europäischen Technologie-Plattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Innovation through Collaboration in Europe, haben sich jetzt in Wien getroffen. Mehr als 100 Vertreter aus ganz ... mehr

Die Working Groups der Europäischen Technologie-Plattform (ETP) ALICE, kurz für Alliance for Innovation through Collaboration in Europe, haben sich jetzt in Wien getroffen. Mehr als 100 Vertreter aus ganz Europa – darunter aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie aus dem EffizienzCluster LogistikRuhr – arbeiteten dort weiter intensiv an der Umsetzung der „ALICE Research and Innovation Roadmaps“ für 2018–2020 und darüber hinaus. Rund 50 Themen für Forschungs- und Innovationsprojekte unter dem Dach des „Physical Internets“, die in den insgesamt fünf Working Groups von ALICE vorbereitet worden waren, wurden danach in so genannten World Cafés gemeinsam mit den Experten anderer Gruppen diskutiert, gematcht und weiterentwickelt. Das Themenspektrum für ein weltweites Güter-Transportsystem nach der Idee des digitalen Internets reichte von Öko-Labelling über die Planung von Verkehrsinfrastrukturen in der Stadt („Urban Planning“) bis hin zu Synchromodalität. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, inwieweit der Mittelstand verstärkt sowohl in die Themen als auch in die daraus resultierenden Ausschreibungen einbezogen werden kann.

Der EffizienzCluster LogistikRuhr und das Fraunhofer IML gehören zu den Organisationen, die die Europäische Technologie-Plattform im Jahr 2013 mit ins Leben gerufen haben. Vertreter von EffizienzCluster und Fraunhofer IML arbeiten seitdem intensiv in den Working Groups mit und setzten sich dort für die Interessen der Wirtschaft am Standort Deutschland ein. Dabei werden Ideen und Ansätze für Forschungs- und Innovationsprojekte, die die Wirtschaft an die Institutionen heranträgt, in die Gremien der ETP ALICE eingebracht, dort dann bearbeitet und letztlich der Europäischen Kommission zur Aufnahme in die Forschungsagenda empfohlen. Ziel ist es, dass sich für die deutsche Wirtschaft relevante Forschungs- und Innovationsprojekte auch in den europäischen Ausschreibungen wiederfinden, insbesondere im im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020.

Im Rahmen des Workshops in Wien diskutierten die Teilnehmer auch über das Positionspapier „Truly Integrated Transport System for Sustainable and Competitive Logistics”, das die ETP ALICE in Zusammenarbeit mit den Transport-Initiativen und -Gremien ACARE, ERRAC, ERTRAC sowie WATERBORNE im europäischen Forschungsprojekt Setris vorbereitet hatte.
 

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28. Januar 2016

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move – einem der 30 Verbundprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, die im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurden – ... mehr

EffizienzCluster-Projekt Hub2Move: Umschlagszentrum der Zukunft sitzt auf gepackten Koffern

Die Verbundpartner des Forschungsprojekts Hub2Move – einem der 30 Verbundprojekte des EffizienzCluster LogistikRuhr, die im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gefördert wurden – haben heute ihre Projektergebnisse zum umzugsfähigen Umschlagszentrum vorgestellt. „Das Umschlagszentrum der Zukunft sitzt dank neuer flexibler, mobiler und leicht umzubauender Handhabungs-, Förder- und Lagertechnik gewissermaßen auf gepackten Koffern: Alle Systeme und Prozesse sind innerhalb von wenigen Tagen an neue Anforderungen anpassbar", erklärt Projektleiter Guido Follert vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Logistikunternehmen haben so die Möglichkeit, ihr Transportnetz regelmäßig zu überplanen und zu optimieren. Materialflusssysteme lassen sich dabei im Rahmen ihrer technischen Lebensdauer von 20 Jahren durchaus auch mehrfach an aktuelle Bedarfsorte umsetzen. Gleichzeitig können Unternehmen durch die neue Wandlungsfähigkeit innovativer Anlagen und Systeme wesentlich schneller auf Kundenaufträge oder saisonale Schwankungen reagieren. Auch der finanzielle Aufwand für den „Tapetenwechsel" reduziert sich. Beides sind wichtige Vorteile im Wettbewerb. Die Projektpartner aus der Wirtschaft – Lanfer Automation, Logata Digital Solutions, Ryll, Still und Stute Logistics – haben in den Hub2Move teilweise auch eigene Entwicklungsprojekte mit eingebracht und setzen einen Teil der aktuellen Lösungen inzwischen bereits erfolgreich ein.

Wegbereiter für Industrie 4.0
Die Laufzeit des Forschungsprojekts Hub2Move betrug 24 Monate, offiziell wurde es Ende Mai – als letztes Projekt aus dem Spitzencluster-Wettbewerb – abgeschlossen. Die Forschungsergebnisse zahlen auf die Mission des Clusters ein, Umwelt und Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Leitlinie „Effizienzgewinne durch Autonomisierung". Das Forschungsprojekt Hub2Move versteht sich zudem als Wegbereiter für eine Industrie 4.0, da es entsprechende Technologien eingesetzt und erprobt hat. „Wir sind überzeugt davon, dass die im Projekt gewonnenen Erfahrungen dazu führen, dass sich zahlreiche neue Produkte am Markt etablieren", so Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der EffizienzCluster Management GmbH. „Gleichzeitig haben wir hier ein Projekt, mit dem sich gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen der Nutzen von Industrie 4.0 sehr gut vermitteln lässt."

Automatisierung „on Demand": Demonstrator spielt drei Szenarien durch
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung haben die Wissenschaftler vom Fraunhofer IML die Forschungsergebnisse zu Stetigfördertechnik, Flurförderzeugen und Leitsteuerungstechnik in einem Demonstrator zusammengeführt und greifbar gemacht. Drei verschiedene Szenarien verdeutlichen, wie eine intelligente Technik und die informationstechnologische Vernetzung von Maschinen und Systemen die so genannte innere Wandlungsfähigkeit eines Umschlagszentrums ermöglichen. So wird die Stetigfördertechnik aus einzelnen Fördermodulen flexibel und schnell zusammengesetzt. Jedes Fördermodul ist mit einer Steuerung ausgestattet, die sich selbst konfiguriert. Darüber hinaus organisieren mobile Transportroboter ihre Wege dank einer dezentralen und herstellerneutralen Verkehrsregelung selbst. Dabei kann der Benutzer jederzeit über den Grad der Automatisierung – manuell, assistierend oder vollautonom – entscheiden (Prinzip „Automatisierung on Demand"). Das Transportauftragsmanagement ist in den „App-Store der Logistik", die Logistics Mall, integriert. Das gesamte System lässt sich danach über mobile Apps steuern.
 

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26. Januar 2016

Industrial Data Space e.V. gegründet

Industrial Data Space e.V. gegründet

Gründung des Industrial Data Space e.V. in Berlin: (v.l.n.r.) Markus Vehlow, PwC; Dr. Ralf-Peter Simon, KOMSA AG; Dr. Robert Bauer, SICK; Heike Niederau-Buck, Salzgitter; Dr. Ralf Brunken, Volkswagen; Prof. Dr. Boris Otto, Fraunhofer IML; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Fraunhofer-Gesellschaft; Dr. Reinhold Achatz, thyssenkrupp und Ulrich Ahle, ATOS.
Foto: Matthias Heyde/Fraunhofer
 

Die Fraunhofer-Gesellschaft, 16 Wirtschaftsunternehmen und der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. haben heute in Berlin einen gemeinnützigen Verein zum Industrial Data Space ... mehr

Industrial Data Space e.V. gegründet

Gründung des Industrial Data Space e.V. in Berlin: (v.l.n.r.) Markus Vehlow, PwC; Dr. Ralf-Peter Simon, KOMSA AG; Dr. Robert Bauer, SICK; Heike Niederau-Buck, Salzgitter; Dr. Ralf Brunken, Volkswagen; Prof. Dr. Boris Otto, Fraunhofer IML; Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Fraunhofer-Gesellschaft; Dr. Reinhold Achatz, thyssenkrupp und Ulrich Ahle, ATOS.
Foto: Matthias Heyde/Fraunhofer
 

Die Fraunhofer-Gesellschaft, 16 Wirtschaftsunternehmen und der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. haben heute in Berlin einen gemeinnützigen Verein zum Industrial Data Space gegründet. Dessen Aufgabe ist es, Wissenschaft und Wirtschaft für nachhaltige Lösungen zu vernetzen, die Architektur des Industrial Data Space mit zu gestalten sowie zentrales Organ für die Kooperation mit verwandten Initiativen zu sein. Der Sitz des Vereins ist Berlin.

Die von der Fraunhofer-Gesellschaft 2015 ins Leben gerufene strategische Initiative zum Industrial Data Space zielt darauf ab, einen sicheren Datenraum zu schaffen, der es Unternehmen verschiedener Branchen und Größen ermöglicht, ihre Daten souverän zu vernetzen. Bereits zum 1. Oktober 2015 startete das Forschungsprojekt „Industrial Data Space“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert wird. An den Arbeiten sind insgesamt 12 Fraunhofer-Institute beteiligt. Die Koordination des Forschungsprojekts liegt bei Prof. Boris Otto vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Zu den Aufgaben des Industrial Data Space e.V. wird es gehören, die Anforderungen von Unternehmen mit denen aus dem BMBF-Forschungsprojekt abzugleichen und ein Themenportal für die Use-Cases aufzubauen. Gleichzeitig richtet der Verein Fachausschüsse, Arbeitskreise und Initiativen ein, die sich mit wissenschaftlich-technischen Standardisierungsfragen und Zertifizierungsprozessen beschäftigen. An der Erarbeitung von Richtlinien und Gesetzgebungsprozessen wird er sich sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene, insbesondere im europäischen Forschungsraum, beteiligen. Darüber hinaus sollen Informations- und Weiterbildungsaktivitäten zum sicheren Datenraum, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), unterstützt werden.

Mit der Gründung des Industrial Data Space e.V. hat die Wirtschaft am Standort Deutschland einen weiteren wichtigen Schritt zu einer digital vernetzten Industrie vollzogen. „Die digitale Transformation und Industrie 4.0 sind für die Unternehmen in Deutschland zentrale Erfolgsfaktoren“, so der neue Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Reinhold Achatz, CTO und Leiter der Corporate Function Technology, Innovation & Sustainability bei der thyssenkrupp AG. „Mit dem Verein wollen wir sicherstellen, dass die spezifischen Interessen der Wirtschaft gezielt in die Forschungsarbeiten einfließen. Gleichzeitig sollen Unternehmen schneller auf Ergebnisse aus diesem Projekt zugreifen können und diese umsetzen.“

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18. Januar 2016

Engagement für KIC schafft neue Kontakte

Engagement für KIC schafft neue Kontakte

Eine Delegation mit Vertretern finnischer Unternehmen, überwiegend Führungskräfte aus dem Produktionsumfeld, haben sich am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund über ... mehr

Engagement für KIC schafft neue Kontakte

Eine Delegation mit Vertretern finnischer Unternehmen, überwiegend Führungskräfte aus dem Produktionsumfeld, haben sich am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund über aktuelle Projekte des Instituts und des EffizienzCluster LogistikRuhr informiert. Die finnischen Unternehmen waren durch das Engagement des Fraunhofer IML und des EffizienzClusters für den Aufbau eines KICs (Knowlegde and Innovation Community) im Bereich Produktion auf die beiden Einrichtungen aufmerksam geworden.

KICs sind Instrumente des European Institute of Innovation and Technology (EIT) für eine neue Kultur der Innovation und des Unternehmertums. Ziel ist es, die Innovationskraft und -fähigkeit sowie die Wettbewerbsstärke Europas zu erhöhen. Fünf KICs bestehen bereits, das KIC im Bereich Produktion soll 2016 vergeben werden. Das EIT hat in diesen Tagen den Call für das KIC veröffentlicht. Am 14. Juli ist dann der Einreichungsschluss für Anträge von Konsortien, die Vergabe soll am 19. November dieses Jahres erfolgen. EffizienzCluster und Fraunhofer IML arbeiten bereits seit mehreren Monaten intensiv mit zahlreichen Forschungseinrichtungen aus ganz Europa sowie mit interessierten Unternehmen an der Vorbereitung eines Antrags.

Die Unternehmer-Delegation aus Finnland zeigte sich beeindruckt von den aktuellen Aktivitäten. Im Rahmen einer Tour durch das Fraunhofer IML erhielten die Teilnehmern nicht zuletzt auch Einblicke in das LivingLab Cellular Transport Systems, das Open ID-Center und das Packaging Laboratory und informierten sich über das neue Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Rhein-Ruhr-OWL, das Anfang Januar seinen Betrieb aufgenommen hat, sowie den Industrial Data Space.

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